Kubuntu.de geht aus Protest offline

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Guybrush, 10. April 2006.

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  1. Guybrush

    Guybrush Kbyte

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    Ja, was hat der denn gedacht, etwa daqss er noch BEZAHLT würde, für eine Arbeit, die er FREIWILLIG macht?!

    Linux lebt von der communitiy, die -unbezahlt- das System weiter entwickeln. Da braucht man aber dann nicht zu erwarten, man werde auf einmal bezahlt dafür.

    Und wenn er der einzige ist, der daran entwickelt gibt es wohl auch nicht genügend interessenten, ergo ist das Projekt tot.

    Last but not least: Wer will schon KDE :kotz: , das suckt ja ohne ende... Wenn schon, dann lieber GNOME.
     
  2. arentzen

    arentzen Byte

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    Hallo,

    erst einmal finde ich einen solchen Streit schade, denn er rückt nicht nur Ubuntu/ Kubuntu in ein schlechtes Licht, sondern Linux allgemein. So wie stets, wenn die Linux-Gemeinde mal wieder meint, Streit an die Öffentlichkeit tragen zu müssen. Wer eine ernsthafte ALternative zu Microsoft sein will, muss lernen, sich auch so zu verhalten. Ob Debian oder nun Kubuntu. :aua:
    Was zu Müller zu sagen ist - nun ja. Ich weiß nicht, wie er dazu kam, die Last von kubuntu.de auf seine Schultern zu lasen. Bei ubuntu entschied man sich für Gnome und die KDE-Version wurde von Anfang an stiefmütterlich behandelt. Hier in Deutschland mag man KDE lieber. Das ist auch verständlich, schaut man sich die Geschichte an. Zumal SuSE - früher DIE Einsteiger-Distri - auf KDE setzte. Ob er nun eine ungerechte Forderung stellt, vermag ich daher nicht zu sagen. Vielleicht dachte er, an den Sponsorengeldern beteiligt zu werden. Vielleicht war dieser Gedanke sogar gerechtfertigt. Dieser Schritt nun ist es nicht :(

    Noch ein letzter Satz zu meinem Vorschreiber - was bitte ist denn das für eine Aussage?
    [Zitat]
    Last but not least: Wer will schon KDE , das suckt ja ohne ende... Wenn schon, dann lieber GNOME.
    [/Zitat]

    Sorry, das ist eine hohle Aussage (hohl nicht im Sinne von dämlich sondern von Inhaltsleer). Was genau passt dir an KDE nicht? Was "suckt" deiner Meinung nach? Ich erinnere mich an frühere Gnome-Versionen, mit denen ich nicht hätte arbeiten wollen. Allein schon, weil sie den User teils zu sehr einschränken, es probleme mit den Fonds gab etc. Inwzischen, vor allem in der neuen Version, finde ich Gnome auch besser als KDE. Es ist stabil und schnell, die Optik ist in Ordnung und auch sonst bietet es alles, was man braucht.
    Aber das tut KDE auch. Mit der letzten großen version kamen einige gute Neuerungen. Leider ging das zu Lasten der Performance. Aber manches ist uch bedeutend besser. Ich spreche hier etwa vom Konqueror, den ich Epiphany vorziehen würde, oder von K-Office im Vergleich zu Gnome-Office (welches ja nur eine Zusammenstellung ist). Auch gefallen mir bei Gnome die zwei Leisten nicht, da ich auf meinem Notebook-Screen nur Platz für eine habe. Das ändere ich also. Im Gesamteindruck gefällt mir Gnome auch besser. Aber das KDE "suckt" ohne Ende, das halte ich wie oben geschrieben für eine hohle Aussage, die nichts ausdrückt und vor allem auch nicht zum Thema beiträgt. Wenn jemand Ubuntu nutzen will, kann ich es ihm nur empfehlen. Wenn er dann aber lieber KDE will, ist das legitim und Kubuntu eine gute Sache. Vor allem für die ganzen SuSE-Abwanderer, die von Version zu Version enttäuschter sein dürften :D

    Grüße

    G. Arentzen

    PS: Dieser Beitrag entstand auf Ubuntu 06.06 (Dapper Drake) und Mozilla Firefox 1.5.0.1 unter Gnome 2.14.0 ;)
     
  3. Guybrush

    Guybrush Kbyte

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    Ich bewertete hier das Erscheinungsbild, denn um das gehts ja hauptsächlich bei den grafischen Oberflächen. Ich muss KDE glücklicherweise nur ab und zu kurz bei servern bedienen, wenn ich mit SUSE zu tun hab... Leider ist SUSE dann keine "Einsteiger Distribturion" mehr geblieben, sondern konnte sich auch im kommerziellen markt ettablieren.

