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kompliziertes problem (pc friert ein)

Dieses Thema im Forum "Hardware allgemein" wurde erstellt von tomasz, 13. August 2005.

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  1. tomasz

    tomasz Byte

    Registriert seit:
    13. August 2005
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    hi,

    erstmal mein pc:
    amd athlon 1400
    epox 8kha+ (via kt266a)
    256mb drr ram (samsung)
    msi rx 9800 pro grafikkarte
    festplatten: 1x maxtor 8gb , 1x samsung 80 gb
    1x hp cdrw , 1x apoen dvd rom
    netzteil (noname) 350W, 3,3V - 15A, 5V - 30A, 12V - 16A
    creative soundblaster 4.1. digital

    ok mein problem:
    in letzter zeit friert mein pc von zeit zu zeit ein (bildschirm bleibt bei letztem bild stehen, wenn sound da war gibt es einen piepton), ich muss die reset taste drücken und neu starten.
    manchmal (seltener als einfrieren) wird auch der bildschirm schwarz, ich höre ein klicken wie beim ausschalten und der pc rebootet sich selbst.
    und - noch seltener wird der bildschirm einfach so schwarz und ich kann nichts mehr machen als neustart.

    das einfrieren passiert meistens wenn ich dvds schaue, spiele oder mp3s höre, ich kann fast sicher sagen dass ich nicht ein lied zu ende hören kann. manchmal friert er aber auch beim surfen oder schon beim "willkommen" von windows ein.
    die anderen sachen passieren völlig zufällig (zumindest soweit ich das einschätzen kann)

    ich habe schon fast alles versucht:
    -grafikkarte ausgetauscht (habe dabei eine kaputtgemacht :aua: ), ich habe es sogar mit einer alten pci karte probiert
    -speicher ausgetauscht, in andere slots gesteckt und ausgiebig getestet (memtest)
    -netzteil ausgetauscht
    -soundkarte und netzwerkkarte rausgenommen
    -festplatten formatiert, neu partitioniert
    -windows xp neu installiert, alle spyware und virensuchprogramme drauf losgelassen
    -cpu belastungstest ("toaster") (cpu temp: 50°, case temp: 30°)
    -ich habe sogar versucht, mit mbm5 einen absturz zu protokollieren, keine besonderheiten
    -auch die windows protokolldatei zeigt keine fehler


    die einzigen verbleibenden sachen wären mainboard, cdroms und festplatten.
    ich habe versucht, nur 1 cdrom laufwerk anzuschließen hat aber auch keinen erfolg gebracht, ich glaube daran kann es auch nicht liegen.
    festplatten habe ich nur mit windows getestet.
    mainboard....naja, die diversen testprogramme (nicht speziell für mainboard) die ich versucht habe haben keine besonderheiten angezeigt...ich verdächtige es aber trotzdem.
    ist es technisch möglich, dass ein mainboard für solche abstürze verantwortlich ist?
    und meine zweite frage: gibt es eine art belastungstest für mainboards? oder irgendwie funktionstests?

    oder alternativ: hat vielleicht jemand eine andere idee, was das problem verursachen könnte?

    danke im voraus
     
  2. sinus

    sinus Megabyte

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    @ tomasz

    Wirklich bitter, dass der PC nach so umfangreichen Maßnahmen immer noch zickt. Offensichtlich stürzt er bei rechenintensiven Programmen ab, obwohl der PC nicht sonderlich warm wird.
    Um dem Problem beizukommen sollte man zunächst das Mainboard untersuchen. Was war damals mit der Zerstörung einer Grafikkarte? Immerhin könnte eine unglückliche Manipulation direkte Einwirkung auf den sensiblen Bus des Mainboards gehabt haben. Weiterhin ist die optische Kontrolle der auf dem MB vorhandenen Kondensatoren angebracht. Es kommt vor, dass diese nach Jahren den "Deckel heben" und damit Probleme mit der sauberen Spannungsversorgung auftreten.

    Um den PC zu testen, würde ich aussagefähige Testprogramme einsetzen. Gute Erfolge bei der Suche nach sporadischen Fehlern ergeben sich mit Sandra von SiSoftware, wobei die reduzierte kostenlose Version ausreicht.

