High-End-Grafikkarten im Test

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von generalsekretär, 20. April 2006.

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  1. generalsekretär

    generalsekretär Byte

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    An die Red.:
    Sind Sie schon mal auf den (wenn auch verwegenen) Gedanken gekommen, dass es durchaus auch Menschen unter den Nutzern von Rechnern gibt, die sich dafür interessieren, wie sich eine Grafikkarte unter operativen und nutzbringenden Applikationen verhält ? Man glaubt es zwar kaum, gibt es da doch tatsächlich eine Randgruppe von Anwendern, die mit diesen Geräten den einen oder anderen Euro verdient und für die der Begriff "Wertschöpfung" noch Bedeutung hat.
    Ich denke an 3D Studio Max oder Cinema 4D. Was leisten die Karten in den Disziplinen "Phong Shading", -"Raytracing" -und "Radiosity" Modellen wo es denn weniger auf auf die fps bei hohen Auflösungen ankommt, die Ihnen ja offensichtlich große Freude bereiten, somit auch sattsam und hinlänglich diskutiert werden. Haben Sie sich schon mal Gedanken über die Qualität der Signalwege gemacht, wie sieht das Bild an einem analogen Intergraph-CTR aus und sagt Ihnen der Begriff "Colorimeter" etwas ?
    Ich muss leider den Eindruck gewinnen, dass zumindest ich mich sehr einseitig, besser gesagt, gar nicht beraten fühle.
    Noch einen angenehmen Tag wünscht Ihnen

    der Generalsekretär
     
  2. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    In der Zielgruppe der PC-Welt sind keine Entscheider von Unternehmen.
    Hier gibt es nur Brot und Spiel für das gemeine Volk.
     
  3. generalsekretär

    generalsekretär Byte

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    Sehr geehrter Herr Deoroller,
    "panem et circenses" heißt Selbstentmündigung und Hingabe in Zerstreuung sowie Befriedigung primitiver Bedürfnisse (Juvenal, röm. Philosoph). Ich denke, dass die Entscheidung mehr als €500,- für ein Grafikboard zu investieren dieser Motivation entbehrt.
    Ich kann es nicht empirisch anerkennen, dass Entscheider keine PC-Welt in die Hand nehmen. Ihre Bewertung der Situation ist leider zu normativ. Geht man davon aus, dass ohnehin nur ein in Promille zu zählender Anteil der Lesergemeinde fähig und willens ist, sich ernsthafte Gedanken über den Erwerb eines solchen Gerätes zu machen, stellen sich solche Testberichte adhoc von selbst in Frage. Weiterhin degenerieren Sie die Zeitschrift "PC-Welt" mit Ihrer Aussage in die Ecke der "Plebs"-Postillen.

    der generalsekretär
     
  4. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

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    Werter generalsekretär,

    Dein Engagement in allen Ehren. Aber ich muss deoroller im Grunde Recht geben. Die Zielgruppe von PC-Welt und anderen ähnlichen Publikationen ist der private Computernutzer.

    Und der interessiert sich nun mal in erster Linie dafür, bei welcher Aulösung und Qualitätseinstellung sein neues 3D-Spiel mit wieviel fps läuft. Somit wird genau diese Zielgruppe mit einem solchen Test zufriedengestellt.

    Wer mehr wissen will oder wer andere Schwerpunkte für den Kauf von Computerhard- und Software setzt, der liest die c't oder die i'X aus gleichem Hause. Diese Zeitschriften finden sich auch in IT-Abteilungen von Unternehmen, eine CHIP oder PC-Welt findet man hier eher selten.

    Als Online Publikationen sei Dir noch http://www.tecchannel.de/ empfohlen. Auch hier richtet sich das Interesse auf professionelle Anwendungen.

    In so fern geht Deine Kritik ins Lehre. Auch sollte Dir bekannt sein, dass die gängigen Grahikchipsätze der hier getesteten Karten von ATI und Nvidia nicht für CAD-Anwendungen, Professionelle Bildbearbeitung, DTP o.ä. optimiert sind, sondern für die üblichen 'Spielchen'. Wer sie dafür dennoch einsetzt, hat was grundlegendes nicht begriffen.