    Aber wieder zu KDE: Es sieht einfach irgendwie ******** aus... So nach Disney und Micky Maus mässig mit so grossen Buttons, dass selbst ein kurzsichtiger die noch sehen könnte, oder eben ein kleinkind mit den Händen draufdrücken. :spinner:

    GNOME sieht zwar etwas mehr nach dem intuitiven Windows-Design aus, aber die performance ist bei beiden grottenschlecht; auf jedenfall etwa 3 mal so schlecht wie bei Windows XP. Zur stabilität kann ich nichts sagen, da ich vermute dass das dauernde verziehen der Fenster und nicht funktionieren der scrollbalken auch an WINE und der miesen umsetzung von VNC für Linux hätte liegen können... -Wie gesagt, _hätte_, kann aber auch die Oberfläche gewesen sein.

    Ich bin jetzt wieder zu Windows 2000/XP zurückgekehert, nachdem ich nun ca. 2 Wochen lang 8h/Tag mit ubuntu gearbeitet hatte.

    Zu ubuntu: Es sieht auf den ersten Blick schön aus, taugt aber dann in der praxis doch nicht richtig, dauernd muss man "einschränkungen" in Kauf nehmen, entweder bei der performance, bei der darstellung, oder auch das design der abgerufenen Webseiten.

    Somit bleibe ich bei meiner Meinung:
    Linux - Als Server HUI, als Workstation PFUI!
     
  4. arentzen

    arentzen Byte

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    Hallo,

    [Zitat]
    Zu ubuntu: Es sieht auf den ersten Blick schön aus, taugt aber dann in der praxis doch nicht richtig, dauernd muss man "einschränkungen" in Kauf nehmen, entweder bei der performance, bei der darstellung, oder auch das design der abgerufenen Webseiten.
    [/Ubuntu]

    Welche Einschränkungen sollen denn das bitte sein? Gerade die Darstellung wurde mit dem neuen Gnome so verbessert, dass auch ältere Rechner flüssig arbeiten können. Und was die Webseiten angeht - das ist - mit Verlaub - Käse. Der Firefox stellt die Seiten sowohl unter Windows als auch unter Linux perfekt dar. Und wer auf den IE setzt, kann mit "IE for Linux" den Browser von Microsoft in der Version 6, 5.5 und 5 installieren.
    Nach nur zwei Wochen Ubuntu fürchte ich jedoch, dass du das gar nicht richtig beurteilen kannst. Denn in dieser Zeit kann man sich nicht mit dem System angefreundet haben. Ich habe ein Dual-Boot auf meinem Notebook und nutze Windows nur noch, wenn ich ein Win-Spiel starte. Ansonsten arbeite ich etwa 12 bis 16 Stunden am Tag unter Ubuntu. Ich bin Freiberufler, brauche das Internet sowie eine Office-Suite ständig und Mails gehören zum täglichen Geschäft. Auhc Multimedia ist kein Thema, Streams ohnehin nicht.
    Aber du hast Recht - bleib besser bei Windows. Für dich ist das bestimmt besser. Denn Linux setzt den Willen voraus, sich ein wenig länger als zwei Wochen mit dem System auseinanderzusetzen. Wer das tut, wird mit freier Software belohnt, die auch funktioniert. Wer nicht, muss halt bei MS mit all seinen Schwöchen bleiben. Da bin ich Gönner - es gibt Religionsfreiheit UND OS-Freiheit. :D

    Grüße
     
  5. Guybrush

    Guybrush Kbyte

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    So, ich habe nun meinen Erfahrungsbericht fertig geschrieben:

    http://www.tech-island.com/technet/experiences/linux_desktop/

    "Leider" bin ich auf so triviale Programme wie ein VNC-Viewer angewiesen und möchte ab und zu auch etwas Webradio hören bei der Arbeit.

    Da muss ich aber voraussetzen, dass die Software tatsächlich funktioniert.

    Es kann z.B. nicht sein, dass ich immer Windows starten muss, nur weil ich mal remote auf einer anderen Windows Kiste über VNC arbeiten muss. Genau dies war aber der Fall.

    Und wenn ich IE für Linux brauche, kann ich auch gleich Windows darunter haben...
     
  6. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    Was stört dich an VNC für Linux? Ich habe unter SuSE per VNC sehr oft eine Windows-Kiste ferngesteuert und Probleme gabs damit keine.
    Gegenüber dem Remote-Desktop von XP hat VNC aber auch unter Windows keine Chance performancemässig.
     
  7. Guybrush

    Guybrush Kbyte

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    Es stört mich, dass es nicht nur ganz anders aussieht (viel kleiner), sondern auch weniger Funktionen hat (Server Dropdown-Liste), dafür viel zu viele Bugs: Die Scrolleisten gehen bei mir nur selten und wenn, dann sehr ruckartig. :mad:
     
  8. ScrewItFix

    ScrewItFix Byte

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    Es ist schade das sich die Leute von Kbuntu.de vernachlässigt fühlen. Seleber benutzt ich Ubuntu (GNOME) aber kann den Frust der Kbuntu-ler nachvollziehen.
    Mal einen Vorschlag, richtet doch ein Spendenkonto für die Deutsche Comunity ein und zieht davon die Auslagen für Domain und sonstige Speesen ab und spendet dann an den Rest an Kubuntu !
    Grüße
     
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