HP liefert PCs mit Mandriva Linux aus

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von jojo14, 18. Januar 2006.

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  1. jojo14

    jojo14 Halbes Megabyte

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    Bei diesen vielen Linuxvarianten blickt bald keiner mehr durch.
    Da lob ich mir Win XP, Home und Pro das wars.
     
  2. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Es stimmt, dass es schier unübersichtlich viele Distributionen gibt. Das hat aber nicht einfach nur Nachteile, so kann man genau wählen, was man will und wer sich nicht entscheiden will, der sollte auf eine weit verbreitete setzen (hierzulande eindeutig SuSE (Novell)).

    Was mich allerdings wirklich stört, ist, dass die Distributionen nicht wirklich hundertprozentig kompatibel sind. Da hoffe ich, dass sich bald brauchbare Standards durchsetzen werden. Ich sehe z.B. nicht ein, wieso ich für jede Distribution ein anderes Package braucht - da nehm ich doch lieber gleich die Sourcen. Und dann kommt noch dazu, dass nicht alle auf RPM setzen.

    Naja... aber ich bin da voller Hoffnung :)
     
  3. handrpet

    handrpet ROM

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    1
    Die Vielfalt der Linux-Distros hat gegenüber Windows nicht wirklich einen Nachteil. Man sollte die Bewertung dieses Punktes auch nicht unter der eigenen Vorliebe für eines der beiden Systeme vornehmen.
    Sowohl Linux als auch Windows haben auf Grund der für die jeweiligen OS zur Verfügung stehenden Anwendungsprogramme ihre Reize.
    Persönlich neige ich eher zu Linux, da ich dort gerade auf Grund der vielen Distros das richtige Paket für mich heraussuchen konnte und zudem von der Trennung zwischen Root und User überzeugt bin.
    Zudem kann ich unter Linux Programme nutzen ohne gleich Lizensverletzungen zu begehen, nur weil mir an sich zum Erwerb eines solchen Programms das nötige Kleingeld fehlen würde.
    Die meisten Windows-Nutzer arbeiten mit Raubkopien, was ich persönlich vollständig ablehne.

    Doch in der Basis liegt das nicht an dem jeweiliigen OS, sondern an der verwendeten Lizenspolitik. Und die GPL ist für den Anwender und für Programmierer sicherlich das Beste was derzeit existiert. Programme für Windows unterliegen meist nicht der GPL.

    Auch die Systemstabilität ist ein nicht zu unterschätzender Faktor.
    Welches OS der einzelne einsetzt, sollte auch in Zukunft nicht von einer Handvoll Anbieter vorgegeben sein.

    Gruß

    Peter
     
  4. regiedie1.

    regiedie1. Megabyte

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    Hierzulande? Ich dachte, die haben fast alle Deutschen rausgeschmissen!
    Und über SuSE lässt sich schon streiten...
     
  5. Flink

    Flink Byte

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    Das ist eine erstauliche Meldung, denn alle mir bekannten Händler liefern nur MS-Betriebssysteme auf Heim-PCs vorinstalliert aus.

    Endlich haben Kunden in Südamerika die Möglichkeit, ohne Kenntnisse in der LINUX-Installation, sich einen PC zu kaufen, ohne ein MS-Betriebssystem verwenden zu müssen oder Freunde mit LINUX-Kenntnissen haben zu müssen. Damit wäre die größte Hemmschwelle zur Verwendung von LINUX überwunden. Denn ein normaler Anwender kauft sich keine LINUX-CDs und lädt sie auch nicht aus dem Internet herunter, um sie dann selber zu brennen.
    Der Händler bürgt dafür, daß die verwendete Hardware auch unter LINUX einwandfrei laufen wird und er muß auch Support dafür bieten.
     
  6. mopani

    mopani Kbyte

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    allerdings fragen mich nur selten Kunden nach HP-Rechnern. Die Idee ansich ist aber nicht schlecht. Nicht zuletzt, da viele Menschen nur dann mit Linux arbeiten können, wenn es vorinstalliert ist.

    Der Vorteil von MS-Produkten ist, dass sie jeder hat und auch jeder etwas darüber weiß. Überall stehen Windows-Rechner und Problematiken werden schnell erkannt und können gemeinsam bewältigt werden. Bei Linux ist das ganz anders. Ich habe Debian in einen meiner Schulungsräume und kann sagen, dass die Kurse dort nicht sonderlich stark besucht sind, obwohl wir genauso eifrig darum bemüht sind. Woran das wohl liegen mag?!
     
  7. mopani

    mopani Kbyte

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    Seit wann muss ein Händler dafür bürgen, dass installierte Betriebssysteme einwandfrei laufen oder gar dafür Support bieten? Das muss vielleicht der Hersteller der Software aber mit Sicherheit nicht der Händler. Auch dann nicht, wenn er einen NoName-Rechner zusammenbastelt. Deswegen nicht, da kein Händler alles über eine Hardwarekomponente und deren Wirkungsweise mit einem entsprechendem Betriebssystem wissen kann.
     
  8. Flink

    Flink Byte

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    Wenn ein Händler einen Rechner zusammen mit einem Betriebssystem ausliefert, dann muß er deshalb dafür bürgen, weil sonst der Kunde den Rechner wieder an ihn zurückgeben könnte, um sein Geld zurückzuerhalten. Das wird sich kein Händler leisten können, viele unzufriedene Kunden, mit den vor wenigen Tagen neu gekauften Rechnern im Gepäck, bei sich im Laden zu haben.
     
  9. mopani

    mopani Kbyte

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    Redet euch nicht einen solchen Unsinn ein. Ich habe noch nie einen Rechner zurücknehmen müssen, weil das Betriessystem nicht so funktionierte, wie der Kunde es wollte. Dazu ist auch niemand verpflichtet. Garantie wird nur auf die Hardware gewährt. Wenn das Betriebssystem eine Macke hat, kann doch der Händler nichts dafür. Keiner muss dafür die Gewähr übernehmen und nimmt deswegen den Artikel zurück. Wenn das große Unternehmen machen, ist das denen ihr Bier. Das gilt deswegen noch lange nicht für alle.

    Wenn jemand allerdings mit dem vorinstalliertem Linux nicht einverstanden ist und dann doch lieber Windows möchte, installiere ich ihm das gerne gegen Aufpreis. Meine Kunden bleiben deswegen auch nicht fern, schließlich ist es deren Entscheidung.

    Bei Auslieferung garantieren wir für einen funktionierenden Rechner und erstellen ein Hardware-Protokoll. Wenn nun jemand an der Software herumschraubt, vielleicht neue oder andere Treiber/Firmware installiert, ist das seine Sache. Wer glaubt ein Händler müsse das gewähren, der lebt nicht in dieser Realität. Stürzt der Rechner ab, weil eine Hardware defekt ist, wird es ergründet und die defekte Hardware ausgetauscht. Mehr nicht.

    Weißt Du - Händler sind nicht blöd!
     
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