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K7VT2 nach drei Wochen... dauerstandby

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von Bazuzu, 5. August 2003.

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  1. Bazuzu

    Bazuzu Byte

    Registriert seit:
    5. August 2003
    Beiträge:
    99
    Hallo Freunde!

    Erst mal will ich mich bedanken für die mengen an Informationen die Ihr da bereitstellt. Ich konnte vieles lernen, aber jetzt komme ich nicht mehr weiter.

    Mein System, gerade 3 Wochen alt:

    Netzteil 400W
    3,3V - 28A
    5V - 30A
    12V - 15A

    Mainboard - ASROCK K7VT2 Rev. 2.01

    AtxhlonXP 2000+

    AOpen Aeolus Geforce FX5200

    256 MB RAM MARKE

    und den üblichen Kram: Festplatte, Soundkarte, CDLW, CDRW.

    OS - WinXP Pro und Win98SE

    Temps: Proz. max. 52 Grad, Board max. 45 Grad

    Bis gestern Abend lief alles wunderbar. Dann, beim herunterfahren, blieb der Computer in eine Art Standby: Monitor eingefroren beim "Windows wird heruntergefahren", die Lüfter (Netzteil, Prozessor, Gehäuse) blieben an, Festplattenmotor aus, Powerled und HDLed an, nicht blinkend (beide grün).
    Konnte stoppen nur mit dem Netzteilschalter. Beim Versuch wieder hochzufahren, Netzteilschalter ein, die nächste Überraschung. Die Lüfter gingen alle an, der Monitor bleibt schwarz - also kein Signal, Festplattenmotor aus, HDled rot, Powerled grün. Resettaste gedrückt, nix da. Also nochmal, beim einschalten der Netzteilschalter "fährt" das Board von alleine "hoch" (ohne die Powertaste zu bedienen) bis zu den o.g Symptomen. Um das System zu starten, muss ich natürlich die Powertaste Drücken (aber die Lüfter drehen sich schon!!! - das Board hat also Strom...). Es läuft dann alles gut, keine Abstürze, absolut stabil, bis man wieder das Ding runterfahren will. Und dann, fängt alles von vorne. Ich hab alles was ich wusste versucht:
    - alles raus, nur Prozzi und Speicher drin - Probe
    - jede Komponente einzeln verbaut (alle Kombinationen), jedes mal - Probe
    - eine andere Graka - Probe

    Nix hat geholfen, immerwieder dieselben Symptome, und ich bin mit meinem Latein am ende. Ich meine es müsste am Board liegen. Und noch etwas: nachdem das System zu laufen beginnt, kann ich es nicht mehr mit der Powertaste stoppen - ihr wisst schon, vor dem hochfahren des OS (oder BS). Also bitte, hilft mir, ich bin langsam am verzweifeln... und bedanke mich im voraus. Jetzt arbeite ich mit dem alten System.

    MFG
    Jo

    PS. Entschuldigung für die Lange Länge... :)
     
  2. Bazuzu

    Bazuzu Byte

    Registriert seit:
    5. August 2003
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    99
    Hi Michael!

    Glück gehabt!. Mein Netzteil arbeitet jetzt in meinem alten System. Die ist also OK.
    Was das Problem mit dem BIOS flashen, usw. betrifft, na ja... Ich
    glaube man hofft, in erster Instanz, das ein Softwareproblem vorliegt.
    Und da Windows nicht gerade für absolute Stabilität bekannt ist (imho
    wenn du es gut handhabst dann ist es ein sehr gutes OS), glaubt man es mit einer neuen Installation auszubügeln. Es ist auch eine
    psychologische Sache, glaube ich. Hardware kostet immer, aber
    Programme hat man einfach. Andererseits, eine neue Installation kann fast jeder. Das Ding mit dem BIOS flashen kommt mir auch komisch vor. Ein BIOS flash bringt fast immer nur Unterstützung für einen stärkeren Prozessor, eine grössere Festplatte, irgendeine Option für RAM, und solche Sachen. Also nichts weltbewegendes (natürlich, wenn du ne fette Platte einbauen willst, und das System ziemlich alt ist, kommst du an einem BIOS flash nicht vorbei). Wenn das System einmal funktioniert und alle Geräte richtig erkannt sind, braucht man sowas nicht mehr.
    Ha!... xMem86 und solche Sachen zum testen. Das können leider nicht
    alle. Die Resultaten müssen auch interpretiert werden. Und wenn der
    arme Ottonormalverbraucher mit einer Flut an Errors und Bad Sectors oder was weiss ich noch was überflutet wird, dann ist er erst Recht sprachlos.
    In diesem Sinne, danke für deine Mail.

    MFG, Jo
    [Diese Nachricht wurde von Bazuzu am 08.08.2003 | 00:40 geändert.]
     
  3. Roehre

    Roehre Byte

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    51
    Hallo,

    lese den Text gerade, falls es noch hilft:
    hatte genau dieses Problem vorgestern mit meinem Rechner (anderes Board).
    Netzteil geht nicht in Standby - entweder Board (PowerOn Signal zum Netzteil) oder Netzteil selbst.
    Da ich ein Netzteil zur Hand hatte war es in 5 Minuten geklärt: Netzteil defekt...

