Know-How: Suse Linux - Besser als Windows XP?

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Tuxman, 20. August 2004.

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  1. Tuxman

    Tuxman Guest

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    ... ist imho am Konzept vorbeiprogrammiert. Das ist keine Windows-Alternative mehr, sondern einfach nur noch ein stumpfer Nachbau. Schade... :(
     
  2. iks:p

    iks:p Byte

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    Hallo


    Wenn man für sehr viel Geld eine Windows XP kaufst hat man im allgemeinen eine veraltete Software und Treiber.

    Eine SuSe Linux Box ist in Treiber und der Software und den aktuellen Sicherheitsmaßnahmen aktueller. Ich habe mich gewundert das er meine Serielle Festplatte erkannte und auch den Schrott Scanner.

    Schon mal bei XP bei der beigelegte Software geschaut? Notepad, Paint und der Rest alles anno 1995. Nur bei Windows Player geben die sich mühe.

    Ja LInux ist in Kapieren schwerer. Aber Sinnvoller. Durch LInux lernt man die Fehler von Windows kennen. Und auch kommt der Verdacht das WIndows zu vieles von Linux abgekuckt hat-

    Die Software von Linux wird immer besser. Es ist für mich schon ein Hobby geworden gute Software zu finden. Und dasnoch alles Legal.

    ....

    iks : P
     
  3. sacky

    sacky Byte

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    Sie wollen wirklich ein Betriebssystem (Windows), dessen Workflow, Verwaltbarkeit, Skalierung, Einstellmöglichkeiten, Bildschirmdarstellung, etc. unerreicht sind, als schlechter darstellen wie ein Linux? Ist das wirklich Ihr ernst?! Sie wollen auch allen ernstes sagen, dass ein Linux, welches nur sieben Zeichen (ohne Symbole) als Passwort akzeptiert, sicherer ist als Windows, welches ganze 126 Zeichen, inkl. Sonderzeichen als Passwort verwalten kann? Ist das wirklich so? Gerade habe ich über SP2 gelesen in der letzten "CHIP" und exakt da war nun Windows XP sicherer als Mac OSX und Linux. Was wollen Sie uns eigentlich erzählen? Hat Linux denn eine solch perfekte Verwaltbarkeit für Admins wie Windows - mit Nichten, oder? Oder bringt es ein so innovatives Startmenü mit? Oder hat Linux etwa ein so gutes Datei-System wie NTFS? Auch das ist nicht so. Ist Linux den so flux und schnell wie Windows? Nein, natürlich nicht, Linux ist deutlich langsamer! Zum Thema Handbuch: Wenn Sie eine OEM-Version von Windows kaufen, ist natürlich nur ein Heftchen dabei - soviel doofheit ist unglaublich! Außerdem braucht niemand für Windows wirklich ein richtiges Handbuch, das Meiste erklärt sich eh von selbst, weil Windows im Gegensatz zu Linux nämlich benutzerfreundlich ist. Außerdem hat es eine Mega-Onlinehilfe an Bord, die quasi ein Handbuch ist. So etwas hat Linux nicht. Open Office gibts GRATIS! Das ist wirklich zum Jubeln: Es gibt ein komplettes Office-Paket, welches gerade mal ein viertel des Funktions-Umfangs einer MS-Office hat, einfach für umsonst. Klasse! Echt ein triftiger Grund mit wehenden Fahnen zu Linux zu wechseln. Wenn man sich noch die schlecht abgekupferte Benutzer-Oberfläche der Open Office anguckt, dann packt einen das kalte Grausen.

    ÜBRIGENS: Kein Wort davon, dass die ganzen Linux-Distributionen langsam aber stetig in die vollkommene Kommerzialisierung gehen werden. Und in einigen Jahren, können Sie dann erneut testen und unfair vergleichen. Nämlich wie ein für 300.-EUR zu erstehendes Novell-Linux sich gegen Windows XP-Longhorn zum etwa selben Preis behauptet. Nur lesen wrde ich das dann nicht mehr, weil ich Ihr Magazin ab sofort nicht mehr kaufen werde. Solch einen Müll unters Volk zu bringen ist schon der Hammer...
     
