irrtum

Dieses Thema im Forum "Smalltalk" wurde erstellt von rapmaster, 23. September 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    21. Juli 2002
    Beiträge:
    5.181
    Ein peinlicher Irrtum
    Die Regierung hat ein neues Gesetz erlassen, wonach alle Ehepaare nach
    fünfjähriger Ehe ein Kind haben müssen. Im Nichterfüllungsfalle dieser
    Pflicht wird ein von der Regierung bestimmter Mann beauftragt, "alles
    Notwendige zu unternehmen, was eine Frau zur Mutter macht".
    Die folgende Geschichte ereignet sich am Morgen des sechsten
    Hochzeitstages eines kinderlosen Ehepaares.

    Er: "Also, Liebling, ich gehe jetzt ins Geschäft, der Mann von der
    Regierung wird wahrscheinlich heute kommen. Halte Dich tapfer und füge Dich in das Unvermeidliche."

    Der Mann geht mit gesenktem Kopf aus dem Haus.

    Die Frau macht in der Hauswirtschaft weiter.
    Es klingelt es ist aber nicht der erwartete Mann von der Regierung,
    sondern ein Fotograf, der sich in der Hausnummer geirrt hatte und wegen
    Babyaufnahmen vorsprechen wollte.

    Sie öffnet - und es entwickelt sich folgendes Gespräch:

    Er: "Guten Morgen, gnädige Frau, Sie werden sicher wissen, weshalb ich..."

    Sie: "Ja, ich weiß schon Bescheid, Herr ..."

    Er: "Jahn ist mein Name, ich bin Spezialist ... in ..."

    Sie: "Ja, ich weiß schon, nehmen Sie bitte Platz."

    Er: "Ihr Gatte ist selbstverständlich einverstanden?"

    Sie: "Ja, wir beide haben gerade heute morgen davon gesprochen und glauben,
    daß wir die Angelegenheit am besten hier zu Hause erledigen."

    Er: "Nun, wenn es soweit ist, können wir am besten sofort beginnen."

    Sie: "Ich bin allerdings mit dieser Art nicht so recht vertraut, womit fangen wir an?"

    Er: "Das überlassen Sie bitte mir, gnädige Frau. Ich denke an ein- oder zweimal auf der Couch,
    zweimal auf dem Stuhl, zweimal in der Badewanne unbekleidet,
    während wir auf dem Teppich ein Höschen oder ein Hemdchen anziehen könnten."

    Sie: "Ach du lieber Gott, muss es denn so oft sein?"

    Er: "Ja, wissen Sie, gnädige Frau, nicht einmal der Beste von uns kann garantieren, dass es das erste Mal was wird.
    Aber so nach sechs Versuchen klappt es bestimmt."

    Sie: "Sie werden entschuldigen, aber das hört sich alles so formlos an."

    Er: "Das ist es ja gerade, gnädige Frau, in der Zwanglosigkeit liegt der Reiz.
    Darf ich Ihnen erst einmal einige Muster meiner bisherigen Arbeit vorlegen?"

    Sie: "Muster Ihrer Arbeit? Ja bitte, es ist ja auch nicht notwendig,
    dass wir uns beeilen."

    Er: "Nein, gewiss nicht, ein Mann meines Berufes kann nichts Gutes leisten, wenn er so hasten muss.
    (Er "öffnet das Bilderalbum)
    Sehen Sie sich dieses Baby an. Ist es nicht ein Meisterwerk?
    Ich brauchte etwa vier Stunden dazu.
    Es ist aber auch eine Schönheit geworden."

    Sie: (schluckt ein paar mal) "Ja, es ist wirklich reizend,
    aber ist es nicht ein bisschen viel - vier Stunden?"

    Er: "Na ja, einige Ruhepausen werden natürlich nicht zu vermeiden sein.
    Schauen Sie sich aber auch dieses Bild nochmals an, ob Sie glauben oder nicht,
    ich habe es auf dem Dach eines Omnibusses gemacht."

    Sie: "Ich habe noch nie gehört, dass man so etwas auf dem Dach eines
    Omnibusses machen kann."

    Er: "Es ergab sich so, gnädige Frau.
    Eine Dame, die meinen Beruf kannte, bat mich darum.
    Sie wollte Ihren Gatten damit überraschen.
    Es ist aber nicht so schwer, wenn man seine Sache versteht.
    In diesem Fall wurde mir die Arbeit direkt zum Genuss.
    Aber sehen Sie bitte dieses Bild: Ich habe es am hellen Nachmittag im Park gemacht."

    Sie: "Im Park? Da ist es aber sehr belebt. Können Sie denn so etwas
    machen? Wenn Ihnen dabei so viele Menschen zuschauen?"

    Er: "Ja, wissen Sie, gnädige Frau, das ist mir egal! Ich kann aber sagen,
    dass durch viele Zuschauer meine Leistungen sich wohl noch steigern.
    In diesem Fall hatte es aber eine besondere Bewandtnis. Die Mutter war
    Schauspielerin und wollte dadurch bekannt werden.
    Seien Sie versichert - sie wurde es."

    Sie: "Ach du liebe Zeit."

    Er: "Ja, gnädige Frau, von zwei bis fünf Uhr nachmittags.
    Ich habe nie unter schwereren Bedingungen gearbeitet, als damals.
    Es war bitter kalt.
    Die vielen Zuschauer, die in fünf Reihen hintereinander standen, behinderten
    mich doch sehr. Sie haben sich dermaßen gedrängt, um einen Blick von meiner
    Arbeit zu erhaschen."

    Sie: "Fünf Reihen hintereinander? Oje,oje!"

    Er: "Ja, wo man hinschaute, nur Menschen. Als die Leute vor Begeisterung
    klatschten, wurden die Mütter nervös. Es war nur gut, dass ich meine Ruhe
    behielt. Nachher musste aber die Polizei kommen und mir helfen. Eigentlich
    wollte ich ja noch ein oder zwei mehr machen, aber es wurde dann doch zu
    kalt. So, (er klappt das Album zu) ich glaube, wir können jetzt anfangen.
    Kann ich meinen Ständer jetzt herausholen?"

    Sie: .... (wird ohnmächtig)
     
  2. MCSE-MCT

    MCSE-MCT Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    5. Juli 2004
    Beiträge:
    876
    Erzähl weiter. Kann doch noch nicht zuende sein. ;-(
     
  3. Scasi

    Scasi Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. August 2004
    Beiträge:
    19.425
    den Rest gibt´s im Premium ! :totlach:
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Registriert seit:
    18. April 2000
    Beiträge:
    31.473
    ...dem ist nichts hinzuzufügen...
     
  5. MCSE-MCT

    MCSE-MCT Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    5. Juli 2004
    Beiträge:
    876
    Jetzt verstehe ich alles.

    Der impotente Kerl der frigiden Tusse (von oben) ist von Beruf Unternehmensberater. Da wird er sich aber freuen. Kein Schaf für zuhause und seine Frau wurde (vermutlich) ohnmächtig begattet.
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen