Internet-Einwählprogramme

Dieses Thema im Forum "Browser" wurde erstellt von HaraldL, 27. September 2003.

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  1. HaraldL

    HaraldL Byte

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    Warum gibt es kein Internet-Einwählprogramm, welches dem Benutzer anzeigt, wie die Internet-Verbindung
    hergestellt wird?
    Wäre doch sehr nützlich, um zu zeigen, ob man einen Dialer erwischt hat!
    Warum gibt es kein Internetprogramm, welches dem Benutzer zeigt, wieviel Bits WIRKLICH über die Leitung fließen?
    Schließlich sind Online-Zugänge immer mieser als in der Werbung versprochen!
    Gibt es so etwas wie einen Dongle, den man in die Online-Zugangsleitung des PCs schaltet und der immer
    anzeigt, wie hoch die aktuelle Übertragungsrate ist?
    Warum gibt es kein Internet-Zugangsprogramm, welches wenn die Verbindung unterbrochen wird, sofort versucht diese wiederherzustellen,
    es sei denn der Surfer möchte es nicht!
    Eigentlich: warum brechen manchmal Online-Verbindungen ab?
    Könnte man eigene Internet-Zugangsprogramme entwickeln?
    Müssen Internet-Zugangsprogramme irgendwo zertifiziert werden, um Störungen des Telefonnetzes zu verhindern?
     
  2. Gast

    Gast Guest

    Einige 0190-Dialer ...
    Daher ist das wohl eher eine Maßnahme von vielen, die helfen KANN. Am sichersten ist noch immer, keine Dialer zu installieren und das wiederum verhindert man am effektivsten durch Nichtverwenden des IE, der es dem User nun mal unbestritten extrem leicht macht, sich einen Dialer zu fangen. Und bevor du den Mund zu einem ABER öffnest:
    Richtig. Wer auf jedes "Ja/Weiter" klickt, dem ist auch bei Verwendung eines anderen Browsers nicht zu helfen. Nur kommt es dort mangels ActiveX und ActiveScripting oft gar nicht so weit, dass man in Versuchung geführt wird, auf "Ja/Weiter" zu klicken.
     
  3. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    So, hab's gefunden. Stand in einem Artikel der PC-Welt von Thorsten Eggeling (hier im Forum als 'piggy') in der Ausgabe 09/02.

    Er schreibt :

    "Windows speichert einige wichtige Einstellungen unter "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Internet Explorer\Main". Die Startseite des Internet Explorers legt die Zeichenfolge"Start Page" fest. Um die Sicherheitseinstellungen zu ändern, starten sie unter Windows 2000 REGEDT32.EXE, unter Windows XP aber REGEDIT.EXE. Markieren Sie jeweils den genannten Schlüssel. Bei Windows 2000 gehen Sie dann auf "Sicherheit,Berechtigungen", unter XP auf "Bearbeiten,Berechtigungen". Klicken Sie auf die Schaltfläche "Erweitert". Wählen Sie den aktuellen Benutzer aus, und klicken Sie auf "Anzeigen, Bearbeiten". Aktivieren Sie dann die Klickbox in der Spalte "Verweigern" für die Zeile "Wert festlegen". Danach läßt sich der Schlüssel für diesen Wert nicht mehr ändern.
    Einstellungen, welche die Verbindung zum Internet betreffen, beherbergt der Schlüssel "Hkey_Current_User\Software\Microsoft\Windows\Current Version\Internet Settings".Der DWORD-Wert "EnableAutodial" bestimmt, ob Windows bei Bedarf automatisch online geht.Einige 0190-Dialer aktivieren für ihre Zwecke die automatische Einwahl. Auch hier können Sie die Berechtigungen ändern, so wie im ersten Beispiel beschrieben. Manipulationen sind dann ausgeschlossen".


    Ich denke, hier liegt eine ganz interessante Methode, um Malware jeglicher Art das Leben schwer zu machen, wenn man weiß, bei welchen Registry-Keys diese ansetzen.
     