    In diesem Sinne, lass den anderen ihren Spass, es gibt keinen Grund hier abfällig zu werden, wenn Dich dieser Test nicht interessiert, dann lies ihn einfach nicht.

    Gruß

    RD
     
  5. chelmiss

    chelmiss PC-WELT Redaktion

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    moment, halt... niemand fühlt sich angegriffen von der red. aber danke für die verteidigung! :-) ct und ix sind übrigens nicht von uns. außerdem hat gs recht. die genannten anwendungen sind sehr verbreitet. ein test würde sinn machen. ebenso die genaue videoperformance und mehr. ich mache mir darüber schon gedanken - wird schon werden, alles wird gut. schönes wochenende! :-)
     
  6. Necromanca

    Necromanca Megabyte

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    Da der herr generalsekretär bis heute auf unser Forum bei der PC-Welt verzichten konnte, sollte er das einfach auch weiterhin tun. Das gemeine Volk (wir sind das Volk, wir bleiben hier!) kann auf hochtrabendes Geschwafel von Möchtegern Entscheidern ganz gut verzichten. Im Profigeschäft kauft man andere Grafikkarten, das sollte dieser Pseudoprofi eigentlich wissen.

    Wenn man nicht gerade echte Grafikarbeit macht, hat man im gewerblichen PC normal nicht mal eine Billiggrafikkarte, sondern einfach einen Intel-Chipsatz mit integrierter Grafik zur Verfügung und das reicht für Office und Co. allemal aus.

    Wie gut oder lebenswichtig die über 500 Euro teuren Grafikkarten auch immer sein mögen, sie sind doch eher eine Randerscheinung. Auch der Privatuser schüttelt nicht eben mal 500€+ für irgendwelche 4-fach AAs aus dem Ärmel. Teure Grafikkarten sind schlichtweg Luxus und nebenbei schneller veraltet und damit entwertet als einem lieb sein kann.

    Meine Grafikkarte hat vor einigen Wochen 370 Euro gekostet, gereicht hätte mir auch die 6600GT für 140€ die vorher drin war - aber ich finde nun mal Geiz gar nicht geil und deshalb hab ich sie mir gegönnt. Ich kaufe ja auch andere Sachen die ich nicht brauche, wie einen Zweit-Mercedes im 1-Personen Haushalt. Wenn alle geizig wären, würde es hier noch mehr Hartz IV Empfänger geben, wer will das schon?

    Ich sehe die nicht mal 500 Euro teure Gainward-Karte als eine Ausgabe für mein PC-Hobby. Computerspiele für fast 50 Euro das Stück gehören da auch zu und eben neue DVD-Brenner, mehr RAM, größere Festplatten schnellere CPUs usw.

    ...und das ist auch gut so!
     
  7. generalsekretär

    generalsekretär Byte

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    Sehr geehrter Herr "ruedi01",

    Mögen Sie zwar die Beiträge von Herrn "deoroller" und mir gelesen haben, dann auf jeden Fall nicht mit der gebotenen Sorgfalt.

    Zunächst frage ich mich, an welcher Stelle ich Abfälligkeiten geäußert haben soll. Bitte helfen Sie mir dabei auf die Sprünge. Klare Stellung hat lediglich Herr "deoroller" bezogen: Mit "Brot und Spiele" ist seitens des Herren der untaugliche Versuch unternommen worden, die redaktionelle Kompetenz der PC-Welt-Red. zu beschreiben, Zielgruppe sei, so er weiterhin, das "Gemeine Volk", letztendlich der Leser der PC-Welt. Na, wenn das keine Wertung ist.

    Im Sinne pluralistischer Meinungsbildung setze ich mich auch mit den Erzeugnissen des Heise-Verlages (c't) auseinander und behaupte jetzt einfach, dass man auch in Hannover geneigt ist, letztendlich natürlich auch im kaufmännischen Sinne, eine möglichst breite Lesergemeinde anzusprechen. Dort wie auch hier kann nicht das Forum sein, hochstrapaziöse Fachkommentare auf Basis irgendwelcher mathematischer Denkmodelle zu hinterlegen. Das ist doch auch gar nicht gefordert.
    Die Maschinen sollen jeglichem Bedürfnis dienen: Den profanen wie den heiligen, ohne allen theoretischen Überbau.

    Meine Intension galt dem Ansinnen, die Dinge facettenreicher beleuchtet zu sehen, ohne gleich eine Lagerspaltung in der Lesergemeinde hervorzurufen!

    Damit ergibt sich die Frage: Zu welcher Spezies gehöre ich? Als "Bildwerker" verdiene ich auf ein und derselben Platform mein Brot über die Nacht und wage dennoch dann und wann ein Spielchen. Was darf ich lesen?

    Freundliche Grüße

    der generalsekretär
     
  8. generalsekretär

    generalsekretär Byte

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  9. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Also die analoge Signalqualität wäre schon ein Punkt, den man mit testen kann. Nicht jeder hat einen TFT und wer mal eine billige Grafikkarte auf einem 50cm-CRT erleben durfte, der schaut mit Sicherheit auf die Signalqualität beim Kauf. Schließlich will man ja auch als gewöhnlicher Anwender zwischen den Spielen ein wenig im Windows arbeiten (Forum lesen, Briefe schreiben...) und weiß dann eine scharfe Darstellung oder auch mal einen leisen bis lautlosen Lüfter zu schätzen.

    Grusel, Andreas
     
  10. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

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    Werter Generalsekretär,

    selbstverständlich war meine Aussage wertend, Deine war jedoch abwertend. Das ist der kleine aber wesentliche Unterschied. Und um dies klar zu erkennen habe ich offensichtlich ausreichend Sorgfalt walten lassen. Ich denke jetzt sollte klar sein, was ich meine...

    Auch ich bin IT-Profi (vor allem betriebswirtschaftliche Anwendungen und nebenbei Office). Wie Du sicher auch wissen solltest, braucht es dafür keine besonders leistungsfähige Graphik, überhaupt kann der gesamte Rechner von eher einfacher Bauart sein, meine Workstation am Arbeitsplatz kommt bestens mit einer einfachen Chipsatzgraphik zurecht. Necromanca hat das ja schon klar gestellt.

    Zu Hause habe ich jedoch etwas andere Ansprüche. Da mache ich neben Internet und Office vor allem Video und Audio auch Bildbearbeitung und nebenbei auch ganz gerne mal ein Spielchen. Da darf es dann mal ein bisschen leistungsfähiger sein. Weshalb in meinem Desktop zu Hause eine Dual Core CPU und eine brauchbare Mittelklasse GPU werkelt, neben anderen leistungsfähigen Komponenten.

    Wenn Du als "Bildwerker" tätig bist (Profi oder Amateur), dann bist Du hier klar an der falschen Adresse. Solche Graphikkarten, die locker mal einen satten 4-stelligen Betrag kosten können sind nun mal naturgemäß nur für eine ganz kleine Zielgruppe interessant. Diese Zielgruppe spielt im Kalkül der Macher dieser Publikation aber keine bedeutende Rolle, wie schon empfohlen bei Heise oder Tecchannel hast Du wahrscheinlich eher Glück.

    Und ob Du's glauben magst oder nicht, PC-Welt Chip und Co. finde ich als Lektüre in IT-Abteilungen von Unternehmen äusserst selten und ich komme im Laufe meines Arbeitslebens in dieser Beziehung viel herum. Grund, siehe oben.;)

    Einen Kritikpunkt muss ich allerdings stehen lassen, die Signalqualität am analogen Ausgang würde auch mich interessieren. Ich arbeite zu Hause mit zwei Monitoren. Der eine (21,3 " TFT) ist digital angeschlossen, der andere (19 " TFT) mit der Desktoperweiterung ist per D-SUB analog mit der Graphik verbunden. Der digital angesteuerte zeigt einen deutlich besseren Kontrast und die Farben sind kräftiger. Heise und sogar die Computerbild machen sich jedenfalls bei Graka Tests die Mühe, die analoge Signalqualität mal nachzumessen.

