ISDN lahm unter WinXP

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von hoh, 15. November 2003.

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  1. hoh

    hoh Byte

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    Beiträge:
    16
    Hallo, habe ein Problem. Seit ich Win-XP-Pro auf meinen Rechner installiert habe, (vorher Win-Me) ist mein Internet-Zugang ziemlich lahm geworden, ( 64,0 kBit/s) vorher waren es über 74,0 kBit/s. Kann etwa McAfee-Firewall schuld daran sein ? oder muss da eine Einstellung vorgenommen werden, wo auch immer ???. Wer weiß Rat. DANKE schon mal im vorraus. Mfg hoh :(
     
  2. Bochesoft

    Bochesoft Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    702
    Kommt auch auf den Provider an. Pages die du im Kompression Format aufrufbar sind können Theoretisch schnelle als 64 kBit pro Kanal angesurft werden. Maximal 240 Kbit/s bei Kanalbündelung sind möglich im Kompression verfahren.

    z.B. bei 1&1 oder Freenet Einwahl mit z.b. Fritzsoftware von AVM.
    hier geht es aber nicht um permanente Werte sondern nur um ein schnelleres laden der Seiten. Du hast also wie schon gesagt wurde pro Kanal maximal 64 Kbit/s

    Sonst schau mal unter www.AVM.de und gib als Suchbvegriff: " Fast Internet Kompression" ein.

    Sie wollen eine schnelle Internetverbindung und dabei Geld sparen?
    Sie möchten eine günstige Festverbindung ins Internet und gleichzeitig eine Abrechnung nach dem tatsächlichen Bedarf?

    "Fast Internet over ISDN" bietet diese Vorteile jedem Besitzer eines ISDN Controllers.

    "Fast Internet over ISDN" heißt:

    Kanalbündelung
    Datenkompression

    Die Technik im Detail:

    Kanalbündelung:

    ISDN bietet mit einer garantierten Bandbreite von 64 KBit/s eine sichere und schnelle Basis für den Zugriff auf Ressourcen im Internet. Im Unterschied zu einem analogen Telefonanschluß verfügt ein einfacher ISDN-Anschluss bereits über 2 Kanäle zur Datenübertragung. Durch das Bündeln beider Kanäle ist eine Verdopplung der Bandbreite auf 128 KBit/s möglich.

    Für die Kanalbündelung wird heute das PPP Multilink Control Protocol (RFC 1990) eingesetzt. Zukünftig wird ein intelligenteres Protokoll für die Kanalbündelung eingesetzt werden: das PPP Bandwidth Allocation Protocol (BAP) / PPP Bandwidth Allocation Control Protocol (BACP) (RFC 2125). Während das PPP Multilink Control Protocol für die Bündelung gleichartiger Kanäle eingesetzt wird, kann mit BAP/BACP auch eine Bündelung unterschiedlich gearteter Kanäle (verbindungsorientiert, paketvermittelnd, schnelle und langsame Kanäle) erfolgen. Außerdem wird bei BAP/BACP für den Aufbau eines Kanals im Unterschied zu PPP Multilink ein Dialog zwischen beiden Seiten geführt, wo festgelegt wird, ob und welcher Kanal verfügbar ist, wie dieser zu erreichen ist (z. B. andere Rufnummer) und welche Seite den Kanal aufbaut. Dies erlaubt mehr Flexibilität bei der Kanalbündelung. Die kontinuierlich fallenden ISDN-Verbindungskosten machen die Kanalbündelung noch attraktiver.

    Datenkompression:

    Zeitgleiche Datenkompression ("On-the-Fly") erbringt eine zusätzliche Performancesteigerung. Die Nutzung der Datenkompression wird durch die herstellerübergreifende Unterstützung der Standards möglich. Die gebräuchlichen Datenkompressionsmethoden innerhalb von PPP over ISDN arbeiten nach dem Microsoft Point-to-Point Compression Protocol RFC 2118 bzw. dem PPP Stac LZS Compression Protocol RFC 1974.

    "Fast Internet over ISDN" bietet somit folgende Vorteile:

    mit Kanalbündelung auf Wunsch Geschwindigkeitsverdopplung
    mit zusätzlicher Datenkompression bis zu 240 KBit/s

    Short Hold Mode als ideale Ergänzung
    Der Short Hold Mode ist ein komfortables Feature, das die Internetverbindung bei Inaktivität kostensparend unterbricht. Werden erneut Daten angefordert, wird sekundenschnell im Hintergrund wieder eine Verbindung aufgebaut. Insbesondere bei sekundengenauer Abrechnung können damit abhängig vom Nutzerverhalten die Online-Kosten um rund die Hälfte sinken.

    Der Short Hold Mode muß von der Applikation bereitgestellt werden und kann nicht automatisch durch die ISDN-Karte realisiert werden. Für die prinzipielle Funktionsweise des Short Hold Mode ist eine Unterstützung durch die Gegenstelle nicht erforderlich. Der Short Hold Mode alleine reicht für ein störungsfreies Arbeiten in allen Fällen aber nicht aus. Dafür werden weitere Features eingesetzt, die diesen in seiner Funktionalität noch erweitern.

    So werden beispielsweise eine Vielzahl von Datenpaketen vom Betriebssystem generiert, die in den eingesetzten Szenarien nicht benötigt werden (z. B. Broadcasts, welche die eigenen Ressourcen einem gesamten Netz zur Verfügung stellen o. ä.). Diese würden zu ungewollten Verbindungsaufbauten führen. Deshalb sorgen Filter dafür, daß diese Pakete nicht zu einem Verbindungsaufbau führen und so zu zusätzlichen Kosten.

    Internet Service Provider vergeben in der Regel bei jedem Verbindungsaufbau eine neue IP-Adresse. Für einen einwandfreien Einsatz der lokalen Anwendungen wird deshalb IP-Masquerading/NAT genutzt, eine Feature, welches oft nur von Routern angeboten wird. Damit behält der Rechner lokal eine IP-Adresse, obwohl nach außen zum Internet jedes mal eine andere IP-Adresse verwandt wird.

    Alle Datentransaktionen des Clienten sind damit ohne Probleme einsetzbar (typisch ist hier das Browsen im Internet o. ä.). Bei besonders gesicherten Internetverbindungen (beispielsweise Homebanking) empfiehlt es sich, den Short Hold Mode zu deaktivieren, da die entsprechenden Internetserver in diesen Fällen keinen Wechsel der eingehenden IP-Adresse akzeptieren.


    Fazit von Bochesoft: Einige Pages laden zwar schneller aber das war es dann auch. Schneller downen kann man so nicht. ;)

     
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