  4. the-doc

    the-doc ROM

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    1
    Guten Morgen,

    Hab auf meinem im Januar gekauften Laptop (gericom hummer vom MediaMarkt)
    erstmal das Windows XP (Home) deinstalliert und ein frisches SuSE 9.0 installiert.
    Seitdem Benutze ich Linux für alle "Büroakivitäten", Schule und Arbeit. Auf
    die kleine Windows Partition möchte ich trotzdem wegen der einfacheren
    Spieleinstallation / Support nicht verzichten.

    Der Umstieg war nicht gerade leicht...fehlendes Energiemanagement (liegt am NB)
    ...zuviel rumprobiert -> kernel abgeschossen...usb stick nicht ge-un-mounted -> fstab hinüber . eben die Probleme die man hat, wenn man sich an was neues heranwagt. Heute könnte ich auf mein Linux nicht mehr verzichten. Zum einen
    vom finanziellen Aspekt zum andern in sachen Komfort bietet es für Leute
    die sich mal damit Auseinandergesetzt haben eine günstige, einfache und offene
    Alternative zu Windows XP.

    Trotz alle dem freue ich mich auf die kommende Windows Version, schließlich
    kann man nicht sagen das die MS Produkte schlecht sind...nein...es gibt nur
    Alternativen die man auch würdigen sollte.

    Und mal ehrlich: Die Entwicklung von Linux geht heute dochn bischen schneller
    voran als die von der "Konkurenz" Microsoft.
     
  5. tuxmaniac

    tuxmaniac Byte

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    ...so allgemein würde ich das nicht unterschreiben. Gerade für den Einstieg in Sachen Linux gibt es kaum etwas besseres als SuSE mit einer hervorragenden Installationsroutine, prima Hardwareerkennung und dem Alleskönner Yast. Hinzu kommt eine ordentliche und saubere Dokumentation in Form gedruckter Handbücher, die in den Boxen enthalten sind.

    Wer hier die ersten Schritte macht und sich ein bißchen mit der Materie beschäftigt, kann sich nach einiger Zeit auch an die Distributionen heranwagen, die etwas mehr Know-how verlangen und eher nach dem Geschmack derjeniger sind, die sich ihr Linux lieber komplett nach eigenen Wünschen "zusammenbauen". Mein eigener Umstieg auf Linux begann einst durch SuSE und ich denke, mit dieser Distribution lassen sich noch am ehesten die Berührungsängste eingefleischter Windows-User in Bezug auf Linux überwinden.


     
  6. Holzappel

    Holzappel Byte

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    @tuxmaniac:

    Tach auch !

    Du hast es auf den Punkt gebracht. Dein Kommentar
    würde eigentlich in den PC-Welt Artikel passen.

    Holzappel
     
  7. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    @Tuxmaniac

    Die augefällig Ironie Deines Beitrages ist Dir nicht offenbargeworden? Da lobst Du die Benutzerfreundlichkeit und Eingängigkeit von SuSE um darauf dann den Brückenschlag zu anderen Distributionen fußen zu lassen, die per definitionem anspruchsvoller und im Umkehrschluß weniger eingängig daherkommen. Aber weshalb sollte man erst einmal von Windows zu Windows, äh! SuSE XP wechseln, um so dann sich mit komplizierten Einstellungen und Feineinstellungen, die man vorher gar nicht benötigte, abzuquälen? Genau... ;)
     
  8. Holzappel

    Holzappel Byte

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    @Zeus:
    Hallo !

    Zitat:
    "...........Distribution lassen sich noch am ehesten die Berührungsängste eingefleischter Windows-User in Bezug auf Linux überwinden."

    Ich glaube das Tuxmaniac diesen Punkt besonders betonen wollte.

    Mein Rechner läuft immer noch unter win98. ( Ohne Probleme, deshalb ein Wechsel nicht erforderlich ist, solange die geforderte Leistung erbracht wird und Zufriedenheit herscht.

    Es ist ja nicht nur die "technische Umstellung" sondern auch
    ein Gefühl des "Gefallens" .

    Es gibt doch tatsächlich User die bestimmte Programme lieber Jahre benutzen ohne umzusteigen, da ihnen das Programm , oder ev. das BS irgendwie nicht
    "gefällt"

    Und um hier ohne Probleme mal einen Blick zu werfen, um zu schauen ob es einem auch "gefällt".

