Google Print: Europa schlägt zurück

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 28. April 2005.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Wer hats angestoßen? Die Franzosen! Aha.

    Komisch. Da kommt niemand auf die Idee, daß es sich um eine nationalistische Egomanie handeln könnte. Und im Land des deutschen Michels?

    Ein "Bravo!" nach France!

    Irgendwie hab ich Angst davor, daß es diese Dinger mit den vielen vielen Papierseiten in beinahe schon absehbarer Zeit nicht mehr geben wird. Und wer dann noch was lesen will, der hat gefälligst für die entsprechenden digitalen Rechte (wer hat
    s erfunden?) erstmal zu löhnen. Schöne neue Welt!

    MfG Raberti
     
  2. Lactrik

    Lactrik Guest

    Quatsch mit Soße - Bücher wird es immer geben. Frankreich hat lediglich gesagt, was sich in Deutschland keiner getraut hätte und worauf andere Länder nie gekommen wären.

    Die Digitalisierung ist natürlich notwendig, aber sie wird Bücher niemals ersetzen. In Amerika vielleicht - wir Europäer sind dazu zu kulturbewusst (na, wir haben ja auch eine ;)).
     
  3. unikum

    unikum Byte

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    so ein quatsch ist das gar nicht was der raberti geschrieben hat. das kann schneller gehen als man denkt. vielleicht nicht in 5 jahren aber auf dauer ist das schon das ziel denk ich mal.
    stellt euch mal vor, alle bücher liegen digital vor. es kann die beste geschichtsfälschung vorgenommen werden, die es je gegeben hat oder wie sagte mein alter geschichtslehrer damals in der schule, daß war kurz vor ende der 10.klasse: wer denkt, daß die über 10000 jahre alte geschichte so ist, wie sie uns gelehrt und offiziell verkündet wird, wahr ist, ist leider total auf dem holzweg. den satz hab ich nie vergessen.
     
  4. Aquaba84

    Aquaba84 Kbyte

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    475
    naja bücher digitalisieren und online stellen gibt es schon seit mehreren jahren, ich hab schon meine schulbücher teilweise ausm internet geholt, nämlich vom projekt gutenberg. ich glaub damals waren noch mehr bücher drin als jetzt, wegen schärferen copyright regeln, aber naja.
     
  5. Guckyno1

    Guckyno1 Byte

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    26
    Google hats auch nicht erfunden. Baen Publishing, New York , macht sowas mit seinen eigenen Büchern seit Jahren - inclusive großer Free Library, wo man bisher über 70 Titel kostenfrei in den verschiedensten Formaten downloaden kann.

    Das einzige, was Google hinzufügt, ist die Möglichkeit,online in den Texten zu recherchieren ...
     
  6. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Richtig. Das ist neu.

    Nur: Wenn den Bibliotheken die Lagerhaltung und die Instandhaltung des "Kulturgutes Buch" zu teuer wird, dann kommt das Papier unweigerlich in den Schredder, möglichst nachdem die Daten auf Festplatten gebunkert wurden. Wie war das mit der Anna-Amalia-Bibliothek? Unwiederbringliche Schätze wurden Raub der Flammen. Da hilft auch Digitalisierung nicht.

    Und wenn es erst soweit ist, daß das Papier verschwindet, dann ist nicht mal die kostenlose Recherche in den Bibliotheken vor Ort mehr möglich. O tempora!

    Horrorvorstellung:
    Buchmesse in Frankfurt: Alle sitzen in der Gegend rum und glotzen auf Bildschirme und weit und breit kein Stück Papier zu sehen, nicht mal Eintrittskarten.

    MfG Raberti
     
  7. pixel

    pixel Kbyte

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    Beiträge:
    403
    Dreckische Kültürimperialist'! Le diable est Google! Vive la revolution! :fire: :google:
     
  8. Lactrik

    Lactrik Guest

    Auf jedenfall ist es doch wohl klar, dass Bücher nicht ewig halten. Es wird geforscht, wie man sie länger erhalten kann, Tausende Menschen tun nichts anderes, als alte Bücher zu restaurieren... aber irgendwann war's das.

    Und dann? Sollten wir auf unsere Geschichte ganz verzichten oder doch besser auf digitalisierte Bücher zurückgreifen?
     
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