Hardware-Lösung soll Schäden durch PC-Abstürze vermindern

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Zirkon, 5. Februar 2004.

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  1. Zirkon

    Zirkon Megabyte

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    Alle Sicherungspunkte maximal 500 MB? Haben die ein neues hypergeniales Verfahren entwickelt, um die Bits kleiner zu machen oder wie soll das gehen?

    Sicherungspunkt anlegen --> 60 GB löschen --> 60 GB andere Daten aufspielen --> Wiederherstellung aufrufen.... oops... da waren die 60 GB doch glatt auf 500 MB runterkomprimiert? Irre!
     
  2. Hertener

    Hertener Kbyte

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    407
    Also wenn ich das richtig verstanden habe, sichert das System lediglich Veränderungen. Es wird keine Kopie des gesamten Datensatzes angelegt. Angenommen Du löscht Dein Betriessystem von der Festplatte und überschreibst es mit einem anderen System, welches Dir allerdings nicht gefällt, so kannst Du nicht einfach zu Deinem alten System zurückkehren. Etwas anderes dürfte es beim formatieren der Festplatte sein. Dort werden lediglich die veränderten Bits gespeichert und bei einer Wiederherstellung in ihren Ursprünglichen Zustand zurück gesetzt. Demnach werden beim formatieren einer 80 GB Festplatte nicht mehr als 500 MB bzw 4.000 Mbits geändert.

    Man korrigiere mich bitte, wenn ich hier etwas falsch verstanden habe!

    Dank und Gruß

    Dominik
     
  3. DonkeyKong

    DonkeyKong Kbyte

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    Aber was ist denn nun mit den 60GB. Was ist wenn du 60GB löschst und dann wieder neu draufmachst? Kannst du die ursprünglichen daten wiederherstellen???
     
  4. Zirkon

    Zirkon Megabyte

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    Schon klar, VM-Ware z.B. machts ja ähnlich. Allerdings zu behaupten, alle Snapshots würden grundsätzlich in die 500 MB passen (so wurde es ja beschrieben) ist nicht ganz ehrlich.
     
  5. DOS4ever

    DOS4ever Kbyte

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    131
    Eine Verarsche ist das ganze mit Sicherheit nicht (wenn man mal vom technisch machbaren ausgeht und die Erläuterungen auf der Homepage ansieht). Das Ganze ist ein simpler Snap-Shot-Mechanismus, welcher in der "ernsthaften" IT schon länger angewendet wird (z.B. Netapp-Filer, Veritas-Filesystem unter Solaris... Für Veteranen nicht zu vergessen: Der alte Iceberg von STK).
    In einem initialen Snap werden ganz einfach alle Datenblöcke im geschützten Dateisystem im protected Bereich verpointert. Wird jetzt eine Datei geändert, gibt es zwei Möglichkeiten:
    a) Der Datenbereich im geschützten Dateisystem wird vor überschreiben geschützt und kann damit wieder reaktiviert werden (verbraucht aber weiterhin Speicher)
    b) der geänderte Datenbereich wird in den protected Bereich verschoben
    Ein erneuter Snap baut dann immer auf den vorhergehenden auf, wobei ein alter natürlich auch gelöscht werden kann, allerdings werden dann natürlich nur die wirklich obsolet gewordenen pointer und Datenblöcke freigegeben.
    Es ist allerdings folgendes zu beachten:
    Der Einsatz ist bei XP-Arbeitsplatzrechnern nur dann sinnvoll, wenn alle temporären Daten (einschliesslich der Auslagerungsdatei) sich auf einer nicht geschützten Partition befinden (Da muss man ganz schön im System rumpfuschen...). Ansonsten wird der protected Bereich mit Änderungen nur so vollgemüllt. Ausserdem ist mit etwas weniger Performance beim Arbeiten auf geschützten Dateisystemen zu rechnen.
    So, jetzt guckst Du aber... :fresse:
     
  6. pausenclown

    pausenclown Halbes Megabyte

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    564
    Nunja diese Karten sind doch ein alter Hut und werden ja vornehmlich an Systemen eingesetzt um Änderungen am System zu verhindern. Bei Uns an der Uni z.B. werden diese am Internet Terminal eingesetzt. Läd da wer was runter oder verstellt was - kein Problem
    Nach einem Reboot ist alles wie vorher.

    Speichern lässt sich da so einiges da ja nur Änderungen gespeichert werden. Man müsste schon alle daten auf der platte komplett austauschen.
     
  7. Gast

    Gast Guest

    genau so ist es, ich setze solche Karten seit mehreren Jahren ein ( hdd Sheriff ) die gibt es auch als Dongel für den Druckerport.
    Mfg Schloesser33
     
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