    Ich weiss: XP gilt als besser - moderner.
    Aber es "gefällt" mir einfach nicht.

    Ich denke so sieht es bei Win zu Linux auch aus. Erstmal schauen, ohne grossen Aufwand, um später entscheiden zu können: Ja, da mach ich weiter oder steige um mit allen "technischen Konsequenzen".

    Insofern fand ich den Beitrag von Tuxmaniac sehr gut.

    Holzappel



     
  9. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    Hallo Holzappel!

    Das mag schon sein, doch finde ich Deinen Vergleich eher deplaziert, da Windows XP noch die Ausweichmöglichkeit dem Nutzer offenläßt darüber zu befinden, ob er die Benutzeroberfläche in der konventionellen Art und Weise dargestellt erhalten möchte. Dann sieht Windows XP ziemlich genauso aus, wie die Windows 9X-Reihe.

    Allerdings geht auch Tuxmaniac von der Tatsache aus, daß immer mehr Linux-Distris - eigentlich alle - das "Look and feel" (was Du unter "gefallen" subsumierst) immitieren. Das ist dann wie ein Auto mit unterschiedlicher motorisierung in meinen Augen.

    Aber die Theorie scheitert wie so häufig an der Praxis. So einfach auch SuSE daherkommen mag - im Vergleich zu Winwdows XP und dessen Installation ist und bleibt es noch entwicklungstechnisch deutlich zurück. Allenfalls innerhalb der Gruppe der Linux-Distris (Mandrake-Inst. finde ich auch ganz gut gelungen) ist es der Primus.

    Bislang konnte mich Linux auf dem Desktop nicht überzeugen, im Gegenteil.
     
  10. tuxmaniac

    tuxmaniac Byte

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    @Zeus

    Zitat:

    "Allerdings geht auch Tuxmaniac von der Tatsache aus, daß immer mehr Linux-Distris - eigentlich alle - das "Look and feel" (was Du unter "gefallen" subsumierst) immitieren. Das ist dann wie ein Auto mit unterschiedlicher motorisierung in meinen Augen.

    Aber die Theorie scheitert wie so häufig an der Praxis. So einfach auch SuSE daherkommen mag - im Vergleich zu Winwdows XP und dessen Installation ist und bleibt es noch entwicklungstechnisch deutlich zurück. Allenfalls innerhalb der Gruppe der Linux-Distris (Mandrake-Inst. finde ich auch ganz gut gelungen) ist es der Primus.

    Bislang konnte mich Linux auf dem Desktop nicht überzeugen, im Gegenteil."


    Ich habe eigentlich nirgends geschrieben, daß ich davon ausgehe, immer mehr Linux-Distris würden etwas imitieren, was noch dazu von Windows kommen könnte.
    Ich selbst habe mit SuSE angefangen und mittlerweile so gut wie alles durch, von Fedora, Mandrake über Debian sowie unzählige Distributionen, die etwas unbekannter sind (wen mal die Bandbreite der verschiedenen Distributionen interessiert, kann sich unter http://www.distrowatch.com den Überblick verschaffen). Ich kann mittlerweile frei wählen, ob ich mich aus Sicht des Komforts "bedienen" lassen möchte oder lieber doch lieber selbst in den Tiefen des Systems rumwursteln möchte (was Windows übrigens erst überhaupt nicht zuläßt). Ich habe insgesamt drei Linux-Systeme auf der Platte nebst einem XP und was Deinen letzten von mir zitierten Satz angeht, kann ich nur sagen, mittlerweile kann mich XP nicht mehr überzeugen. Das liegt aber auch daran, daß ich in puncto Linux eben durch eigenes Engagement derart dazugelernt habe, daß ich die meisten Probleme, die die ein oder andere Distribution noch hat, selbst beheben kann. Und dadurch hinsichtlich der Möglichkeiten, das System nach eigenen Wünschen zu konfigurieren, dermaßen verwöhnt bin, daß es mir vor XP einfach nur noch graut. Aber irgendwo braucht man eben den Einstieg für das alles, wenn man aus der Windows-Welt kommt und wechseln möchte. Und dafür eignet sich SuSE.