    Gruß

    RD
     
  11. generalsekretär

    generalsekretär Byte

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    Sehr geehrter "ruedi01"

    Ein letztes Wort noch zu unserem Disput: Ich kenne mich sowohl in den Disziplinen "IT-Management" (Colt Telecom, Standard & Poors Ffm) als auch im DTP-Lager geflissentlich aus. Ich entsinne mich weiterhin auch der Zeiten, als eine SPEA V7 mit 2Mb Vram das Ende der Fahnenstange markiert hat und ID-Soft die erste brauchbare 3-D-Engine zur Marktreife brachte (DOOM 1).
    Die Grafikspezialisten der Gegenwart scheuen keinen Anlass, auf die marketingwirksamen Leistungen ihrer Erzeugnisse hinzuweisen. Warum soll man dann den Blick nicht auch genau auf dieselben lenken? Zur ganztheitlichen Bewertung eines Produktes gehören doch auch die vermeintlich "nebensächlichen" Begleiterscheinungen der Technologie (Open GL). Ich bin mir durchaus bewußt, dass die Diskussion nicht ihren fruchtbaren Boden unter Einbezugnahme von "Fire GL" oder "QuadroFX 1000" geführt werden kann, eine Preis- und Leistungsklasse, die sich um Faktoren vom Gegenstand der Diskussion entfernt.
    Ich bin lediglich bemüht, den Blick für Dinge zu schärfen, die sich nicht nur an Zahlen für Bilder pro Zeiteinheit und theoretischen Datendurchsatzraten manifestieren sondern an der Schnittstelle Mensch/Maschine. Was nützen sensationelle fps-Raten, wenn das Bild (mit Verlaub) ******** aussieht ?
    Soweit, So gut. Sollte ich jemandem auf den Schlips getreten sein (außer Herren Necromanca, der offensichtlich dieses Forum als Protektorat einschätzt) so sei an dieser Stelle Abbitte geleistet.
    Ich hoffe, wir können uns auf der Ebene dieser qualitativ begegnen.
    Ansonsten wünsche ich ein angenehmes Wochenende

    der generalsekretär
     
  12. ruedi01

    ruedi01 Kbyte

    Registriert seit:
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    Die Grafikspezialisten der Gegenwart scheuen keinen Anlass, auf die marketingwirksamen Leistungen ihrer Erzeugnisse hinzuweisen.

    Ja, ich denke auf diese Formel kann man sich einigen. Allerdings macht das jeder, der ein Produkt verkaufen möchte, vor allem dann, wenn es extrem teuer ist.

    Ich verwende u.a. aus diesem Grund 'nur' Grafikkarten, die sich in der Mittelklasse bewegen. Aktuell habe ich eine GeForce 6600 mit 256 MB-RAM. Mir reicht diese Karte. Auch deshalb, weil ich nur gelegentlich mal ein wenig Zocke. Würde ich hier etwas höhere Ansprüche haben, dann könnte ich mir eine GeForce 6800 bzw. was vergleichbares von ATI vorstellen. Ich würde aber niemals mehr als 250 € für 'ne Graphik hinlegen. Ich kann mein Geld intelligenter vernichten.

    Ich rede aber auch nicht abwertend über Leute die für eine Graphik so viel Geld ausgeben, wie andere Leute für einen kompletten Rechner. Auch kritisiere ich nicht die Philosophie, nur auf Auflösungen und Frames bei maximalen Qualitätseinstellungen zu betrachten. Schließlich gebe ich an anderer Stelle mein Geld irgendwie 'unnütz' aus. Oder glaubt hier irgendwer ein 32 " TFT-TV plus kleiner Heimkino-Surrondanlage für's Schlafzimmer wäre ein unbedingtes Muss?!?:D

    Das ist alles Hobby und das ist nun mal des öfteren weit entfernt von rationalen Betrachtungsweisen, es soll ja schließlich Spaß machen, darauf kommt es an.;)

    In diesem Sinne, ein schönes Wochenende.

    Gruß

    RD
     
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