Iomega REV mit 35 Gigabyte vorgestellt

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von ikonjae, 7. April 2004.

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  1. ikonjae

    ikonjae Byte

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    ...passt mehr d'rauf und ist preisgünstiger.

    Ich persönlich nutze Samsung 160 GB langsamdrehend (wegen Wärmeentwicklung) in einem externen USB 2.0 Gehäuse.

    Preis damals ca 100 Platte und 35 Gehäuse.

    Da passt jetzt massig drauf.

    Wer es noch kompakter möchte, dafür allerdings noch mehr zahlen darf, nutzt externe 2,5" Gehäuse mit Notebook-Festplatte.

    Also: Wo ist der Bedarf/ Markt???
     
  2. ikonjae

    ikonjae Byte

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    Hallo, matschek,
    hätte ich nicht besser schreiben können.

    @stingray75

    dass handelsübliche IDE-Festplatten als Datensicherungsmedien durchaus tauglich sind, hat ein 70 Terabyte Backup-RAID an der Uni Tübingen bewiesen.

    Link ->
    http://www.de.tomshardware.com/storage/20030424/70tb-08.html

    Ausserdem ist es klar (und davon hatte ich auch nie gesprochen), dass zu Datensicherungszwecken nicht nur eine externe Festplatte zur Anwendung kommen kann.

    greetz

    ikonjae
     
  3. Matschek

    Matschek Byte

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    Original geschrieben von Stingray75
    externe Festplatte als Ersatz für Datensicherungs-Medien?

    Hmm, naja halte ich für sehr gewagt:

    a) eine Festplatte hat Elektronik, Mechanik, etc.
    .... mehrere Fehlerquellen!

    aus dem Artikel: "35 Gigabyte passen auf die REV-Medien, die auf Festplatten basieren."


    b) ein Backup-Medium, kann zur Sicherheit nochmals kopiert werden, dadurch erhöht sich schon einmal die Datensicherheit!

    eine Festplatte, kann zur Sicherheit nochmals kopiert werden, dadurch erhöht sich schon einmal die Datensicherheit :-)


    c) eine offene Frage ist denke ich die Datensicherheit mit Bezug auf Datenbestand (Jahre). Nach den neuen Gesetzten muss ein Unternehmen die Daten für 10!! Jahre vorhalten. Um dies zu erfüllen müssen natürlich auch die Medien eine solche Dauer garantieren.

    Nicht alle Daten müssen für 10 Jahre gesichert werden. Tägliches Backup und Archivierung von alten Daten sind zwei paar Schuhe.


    d) Streamer/DAT, etc. sind und bleiben in einem Unternehmen DIE Alternative. Oft genug werden jedoch heute bereits Daten auf DVD!! als Backup gebrannt - welches aufgrund der Datenmenge jedoch bedingt einsetzbar ist.

    Streamer/DAT sind halt von der Kapazität her ein Problem. Sobald es an Größen geht, die > 40GB (echte 40GB) fassen, wird die Sache leider einfach Schweineteuer.

    Gruß,
    Matschek
     
  4. Stingray75

    Stingray75 Guest

    externe Festplatte als Ersatz für Datensicherungs-Medien?

    Hmm, naja halte ich für sehr gewagt:

    a) eine Festplatte hat Elektronik, Mechanik, etc.
    .... mehrere Fehlerquellen!

    b) ein Backup-Medium, kann zur Sicherheit nochmals kopiert werden, dadurch erhöht sich schon einmal die Datensicherheit!

    c) eine offene Frage ist denke ich die Datensicherheit mit Bezug auf Datenbestand (Jahre). Nach den neuen Gesetzten muss ein Unternehmen die Daten für 10!! Jahre vorhalten. Um dies zu erfüllen müssen natürlich auch die Medien eine solche Dauer garantieren.

    d) Streamer/DAT, etc. sind und bleiben in einem Unternehmen DIE Alternative. Oft genug werden jedoch heute bereits Daten auf DVD!! als Backup gebrannt - welches aufgrund der Datenmenge jedoch bedingt einsetzbar ist.

