Inverssuche möglichst schnell widersprechen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von wm, 19. Juli 2004.

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  1. wm

    wm Kbyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    351
    Wozu widersprechen,
    Ich finde es ausgesprochen nützlich das jederman somit schnellen zugriff auf Daten hat.

    1)
    Im Telefonbuch steht nichts drinnen was nicht jeder wissen könnte und nicht schon auch wissen würde.

    2)
    Haben die Leute die mit diesen Daten Schindluder treiben wollen, diese längst in relationale Datenbanken portiert. Und mit den allerfeinsten Abfragen versehen die man sich vorstellen kann.

    3)
    Würden sich Schindluder-Treibende wohl kaum an die teure Telefonauskunft wenden.

    4)
    Denke ich, das die Telefonbücher respektive CD's diesen Leuten nicht aktuell genug sind.

    Hingegen für den Normalverbraucher, der kein wissen über Datenbanken mitbringt, finde ich nützlich, mal eben eine Adresse, Telefonnummer oder Namen miteinander zu Verknüpfen. Wobei man sicher davon ausgehen kann, das diese Gestalten längst widersprochen haben oder gar nicht im Telefonbuch erscheinen.

    MfG

    Ein User
     
  2. Guybrush

    Guybrush Kbyte

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    Beiträge:
    461
    Das verbot der Inverssuche finde ich einen der grössten schwachsinnigkeiten, die Deutschland je hatte.
    Hier in der Schweiz kann man schon seit eh und je vor und rückwärts suchen und absolut niemand hat ein problem damit.

    Für die Leute die jetzt paranoiderweise befürchten dass dann jeder ihre adresse anhand der telefonnummer findet: Das kann man schon lange, einfach nicht legal.
     
  3. yeTTiz

    yeTTiz Kbyte

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    Beiträge:
    189
    Ganz einfach,

    Du möchtest dich unverbindlich bei z.B. Versicherungen telefonisch erkundigen, du hast vergessen/weisst nicht wie man die eigene Rufnummer unterdrückt. Die Versicherungen überhäufen dich mit Werbemitteln, schicken Vertreter vorbei usw.
    Du kannst evlt. damit umgehen, aber eine Oma wäre damit Überfordert.

    Ich habe selbst nichts zu verbergen, aber wenn jemand zu mir will kann er genau so gut vorher anrufen. Ich werde auf jeden Fall wiedersprechen.

    Ich bekomme immer wieder Anrufe von NKL wo ich vor zwei Jahren mal bei irgendwelchen Gewinnspielen mit gemacht hab. Nur mittlerweile bin ich umgezogen und hab den Namen meiner Frau angenommen, sie wollte es so. Ist dann immer sehr lustig:
    "Hallo Herr ... blablabla sie haben doch mal bei einem Gewinnspiel mit gemacht"
    'Ja'
    "Sie sind in der naheren Auswahl"
    'Toll'
    "Könnten wir ihre Adresse noch mal überprüfen"
    'Ja'
    "Sie wohnen noch in ...?" *noch sehr freundlich*
    'Nein seit mehr als 2 Jahren nicht mehr, noch fragen' *lol*
    "Wo wohnen sie den jetzt" *erschrocken*
    'Ich glaube das Gesprächt ist jetzt beendet' *roflol*
    "Wünsche noch einen schönen Tag" *recht zornig*
    'Bitte löschen sich mich aus ihrer Datenbank' *lachend*
    "Ja machen wir, blablabla" *fast schon böse*

    Wenn die jetzt an Hand der Telefonnummer meine Adresse hätten,
    wäre der Briefkasten für einige Zeit mit Werbung überfüllt.

    so long yeTTi

    PS: Es wird viel zu Leichtsinnig mit unseren Daten umgegangen,
    bin mittlerweile auch nicht mehr zu freizügig mit meinen Daten.
     
  4. ralphp

    ralphp Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    38
    Wenn ich im Telefonbuch stehe, ist mit externen Programmen ohnehin schon eine Rückwärtssuche möglich (entsprechende Programme kommen z.B. schon seit Jahren aus der Schweiz). Wozu also jetzt widersprechen?

    Wer sich nicht im Telefonbuch eintragen lassen will - braucht das auch nicht. Damit ist auch die Inverssuche irrelevant.


    @yeTTiz
    Dieses Horror-Szenario kann ich mir so nicht ganz vorstellen. Meine Standard-Antwort am Telefon ist immer: Machen Sie das schriftlich! Ansonsten kann man sich ja auch nett nach einer Rückrufnummer und der Firma erkundigen. Telefonwerbung ist ja in Deutschland unzulässig - es wäre also ein leichtes, dagegen vorzugehen...
     
  5. kartoffelmann

    kartoffelmann Byte

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    14
    dem mist mit der NKL etc. kannste ohne eintrag im telefonbuch oder inverssuche auch nicht aus dem weg gehen.
    und ob du wirklich bei den gewinnspielen teilgenommen hast, ist auch mehr als fraglich.

    eine freundin von mir hat bis vor kurzen bei einer solchen firma als callcenterdame gearbeitet (studentenjob) und hatte schon richtige gewissensbisse, dass sie die alten omis so übers ohr hauen mußte. alle in dem center hießen fischer und beim zweiten anruf (zur erinnerung) hießen alle schmidt o.ä.
    dann wurde das blaue vom himmel gelogen.
    wo die adressen etc. herkamen, die sie jeden tag abarbeiten mußte, blieb ein strenges geheimnis.
    und mich würde net wundern wenn ne dubiose organisation wie die GEZ ihre finger da auch im spiel hat.

    naja das unternehmen mußte nun aber wegen steuerhinterziehung dicht machen :D
     
  6. mroszewski

    mroszewski Viertel Gigabyte

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    4.208
    übrigens der Aasgeierverein (GEZ) hat solche Mittel nicht nötig, die Adressen bekommen sie sowieso.
     
  7. kartoffelmann

    kartoffelmann Byte

    Registriert seit:
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    14
    ist mir klar, allerdings kann man die adressen ja gewinnbringend weiterveräußern :D
    is ja nicht so, dass se net schon genug geld einnehmen
     
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