Illegale Internet-Tauschbörsen führen zu Flut von Anzeigen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 26. Januar 2006.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    977
    Zitat: "Die Generalstaatsanwältin machte aber deutlich, dass die Täter im Wiederholungsfall oder bei Kopien in größerem Umfang mit Geldstrafen wegen Verletzung des Urheberrechts rechnen müssten."

    Ein Gesetz, das Abgaben für etwas vorsieht was verboten ist !
    DEUTSCHLAND IST EINE BANANENREPUBLIK GEWORDEN !
    Die Industrie bestimmt Gesetze - UMSONST ?
    Wohl kaum.
    Die werden tief in die (Korruptions-)kasse greifen.

    Nun aber die Frage:
    Wie ist die Industrie LEGAL an die Userdaten (IP's) gekommen ?
    Über die entsprechende P2P-Software = Lizenzverstoß
    Zugriff auf PC's der User = Straftat
    Ein NICHT ABGESCHLOSSENER Download ist unbrauchbar. Wurde bei jedem User tatsächlich festgestellt, daß die Software etc. VOLLSTÄNDIG runtergeladen wurde. Wie soll das gehen ?

    Aber alles egal !
    Man legt es sich mal wieder hin, wie man es gerade braucht !
     
  2. cheff

    cheff Megabyte

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    1.297
    Nimms locker. Die Unterhaltungsiondustrie bekommt derzeit einen Kinnhacken nach dem anderen :). Zudem hat die PC-Welt nicht geschrieben, was auf Heise Online zu lesen ist, nämlich, dass der Generalstaatsanwaltschaft vorgeschlagen hat, dass man Verfahren einstellen sollte, wenn weniger als 100 urheberrechtlich geschütze Werke angeboten wurden.

    Aber es ist schön, dass immer mehr Menschen merken, dass man ja schon überall eine Urheberrechtsabgabe leistet, egal ob Rohling, Drucker, etc. aber man trotzdem nicht kopieren darf (kann). Vielleicht sollte man mal C´T und Onlinekosten.de beauftragen nach Indizien für Korruption zu suchen, ich bin mir sicher, dass man da auch fündig werden würde (wenn entsprechendes Material nicht vernichtet wurde). Aber man sagt ja nicht umsonnst "Musik- und Filmmafia". Das Blatt wendet sich.
     
  3. janseitz1

    janseitz1 Byte

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    79
    Zitat:"Internetanbieter dürfen nach einem Urteil des Landgerichts Darmstadt nur diejenigen Verbindungsdaten ihrer Kunden speichern, die sie für die Rechnung benötigen. Mit dieser Entscheidung gab das Gericht zum Teil der Klage eines Nutzers gegen den Anbieter T-Online statt. Demnach muss das Unternehmen die bei jeder Einwahl neu vergebene Internet-Adresse (IP-Adresse) eines Kunden sofort nach dem Ende der Verbindung löschen (Az.: 25 S 118/2005)." siehe http://www.pcwelt.de/news/recht/130441/index.html
     
  4. cheff

    cheff Megabyte

    Registriert seit:
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    1.297
    Bevor jetzt aber alle die P2P-Tauschbörsen wieder "füttern", sollte man bedenken, dass zwar keine Revision zulässig ist, ABER das T-Online genau das Anfechten kann, also das keine Revision zulässig ist. Das wird dann geprüft und falls dann doch Revision zulässig ist geht das Spiel weiter (vorm BGH). Bis jetzt wird also nix gelöscht bei T-Online, weil das Urteil noch nicht rechtskräftig ist.

    Warum die Newsmagazne das aber net schreiben ist mir ein Rätsel.
     
  5. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

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    Die 40000 Betroffenen sollten halt einfach ihrerseits Strafanzeige gegen ihre Provider stellen wegen Verstoß gegen das Datenschutzgesetz.
     
  6. bam001

    bam001 Kbyte

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    144
    Eigentlich müßte man den Filesharer Dankbar sein, sie sorgen für mehr Jobs bei der Exekutive und reduzieren damit die Arbeitslosenzahlen. Ich bin für eine Subventionierung der Filesharer :cool:

    Was die IPs anbelangt, also bei uns in AT müssen die schon gespeicehrt werden (glaub 6 Monate) und das ist auch gut so. Heruasgeben dürfen die Provider nur nach richterlicher Verfügung. Und das geht sehr schnell. Die Antipiraterievereine haben eh überall Ihre "anonymen" Wachhunde installiert, die dann einfach einen Screenshot mit Deiner IP zeigen und ein paar Monate später steht wer vor Deiner Tür...
     
  7. Till Wollheim

    Till Wollheim Kbyte

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    497
    Wenn unsere Staatsanwaltschaften noch nach rechtsstaatlichen Grundsätzen handeln - es gibt immer mehr Fälle, wo das leider nicht mehr so ist - dann müssen sie zunächst prüfen, ob das Angebot von einem Filesharer überhaupt vollständig ist.
    Bietet A zB die erste Hälfte einer Software an, B - ohne miteinander zu tuen zu haben - die zweite, so sind beide nicht der Urheberrechtsverletzung schuldig, da jeweils die eine Hälfte nicht funktioniert.

    Vor allem aber, woher wollen die denn wissen, wieviel einer auf dem PC anbietet? Der muß ja schon vom Klammerbeutel gepudert sein, die Suche auf seinem PC zuzulassen.

    Und was das Runterladen betrifft: wenn einer kein Geld hat sich die Software zu kaufen, kann er auch niemanden Schädigen.
    Das Filseharing hat sehr wohl im Sinne von Art. 14 II GG seine Berechtigung. Ohne dieses wären weite Kreise - insb. sozial Schwache - von Fortschitt excludiert. :mad:

    Gruß an alle sozial Anständigen!
    Till
     
  8. EBehrmann

    EBehrmann Halbes Gigabyte

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    9. März 2005
    Beiträge:
    5.702
    So ein Schwachsinn. Wenn einer kein Geld hat um sich ein Fußballspiel live anzusehen, kann er sich einfach so reinschmuggeln, er kann ja niemanden schädigen. Wenn jemand kein Geld für die Straßenbahn hat, kann er ja schwarz fahren, er schädigt ja keinen, da er sich die Fahrt ja sowieso nicht leisten kann.

    Wenn einer kein Geld für Software hat, dann muss er halt verzichten, entweder auf die Software, oder auf andere Dinge.
     
  9. Yorgos

    Yorgos Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    2. Februar 2003
    Beiträge:
    3.963
    Sag Bescheid wenn ein paar Leute, mit offiziellem Schrieb, bei Dir klingeln. :D Ich möchte doch so gerne mal den Klammerbeutel live erleben.
     
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