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HDD Samsung SP1604N

Dieses Thema im Forum "Festplatten, SSD, USB-Sticks, CD/DVD/Blu-ray" wurde erstellt von fritz6, 20. Dezember 2005.

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  1. fritz6

    fritz6 ROM

    Registriert seit:
    20. Dezember 2005
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    4
    Habe 11/2004 eine HDD SP1604N (160GB) wegen fehlendendem 48Bit-LBA Support des Motherboards (Medion) auf LBA 267 386 853 (128/137GB) mit dem Samsung-Tool Hutil1.21 begrenzen müssen.

    Nach dem Kauf eines neuen PC's ( MD8800 ) sollte die Festplatte umgebaut werden, um die volle Speicherkapazität der HDD nutzen zu können. Für SATA waren noch 3 Anschlussmöglichkeiten vorgesehen.
    Der Umbau und der Anschluß ATA(parallel) war aber durch das Abtrennen des DVD-Rom kein Problem.

    Die Festplatte wurde in der begrenzten Adressierung erkannt. :-(
    Mit einer Windows ME Boot CD war es möglich das Tool Hutil 1.21 zu starten.
    Dies Tool lies allerdings nach mehrmaligen Versuchen (Power on/off der Platte ist wichtig!) kein Rücksetzen der Original-LBA 312 581 808 (160GB) zu. Es wurde immer wieder der native LBA-Wert gespeichert. Weder im alten Board noch im neuen Board war eine Änderung zu erreichen. Das Gleiche gilt für die neue Version Huitl200 und den Samsung-Service. Es rief mich eine nette Stimme zurück, die aber auch nicht viel mehr wusste als ich und mich auf "IBM Drive fitness Test" verwies.

    Nach etwa einer Woche des Löschens vom MBR, "Low-Level-Format" (was keiner ist!), "Erase Disk", sämtlichen Test, ewig vielen verschiedenen Versuche die Platte zu überreden, fand ich das Tool HDat2 v4.02.05b (MS-DOS) in verschiedenen Versionen(ProtectedMode,RealMode ... Demo).
    Die Demoversion zeigt erstmal die meisten Features an einer simulierten Platte an. Alle Versionen sind Freeware!
    Die HDD-Temperatur wird u.a. ebenfalls angezeigt (öfter Thema im Forum).
    Auch CD/DVD erkennt das Tool und liest es aus.

    Nicht SET MAX ADDRESS brachte die Lösung (scheinbar ist hier das Maximum auch NATIVE ADDRESS wie bei Hutil) sondern unter dem Menüpunkt DCO MODIFY kann mit der Taste [Einfg] der Wert verändert bzw. zurückgeschrieben (NATIVE ADDRESS?) werden.
    Danach habe ich zum Speichern die Platte stromlos gemacht.

    Zum Schluss konnte ich auch mit SET MAX ADDRESS die Werte wieder ändern. Die 160GB standen damit wieder zu Verfügung und konnten fomatiert usw. werden.


    Bewertung des Tools

    Der Link auf HDat2: www.hdat2.com

    Der Site ist offenbar auch in Tschechisch verfügbar.

    Meiner Meinung nach, ein sehr umfangreiches Tool, einziger Nachteil, es läuft unter MS-Dos. Aber der Aufwand rechtfertigt das Ergebnis und der Umfang des Tools macht neugierig was dort alles gespeichert wird (Fehler-Log, Powerup-Zeit, Temperatur ...).
    Ralf H.
     
  2. derupsi

    derupsi Halbes Gigabyte

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    6.624
    Zuerst dachte ich: Kommt der nun zur Sache oder....
    schlussendlich ist es aber ein interessanter Bericht - :danke: , aber den Titel hätte ich allerdings anders gewählt und den Bericht etwas gestrafft.
    Und nochmals: es kommt leider viel zu selten vor, dass jemand hier Problem-Lösungen postet! :merci:
     
  3. sinus

    sinus Megabyte

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    Deine Horror-Odyssee ist ein Grund, von der Samsung-Festplatte tunlichst die Finger zu lassen. Die gesamte Litanei wäre Dir bei einer Maxtor-Platte mit deren Tool PowerMax 4.21 erspart geblieben.

    Was nützt ein billiges Laufwerk, wenn die Tools zur Bearbeitung nichts taugen? Allein der Zwang, im geschilderten Fall auf freie und damit Risiko-beladene Basteltools zurückgreifen zu müssen, ist in meinen Augen ein Armutszeugnis.
     
  4. fritz6

    fritz6 ROM

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    4
    :sorry: , aber wenn ich mir das spärliche Tool "Powermax" (IBM-DOS)
    anschaue, dann hätte ich das Problem des "Laufwerk begrenzen"
    nicht gehabt, weil das Tool - außer - Tests und Low-Level-Format nichts bietet.
    Die Plattengröße wäre garnicht nicht nutzbar gewesen. :heul:

    Das IBM-Tool ist übrigens kaum umfangreicher.

    Weder S.M.A.R.T noch interne Festplatten Log-Files sind einsehbar.

    Die Unterschiede zwischen
    -MAX LBA (physikalische HDD-Begrenzung)
    -native LBA ("Rücksprung bei ungültigem LBA-Wert) und
    -current LBA (BIOS- u. Windows-Erkennung)
    sind nicht erkennbar.

    Ich hätte die 160GB-Platte also nur mit 8GB (Bios) oder durch Jumper-Begrenzung mit 32GB nutzen können.

    Das Rückgängig machen der Festplattenbegrenzung ist übrigens kein firmenspezifisches Problem! (Viele wissen nicht mal, dass das geht!)

    Hinweis: Die Demoversion von HDAT2 ist auch unter Windows lauffähig. Diese HDD-Informationen habe ich noch bei keinem Tool in der Vollständigkeit gesehen.

    Naja, also das Thema/Überschrift hätte ich tatsächlich besser benennen können - upps! :heilig:
    Ralf H.
    PS: Ende des Romans ..... ? :D
     
  5. sinus

    sinus Megabyte

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    @ fritz6

    Dein eigentliches Problem war die Wiederbelebung der ursprünglichen Festplattenkapazität. Das wäre Dir bei einer Maxtor Festplatte mit PowerMax sicher gelungen.

    PowerMax liest sehr wohl die S.M.A.R.T Werte heraus. Allerdings wird der User damit nicht bedacht, sondern diese werden zur Ermittlung der Plattendiagnose und ggf. zur Erstellung eines Fehlercodes für die RMA-Anforderung herangezogen.

    Es ist in meinen Augen kein Nachteil, wenn ein Herstellertool nur das bietet, was nicht zu zusätzlichen Problemen durch die Eingriffe so genannter Experten führen kann. Sicherheit ist das erste Gebot, nicht die uneingeschränkte Manipulierbarkeit der Festplattenlaufwerke. Da sind sich Hitachi (IBM) und Maxtor offensichtlich einig.
     
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