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Kein Lan mit RP 614-Router

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von jayson54, 15. Januar 2003.

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  1. jayson54

    jayson54 ROM

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    Servus,
    ich hab mir gerade von den Rp 614-Router von Netgear gekauft. Ansich funktioniert auch (fast) alles, also meine 2 Rechner im Haushalt kommen beide ins Internet, aber eine LAN-Verbindung kommt nicht zustande. Kein Rechner kann den anderen finden und es kommt ständig die Fehlermeldung:

    "Auf\\ComputerXY kann nicht zugegriffen werden. Sie haben keine Berechtigung, diese Netzwerkressource zu verwenden. Wenden Sie sich an den Administrator des Servers, um herauszufinden, ob Sie über Berechtigungen verfügen.

    Der Netzwerkpfad wurde nicht gefunden."

    Ich weiß leider nicht ob es ein Windows-Einstellungsproblem ist oder ob es was mit dem Router zu tun, kann mir vielleicht jemand helfen??
    Mfg Jason54
     
  2. Toby

    Toby Halbes Megabyte

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    Hallo,

    wie wärs mit nem Freemail-Account von GMX oder WEB.DE usw? Die lassen sich sogar sehr komfortabel mit fast jedem Email-Programm über POP3 runterladen.

    Viele Grüße,
    Toby
     
  3. Toby

    Toby Halbes Megabyte

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    Hey momentmal, ich hab grad die Antwort von Bonsai gelesen. Also wenns Dir nur um die Emails geht, würd ich für den zweiten Rechner einfach bei Web.de oder GMX nen kostenlosen Email-Account aufmachen. Anschließend kannst Du die Mails sehr komfortabel mit einem Emailprogramm über POP3 abholen.

    Viele Grüße,
    Toby
     
  4. Toby

    Toby Halbes Megabyte

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    Hi!

    Dem Manne kann geholfen werden! Einfache Frage, einfache Antwort: gar nicht!

    <B>Zur Erklärung:</B>
    Die Anzahl der IP-Adressen, welche für die Kommunikation via TCP/IP zur Verfügung stehen, ist begrenzt. Das kommt dadurch zustande, daß jeder Teilnehmer weltweit eine eindeutige IP-Adresse benötigt - die IP-Adresse übernimmt also in etwa die Funktion Deiner Anschrift aus Name, Straße, PLZ und Wohnort.

    Da die Teilnehmer immer mehr werden und die IP-Adressen dadurch immer knapper, hat man sich Methoden ausgedacht, damit von den knappen IP-Adressen möglichst wenige verbraucht werden müssen.

    Zum einen hat man das CIDR eingeführt - jede IP-Adresse kann mit einer Subnetzmaske belegt werden. Dadurch entstehen "Unternetze". Es ist also möglich, Netzwerke zu skalieren und IP-Adressen nur nach tatsächlichem Bedarf zu vergeben.

    Zum anderen hat man eine Differenzierung zwischen öffentlichen und privaten IP-Adressen eingeführt. Die privaten IP-Adressen können in einem eigenen Netzwerk verwendet werden und stehen für eine Teilnahme im Internet nicht zur Verfügung. Das hat den Vorteil, daß jeder, der ein Netzwerk betreibt, welches nicht direkt am Internetverkehr teilnimmt, keine öffentliche IP-Adresse belegen muss. Die privaten IP-Adressen können beliebig oft verwendet werden, nur nicht im gleichen Netzwerk. Öffentliche IP-Adressen hingegen stehen ausschließlich für die Teilnahme am Internetverkehr zur Verfügung und sind weltweit eindeutig.

    <B>Und damit kommen wir zu Deinem Problem:</B>
    Du möchtest ein Netzwerk, welches private IP-Adressen verwendet, ans Internet bringen und hast Dir hierfür einen Router angeschafft. Dein Internetprovider teilt dir für die Teilnahme am Internet eine einzige öffentliche IP-Adresse zu und entzieht sie Dir wieder, wenn Du die Verbindung beendest. An einem Computer funktioniert das wunderbar, ein ganzes Netzwerk kommt so aber nicht ins Internet.

