Lebensdauer von Disketten

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von novw, 21. September 2003.

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  1. novw

    novw Byte

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    Warnung !

    Laut ein test von ein Hollandishes ComputerBblat bleiben (wieder-)bescheibbaren CD's nur gut fur 2 jahren :eek: ! Mein Geld ist also on Floppies mit 8 Jahren !
     
  2. Trantor

    Trantor Halbes Megabyte

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    Denn ich habe schon die Erfahrung machen dürfen das HD Disketten oft keine so hohe Lebensdauer haben, bzw. Fehleranfälliger sind als zum Beispiel DD (720kb) Disketten.
    Auch leben meine 5 1/4" C64 Disketten ohne besondere Massnahmen (liegen nur in einer Diskettenbox drinnen) immer noch - und die sind inzw. schon mind. 15 bis fast 20 Jahre alt.

    Ist ja auch logisch umso dichter beschrieben umso genauer muss der Kopf auslesen. Ergo: erhöhte Fehleranfäligkeit bei nachlassender Magnetisierung. :p
     
  3. ottomane

    ottomane Byte

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    Nach einer Sendung der Zeitschrift Ct`ist die Haltbarkeit einer CD etwa 5 Jahre.
    Wenn die Haltbarkeit einer Diskette 10 Jahre beträgt, was soll dann das Überspielen auf CD bringen?
     
  4. meikom

    meikom ROM

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    Ich kann aus Erfahrung sagen, dass Disketten länger als CDs halten. Gebrannte CDs sind sehr empfindlich gegenüber Feuchtigkeit, Wärme, Sonneneinstrahlung, Verbiegung und gegenüber feinste Kratzer auf der Oberseite (für alle die es noch nicht wussten: unten ist nur Plastik - oben sind auf einem hauchdünnen Film die Daten gespeichert). Bei regelmäßigem Gebrauch (auch gelegentliche Rücksicherungen) empfehle ich eine Diskette. Gepresste CDs sind robuster als gebrannte CDs und ich denke, dass die PC-Welt evtl. die Zeit des Datenverfalls einer gepressten CD meint. Zu den gebrannten CDs muss ich auch noch sagen, dass es egal ist ob man ALDI oder z.B. BASF Rohlinge benutzt; alle sind gleich empfindlich. Nur schade das auf eine Diskette nur 1440Ki passen. Deswegen benutzt man im professionellen Bereich auch Streamer.
     
  5. mopani

    mopani Kbyte

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    Hallo, Freunde!

    Ich habe, nachdem ich diesen Artikel gelesen hatte, meinen alten Atari ST ausgepackt und von dem Stapel Disketten verschiedene probiert. Keine der Datenträger hatte einen Fehler gemeldet und alle Programme und Spiele liefen fehlerfrei. Nach einem kurzen Anflug von Melancholie, schaltete ich ihn wieder aus und war wieder einmal darüber verblüfft wie wenig man allgemeinen Informationen trauen kann. Die Datenträger sind teilweise bis zu 15 Jahre alt und haben abgedeckt am Speicher gestanden, ohne sonderlich darauf zu achten ob die Luftfeuchtigkeit passte oder andere Parameter stimmten.

    Wenn ich jetzt irgendeine Aussage machen würde, die eine derart verallgemeinerte Meinung angreift, müsste ich mir sicherlich anhören, ich hätte eben Glück gehabt. Bla, bla. Sage ich besser nichts weiter dazu.

    Die eigentliche Frage, die sich mir stellt sind neuere Speichertechnologien. Ich habe mittlerweile eine Uhr, mehrer Kugelschreiber und diverse Standardsticks. Was meinen hier die sogenannten Experten, wie lange deren Lebensdauer ist? Abgesehen davon, dass es keine bewegten Teile mehr gibt, unterliegen die verwendeten Materialien bekanntlich auch diversen Verfallsprozessen. Meine Disks sind teilweise uralt und funktionieren noch tadellos. Bei CDs ist das anders. Wenn ich da nicht regelmäßig Updates mache, kann ich die Daten vergessen. Was habe ich bei den Sticks zu erwarten?
     
