Gut und günstig - Prozessoren bis 130 Euro

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von benjoy, 21. September 2005.

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  1. benjoy

    benjoy ROM

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    1
    War denn in dem Test auch ein X2 dabei ??

    Zitat:
    Im Vergleich zum Athlon 64 3200+ war der Sempron 2800+ knapp 17 und der Celeron D 351 gar 31 Prozent langsamer.
    Hier konnte sich der Athlon 64 X2 3800+ erstmals klar an die Spitze setzen, der Abstand zu den Intel-Rivalen betrug gut 9 beziehungsweise rund 7 Prozent.
    Zitat-Ende
     
  2. Necromanca

    Necromanca Megabyte

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    Ich finde es gut, wenn man mal der breiten Masse der Highend-HW gehirngewaschenen Junguser aufzeigt, dass man auch mit wesentlich weniger Geld durchaus sehr gute Leitungen bei AMD und Intel kaufen kann. Allerdings ist ein Pentium 4 für 220 Euro eher der Beweis dafür, dass 2/3 mehr Preis bei weitem nicht 2/3 mehr Leistung bewirkt.

    Ich hätte bei der Auswahl der anderen Komponenten gern die Preise der Mainboards gesehen. Schließlich wird niemand der eine preiswerte CPU kaufen will dann sein Geld mit einem Luxusmainboard verschwenden wollen. Insbesondere da die eigentlichen Leistungen bei Mainboards mit gleichem Chipsatz heute bis auf kleinste Nuancen in den Messwerten identisch sind. Auch hier kann man locker bis zu 80 Euro sparen.

    Man sollte nicht vergessen, dass vor einem oder zwei Jahren die Leistung dieser CPUs noch wahre Begeisterungsstürme ausgelöst hätte und es ja immerhin viel PC-User gibt, die real auch 1 -2 Jahre alte PCs zu Hause betreiben.

    Ich erlebe im Alltag bei unseren Azubis immer wieder die Verblendung die durch "fantastische" Messwerte bei Grafikkarten oder CPU-Benchmarks entstehen. Am Ende landet dann eine 500+ Euro teure Grafikkarte in einem ECS oder Asrock Mainboard mit 256 MB Billigram und einem Uralt P4 oder Athlon 1800+. Das bringt natürlich nicht das gewünschte Ergebnis :aua:

    Es wird stolz von Nvidia 5900 Ultra Pro oder wie auch immer erzählt und meine Nvidia 6600 GT wird müde belächelt, da sie ja kein HighEnd Produkt ist und nur 140 Euro gekostet hat. Dummerweise ist sie aber trotzdem viel schneller als das ehemalige Supermodel mit der 5 vorn dran.

    Gleiches gilt für meinen Corsair Value Select RAM, der ja kein CL2 könnte und auch sonst mit 45 Euro für 512 MB viel zu billig sei. Dafür habe ich aber 2 GB davon, das ist allemal schneller ls 512 super-duper Highend special CL2 RAM und ansonsten Plattenzugriffe en masse auf die Auslagerungsdatei.

    Zum Beweis habe ich jetzt meinen alten Rechner mit Athlon 64 3200+ (Winchester), einer MSI 6600 GT PCIe und 1 GB von besagtem RAM sowie einer Audigy 2 Soundkarte an einen dieser Azubis verliehen. Trotz billigem Gigabyte GA-K8NF-9 Sockel 939
    Mainboard ist der junge Mann hellauf begeistert von diesem PC und er hat sich bereits ein weiteres GB preiswert RAM gekauft um auch 2 GB zu haben.

    Mein aktueller Rechner ist bis auf Board und CPU identisch, ich habe mir den Luxus eines Dualcore 3800+ gegönnt und diesen in ein DFI Lanparty NF4 Ultra D gesteckt, ohne SLI aber mit der Möglichkeit zwei PCIe Grafikkarten 8x darin zu betreiben. SLI wäre 50 Euro teurer gewesen, aber das Thema hatten wir ja schon mal... :D
     
  3. Michael Schmelzle

    Michael Schmelzle Redaktion

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    Nein, ist nur ein Schreibfehler und bereits korrigiert.
     
  4. goemichel

    goemichel Halbes Gigabyte

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    Was ist das denn wieder für ein Test?
    Beispiel: Codierung mit NeroRecode. Gleicher test mit gleichem Material bei der "Schwester" tecchannel. Alle Prozessoren sind dort 50 Sekunden langsamer!
    Beispiel: Sysmark 2004. Bei tecchannel haben alle Prozessoren etwa 20 Punkte mehr!