    Zu diesem Zweck gibt es Kabel-Router. Kommunikation im Internet funktioniert über sog. <B>Sockets</B>. Das sind die Kommunikationsanschlüsse. Ein Socket enthält die IP-Adressen und Portnummern der Kommunikationspartner und noch einiges mehr.

    Der Port definiert, an welchem Anschluss ein Dienst auf Daten wartet. Es gibt eine Reihe von genormten Potrs, den sog. Well-Known-Ports. Das sind z.B. die Ports 80 (http), 81 (htps), 20 (ftp), 21 (Telnet) usw. ... Zu den Well-Known-Ports zählen die meisten Ports unterhalb von 1024. Maximal stehen 65535 Ports für die Kommunikation zur Verfügung.

    Der Router muss nun also ein Netzwerk mit vielen privaten IP-Adressen mit einer einzigen öffentlichen IP-Adresse versorgen. Dazu wendet er die Network Adress Translation an:

    Hierfür verwendet der Router nun die Ports ab 61000, die er tabellarisch mit den Kommunikationsbeziehungen der lokalen Clients verknüpft. Kling vielleicht etwas kompliziert, ist aber ganz einfach. Der Router speicher folgende Daten:
    Deine interne IP-Adresse,
    Den Port, von dem aus Deine Anfrage an die externe IP-Adresse gestartet wurde,
    seine eigene öffentliche IP-Adresse vom Interner-Provider,
    den Port, von dem aus er Deine Anfrage an das Ziel weitergeleitet hat,
    Die IP-Adresse des Ziel-Servers,
    Den Ziel-Port des Servers.

    Mit diesen Daten kann der Router nun ganz einfach die Kommunikation zuordnen. Vereinfacht gesagt macht er nichts anderes, als Deine Anfrage ans Ziel weiterzuleiten und die Antwort des Ziels mit Hilfe seiner "Routing-Table" wieder Deiner IP-Adresse zuzuordnen.

    Das Verfahren hat mehrere Vorteile:
    Wie schon angesprochen schont es den Bestand der öffentlichen IP-Adressen. Außerdem tritt in Zukunft nur noch der Router als Kommunikationspartner im Internet auf. Das bedeutet, daß die Rechner im Netzwerk nicht im Internet "sichtbar" sind. Damit wird es - bei richtiger Konfiguration natürlich - unmöglich, auf die dahinter liegenden Rechner zuzugreifen. Datenpakete, die den Router von einem Teilnehmer erreichen, zu dem in der Routing-Table keine Kommunikationsbeziehung festegellt werden kann, werden einfach verworfen.

    Ergo:
    Es ist alles in Butter. Es ist bei den üblichen Routern übrigens idR auch gar nicht möglich, mehrere Mitbenutzer anzumelden. Das würde auch gar keinen Sinn machen.

    Übrigens ist es für den ISP kein Problem festzustellen, ob ein Kunde mit einem Router arbeitet. Er muss nur den Netzwerkverkehr beobachten und feststellen, ob als Quell-Ports ausschließlich Anschlüsse oberhalb von 61000 verwendet werden. Das lässt dann zumindest indirekt auf einen Router schließen. Da das aber verdammlich viel Aufwand für den ISP bedeutet, lassen sie es idR gut sein.

    Viele Grüße,
    Toby
    [Diese Nachricht wurde von Toby am 19.01.2003 | 13:03 geändert.]
     
