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Heft 10/17, ab Seite 30 "Jede Software freischalten!"

Dieses Thema im Forum "Heft: Fragen zur aktuellen PC-WELT" wurde erstellt von Kantiran, 6. September 2017.

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  1. Kantiran

    Kantiran Kbyte

    Seite 30
    Es handelte sich in diesem Falle um ein "Upgrade" und nicht "Update".

    Ja, aber "Auf leerer Platte des gleichen Rechners", auf dem das vormalige Windows 10 Upgrade bereits einmal durchgeführt wurde.

    Wofür soll es gut sein, den von Windows 7/8.x nach Windows 10 gewandelten Produkt Key auszulesen? Zu nichts. Grund: Er wird für die Windows 10 Installation auf einem anderen Rechner nicht akzeptiert. Für ne Windows 10 Neuinstallation, z. Bs. als "Clean Install" auf dem gleichen Rechner ist kein Windows 10 Key erforderlich, da ja das System für die Aktivierung später auf Microsofts zentrale Datenbank zugreift und das System autom. aktiviert. Voraussetzung: Es hat voher keine große Hardwareänderung (z. Bs. Tausch des Mainboards) stattgefunden. Nutzer von Rechnern mit vom Hersteller vorinstalliertem Windows 7/8.x könnten dann allerdings Probleme bekommen, z.Bs. wenn der MB Tausch erst nach Ende der freiwilligen Geräte-Herstellergarantie erfolgte. In diesem Falle müssten sie den Windows 10 Key käuflich erwerben.
    Grund: Die von den Herstellern vorinstallierte Windows 7/8.x Keys sind sogenannte "OEM-Keys" und befinden sich rechtlich gesehen im Eigentum des Rechnerherstellers, d. h. sie wurden diesem von Microsoft zur Verfügung gestellt. Solche "Hersteller OEM-Keys", die auch nicht in irgendeiner Weise auf dem Rechnergehäuse zu finden sind, lässt Microsoft schon recht lange nicht mehr für eine Windows 10 Neuinstallation zu.

    Seite 32
    Der letzte Satz trifft weder auf Windows 7/8.x noch auf 10 zu. Der WLAN-Key (nicht Passwort) der aktiven WLAN-Verbindung kann wie folgt eingesehen werden: "Netzwerk- und Freigabecenter" > die aktive WLAN-Verbindung mit linker Maustaste anklicken > auf "Drahtloseigenschaften" > auf Reiter "Sicherheit" > Haken setzen in "Zeichen anzeigen".
    Wurde (hier in Widows 8.x bzw. 10) eine einmal hergestellte WLAN-Verbindung unter "Netzwerk und Internet / WLAN / Bekannte Netzwerke verwalten" gelöscht, d. h. mit "nicht speichern" entfernt, kann deren vormaliger WLAN-Key von "Wirelesskeyview" oder anderen "sogenannten" WLAN-Key-Knacktools" auch nicht mehr ausgelesen werden.

    Ohne den WLAN-Key des Routers zu kennen, eine neue WLAN-Verbindung mit Android 6x herstellen:
    Auf dem Smartphone nach "Einstellungen" gehen > auf "WLAN" > auf die die drei senkrechten Punkte > auf "WPS-Taste drücken" > "WPS-Taste" des Routers betätigen.
    Voraussetzung: Aktivierte Router WPS-Funktion.

    Was unter anderem (seit Windows 7) auch daraus resultierte, dass sich einige „böse“ Zeitgenossen in den Elektronikmärkten die auf den vormals noch auf den Computern außen angebrachten „Windows 7 COA-Product-Keys“, die ja noch nie aktiviert gewesen waren, für illegale Zwecke abfotografiert hatten.

    Microsoft verwendet die digitalen Lizenzen bereits ab dem Zeitraum, ab dem die Windows 7 Keys (die Microsoft COA-Label) nicht mehr auf den Computern angebracht wurden.