    Sorry, fühl Dich bitte nicht PERSÖNLICH angegriffen, aber diese "... Rechenbeispiele" haben in der IT VIEL ZU OFT zu falschen und fatalen Fehlentscheidungen geführt!! Es lässt sich zwar viel mit Mathe und Buchhaltung/Rechenwesen erklären, jedoch habe ich bisher in keiner Schulung in dem Bereich auch nur einmal einen Hinweis auf "Murphy's Gesetz" gehört..... ;-)) !!

    Interessant sind tragbare HDDs sicherlich für den privaten Gebrauch, habe auch eine 2,5", da diese jedoch über USB angeschlossen werden müssen und darüber auch oft Ihren Strom beziehen, sowie per Software erst unter Wxxx deaktiviert werden müssen, finden sich hier weitere Risiken für Datenverlust!

    Gruss, Stingray75
     
  5. ikonjae

    ikonjae Byte

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    Hallo, Matschek,

    was Handlichkeit angeht, magst Du recht habe. ich habe ein 3,5 " Gehäuse von Digitus mit externem Netzteil. Maße: B/H/T 11,5 x 3,2 x 21,5 cm. Passt ohne Schwierigkeiten in die Notebooktasche, für die Jackeninnentasche allerdings zu gross und zu schwer. (habe allerdings keine Erfahrungen, wie groß die externen 2,5" Gehäuse sind, die werden Deinem Anspruch nach Kompaktheit sicherlich mehr entgegenkommen.)

    Was den Datendurchsatz angeht, bleibt es bei der IOmega-Lösung erst einmal abzuwarten (Ich bezweifle die 22 MB/s). Meine Platte macht am USB 2.0 im Schnitt ca 10 MByte/s, am USB 1.1 dann nur noch 900 KB/s.

    Was Transport Erfahrungen angeht, kann ich bisher nichts Negatives berichten, habe die Platte jetzt ca 10. Monate im Gebrauch und sehr oft auch im mobilen Einsatz.

    Ein Nachteil sehe ich bei der IOmega-Lösung noch: Du brauchst immer einen Host (REV-Gerät) für Deine Medien, eine externe Festplatte kannst Du überall d?ranhängen (USB hat heute jeder noch im Gebrauch befindliche PC).

    Für die Festplattenlösung als letztes: Welche Platte Du reinhängst, ist nur eine Geldbeutel-Frage. Ich glaube die größte im Moment am Markt kommt von Maxtor (300GB), d.h. theoretisch kriegst Du da komprimiert fast ein Terrabyte d`rauf.

    Empfehlung: Probier es selber mit einer 100 EUR Lösung (3,5" Gehäuse und 80ziger Platte) aus, ich bin zufrieden.

    Danke für das Kompliment der Sachlichkeit, halte ich für selbstverständlich; sich `runtermachen können die Kiddies hier im Forum (da kann ich mich manchmal nur amüsieren [Mein AMD ist besser als Dein Intel, meine Radeon ist viel schneller als Deine NVidia] etc......

    Grüße

    ikonjae
     
  6. Matschek

    Matschek Byte

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    Hi ikonjae,

    hier gbt's ja tatsächlich noch Leute, mit denen man sachlich diskutieren kann *staun*

    Du hast Recht, das ist zumindest rechnerisch eine Alternative.
    Mir kam es auch eher auf die "Methodik" der Sicherung an, weil es sich so las, als sei die eine externe Platte, die Du verwendest, besser, bzw. "ein gutes Backup".
    Auf die Methode bezog sich auch mein Punkt 3:
    Soll heissen, ein einzelne Platte, die ich extern dauerhaft angeschlossen habe und darauf Backups mache, ist Käse, weil nun mal der Wurm o.ä. auch dorthin kommt. Hab ich verschiedene Medien - ob nun 3xREV oder 3xExteren HDD ist egal - dann hab ich nochwas im Schrank / zu Hause, wo ich noch was wiederherholen kann.