  5. Bonsay

    Bonsay Viertel Gigabyte

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    Hallo jayson54
    Das Problem hatte ich auch. Ich habe mich mit dem 2. Rechner über T-online WebMail angemeldet. (http://service.t-online.de/t-on/dien/emai/star/CP/start.html) zudem habe ich ein kleines Prog. das sich webMail nennt installiert und es funktioniert, du kannst dich dann auch von jedem anderen Rechner aus einwählen.
    Allerdings hat das Postfach nur 5 MB Speicher. Ist vielleicht nicht die beste Lösung. Event. kennt jemand anderes noch eine andere Lösung. Wäre dafür auch sehr dankbar
    Gruß bonsay
     
  6. jayson54

    jayson54 ROM

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    Hey vielen Dank, dass Du geantwortet hast!
    Keine Ahnung welche Verkettung glücklich Zufälle das bewirkt hat, aber ich hab das Netzwerk zum laufen gebracht. Jetzt hab ich allerdings nen anderes Problem. t-online will natürlich, das ich bei 2 rechnern die über einen anschluss laufen auch noch nen mitbenutzer anmelde und mich über den auch anmelde. wie soll ich das jetzt machen??? mein router meldet sich beim start automatisch bei t-online mit EINEM bestimmten Benutzernamen an...wie soll ich da 2 verschiede benutzernamen verwenden??
     
  7. Toby

    Toby Halbes Megabyte

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    Hi Tim,

    prüfe bitte mal folgende Punkte:

    <B>a) am Router:</B>
    Verwendest Du den DHCP-Server des Routers um IP-Adressen zu vergeben oder hast Du das manuell gemacht? Welche Adressen werden vergeben?

    <B>b) am lokalen Rechner:</B>
    Ist das Netzwerk korrekt eingerichtet? Du brauchst das TCP/IP-Protokoll und die Datei- und Druckerfreigabe für Windows-Netzwerke.

    Arbeitet das TCP-Netzwerk? Was passiert bei Eingabe von
    <B>"ping localhost"</B> bzw. <B>Ping 127.0.0.1</B>
    ("localhost" ist der Alias für die IP-Adresse 127.0.0.1, welche immer Deinen lokalen Rechner meint). Ergebnis?

    Hast Du evtl. eine Desktop-Firewall auf dem Rechner laufen? Dann hau sie runter. Du sitzt hinter einem Router, da brauchst Du das nicht. Warum? Stichpunkt <B>NAT</B>, Google ist Dein Freund, wenns heute noch sein muss. Ansonsten morgen mehr dazu, wenn Du willst, für heut\' bin ich zu müde.

    Versuch mal mit Ping ein Datenpaket an den zweiten Rechner zu schicken:
    <B>ping &lt;Name | IP-Adresse&gt;</B>, natürlich ohne "&lt;|&gt;"
    Ergebnis?

    Wenn Du unter Windows NT/2000/XP arbeitest, musst Du einen lokalen Benutzer erstellen, der den gleichen Benutzernamen trägt wie der lokale Benutzer am entfernen Rechner! Kompliziert? Nein, ganz einfach: Der <B>Benutzer von Rechner A</B> heißt [k]Müller[/k]. Folglich muss auf <B>Rechner B</B> ebenfalls ein Benutzer [k]Müller[/k] existieren und umgekehrt.

    Geh mal in die Konsole (WinNT/2000/XP) bzw. Eingabeaufforderung (Win9x) und gib mal folgendes ein:
    <B>ipconfig /all</B>
    Jetzt kommt viel statistisches Zeugs zur Konfiguration Deines TCP/IP-Netzwerkes. Poste mal, was Dein Rechner so zu sagen hat. Wenn da die Rede von mehreren LAN-Adaptern ist: Ich brauch nur das, was unter <B>Ethernetadapter LAN-Verbindung</B> steht. Und da nur folgende Angaben:
    <B>DHCP aktiviert?
    IP-Adresse
    Subnetmask
    Standardgateway
    DNS-Server</B>

    Probier das mal aus und meld Dich ggf wieder! Poste aber unbedingt die Ergebnisse!

    Gute Nacht und viel Erfolg,
    Toby
    [Diese Nachricht wurde von Toby am 16.01.2003 | 01:29 geändert.]
     
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