Infineon schließt Werk in München

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Flink, 23. Februar 2005.

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  1. Flink

    Flink Byte

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    Im PC-Welt Artikel fehlt noch der Hinweis, daß Infineon damit begonnen hat, seine gesamte Produktion aus Deutschland nach China auszulagern.

    http://www.innovations-report.de/html/berichte/wirtschaft_finanzen/bericht-20211.html

    Da bleibt die Frage:
    Auf welchem technischen Sektor wollen die deutschen Firmen innerhalb Deutschlands noch tätig bleiben? Oder ist es beabsichtigt, daß Deutschland zum Volk der Hilfsarbeiter verkommt? :aua:
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Quark. Infineon hat in den letzten Jahren mehr Arbeitsplätze geschaffen als diese 800, die innerhalb der nächsten 2 Jahre "verlagert" werden und baut immer noch kräftig weiter.
    Daß man einen 20 Jahre alten Standort, der noch mit 150mm-Wafern (aktuell sind 200 und 300mm) einige SpezialChips herstellt, nicht ewig betreibt, ist doch nicht weiter verwunderlich.
    Wenn mich nicht alles täuscht, wird doch in München derzeit ein neues Infineon-Firmenzentrum gebaut (oder wars Siemens?).

    Gruß, Magiceye
     
  3. LordSoban

    LordSoban Kbyte

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    Hallo,

    und ich denke die Wahrheit sieht vielleicht doch anders aus, nur wird wieder vorgeschoben das bestimmte Prozesse nicht vor Ort erledigt werden können.

    Sozialverträglich wäre meiner Meinung nach, diese besagten Prozesse einzuglidern, oder z.B. nachzurüsten. Infinion will doch auch seine Speicher zum Erweitern eines Computers anbieten, und komischerweis gelingt dies doch auch bei ältern Modelen. Wie gesagt, ich glaube einfach nicht dran, das es damit zu tun hat, sondern das es damit zu tun hat, das die Steuern ins Unermessliche gestiegen sind, und somit für Firmen den unscheinbaren vorzeitigen Tot bedeuten könnte, und deswegen einige Firmenbereiche an andere Standorte(Ausland) verlagern.

    Ich lass vor kurzem einen Artikel, da hieß es, würde das Bruttoinlandsprodukt und einen oder auch 1 1/2 Prozentpunkte(Zins) gesenkt werden, so könnte man viele Unternehme und die Arbeitsplätze retten.

    MfG

    Lord

    ps. Klärt mich auf, wenn ich falsch liege!
     
  4. Flink

    Flink Byte

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    Vielleicht sind auch nur die Import-Zölle zu stark gesunken und die Transportkosten zu niedrig geworden. Die Unternehmenssteuern sind in Deutschland im EU-Vergleich allerdings viel zu hoch. Es ist logisch, daß die Unternehmen aus Deutschland abwandern, und deshalb die Arbeitslosigkeit weiter ansteigen läßt.

    Da meinst du wohl eine Steuersenkung um 1.5 Prozentpunkte. Ich meine, daß alleine die Abschaffung der Greencard viele Arbeitsplätze für Deutsche erhalten würde. Wozu wird bei einer Rekordsarbeitslosigkeit in Deutschland noch eine Greencard benötigt?
     
  5. dingsda

    dingsda Byte

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    Zum letzten Teil, Deutschland ist eben zu teuer. Wieviele verdienen an deinem Lohn mit....
    Die Gewerkschaft will ihre letzten warmen Socken nicht verlieren, die Kirche will mitverdienen, die Versicherungen und Steuer.
    Ich hätte gleich ausgelagert, Ausland ist eben billiger.

    Andererseits, wenn jeder sein Häusle so baut - auf Abbruch
    dann besser auf freien Feld schlafen.
    Vom Ausland aus betrachtet, weiss Hannes eigentlich noch was Hannes tut .....
     
  6. Flink

    Flink Byte

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    Ja, aber wer bezahlt dann das immer weiter anwachsende Heer an Rentnern in den westlichen EU-Staaten bei der starken Abnahme der Arbeitstätigen? :eek:
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Die Greencard wurde doch kaum angenommen, die paar Spezialisten (und für die ist die Greencard nunmal da, da gibts nicht viele!), die man damit ins Land geholt hat, kannst Du an einer Hand abzählen.
    Die Rentner werden sich in absehbarer Zukunft wohl eh selbst finanzieren müssen. Daher könnte man auch jetzt schon dazu übergehen, daß sich alle Rentenempfänger das zur Verfügung stehende Geld teilen sollten (ist zwar hart, aber dann wird der Übergang nicht so krass ausfallen).
     
  8. beha1

    beha1 ROM

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    Hast du dich schon mal gefragt warum es immer mehr Rentner in Deutschland gibt?und wo die Arbeiter sind die das Geld für die Verdienen sollen ?Frag dich doch auch mal wo bzw.wer von deinem Geld was du an Steuern,Rentenbeitrag und Krankenkasse bezahlst lebt? Nicht nur die paar Rentner die du hier vorschiebst oder? Ich weiss ja nicht wie alt du bist aber irgendwann willst du auch mal Rente vom Staat aber du wirst ja warscheinlich nie Rentner.Frag doch einfach mal die sch...s Politiker von wem die ihr Gehalt,ihre Diäten usw bekommen und gib daran auch den Rentnern die schuld ist ja auch einfacher wenn man nicht nachdenken muss wa ?Das ist genau das was Deutschland braucht Leute die nicht Denken und denen die schuld geben die 40 und mehr Jahre gearbeitet haben .Lass den Politikern einfach wie jeden kleinen mann in Deutschland Krankenkasse und Rente und Steuern von ihrem mikrigen Gehalt bezahlen und es gibt fast
    keine Probleme mehr.Aber soweit reicht es warscheinlich mit Denken nicht besser es geben sich die kleinen gegenseitig die schuld und die großen haben ein ruhiges leben!!!!!!
     
  9. Flink

    Flink Byte

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    Immer mehr Arbeitslose, sehr viele Beamte und öffentlich Bedienstete, immer mehr neu hinzugekommene EU-Staaten, immer weniger Kinder.

    Auch wenn jemand 40 Jahre gearbeitet hat, dann ergibt sich aus seinen früheren Rentenbeiträgen immer noch nicht der Betrag, der ihm heutzutage ausbezahlt wird, weil jemand 30 Jahre in Rente leben kann. Im Gegensatz dazu lebten die Menschen früher max. 5 Jahre in Rente. D.h. die Renten-Beiträge von damals hätten ein Vielfaches betragen müssen, damit dadurch die heutigen Renten finanziert wären.
    Wenn auf 2 Arbeiter 1 Rentner kommt, dann bedeutet das ja, daß jeder Arbeiter, die Hälfte seine Gehaltes abführen müßte nur für diesen halben Rentner.

    In der Demokratie läßt sich kein Sparkurs vertreten, weil sonst die Wahlen verloren werden. Die Staats-Finanzsache müßte schon an überparteiliche Wirtschaftsexperten übergeben werden, damit keine Partei mehr mit vielen Vergünstigungen und sozialen Leistungen Wahlwerbung betreiben könnte, um das Wahlvolk zu kaufen.
     
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