    Ironie sehe ich in meinem ersten Beitrag eigentlich auch keine. Hätte ich damals als Windows-User sofort mit einer Distribution wie Debian und deren Anforderungen an das eigenen Linux-Know-how angefangen, wäre ich doch sofort weggelaufen. Oder glaubst Du wirklich, ein typischer Windows-User, der mit Linux noch nie zu tun hatte, weiß sofort, was gemeint ist, wenn er aufgefordert wird, eine Swap-Partition anzulegen geschweige denn etwas mit Begriffskürzeln wie /dev/hda3 und Einbindung von Modulen anzufangen? Nein? Also, deswegen muß der Einstieg leicht gehalten werden. Es nutzt nichts mehr, als Linux-Erfahrener auf dem hohen Roß zu sitzen und sich über Windows-Ähnlichkeiten aufzuregen, denn wenn ich neue Linuxuser hinzugewinnen möchte, dann darf ich Ihnen wohl kaum den Eindruck geben, daß sie als Windows-User einfach "unter meinem Niveau" sind. Das haben auch viele Distributoren mittlerweile kapiert.

    Auch das, was ich letztlich mit einer SuSE-Distri anstelle, bleibt doch ganz dem User überlassen. Der Anfänger wird sich noch rundum auf die Automatismen verlassen und dieses Linux tatsächlich anfangs wie ein Windows benutzen. Wenn er sich dann aber mal mit der Dokumentation befassen sollte, wird er feststellen, was dieses System außerdem noch kann und in die Tiefen gehen, was er bei SuSE wie bei jedem anderen Linux auch kann. Er muß ja nicht die vorhandenen Werkzeuge nutzen, er kann wie bei jedem anderen Linux auch anfangen, alles über die Konsole zu machen. Er kann seinen eigenen Kernel kompilieren und an jeder Einstellung des Systems selbst rumfummeln. Aber eben dann, wenn er soweit ist. Und nicht gezwungenermaßen, weil er keine andere Wahl hat.

    Im Grunde genommen habe ich also nur das gemeint, was SuSE selbst als Slogan vorgibt Mit seiner Distribution eben sowohl Anfänger als auch Profis anzusprechen. Denn was die draus machen, liegt an ihnen selbst.

    Und nein, ich arbeite nicht bei SuSE ;)

    Schönes WE euch allen!

     
  11. tuxmaniac

    tuxmaniac Byte

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    Das ist eine reine Geschmacksfrage. Der eine gibt sich eben mit dem trügerischen Komfort von Windows zufrieden und akzeptiert ein starres System, das ihm andere vorgegeben haben und nimmt zudem noch steigende Bevormundung durch MS in Kauf (Beispiele brauche ich da wohl nun wirklich nicht zu bringen, davon gibt es genug), der andere nutzt Systeme wie SuSE eben als Einstieg in die Unabhängigkeit. Und wenn er/sie erstmal auf den Geschmack gekommen ist, ist es meist nur noch eine Frage der Zeit, bis eine weitere Linux-Distri ausprobiert wird - und wenn es nur aus reiner Neugier ist, denn immerhin ist eine solche ja einfachst und meist sogar kostenlos aus dem Netz zu bekommen, hat in der Regel mehr als eine CD, kostet keine 100 Euro oder mehr und verlangt auch keine Produktaktivierung. Aber ich will hier nicht wieder die Pro-Contra-Diskussionen zwischen den beiden OS-Welten lostreten, davon hatten wir ja schon genug.
     
  12. Zeus

    Zeus Halbes Megabyte

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    Eingangs zitierten Satz konterkarierst Du par excellence ein paar Sätze weiter. ;)

    Es bleibt dabei: Windows und Linus stehen in Konkurrenz. Basis der Konkurrenz ist auch und gerade die Oberfläche, der Bedienkomfort und die Eingängigkeit als auch Vielseitigkeit des Programms. Bislang amt bis zur Selbstaufgabe Linux die Windows-Welt nach - Imitation und damit Idolisierung ist die höchste Form der Anerkennung.