  4. Gast

    Gast Guest

    Naja...unter Win9x gibts auch teilweise Reg-Einträge, deren Änderung unmittelbar wirksam wird (insofern ist mir dieses Verhalten nicht etwa neu), aber letztlich ist diese Methode doch wieder etwas für jene, die auch bereit sind, sich mit ihrem System zu beschäftigen. Der ONU surft i.A. als Admin mit allen Rechten und fühlt sich gut dabei ;)
    Aber krame mal...schaden kanns nicht. Und bring deinen Töchtern nicht zu viel bei ;)
     
  5. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ich hatte diese Sache vor mehr als einem Jahr mal ausgetestet. Ich werde die genauere Vorgehensweise hier noch mitteilen, um das Verfahren nachvollziehbar zu machen. Muß dafür aber noch mal in meinem Archiv wühlen.
    Bei vielen Registry-Eintragungen muß man nicht neu starten, sondern die neuen Reg-Eintragungen werden unmittelbar wirksam.Wenn ich z.B. Änderungen unter XP an der Netzwerkkonfiguration vornehme ( und das sind letztendlich ausschliesslich Registry-Eintragungen) , dann ist kein Neustart mehr notwendig.Win 9x hatte diesen zum Teil sogar dann verlangt, wenn ich gar nichts geändert hatte, sondern nur durch die Netzwerkeinstellungen gegangen bin (das ließ sich dann allerdings mit 'Abbrechen' vermeiden).

    BTW: Mich hält das aber nicht davon ab, zu 80% an meinem alten PII/Win 98 mit 333Mhz zu sitzen und fast sämtliche Arbeitsaktivitäten mit dieser alten Maschine zu erledigen.Wenn ich was mit XP ausprobieren möchte, muss ich erstmal meine Töchter überreden, ihr SIMS-Spiel abzubrechen und mich mal an eine der neueren Maschinen zu lassen.
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Bist du sicher, dass ein Registry-Schutz reicht? Ich bezweifle das sehr. Bedenke mal, dass Dialer beim ERSTEN Start während einer Online-Sitzung (zu dem Zeitpunkt ist die "alte" Registry geladen) direkt aktiv werden und auf Tapi oder Capi zugreifen können. Eine Registrymanipulation würde erst beim nächsten Windowsstart wirksam.
     
  7. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Ein anderer Ansatz wäre, über eine restriktiver Handhabung der Benutzerrechte bei NTFS-Systemen den Schreib-Zugriff auf bestimmte Registry-Zweige mit regedt32 zu sperren. Der Dialer muss sich in der Registry in die einschlägigen Netzwerkzweige schreiben; sonst kann er nicht wirksam werden.Wenn diese Zweige durch die ensprechenden Sicherheits-Policies verplompt werden, dann kann man sogar einen unachtsamen Admin oder Admin-User daran hindern, einen Dialer aus Versehen zu installieren. Bei den Win 9x-Systemen funktioniert sowas natürlich nicht.
     
  8. HaraldL

    HaraldL Byte

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    Aber er könnte stets eine Sicherheitsabfrage durchführen!
    Noch besser wäre es, wenn die Nummer, über die die Einwahl erfolgt, in der Taskleiste eingeblendet ist, bzw. wenn keine Wählverbindung genutzt wird die Art der aufgebauten Verbindung angezeigt wird.
     
  9. Gast

    Gast Guest

    Ein Dialer ist ebenfalls nichts anderes als ein Einwahlprogramm und woher soll der PC bzw. dein Betriebssystem "wissen", dass du den Dialer nicht tatsächlich WILLST? Dein PC protestiert ja auch nicht, wenn du dir ein neues Grafikprogramm installierst.
     
  10. HaraldL

    HaraldL Byte

    Registriert seit:
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    39
    Warum kann ein Dialer ein Zugangsprogramm überlisten?
    Prinzipiell müßte doch dem PC stets bekannt sein, über welche Nummer die Verbindung aufgebaut ist!
     
  11. Gast

    Gast Guest

    Gibts doch.
    Gibts (in Grenzen) auch.
    Gibts auch als Zusatzprogramme, obwohl mein DFÜ-Netzwerk und der cFos-Treiber das bei mir auch so packen.
    Gibts auch.
    Wie soll denn bitte eine bei dir lokal laufende Software eine Störung des Telefonnetzes verhindern?
    Kann es sein, dass du noch nicht so lange "drin" bist? :D
     
  12. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

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    Also so wie ich das sehe macht das Windows Einwahlprogramm ziemlich alles was du verlangst....Willst du mit MAC oder Linux ins Internet?

    Das hängt mit der Qualität deiner Telefonleitung zusammen - selbst wenn du die aktuelle Verbindungsrate siehst (Zeigt übrigens auch das Windowseinwahlprogramm an) kannst du nichts machen damit diese besser wird - ausser du ziehst um.
     
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