    Weder in der einen noch in der Publikation ist angegeben, wie die Testplattform aussieht. Da zumindest die gleiche Grafikkarte angegeben wird - kann man davon ausgehen, dass die gleiche Hardware insgesamt verwendet wurde? Wenn ja, wie sind die unterschiedlichen Ergebnisse zu werten?
     
  5. Michael Schmelzle

    Michael Schmelzle Redaktion

    Registriert seit:
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    291
    Vielen Dank für den Hinweis, beim Recode-2-Test waren in der Tat die Messwerte nicht korrekt. Ihr Sysmark-Beispiel kann ich allerdings nicht nachvollziehen - die Messwerte sind richtig.

    Auch Ihre Kritik, wir würden die Testplattform und die Benchmark-Einstellungen nicht detailliert nennen, kann ich nicht nachvollziehen (siehe Seite 2 des Artikels, ganz unten). Diese Angaben sind natürlich bei einem Test Pflicht - alles andere wäre unseriös.
     
  6. SilentHero

    SilentHero Byte

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    Wer's nicht glaubt - guckst du hier: http://www.de.tomshardware.com/motherboard/20050824/index.html

    Viele Grüße
    Karsten
     
  7. Computerfuzzy

    Computerfuzzy Kbyte

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    226
    Zitat: "Anspruchsvollere Anwendungen wie die Videobearbeitung oder das De- und Encodieren von Musik- und Filmdateien verlangen hingegen nach mehr Rechen-Power"

    Ach ja !? Naja, ich arbeite noch mit einem "alten" Athlon XP 3200+, 1 GB Billig-Ram 400 Mhz und einem sehr günstigen ASROCK MB mit VIA KT600 Chip...
    Nero Recode: zw. 350 + 550 Frames/s beim Recodieren einer DVD auf Standard-Größe. (Tipp: Videovorschau deaktivieren bringt gut 50% recodier-Leistung !) Allerdings habe ich schnelle S-ATA-Platten etc. und ein sauber konfiguriertes System ohne unnötigen Krempel und residenten Speicherfressern.
    Und ob ich nun 12 oder 11 oder 10 Minuten auf das Recodieren warte ist mir doch so lang wie breit. Zumindest ist mir das keine Mehrausgabe i.H. mehreren hundert T€uro wert...
    Und für Spiele ? TFT´s werden immer beliebter, die physische Auflösung beträgt meist nicht mehr als 1280 x 1024 und die bekomme ich auch mit einer "Billig-CPU" und einer durchschnittlichen Grafikkarte sauber und flüssig auf den Schirm.

    Aber wer´s braucht... Immerhin kurbelt das die Wirtschaft an... Murksel & Co. werden sich freuen...

    Ich für meinen Teil warte jedenfalls noch 6 Monate, dann sind die heutigen "X2-Dualkern-Super-Duper-schnell-schnell-hyper-bruzzel-burn-CPU´s" zu den "Billigheimern" abgestiegen und ich kann für € 200,- Board & CPU umrüsten...

    Danke jedenfalls an die PCW, hier mal ein bissl mit einem Ammenmärchen aufgeräumt zu haben, auch wenn der oben zitierte Nachsatz wohl eher dazu diente, es sich nicht mit den Werbeträgern zu verscherzen...

    CF
     
  8. brand10

    brand10 Kbyte

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    Beiträge:
    354
    Ich hatte mir bei den 1ten beiden PCs immer "das beste vom besten" gekauft und es immer wieder bitter bereut. Seitdem habe ich mir eine einfache Regel gesetzt: Pro PC Komponente NIEMALS mehr als 150 EUR ausgeben. Damit bin ich bisher Prima gefahren. In Sachen Grafikkarte ist es allerdings verdammt schwer geworden. Zumindest wenn man auch mal spielen will.

    Beispiel: Hatte mir vor knapp 2 Jahren für lächerliche 80,- einen XP-2500 gekauft. Der reicht mir heute immernoch. Ich könnte mir jetzt für 80,- wieder eine mittelklasse CPU kaufen, für die ich aber damals ca. 400,- bezahlt hätte. Fazit: Sowas rechnet sich NIE.

    Zu den Kids, die sich für > 500 EUR ne Graka kaufen, sag ich lieber mal nichts...
     
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