    Auch lieferst Du mir genau jenen Grund, weshalb ich mich auch nicht mehr groß in die Linux-Untiefen eingraben werde: Linux ist laut Deiner Aussage ein Bastler-Betriebssystem. Mal im Ernst: Ich bin Jurist, ich muß komplexe Gesetzeswerke beherrschen und soll mich dann noch mit irgendwelchen kryptischen (= wenig intuitiv, eingängig, verständlich, schwierig zu merken usw.) Kommandos abkämpfen, auf daß ich mich vollends untertan zu meinem PC mache? Das ist der reinste Atavismus. Fortschritt definiere ich anders. Selbst DOS war eingängiger. Dann schreibe ich lieber auf einem Stück Papier mit einem Stift.

    An Deinem Anforderungsprofil und meinem verläuft die Demarkationslinie der Zuträglichkeit im Umgang mit einem OS. Ich bastle noch verhältnismäßig viel an meinen Rechnern, baue sie auch stets selbst zusammen. Aber trotz Mitte 20 bin ich auch keine 18 mehr, wo ich genüßlich die halbe Nacht auf der Suche nach Fehlern verbrachte - entweder es funktioniert beim zweiten Versuch, oder wir lassen es. Punkt. Und Linux bietet hier keine Gewähr, daß es wenigstens beim dritten Versuch funktioniert.

    Recht verstehen kann ich Deine Aussage auch nicht, Du könntest Linux nach belieben anpassen. Was paßt Du da den lieben langen Tag an? Und vor allem: was kann in der Hinsicht Linux, was Windows nicht kann?

    Ich habe die Entwicklung der Computer-Technik seit dem VC 20 über C64, Amiga und PC (gesamte X86-Palette durchlebt. Windows ist und bleibt die Krone der Schöpfung. CD einlegen, OS installieren, alles läuft - genau das höre ich immer wieder auch von Informatikern. Die Verklärung von Linux als Symbol der Freiheit, weil man wie zu Urzeiten gewissermaßen handwerklich gefordert ist - das ist aberwitzig. Man muß sich solche Beispiele mal auf andere Produkte der Konsumgüterwelt übertragen, um die dahintersteckende Bigotterie zu erkennen.

    Gerade in Sachen Systemsicherheit zeigt doch Windows, wie es geht: Das Einspielen von Patches funktioniert kinderleicht. Kernelpatches bei Linux? Man darf hoffen, daß anschließend der Rechner wieder hochfährt. (von Treibern will ich mal galanterweise nicht sprechen) Stabilität? Da war ich am meisten enttäuscht. Sowohl die Programme als auch das OS selbst rauchte mehrfalls ab.

    Falls Linux irgendwann einmal das Niveau von Windows erreichen sollte, wäre das sicherlich wünschenswert - andererseits aber fragt man sich dann, weshalb man dann noch Linux benötigt.

    Ich habe einen Wechsel vollzogen: Ich nutze nunmehr den Firefox-Browser. Das ist ein hervorragendes Produkt mit einigen Macken und Schwächen. Aber seitdem hatte ich nie wieder irgendwelche browser-bedingte Spyware usw. auf dem Rechner, der auch sonst von einer Firewall als auch einem Virenkiller beschützt wird, sekundiert durch weitere Helferlein.

    Es ist nicht so, daß ich nicht wollte. Aber irgendwie wurschtelt bei Linux jeder fröhlich dilettierend vor sich hin. Das mag seinen spezifischen Charme haben, allerdings nicht dort, wo man professionell arbeiten muß. Da ist selbst Windows-95 Linux noch weit voraus.

    MfG und schönes Wochenende!
     
  13. tuxmaniac

    tuxmaniac Byte

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    Du drehst gerne Aussagen von anderen so, wie Du sie brauchst, gelle? ;)

    Ich will mich gar nicht weiter auslassen zu Windows als der ach so sicheren Krönung der Schöpfung, genügend Gegenbeispiele gibt's fast täglich. Ein Kernelupdate läuft übrigens bei vielen Distris (nicht nur bei SuSE) auch schon über das Online-Update und darüber hinaus völlig problemlos, ein Treiberchaos gibt es danach auch nicht, ein installiertes Linux läuft meist über Jahre völlig problemlos (da hast Du Windows inzwischen wahrscheinlich schon 2x neu installiert), aber wieso sollte ich das hier noch länger ausführen, da Du dich als 100%-Windows-Anhänger in Linux ja offenbar viel besser auskennst als ich, oder?

