Große Antispam-Studie des BSI

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 12. Mai 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    28. August 2003
    Beiträge:
    977
    Zitat: "
    - Spams immer ungelesen löschen
    - Niemals auf Spam antworten
    - Niemals Spam an andere weiterleiten
    - Niemals Kettenbriefe weiterleiten
    - Niemals auf E-Mails antworten, die ein "unsubscribe" versprechen, und keine "Unsubscribe"-Links anklicken
    - Keine Postings in Newsgroups mit der Firmen-Mailadresse
    - Notwendige Registrierungen nur über anonyme Mailadressen

    Superklasse. Das sind INTELLIGENZBESTIEN.
    Dafür brauchen wir nun eine BEHÖRDE (!!!) ?
    Manche Beamte scheinen im Dienst langeweile zu haben...
     
  2. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    187
    Naja, es gibt genug Endanwender, die diese einfachen Regeln nicht befolgen. Wenn diese Maßnahmen nicht erwähnt werden würden, dann hätte Jeder gesagt:"Sind die Blöd'? Kennen nichtmal die einfachsten Maßnahmen".

    Und das beste wäre im Endeffekt, für alles und jeden eine eigene eMail-Adresse zu haben. Da könnten die großen Provider nachrüsten. Immoment gibt's sowas nur als Weiterleitung, und selbst die könnte man noch perfektionieren. Denn dann weiß man immer mit Sicherheit, wer die Mail-Adresse weitergegeben hat, und man kann den Spammer einfach durch auflösung der Adresse abklemmen.
     
  3. yeTTiz

    yeTTiz Kbyte

    Registriert seit:
    1. Dezember 2000
    Beiträge:
    189
    Nur leider fehlt da bei, das der Mailverkehr nur Verschlüsselt übertragen werden durfte, den sonst könnte jemand die Mailadressen auslesen.
    Aber werden nicht Mailadressen in Klartext übertragen?
    Ich kenne mich in dem Bereich nicht so gut aus.

    Aber für jedes und alles eine eigene Mailadresse?
    Dann hatten Privatpersonen einige Hundert.
    Und durch bestimmte Programme werden tausende Mailadressen ausprobiert, wenn keine Fehlermeldung zurück kommt wird es sich zu 95% um eine gültige Mailadresse handeln.

    Den Versender dran zu bekommen ist eigentlich das kleinste Problem, aber der Versender ist nicht immer der Verfasser der Mail bzw. dem dieser Spam dient.

    Wenn es sich Hacker / Spammer zum Spaß machen z.B.
    im Namen von Firmen Spam zu versenden die diese Spammail niemals selbst versenden würden, wäre es für diese Firmen
    sehr schwer das gegenteil zu beweisen.

    Also das Thema Spam wird uns noch eine ganze Zeit beschäftigen.

    so long yeTTi
     
  4. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

    Registriert seit:
    29. Oktober 2004
    Beiträge:
    187
    Wenn man eine normale eMail sendet, dann übergibt man sie per SMTP dem Server des eigenen eMail-Providers. Dazu muss man sich in der Regel authentifizieren. Diese Übertragung kann verschlüsselt werden (meistens jedenfalls). Der SMTP-Server des Providers sendet die eMail dann dem SMTP-Server des Empfängers. Ein Angreifer müsste auf diese Übertragung zugreifen können, um eMail-Adressen dort auszulesen. Ich bezweifle nicht unbedingt, dass das möglich ist, aber man müsste wohl technische Überwachungsgeräte installieren oder knacken und missbrauchen, an hochsensiblen Punkten. Das ist ein schier unüberwindbarer Aufwand, sehr illegal, und im Großen und Ganzen einfach eine Schnappsidee. Auf diesem Wege besorgt sich kein Mensch eMail-Adressen.

    Ich hab' immoment bei Spammotel 31 Stück. Sind halt aber nur Weiterleitungen, und ein großes Manko ist auch, dass man nicht initiativ von einer dieser Adressen weGoogle-Mailen kann. Hier wäre Nachholbedarf. Man könnte über ein geeignetes Protokoll für die Verwaltungsarbeit nachdenken und so. Seit ich Spammotel benutze, habe ich jedenfalls keinerlei Spam mehr bekommen, jedoch immer die erwünschte Post. Es ist also schon etwas Wert, zumindest, wenn man eine neue eMail-Adresse eingerichtet hat.

    Ja das gibt's, aber solche Spam ist wohl selten. Ich selbst habe in der Vergangenheit jedenfalls meistens sowas nicht bekommen. Wenn die eigene Adresse alleine in der Empfänger-Liste steht, kann man denke ich davon ausgehen, dass man selbige in der Vergangenheit irgendwo eingegeben hat.
     
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