IE 7: Anti-Phishing-Filter verletzt nicht Privatsphäre der Anwender

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von cheff, 11. Mai 2006.

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  1. cheff

    cheff Megabyte

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    Och, sowas lässt sich "ganz außerversehen" in einen Patch (Update) einbauen. Ich bleib bei Firefox. Wüsste keinen Grund zurück zum Internet Explorer zu wechseln.
     
  2. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

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    Wichtig wäre dass man den Filter deaktivieren kann, ich denke dass es hierdurch auch zu einem verzögerten Seitenaufbau kommt da erstmal die Whitelist abgearbeitet werden muss.. und ist es nicht Unsinn mit einer Whitelist zu arbeiten statt einer Blacklist.
     
  3. Schugy

    Schugy Viertel Gigabyte

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    Nein, das ist kein Unsinn, so kann sich die Datenkrake viel besser rechtfertigen. Ist mir auch Wurst, das Thema MS ist seit 5 Jahren gegessen.:jump:
     
  4. pcinfarkt

    pcinfarkt Viertel Gigabyte

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    4.096
    Klar, so eine Thematik ist heikel.
    Aber wie soll bitteschön eine Prüfung / Abgleich mit Wem / Was erfolgen? Und wer sitzt im Glashaus und sammelt nicht?
    Firefox 2 - konkret die aktuellen Nightlies und ev. der Alpha 2 - bringt dieses Feature. Im Defaultzustand ist es abgeschalten.

    http://img115.imageshack.us/img115/5471/bf13566sz.png
     
  5. PK --PCWELT--

    PK --PCWELT-- Redaktion

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    1.054
    Hallo,

    der Filter lässt sich deaktivieren.

    Die Whitelist enthält die (glaub ich 100.000) häufigsten besuchten Websites im Internet. Microsoft will keine Blacklist, weil die Phishing-Seiten viel zu schnell im Internet auftauchen und dann wieder verschwinden. Die Anwender müssten dann ständig die Blacklist aktualisieren und der IE würde im Hintergrund ständig Verbindung zu einem Server aufnehmen müssen.

    Stattdessen überprüft die Anti-Phishing-Technologie die nicht in der Whitelist enthaltenen Websites und kommuniziert dazu auch mit den MS-Servern, um zu überprüfen, ob Berichte über die Website vorliegen. Damit, so ist sich jedenfalls Microsoft sicher, lasse sich schneller auf Phishing-Attacken reagieren und Anwender warnen. Im Gespräch sagte mir Microsoft, dass das Anti-Phishing-Team binnen kürzerster Zeit Hinweisen auf Phishing-Seiten nachgehe, diese überprüfe und dann gegebenenfalls gleichzeitig bei allen Anwendern Alarm schlage, wenn sie die betreffende Seite besuchen.

    Aufgrund seiner Nähe zu Google wird sich Firefox natürlich der Google-Technologie bedienen. Hier geht man den Weg einer Blacklist.
     
  6. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    730

    Ich fände es auch wichtig, dass man das Filter abschalten kann, nur schon aus Gründen der individuellen Freiheit.

    Es ist ***** k e i n *****Unsinn, mit einer Whitelist zu arbeiten:

    Eine Whitelist lässt durch:
    • Bekannte Liebe das ist ok, soll sie ja

    Eine Blacklist lässt durch:

    • Bekannte Liebe: Das ist ok, soll sie ja
    • Unbekannte Liebe: macht nix, die sind ja lieb
    • Unbekannte Böse: Autsch, das tut weh!!


    .
     
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