    Deswegen erspare ich mir an dieser Stelle hier auch eine ellenlange Ausführung darüber, wie man Linux auf eigene Wünsche konfigurieren kann. Es würde nur den Rahmen sprengen und irgendwie auch nicht auf aufnahmebereiten Boden fallen, da Deine Meinung stark fixiert ist. Aber warum auch nicht, die Menschheit lebt von der Vielfalt, Deine Meinung kann man genauso akzeptieren wie die eines jeden anderen. Nur sollte man generell von allgemeingültigen Aussagen und Wertungen lieber Abstand nehmen, wenn man nur die eine Seite wirklich kennt und die andere allenfalls halb oder in Form einiger Testausflüge, die bereits vor längerer Zeit stattgefunden haben. Denn mit der Zeit entwickelt sich alles, das gilt für LInux nicht weniger.

    Im übrigen könnte ich hier leicht meine jahrelangen Computererfahrungen (na ja, älter bin ich anscheinend auch) aufzählen und - Überraschung! - schreiben, daß ich die gesamte MS-Entwicklung von DOS bis hin zu XP lückenlos mitgemacht habe, mich also in beiden Welten sehr gut auskenne, womit ich demnach tatsächlich zur Untermauerung meiner (und wohlgemerkt nur meiner) persönlichen Meinung fundierte Argumente liefern kann. Und ja, selbst alte Commodores standen einst in meinem Kinderzimmer und an Hardware schraube ich genauso rum. Ich würde aber dennoch nicht so weit gehen, Windows in einer Art und Weise abzustufen wie Du das mit Linux machst.

    Aus Deinen Zeilen gewinnt man leicht den Eindruck, daß lediglich Windows für Dich legitim ist und sich ein Linux in Sachen Komfort nicht weiterentwickeln darf, weil es ja dann wie ein Windows wäre. Linux bietet aber immer mehr die Wahlfreiheit: Es werden genauso diejenigen bedient, die diesen "Windows"-Komfort haben wollen wie auch andere, die weiterhin selbst die absolute Kontrolle über ihr System haben wollen und die "Einstellungsorgien", die Du selbst als nicht tolerierbar bezeichnest, gerne in Kauf nehmen. Damit macht sich Linux nicht zum Windows-Abklatsch, sondern bietet vielmehr die größere Auswahl und Flexibilität. Das sollte mal klar werden.

    Und abgesehen davon, daß sich Windows in manchen Punkten eher etwas von Linux abschauen könnte (allein schon hinsichtlich der Sicherheitskonzepte und der Stabilität), würde eine solche ausschließliche Einstellung a la "Wieso noch B, wenn es schon A gibt" - mal konsequent auf alles andere im Leben übertragen - zu einer ziemlich montonen und langweiligen Gesellschaft führen.

    Mehr fällt mir zu dem Thema eigentlich nicht mehr ein, aber wer die Diskussion um Linux und die Möglichkeiten noch weiter vertiefen möchte, kann mir gerne mailen: newsgroup@gmx.org

    Bye,

    Tuxmaniac







     
  14. Marodeur

    Marodeur Byte

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    Tja... Schön wie alle die Vor- und Nachteile aufzählen.

    Mir persönlich bringt die ganze Diskussion nicht viel. Ich bin jetzt seit... hmm... ich schätz mal 15 Jahren... leidenschaftlicher Spieler. So lange die Spiele zu 95% nur für Windows erscheinen bringt mir das alles rein gar nix.

    Auch die Tipps man solle Linux dann halt zum surfen und arbeiten hernehmen bringen mir nicht viel. Wenn ich also schnell was im Netz suchen will soll ich Windows runterfahren, linux starten, nachsehen, linux runterfahren und windows wieder starten? Ne, das ist auch nicht das Wahre...

    Für mich arme Seele bleibt nur die Hoffnung...
     
  15. User4711

    User4711 Byte

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    Besser einen veralteten Treiber (der leicht ersetzt werden kann) als gar keinen oder nur eine Frickellösung wie unter Linux - leider immer noch Realität. Solange sich das nicht ändert, wird Linux immer ein Nischensystem bleiben.
     
