Hexenverbrennung a la IFPI

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von RaBerti1, 11. Juni 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    24. November 2000
    Beiträge:
    5.094
    Stimmt. Der Azubi wird im Normalfall nicht genug verdienen, um bezahlen zu können, was er nach dem Urteil schuldet. Viel schlimmer: Wenn er bei den gegnerischen Anwälten an Gebührenschinder geraten sein sollte, dann wird ihm jetzt erstmal der Gerichtsvollzieher ins Haus geschickt, anschließend gehts mangels Pfändbarkeit verwertbarer Gegenstände zur "Eidesstattlichen Versicherung", Einkaufen bei Quelle&Co ist dann vorbei. Die Prozedur geht weiter mit Pfändung des Arbeitseinkommens im gesetzlich zulässigen Rahmen, ggf. noch dann und wann eine Taschenpfändung und alle drei Jahre Wiederholung der "EV". Und bei jedem Schritt wird Anwaltshonorar fällig, der Gerichtsvollzieher arbeitet auch nicht für lau. Es ist folglich gar kein Problem, die ca. 8000? auf das 1,5fache aufzublähen.

    Toll, liebe IFPI!

    (Wo wir grad dabei sind: Gerichtsvollzieher sind wie Kinder: Alles was sie sehen, wollen sie gleich haben!)

    MfG Raberti
     
  2. Gast

    Gast Guest

    Armer Kerl :heul::heul::heul:

    Aber mal im Ernst, der Azubi hatte halt das Pech als "Abschreckendes Beispiel" zu dienen.
    Hätte es einen 30 Jährigen Arbeitslosen erwischt würde sich keiner aufregen, dann würde es wieder heißen "Der ist alt genug deswegen selbst dran Schuld".

    mfg. dedie :D
     
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