Konkurrenz für JPEG

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von theresa, 7. Juni 2005.

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  1. theresa

    theresa Byte

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    82
    Wo ist der Vorteil gegenüber PNG?
     
  2. brzl

    brzl Halbes Megabyte

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    17. März 2004
    Beiträge:
    730
    In der stärkeren Kompression. Der Nachteil des ebenfalls verlustfreien *.PNG lag in seiner schwachen Kompression.
     
  3. Shaghon

    Shaghon Halbes Megabyte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    994
    Es ist eine Tolle Überschrift, doch wenn man weiterliest nur eine Randnotiz.

    Was macht JPEG so erfolgreich? Der Preis und das man Bilder im JPEPG - Format überalle auf der Welt auf jedem Rechner, mit jedem Betriebssystem anschauen und verarbeiten kann.
    Die Bilder sind außerdem in einer sehr guten Qualität. Und wem die Standardqualität nicht reicht, der kann jederzeit die Bilder geringer komprimieren oder im Ursprungsformat abspeichern.

    Was macht es den "Konkurrenten" am Markt so schwer?
    Der Preis, die Kompatibitlät und die Marktmacht von JPEG!
    Warum soll ich, als Halb-Foto-Profi auf ein anderes Format als JPEG setzen? Wenn ich wirklich unmanipulierte Bilder benötige, so verwende ich RAW. Und die Datenmenge spielt eigentlich heute keine Rolle mehr.
    Meine Festplatten haben mittlerweile die Terrabyte Grenze überschritten - meine Kameraspeicherkarten haben zusammen 10 GB, meine USB-Sticks je 1GB!
    Mein DVD-Brenner schaft 8,5 GB! Und mein DSL Anschluß lädt mit 3Mbit und Uploaded mit 512 Kbit!
    Datenmenge spielt bei Bildern doch heute wirklich keine Rolle mehr? oder habe ich was übersehen?
     
  4. TheKey84

    TheKey84 Kbyte

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    187
    Es soll angeblich noch Menschen geben, die ein Modem benutzen, um in's Internet zu gehen. Aber bis sich das neue Format etablieren kann, wird es definitiv überflüssig sein, ausser vielleicht in sehr speziellen Fällen. Ich hab' gelesen es gibt bald 500GB Festplatten?
     
  5. don lupo

    don lupo Kbyte

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    215
    @ Shaghon:

    Was die Verwendung von JPEG für die qualitativ hochwertige Photographie angeht hast Du sicher recht; wenn es aber bei gleicher Qualität und nur 25 Prozent (oder noch weniger) des Speicherplatzes von JPEG ginge, wärest Du sicher auch nicht beleidigt.

    @ all:

    In Internetseiten ist die Verwendung von Bildern eine ständige Gratwanderung zwischen Qualität und Speicherplatz, besonders dann, wenn man Seiten mit vielen Bildern darauf baut und auch daran denkt, daß es immer noch genügend Leute gibt, die keinen DSL-Anschluß haben.
    Mein Favorit ist JPEG 2000, aber da es kein Browser ohne Plugin unterstützt, verwende ich es auch nicht für (allgemein offene) Seiten. Ein Testsite, die ich mal mit Fotoalben (in JPEG 2000) ausgestattet habe zeigte bei gleicher bis besserer Qualität Verkürzungen der Ladezeiten von ca. 75 Prozent.
    Zwar ist der JPEG 2000 Standard nur zum Teil offen, aber kostenpflichtig sind nur Features, auf die man als Normalverbraucher gerne verzichten kann.

    Mein Wunschtaraum ist, daß zukünftige Generationen von Browsern JPEG 2000 von Haus aus unterstützen ohne daß man ein Plugin installieren muß.

    Ich glaub nicht, daß sich das im Beitrag erwähnte Bildformat allgemein durchsetzen wird, dafür gibt es andere Kandidaten. Es wird eher eines der vielen Exoten-Formate werden, das sich für einen bestimmten und eng begrenzten Anwendungszweck durchsetzten wird, aber darüber hinaus wahrscheinlich keine besondere Verbreitung finden wird.

    Grüße, don lupo
     
  6. brzl

    brzl Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    17. März 2004
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    730
    @ shaghon: jpg hat schon einen entscheidenden Nachteil: Es ist ein verlustbehaftetes Verfahren. Jedesmal, wenn Du ein Bild irgendwie änderst und neu abspeicherst, verlierst Du Informationen. (Deshalb behalten Kenner immer ein ipg im Original!!!) Das hier erwähnte Verfahren soll Bilder OHNE VERLUSTE speichern können. Das ist ein ziemlich deftiger Vorteil.
     
  7. steppl

    steppl Halbes Gigabyte

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    6.613
    @brzl:
    Den Nachteil kennt shaghon. deswegen erwähnt er ja auch RAW. Im Profi-workflow haben andere Formate sowieso nichts zu suchen.
    Und für den Amateur reicht .jpg in 200 Jahren noch, denn das Seh- und Auflösungsvermögen des menschlichen Auges wird sich in diesem Jahrtausend bestimmt nicht mehr verbessern.
     
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