    Zu: „Wenn Sie mit Windows auf einen neuen Rechner umgezogen sind“. In diesem Falle nützt auch das Microsoft-Konto nichts. Der Nutzer hat mit Erweb des ursprünglichen Rechners (mit vom Hersteller verinstalliertem Windows 10) kein eigenständiges Windows 10 Produkt erworben, sondern eine vom Hersteller zur Verfügung gestellte Windows 10 Version einschließlich voraktivierter Lizenz, die an den ursprünglichen Rechner (die darin verbaute Hardware) gebunden ist und deren eigentlicher Eigentümer der Rechner Hersteller ist. Ist in etwa mit den von den Kabelnetzbetreibern zur Miete oder kostenlos über die Vertragslaufzeit zur Verfügung gestellten Routern zu vergleichen, mit dem einzigen Unterschied, dass diese mit Ende der Vertragslaufzeit an den Kabelnetzbetreiber zurück gegeben werden müssen.

    „… oder größere Änderungen an der Hardware vorgenommen haben“. In diesem Falle:
    A) Wenn Hardwareänderung auf Grund eines Hardwaredefekts während der freiwillig eingeräumten Herstellergarantie an den Computer-Hersteller wenden
    oder
    B) wenn noch Gewährleistung besteht, an den Händler, von dem der Computer erworben wurde. Aber Achtung: Nach 6 Monaten greift die „Beweislastumkehr“, d. h., der Nutzer muss gegebenenfalls beweisen, dass die Hardware bereist in den ersten 6 Monaten defekt gewesen ist.
    oder
    C) wie erwähnt, mittels Microsoft-Konto, wobei der Verfasser etwas Wichtiges vergessen hat, das da wäre:
    Sollte unter „Einstellungen -> Update und Sicherheit“ etwas von „Digitale Lizenz“ stehen, sollte ZWINGEND vor dem Hardwarewechsel darauf geachtet werden, dass diese digitale Lizenz mit einem Microsoft-Konto verbunden ist.
    D) Bei aus eigenem Anlass vorgenommener, größerer Hardwareänderung, z. Bs. das vom Hersteller vorinstallierte Mainboard durch das eines anderen Herstellers ersetzt, muss bezüglich der erneuten Microsoft 10 Aktivierung der vom Computer-Hersteller vorinstallierten, digitalen Microsoft Lizenz, weder der Computer-Händler noch der Händler, von dem der Computer erworben wurde, einen neuen Windows 10 Produktschlüssel zur Verfügung stellen. Soll Microsoft 10 nach solch einer Hardwareänderung auf „legalem Weg“ wieder aktiviert werden, muss ein neuer, unbenutzter Microsoft 10 Produktschlüssel erworben werden.

    Kann - aber kein muss. Der Product-Key kann auch noch nachträglich eingetragen werden (Funktion: Start > Einstellungen > Update und Sicherheit > Aktivierung), d. h., dass die Erstinstallation (als Clean-Install) ohne Product-Key Eintragung erfolgen kann.

    [quot]Anschließend geht die Kombination aus Key und Hardware-ID an Microsoft.[/quote]Soweit richtig. Das hat aber gegenüber den von den Computer Herstellern „vorinstallierten, digitalen Microsoft 10 Lizenzen“ den Vorteil, dass ein Hardwaretausch oder der Umzug auf einen anderen Rechner (fast) problemlos möglich ist. Der vom Händler erhaltene „Original Microsoft 10 COA-Product-Key“ aktiviert sich dann entweder automatisch oder er kann telefonisch (Funktion: Win + R drücken > slui 4 eintragen und starten um die Telefonnummer und Installations-ID zu erhalten) aktiviert werden. Sollte das nicht funktionieren: Das hier versuchen.
    Logisch, dass beim Umzug mit gleichem Windows 10 Product-Key auf einen anderen Rechner das vormalig dort installierte und aktivierte Windows 10 deinstalliert sein muss.

    Das aus dem letzten Satz ist eigentlich logisch. Andererseits kann die Deaktivierung auch im persönlichen Adobe-Konto erfolgen, also in der Art, wie es z. Bs. im Norton Account für die dort mit einer einzigen Lizenz registrierte Geräte möglich ist, d. h., wird z. Bs. eines der fünf registrierten Geräte durch ein anderes ersetzt, muss, damit die ursprüngliche Lizenz wieder verwendet werden kann, das Alt-Gerät, dass mit der Lizenz verbunden war, zunächst gelöscht werden.
     
    Zuletzt bearbeitet: 6. September 2017
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