Kaufempfehlung für Thermaltake Tai-Chi...

Dieses Thema im Forum "Kaufberatung [Hardware]" wurde erstellt von Spacestar, 13. Januar 2006.

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  1. Spacestar

    Spacestar ROM

    Registriert seit:
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    Hallo,

    ich möchte mir gerne von Thermaltake das Tai-Chi Gehäuse kaufen.
    Brauche aber vorher eine klare Kaufempfehlung von Euch.
    Vom Optischen und von der Verarbeitung ist das ja ein Traum Gehäuse.
    Aber wie es von der Technischen Seite aus?
    Möchte mir vielleicht noch eine WaKü zulegen.

    Hat jemand von Euch dies Gehäuse und kann man es uneingeschränkt Kaufen?

    Zurzeit besitze ich noch das Kandalf Gehäuse von Thermaltake.
    Es ist zwar auch ein gutes Gehäuse, aber das Tai-Chi Gehäuse gefällt mir um längen besser.

    www.thermaltake.de/xaserCase/taichi/vb5000sna/vb5000sna.htm


    Danke im vorraus...

    Gruß
    Spacestar
     
  2. FlipFlop2005

    FlipFlop2005 Ganzes Gigabyte

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    10.725
    joar ganz ordentlich, allerdings wird das dann nur ne externe WaKü, und dann ist nichts mehr mit LAN...
     
  3. Spacestar

    Spacestar ROM

    Registriert seit:
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    5
    Hallo,

    habe mich mal bei Alternate umgeschaut und das Tai-Chi Gehäuse mit WaKü für 349,-Euro gesehn.
    Und wollte mir es auch gerade Online Bestelln.
    Aber dann hat mich eine Produktbewertung von einem Käufer wieder davon abgehalten.
    Bin mir jetzt noch nicht sicher, ob ich es mit WaKü oder ohne nehmen soll.
    Hier die Bewertung.
    Sorry, der Käufer hat sich ausgiebig über das Gehäuse geäußert.:)