    Ich habe auch schon mit dem Gedanken gespielt auf externe HDDs zu setzen, aber ich habe bezüglich Transportfähigkeit und Handhabung Bedenken.
    Unhandlicher als das REV-Medium auf dem Foto ist eine "echte" Platte im Gehäuse auf alle Fälle. Bis jetzt trag' ich unser Streamer-Band immer in meiner Innentasche durch die Gegend, mit der Platte wird das unbequem ;-)
    Ob eine normale Wechsplatte aber überhauüt die täglichen Transport-Strapazen auf Dauer überlebt, das frag ich mich wirklich :rolleyes:

    Gruß,
    Matschek
     
  7. ikonjae

    ikonjae Byte

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    Hallo, Matschek,

    natürlich habe ich einen anderen Bedarf als jemand (allerdings sichere ich zusätzlich noch im lokalen Netz) im Geschäftsleben .

    Dennoch, auch im Business-Bereich bin ich Kaufmann und mache Dir folgende Rechnung auf:

    1. Das Iomega Drive inkl. ein Medium = 400 EUR
    2. zzgl 2 weitere Medien = 118 EUR macht 518 ?

    3 x USB 2.0 Gehäuse a 30 EUR = 90 EUR
    3 x 80 GB Festplatte a 60 EUR = 180 EUR macht 270 ?

    Also die Hälfte an Investitionen gespart (okay, ich habe die Backup-Software nicht berücksichtigt), aber dafür mehr als doppelt so viel Speicherkapazität.

    Die Zeiten von Streamer-Bändern oder ZIP Laufwerken ist m.E. einfach vorbei. Vielleicht hat es IOmega einfach nicht erkannt?

    Dein Stichwort drei kann ich nicht nachvollziehen, beide Lösungen basieren auf USB 2.0, da kann von ständigem Anschluß nicht die Rede sein.

    Greetz

    ikonjae
     
  8. Matschek

    Matschek Byte

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    Hast Du den Artikel gelesen? Scheinbar nicht, aber ich sag Dir trotzdem, wo mein Bedarf dabei ist:
    Eine Datensicherung, wie sie im Gesetz für Unternehmen vorgeschieben ist.
    Stichwort 1: *Externe* Sicherungen
    Das heisst u.a.: Vorhandensein von Sicherungsmedien ausserhalb der Firmenräume.
    Stichwort 2: Archivierende Sicherung durch Rotation mehrerer Datenträger. Auch das ist mit Deiner Lösung nicht möglich.
    Stichwort 3: Absicherung gegen einen Kahlschlag durch Wurm/Virus/Amok-Admin durch nicht ständigen Anschluss des Backup-Mediums

    Also: Nicht zu sehr angegriffen fühlen, aber Deine Bedarfe unterscheiden sich vielleicht ein wenig von denen im Business Sektor.

    Gruß,
    Matschek
     
  9. compaqschmerz

    compaqschmerz Byte

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    bis man aber die neun rohlinge beschrieben hat...
     
  10. frankie-13

    frankie-13 Kbyte

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    40 GB, das sind neun DVD+RW oder -RW. Die lassen sich in einem dieser praktischen CD-Täschchen locker mitnehmen. Ein solches Täschchen ist wohl kaum größer als der externe Iomega.

    Gruß Frankie
     
  11. Gucky

    Gucky ROM

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    7
    Also ich würde gerne ab und zu ein paar Gigabyte
    mit mir rumschleppen.

    allerdings wird sich das kaum durchsetzen
    und die Warscheinlichkeit das bald jeder
    so ein Laufwerk eingebaut hat ist wohl eher gering.

    aber um mal ein paar Gigabyte zu bekannten mitzunehmen ist
    mir ne wechseplatte zu schwer.
    und zu teuer.
    und kleine Grössen....

    ich brauch ja keine 160 GB mit mir rumschleppen
    20 - 20 sind ja ganz angenehm
    und ein USB Stick mit 20 - 40 GB ist wohl eher unbezahlbar
    für mich kleinen wicht

    Alex
     
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