    PS: was ich manchmal nicht verstehe: wenn man am System nichts verändert hat (keine Hardware, keine Software geändert)
    und ein Virencheck auch keine Ver#nderungen ergibt, liegt doch als erstes ein Hardware-Defekt nahe.
    Warum wird da eigentlich so oft neu installiert, das BIOS geflashed usw.?
    Ich habe auch Bekannte, die eine Woche lang alle Windows-Versionen mit verschiedensten Abstürzen durchprobieren und erst nach mehrmaligen Drängen endlich mal eine Disk mit xMem86 zum Test reinschieben, der dann auch prompt kilometerlange Fehler auflistet.
    Das nur am Rande.

    Gruß auis Berlin
    Michael
     
  4. Bazuzu

    Bazuzu Byte

    Registriert seit:
    5. August 2003
    Beiträge:
    99
    ich auch probiert.
    Nix... Das Board ist jetzt zum Hersteller unterwegs, mal sehen was passiert.

    MFG
    Jo

    PS. Hm... Die Parallelschnittstelle... Die kann nur zwei IRQ\'s ansprechen 5 oder 7, als Adresse 378,278 oder selten 3BC, DMA 0,1 oder 3. Und ECP+EPP muss es auch sein. Meiner meinung nach, all zuviele Möglichkeiten ergeben da sich nicht. Und die Ressourcen werden je vom OS vergeben. Sprich wenn keine Gerätekonflikte bestehen, Finger weg.
    [Diese Nachricht wurde von Bazuzu am 06.08.2003 | 16:08 geändert.]
    [Diese Nachricht wurde von Bazuzu am 06.08.2003 | 16:09 geändert.]
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Kein Scherz.
    Man hat die freie Qual zwischen "Sofort aus" und "Aus nach 4 sec." und ggf noch andere Dinge (Nachtrag: Auch beim k7vt2? hab ich nicht mehr im Kopf.) . Nicht zu vergessen der ganze Krempel von wake-on-ring und wake-on-lan und hastenichgesehn. Leider ist ja das Handbuch in Bezug auf die diversen Optionen nicht sehr geschwätzig: Die Bios-Einstellungen werden erst gar nicht durchgehechelt. Und wie dann Bios-Einstellungen und Einstellungen des "Betriebssystems" sich gegenseitig beeinflussen, das mag manchmal auch eher die Funktion eines Zufallsgenerators haben.
    Und da im Handbuch nix steht, werd ich meinen K7vt2 auch nicht mal eben runterfahren, die Daten abschreiben und wieder starten. Ggf. hilft ja auch das Bios-Kompendium weiter:
    http://www.bios-kompendium.de
    Ist natürlich auch doof: man müßte es sich ausdrucken, um gleichzeitig Kompendium und BIOS-Einstellungen lesen zu können...

    Man muß auch kein Übertakter sein, um optimale BIOS-Einstellungen zu finden, und wenn es nur um die Einstellung der blöden parallelen Schnittstelle geht.

    MfG Raberti
    [Diese Nachricht wurde von RaBerti1 am 06.08.2003 | 14:40 geändert.]
     
  6. Bazuzu

    Bazuzu Byte

    Registriert seit:
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    Moin auch!

    Tja... das System hat drei Wochen wunderbar funktioniert, die BIOS ist schon 1.30. Die BIOS-Einstellungen hab\' ich nicht gewechselt. Ich sagte schon das ich kein Übertakter bin. Also, wenn das System einmal gut und stabil funktioniert, fumele ich nicht mehr daran.

    MFG
    Jo

    PS. Das mit dem Powerschalter war ein Scherz, oder?
     
  7. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Moin!
    Na, man könnte auch noch an die BIOS-Einstellungen bzgl Funktion des Power-Schalters und ähnliche Scherze denken.
    Welche BIOS-Version ist das überhaupt? Schon 1.30? Wenn nein, könnte auch ein Update was bringen.
    Es ist ja nun nicht so, daß man mit dem k7vt2 von asrock ständig dieselben Probs hätte wie mit der ersten Ausgabe des k7s5a von Elitegroup.

    MfG Raberti
     
  8. Bazuzu

    Bazuzu Byte

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    Hi

    Habe ich auch versucht. Nix genützt. Also zurückschicken und ab morgen zweimal in der Woche zur Kirche.

    Danke nochmal, und noch einen schönen Abend.

    MFG
    Jo
     
  9. schipperke

    schipperke Megabyte

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    Hi,
    Deine Beschreibung läßt aus meiner Sicht keinen anderen Schluß zu. Kannst ja nochmal das CMOS resetten, aber ich bezweifel, daß das was bringt. Die Fehlerbeschreibung deutet auf einen Hardwarefehler, nicht auf einen Softwarefehler im BIOS hin. Nen Versuch ist es aber schon noch wert, ist ja kein Aufwand.
    Wie schon gesagt, kein Einzelfall bei Asrock.
    Grüße
    Gerd
     
  10. Bazuzu

    Bazuzu Byte

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    Danke für die schnelle Antwort.

    Liege ich also richtig in der Annahme das es am Mainboard liegt? Ich bin kein Übertakter, und nach dem Einbau, habe ich nicht mehr am System gebastelt.

    MFG
    Jo
     
  11. schipperke

    schipperke Megabyte

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    Hi,
    Asus hat imho mit Asrock ne prima Methode gefunden, die Produktionskosten bei Asusboards zu senken, leider auf Kosten der Qualität der bei Asrock verbauten Komponenten. Ich kenne bereits mehrere Asrockboards, die nach wenigen Wochen Fehler bekamen. Such nicht weiter, tausch das Board und bete, daß das nächste länger hält...
    Grüße
    Gerd
     
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