    Alles, was an PC-Teilen nicht gebraucht wird, würde ich abschalten. Damit ist eine Entlastung des sehr schwachen Netzteils gegeben und es wird die Möglichkeit zur Fehlereinkreisung verbessert. Im BIOS sind unbedingt die "fail safe" Werte einzustellen, also bitte jegliche Massnahmen zur Beschleunigung oder Tuning RAUSNEHMEN! Auch die AGP-Ansteuerung ist auf einen unkritischen Minimalwert zu setzen (2X)

    Sandra zeigt neben 1000 anderen Fehlern auch eventuell übersehene Schwachstellen in der Taktung auf. Diese sind 100%-ig zu beachten und auf Standardwerte zu bringen. Erst wenn Sandra alle Grundeinstellungen als problemlos anerkennt, sollten die großen Tests gemacht werden. Beim "burn in" Check zeigt sich meistens, ob die gewünschte PC-Stabilität erreicht wurde.

    Wenn mit Sandra alle Schwachstellen bereinigt wurden und die Stresstests laufen, würde ich diesen (etwas älteren) PC mit 3D Mark 2001 von Mad Onion checken. Hier kommt für Grafik-intensive Applikationen und das Zusammenspiel der Speicher die Stunde der Wahrheit. So lange dieser Test irgendwo hängen bleibt, hast Du die wirkliche Stabilität noch nicht erreicht und solltest weiter suchen.

    In diesem Forum werden Dich bestimmt noch viele Empfehlungen erreichen. Mache jedoch keine Hardwareschlacht, sondern gehe systematisch und überlegt von einer Minimalkonfiguration aus vor, die so lange erweitert wird, bis der Fehlerverursacher gefunden ist. Viel Erfolg!
     
  3. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Moin!
    Was sagen denn die Spanungen kurz vor so einem Absturz? Gingen die vielleicht "in den Keller"? Ein Athlon1,4 und eine Radeon9800 ziehen immherin recht viel Strom.
    Außerdem solltest Du mal alle Elkos auf dem Board überprüfen, ob die ausgebeult oder gar ausgelaufen sind. Da sind die älteren Epox-Boards leider recht anfällig.

    Gruß, Andreas
     
  4. tomasz

    tomasz Byte

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    hey, danke für die antworten.
    spannungen sind volkommen ok, bis 1sec vor dem absturz keine großen veränderungen. (ich mache das nochmal und poste die liste).

    was ist ein elko? ich nehme an diese kleinen kondensatoren batterien? also beim kurzen überschauen ist mir nichts aufgefallen aber ich werde nochmal genau suchen.

    und bei sandra(lite) habe ich eigentlich alles probiert, ohne brauchbares ergebniss...
    nur beim burn in test gab es bei multimedia test den absturz, werde das noch ein paar mal machen müssen.
    bzw. vollversion besorgen.

    danke nochmal,

    thomas
     
  5. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Ja, Elkos sind die kleinen Kondensatoren in Zylinderform.
    Dann bin ich mal auf die Spannungsmeßwerte bei Last "gespannt" :)
     
  6. tomasz

    tomasz Byte

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    (2sec intervall)case cpu
    1)18:31:35 32° 52°
    2)18:31:33 " "
    3)18:31:31 " "
    4)18:31:29 " "

    Core0:
    1)1,76
    2)1,79
    3)1,76
    4)1,76


    +3.3 :
    1)1,54
    2)1,54
    3)1,50
    4)1,54


    +5.00 :
    1)4,95
    2)4,89
    3)4,95
    4)4,97

    +12.00 :
    1)12,40
    2)12,52
    3)12,40
    4)12,40

    -12.00 :
    1)2,12
    2)2,20
    3)2,20
    4)2,20

    -5.00 :
    1)0,69
    2)0,69
    3)0,69
    4)0,69

    bin "gespannt" ob dir das was sagt ;)
    programme die gelaufen sind: antivirus, firewall, mbm5, und winamp5

    ach ja, wenn du willst kann ich noch mehr von diesen daten posten, die haben sich aber nicht großartig verändert also hab ich nur die letzten 4 messungen genommen.
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    hm, sieht eigentlich ganz brauchbar aus.
    Die 5V sind zwar etwas niedrig, die 12V etwas hoch und die 3,3V wohl Meßfehler. Aber alles noch innerhalb der ATX-Norm.
    Auch die CPU-Spannung ist hoch genug.
    :nixwissen

    Wie ist es, wenn Du mal testweise den FSB von 133 auf 100 runtersetzt? Oder ist der schon auf 100?
     