    Zitat

    Ich bin von dem Thermaltake Tai-Chi mit Wasserkühlung (VB5001SNA) bitter enttäuscht. Das Gehäusekonzept ist (vorsichtig ausgedrückt) völlig undurchdacht. Wer das System ohne Wasserkühlung verwenden möchte, kann mit dem Gehäuse zufrieden sein, insofern er sich an klappernde und quietschende Alutüren gewöhnt, und sich mit ein paar anderen Unzulänglichkeiten abfindet, die für über 350 Euro nicht notwendig wären. Für Anwender, die das Gehäuse wegen der integrierten Wasserkühlung kaufen, wird das Gehäuse vermutlich zum Graus. Ich habe den Eindruck, das sich Niemand bei Thermaltake wirklich Gedanken über Anordnung und Auswahl der Wakü Komponenten gemacht hat. Die unteren vier 5,25“ Schächte sind durch eine Schublade und den HDD Einbaurahmen verbaut. Der HDD Einbaurahmen ist für drei 3,5“ Festplatten ausgelegt und verschwendet drei 5,25“ Schächte. Wer glaubt, dass er diese 4 Schächte für etwas anderes nutzen kann (etwa für eine RAID Backplane, CD Laufwerke, HDD Wechselrahmen o.Ä.), muss zur Bohrmaschine greifen, denn die Pumpe der Wasserkühlung ist so weit vorne angebaut, das die Seitentür zwangsläufig mit den Laufwerken kollidiert und nicht mehr zugeht. Wasserkühlung … gut und schön, aber welcher WaKü Besitzer kühlt nur die CPU? Wer sich jetzt einen Kühlkörper für die Grafikkarte einbaut wird den nächsten Schock bekommen, denn der Ausgleichsbehälter der Wasserkühlung sitzt exakt auf Höhe des PCI-Express Slots für die Grafikkarte, und ragt so weit ins innere des Gehäuses hinein, das dieser die Schläuche des Grafikkartenkühlers kraftvoll abquetscht. Also… wieder die Bohrmaschine raus. Endlich passt alles… wer jetzt glaubt, das er nur noch schnell das Mainboard bestücken, ein paar Kabel anschließen und Wasser auffüllen muss hat sich geschnitten. Das Tai-Chi hat noch ein paar Überraschungen parat. Wer z.B. PCI Karten mit voller Bauhöhe verbauen muss, bekommt die Seitentüren wieder nicht zu, denn der untere Lüfter am Wärmetauscher schlägt an der Karte und den u.U. vorbeigeführten Kabeln an. Jetzt hilft es nur noch, den unteren Lüfter zu demontieren oder die Tür halb geöffnet mit Paketband zu fixieren. OK… Lüfter ab. Die Paketband-Variante kommt bei einem 350 Euro teuren Gehäuse für mich nicht in Frage. Beim Befüllen der WaKü der nächste Frust. Die Pumpe ist so spielig, das die nicht einmal ansatzweise versucht, das Kühlwasser aus dem darüber angebrachten Ausgleichsbehälter zu saugen und in das Schlauchsystem zu drücken. Man muss nun wirklich einen Schlauch (Druckseite) am Ausgleichsbehälter abnehmen und das Kühlwasser wie ein alter Spritdieb ansaugen… das ist das absolute Hammer. Nachdem sich dann endlich ein paar Luftbläschen durch die Schläuche bewegen, geht man davon aus, dass sich das Kühlsystem nach einer kurzen Laufzeit entlüftet. Aber nein, die Pumpe ist so schwach, das sie nach über zwei Stunden Laufzeit weder die Luftblasen aus dem Wärmetauscher noch aus dem CPU Kühler gedrückt hat. Keine Chance, man muss den Wärmetauscher abschrauben und bei laufender Pumpe hochkant hin und her kippen, damit die Luftblasen ihren Weg in den Ausgleichsbehälter finden. Nach etwa 3 Stunden harter Entlüftungsarbeit ist es dann endlich so weit, Stromstecker aufs Board und Gehäuseklappe zu. Man muss beim Schließen der Gehäuseklappe übrigens sehr drauf achten, das man die super dünnen „Aquariumschläuche“ nicht abknickt oder ein Stromkabel mit einquetscht und so sein Netzteil killt. Der große Moment … Nach dem Einschaltet des PC’s ist ein lautes Knarren zu hören. So schnell habe ich noch nie einen Stromstecker aus der Wand gerissen … Nachdem ich kreideblass die Gehäuseklappe geöffnet habe ein kurzes Durchatmen. Die „Aquariumschläuche“ sind nicht abgefallen und meine Komponenten sind trocken … Leider musste ich feststellen, das Thermaltake am hinteren Gehäuselüfter kein Schutzgitter angebracht hat, und der Wasserschlauch von CPU Kühler zum Radiator beim Schließen der Gehäuseklappe in den 120ier Lüfter gedrückt wird. Anders kann der Schlauch aber auch nicht liegen, denn dann wird er beim Schließen der Klappe abgeknickt. Aquariumschläuche sind ja soooo geeignet für Wasserkühlungen … Zum Glück musste ich ja einen Radiator-Lüfter abbauen und hatte somit ein Lüfterschutzgitter über. Das habe ich dann an den hinteren Gehäuselüfter geschraubt. Klappe zu… klemmt. Der Radiator drückt gegen das Schutzgitter. Also … Hammer raus und schnell den „Abstandhalteknick“ des Lüfterschutzgitters plattgekloppt. Jetzt passt das Schutzgitter auch bei geschlossener Tür. Das war’s… der Horror ist vorbei. Alles ist eingebaut und trocken. Die Kühlleitung der Wakü ist eher gering. Die CPU (Peintium 840 D) wird mit eingeschaltetem Speedstep und normaler CPU Last zwischen 50 und 63 Grad warm. Vermutlich muss ich im Sommer, wenn die Umgebungstemperatur gut 20 Grad höher ist, wieder mein altes Gehäuse verwenden. Bei der Auswahl meines neuen Gehäuses habe ich generell etwas anderes erwartet. In meinen vorherigen Gehäusen habe ich die Wasserkühlungen generell selbst eingebaut. Wer das auch schon mal durch hat weis, dass einige Stunden Arbeitszeit ins Land gehen, bis man eine gute Lösung gefunden und zusammengebaut hat. Eigentlich wollte ich mit diesesmal ein Gehäuse kaufen, in das mein ganzes Geraffel hineinpasst und das ab Werk eine ordentlich verbaute und gut durchdachte Wasserkühlung integriert hat. Leider bietet das VB5001SNA genau das nicht. Das Gehäuse ist entweder 5 cm zu kurz und /oder 5 cm zu schmal um die integrierten WaKü Komponenten sinnvoll anzuordnen, und das man als Anwender keine WaKü bedingten Kompromisse beim Einbau seinen Komponenten eingehen muss. Die WaKü Komponenten selbst sind ebenfalls sehn minderwertig. Die Pumpe ist zu schwach um Luftbläschen ohne Fremde Hilfe in den Ausgleichsbehälter zu pumpen. Die Komponenten sind untereinander mit einem dünnwandigen und extrem leicht knickbaren 0815 Schlauch verbunden. Ich denke das ein 8x3 (11mm) Silikonschlauch dafür deutlich besser, und kaum teurer gewesen wäre. Das Durchflussrohr im Radiator ist aus 6mm Kupferrohr gefertigt, und bietet der unterdimensionierten Pumpe zu viel Widerstand. Ein Rohdurchmesser von 8 oder 10mm wäre OK. Der Umstand, dass ein Teil der Wäku Komponenten in der Seitentür untergebracht sind, welche beim Schließen des Gehäuses um mehr als 90° gedreht wird, hätte Thermaltake zu einer innovativeren Lösung zwingen sollen. Wie Wakü Komponenten sind ab Werk kopflos in das Gehäuse hineingeschraubt. Der Qualitätsanspruch bei der Gehäusekonzeption beschränkte sich meiner Meinung nach lediglich auf „Sieht gut aus und fällt nicht von selbst ab“.


    Was meint Ihr? :confused:


    Danke.

    Gruß
    Spacestar
     
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