GMX als Provider - VoIP

Dieses Thema im Forum "Internet: DSL, Kabel, UMTS, LTE" wurde erstellt von Budget, 17. April 2005.

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  1. Budget

    Budget Byte

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    Seit längerem grübele ich schon, wie weit eigentlich GMX und 1&1 zusammenhängen, also inwiefern die Tarife untereinander abgestimmt werden. Ob sie ein Monopol aufbauen können, zumindest im Bereich von VoIP, ist fraglich. Aber die Tarife sind schon seltsam ähnlich. Es heißt oft, dass 1&1 günstigster Anbieter ist (http://www.boersenreport.de/technikmedien.asp?msg=004676400000001640000000000), aber sie haben in den neuen Tarifen die VoIP-Funktion für drei Euro zu den 6,99 (City-Flat) berechnet. Was bisher eher das Markenzeichen von Anbietern wie freenet war, VoIP mit Gebühren von zwei bis drei Euro zu belegen, ist nun auch bei 1&1 üblich. So bleibt GMX mit allem gut drei Euro unter vergleichbaren Angeboten von 1&1, z.B. ein 1&1 DSL-Anschluss 2.048 19,99 EUR, City-FLAT 6,99 EUR, 1&1 DSL Phone FLAT 9,99 EUR bei GMX 32,99 Euro. Wenn man davon ausgeht, dass 1&1 die Muttergesellschaft in Sachen DSL von GMX ist, könnte das Schule machen.
    Nur ist VoIP dann noch eine Alternative zum Festnetz? Die Neuerung war ja, dass es kostenfrei ist, bis auf den Online-Tarif. Zwar ist es immer noch billiger als Festnetz, aber die (Grund-) Gebührenschleife ist damit aufgeschlagen.
    Bisher ist mir in meinem eigenen Verbauch auch noch nicht aufgefallen, dass ich zusätzliche Gebühren wegen des Volumenverbrauchs anfallen, sondern lediglich Kosten für die Dauer der Gespräche anfallen, z.B. 0,1 ct/Min ins Festnetz (was in etwa den Volumentarifen entspricht ~0,1 ct/1MB). VoIp zu VoIP ist ohne zusätzliche Kosten möglich.
    Die Flaterate mit VoIP von GMX erscheint mir als die derzeit günstigste Variante für die Kombination von Internettelefonie und Internetanschluss ohne Begrenzung. Für Bestandskunden wird hier auch der Wechsel nicht so problematisch sein, da es sich immer noch um Resale-Produkte in Sachen T-DSL handelt und GMX auch nicht derart überrannt wird, wie 1&1 oder freenet. Zwar kommt man bei 1&1 ohne VoIP billiger, aber letztlich sind GMX und 1&1 ja nur deshalb VoIP-Alternativen, weil sie ihre Netze bereits zusammengeschlossen haben (http://www.heise.de/newsticker/meldung/55739), was dem Festnetz-Anbietern jetzt wirklich ernsthaft Konkurrenz machen dürfte, wenn- so sehe ich das jedenfalls- auch mal ein Upstream von 384 bei niedrigen Geschwindigkeiten möglich ist- sonst hört man sich auch gerne mal doppelt in der Leitung. Die Nutzung der neuen Tarife wird entscheiden, wie sehr GMX von 1&1 abhängig bleibt und ob die (noch versteckte) Grundgebühr für VoIP Standard wird. Mit anderen Worten: Wie sehr wird der Kunde darauf achten, auch wenn es nur zwei bis drei Euro für VoIP-Option sind. Deswegen würde ich hier gerne mal das zur Diskussion stellen. Was meint ihr: Geht's um Peanuts oder ist das ne Richtungsentscheidung?
     
  2. Donmato

    Donmato Megabyte

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    1.877
    ääähm
    GMX is ne tochter von 1&1
    deswegen sind die auch so beinander :D
     
  3. Budget

    Budget Byte

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    Nicht GMX, nur die Realisierung von DSL. Trotzdem belegen sie DSL nicht mit höheren Kosten für VoIP. Darum ging es mir gewissermaßen... Das Grübeln lohnt sich also.
     
  4. thheyer

    thheyer Byte

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    GMX ist definitiv keine Tochter von 1 & 1, sondern gehört zur gleichen Mutter XY.
     
  5. Jasager

    Jasager Viertel Gigabyte

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    XY=United Internet
     
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