  8. sinus

    sinus Megabyte

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    @ tomasz

    Die teilweise katastrophalen Spannungsabweichungen sollten zumindest geklärt werden.

    Woher kommen die Meßwerte? Die 3,3 Volt dienen zur Versorgung des Prozessors und sollten unbedingt mit geringster Toleranz erreicht werden. Ein Wert von 1,5 Volt ist absurd und nicht hinnehmbar. Ggf. mit einem Digital-Multimeter alle Spannungen am Stecker und auf dem Mainboard prüfen. Wo 3,3 Volt drauf steht, haben auch 3,3 Volt drin zu sein!

    Wie schon eingangs erwähnt: wenn beim burn-in-Test bereits Abstürze passieren, ist der PC instabil. Bevor dieses Problem nicht gelöst ist, kann man sich weiterführende Tests sparen.

    Noch einmal weise ich auf die für die Analyse notwendige Abrüstung des PC auf eine Minimalkonfiguration hin. Ist das geschehen?
     
  9. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Die meisten aktuellen CPUs werden eigentlich aus der 12V-Leitung bedient, die 5V wird auch oft genutzt. Die üblichen Ströme auf der 3,3V-Leitung würden dafür gar nicht ausreichen.
     
  10. tomasz

    tomasz Byte

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    hi,

    ok erstmal zum netzteil:
    das sind die werte die mir motherboard monitor5 geliefert hat, ich weiß nicht ob das ein messfehler sein kann.
    das aktuelle netzteil habe ich neu gekauft, da mir ein freund gesagt hat, dass es an meinem alten liegen könnte...
    ich kann mit diesen werten auch nichts anfangen, da ich ,wie gesagt, kein profi bin, aber die werte haben sich nicht großartig verändert, die werte die ich geschrieben habe waren alle vorher auch schon zu sehen. d.h. für eine kurze zeit reicht die stromversorgung aus.

    ich habe das mit der fail save konfiguration (und damit 100mhz fsb) probiert, und es klappt :jump:
    also ich glaube dass es am fsb liegt, gestern habe ich mir die nacht um die ohren gehauen und getestet und als ich alles (ausser usb - wegen maus) auf fail save hatte - was ja funktioniert, und den fsb erhöhte, hat er wieder aufgegeben.

    habe jetzt erstmal agp und so erhöht, und bis jetzt sieht es gut aus, liegt anscheinend wirklich am fsb.
    ich werde das weiter testen, wenn es so ist, dass der fsb schuld ist: was kann davon die ursache sein? da gibt es sicher auch viele.

    mfg
    thomas
     
  11. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Schuld ist der FSB sicher nicht.
    Der Rechner wird einfach nicht am Limit betrieben. Sowohl die Temperaturen als auch der Strombedarf halten sich dabei in Grenzen.
    Ich würde Dir ja fast raten wollen, doch mal noch ein anderes Netzteil zu probieren, und zwar ein Markennetzteil (z.B. Tagan) mit wenigstens 25/35/20A bei 3,3/5/12V - vielleicht kennst Du ja jemanden, der Dir mal eins leiht oder der "Händler um die Ecke".
     
  12. tomasz

    tomasz Byte

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    wie kann es sein dass ein schwächeres netzteil 2 jahre lang gehalten hat und ein stärkeres direkt aufgibt? ich muss wirklich verflucht sein...soviel pech...

    egal, ich versuche ein neues zu kaufen, danke für die hilfe, ich melde mich nochmal bei problemen ;)
     
  13. tomasz

    tomasz Byte

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    ok habe mir heute ein 50€ tagan netzteil gekauft.
    28/28/20
    das sollte eigentlich reichen...
    tut es aber nicht. ich krieg langsam die krise, als ich den fsb auf 133 erhöht habe hat er direkt wieder die grätsche gemacht.

    also am netzteil liegt es bestimmt nicht :heul:
    an was dann? hat jemand ne idee?
     