  16. iks:p

    iks:p Byte

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    Hallo

    Für die Grundsachen ist Linux mit Windows gleich zusetzen. Aber für mehr ist Linux nix für Leute die es einfach haben möchten.

    Das eben hier und da ein Treiber hängt ist gut - es ist ein Erfolgsgefühl das es doch klappt. Eine Aufbruchstimmung.

    Wer mit Windows unterfordert ist und sich den ganzen Tuning Kram nicht mehr anhören kann - der kann seine Gehirnzellen mit LInux strapazieren.

    iks : P
     
  17. Crow

    Crow Guest

    hi,
    ich liebe immer diese diskussionen Linux vs. Windows.
    auf der einen seite die "ach so schlauen" linux-user und auf der anderen seite die "bild zeitung lesenden" windows user.
    bin selbst bekennender windows-user und mehr als zufrieden damit. ich möchte (wie viele andere auch) nämlich mit meinen programmen arbeiten und mich nicht stundenlang mit dem betriebssystem rumärgern.
    hab es zuletzt vor ca.8 monaten mit der distri von suse (9.0) versucht......na ja, konnte ja nicht wissen das ein "router" (marke SMC<---kein unbekannter hersteller) schon massig probleme bei der installation verursacht.
    ich, "bunte-klick-box" und "maus-schubs" user, hab leider vergeblich fast eine woche in linux-foren gestöbert um das prob zu beheben...null erfolg.
    ach ja, und dieser versuch für meine graka (MSI) mit einem so unbekannten graka-chip .... wie hieß er noch gleich....jo, GForce war´s... eine vernünftigen treiber zu finden... hoffnungslos...
    HALT...liebe linux-user..... ihr habt recht:
    für eine DOS-Box braucht man garkeinen "Up to date-Treiber"!!:bet: und die
    echt super tollen mitgelieferten spiele (boh, in 3D) laufen auch so....lol

    ne ne, für bastler ist linux schon ok, aber wer sich mehr mit programmen statt dem betriebsystem beschäftigen will, ist auf jeden fall bei windows besser aufgehoben!!:)

    CroW

    PS:
    suse linux 9.1 prof. zur zeit rund 90 euro
    windows xp prof. zur zeit rund 120 euro
    die 30 euro mehr sind top angelegt!
     
  18. Boy

    Boy Byte

    Registriert seit:
    24. Juli 2001
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    67
    Ganz offenbar kennt der Autor dieses "Textes" weder Linux _noch_ Windows - und "mit Nichten" (sic! - als Beispiel unter unzähligen anderen) die Rechtschreibung seiner Muttersprache (?) . Die Qualität seiner Aussage wird dadurch allzu deutlich charakterisiert. . . Fazit: Beitrag komplett wertlos und ärgerlich. Wie haben es so viele andere bereits vor mir gesagt: Wenn man keine Ahnung hat - einfach mal die Klappe halten!
    Zum Artikel der PC-Welt: Ein Sowohl-als-auch-Sommerloch-Gefälligkeitsartikel; man will es sich natürlich nicht mit dem Anzeigenkunden Microsoft verderben. . .
    Gruß, Boy
     
  19. Lebschi

    Lebschi Byte

    Registriert seit:
    19. November 2003
    Beiträge:
    26
    sacky, du hast so was von keine Ahnung, das gibt's gar nicht.

     
  20. vampir-biber

    vampir-biber Kbyte

    Registriert seit:
    11. August 2004
    Beiträge:
    128
    hab den artikel nicht gelesen aber zum titel hier meine meinung:

    linux ist nicht besser als windows
    windows ist nicht besser als linux

    linux ist ANDERS als windows

    würde gerne mal sehen wieviele viren und würmer für linux entstehen wenn alle nur noch mit linux arbeiten.
    das problem von tuxer ist dass sie ein bs wollen dass nicht immer booten muss, und das einigermassen übersichtlich

    naja,

    windows mit linux vergleichen ist wie nen apfel mit ner birne vergleichen, beides sind früchte aber einige mögen äpfel mehr als birnen
     
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