  14. sinus

    sinus Megabyte

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    Irgendwie kommt mir die gemeldete Sorte Abstürze bekannt vor. Kann es sein, dass der eingebaute Speicher doch Probleme macht? Am Arbeits-PC meiner Frau stellt sich diese Situation ein, wenn ich den FSB auf 133 MHz takte, was eigentlich auch der korrekte Wert für den betriebenen Athlon XP 1600 wäre. Nur leider sind in diesem PC Speicherriegel, die nur 100 MHz verkraften können. Unter den ausschliesslich verwendeten Büroprogrammen ist meiner Frau die reduzierte Leistung jedoch schnurzegal. Daher bleibt es bei den alten, lahmen Speichern.
     
  15. tomasz

    tomasz Byte

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    hab ich schon probiert, 1. ist der speicher einige jahre mit 133mhz gelaufen , 2. habe ich den speicher ausgetauscht, weil ich mir auch sicher war das es damit zu tun hat (natürlich ohne erfolg), und 3. habe ich memtest laufen lassen und ein anderes testprogramm, der speicher sollte ok sein...ich könnte probieren, memtest mit 100mhz [edit: war spät gestern - habe 133 anstatt 100 getippt] laufen zu lassen, aber ich hatte ja schon einen neuen stick ausprobiert...

    und mein rechner läuft jetzt mit 1000 anstatt 1400 mhz, ich verkrafte es zwar, nervt mich aber ungemein (ich spiele auch gerne, da ist es noch härter).
     
  16. Ebs1

    Ebs1 Kbyte

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    Beiträge:
    279
    Hallo,

    @tomasc

    hatte dein Problem auch schon hin und wieder.
    Da du bei deiner Hardware und Neuinstallation schon fast alles probiert hast,vielleicht mal eine versuchsweise Fehlersuche bei
    der Software.

    Bei mir lag dein Problem nach anfangs langer ergebnisloser Suche bisher ausnahmslos immer an einem
    Hakser im System,der sich durch ein oder zwei gründliche Wartungen dann von selbst löste.
    Ist vielleicht simpel,aber es half.
    Wäre vielleicht einen Versuch wert,wenn hardwareseitig nichts hilft.

    1.Alle Mülldateien löschen.(Mache ich mit TraXEx und RegSeeker)
    2.Mal den Inhalt des Prefetch-Ordners im Windows-Ordner löschen.
    3.Defragmentieren.(Mache ich mit dem Windows-Tool)
    Ist besonders nach SP2-Installatition wichtig,da SP2 die System-Dateien ziemlich durcheinanderwirbelt.
    (4.Bootoptimierung mit BootVis, evtl. zweimal hintereinander bei zu geringem Erfolg im ersten Versuch.)

    Mache ich seit Jahren mit bestem Erfolg regelmäßig,aber eben bisher auch erfolgreich bei undefinierbarem Einfrieren,wenn keine Hardwarefehler die Ursache sind.

    (Ich sage es nur deshalb, weil viele seit einiger Zeit BootVis verteufeln und jetzt ablehnen.)


    PS. Mit Optimierungs-Tools zu arbeiten birgt immer ein gewisses Risiko. Evtl. vorher ein Image anlegen oder zumindest einen System-Wiederherstellungs-Punkt.

    Muss aber auch sagen, dass ich mit den genannten Tools noch nie ein Problem hatte.

    Drücke dir die Daumen!
    Gruß Ebs
     
  17. tomasz

    tomasz Byte

    Registriert seit:
    13. August 2005
    Beiträge:
    28
    werde das mal probieren, aber ich habe schon eine komplette windows neuinstallation gemacht, dabei auch festplatte formatiert...bin also eher skeptisch aber ich probiere alles....
     
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