  6. lietzen

    lietzen ROM

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    also ich habe schon sehr viel ältere cds (selbsgebrannte seit es diese gibt) und die sind alle noch lesbar. Also woher stammt der Quatsch mit den 2 Jahren????
     
  7. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    der schotter geht bei cds kaputt. kann nach zwei jahren sein, muss aber nicht. kommt natürlich auch auf die lagerung an.

    dass deine ersten cds noch haltbar sind, wundert mich ehrlich gesagt nicht. je schneller man brennt, desto schneller sind sie hin.

    und damals gabs (GOTTSEIDANK) noch keine 52x-dampfbügeleisen mit nichthaltbarkeitsgarantie.
     
  8. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Datensicherung kann man auch übertreiben.
    Die meisten Programme rührt man doch nicht mehr an.
    Es geht hier ja nicht um die Sicherung des aktuellen Systems, sondern langfristige, von älteren Programmen, die teilweise noch nicht mal mehr auf dem aktuellen System (Windows XP) laufen.

    Dazu reicht es mir aus, alle Disketten auf ein oder zwei CD´s zu sichern und ein mal jährlich auf eine neue CD umzukopieren. Ich möchte auch nicht beim zufälligen stöbern in den alten Archiven feststellen, das die Daten hin sind.

    -deo
     
  9. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Der Sinn von Datensicherungen ist doch nicht alte Programme aufzubewahren (die sollte man eh auf einer gepressten CD haben ;) Vielmehr verlangt allein das Finanzamt die Archivierung von Unternehmensdaten für mindestens 10 Jahre. Bei denen kommt man mit dem Argument, ich hab da mal einen schlechten Rohling erwischt, nicht wirklich weiter. Das Zuverlässige Archivieren von Daten wird wohl jemanden zum nächten Billy machen. Disketten sind zumindest erprobt. Bänder halten nachweislich 20 bis 30 Jahre, MOD-Laufwerke sind auch gern genommen. Um so sensibler die Daten, desto mehr vertraut man nach wie vor auf magnetische Datenträger.

    Gruss, Matthias
     
  10. ottomane

    ottomane Byte

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    Wie lange halten denn eigentlich selbstgebrannte DVDs?
     
  11. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Ganz einfach: Du kannst ja die CD nach 5 Jahren auf nen neuen Rohling kopieren. Alternativ könntest Du selbiges auch mit den Disketten machen, nur dürfte das ein wneig mehr Aufwand erfordern...

    Ich habe gerade mal meine erste selbstgebrannte CD rausgekramt, aus dem Jahr 1996, die ist noch lesbar, wenn auch sehr langsam - die Fehlerkorrektur hatte wohl alle Hände voll zu tun...
     
  12. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    ...Hab leider auch schon neuere Billigrohlinge gehabt (silverCircle), deren Beschichtung nach 2 Jahren regelrecht verrostet ist. Die ist nicht mehr silbern, sondern eben rostig fleckig und das Zeug bröselt bei der kleinsten Berührung ab.

    Außerdem sind CDs doch ein wenig robuster. Kratzer lassen sich zur Not wieder rauspolieren, Magnetismus stört überhaupt nicht.

    Gruß, Magiceye
     
  13. mopani

    mopani Kbyte

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    Stimmt, so eine Diskette zu kopieren dauert ziemlich lange. Dazu ist eine Menge Know-How erforderlich. Man bedenke nur, dass man im Explorer bei Laufwerk A mit der rechten Maustaste das Kontextmenue aufrufen und den Unterpunkt "Diskette kopieren" wählen muss. Dazu kommt noch das aufwendige Tauschen der/s Datenträger/s innerhalb des Kopiervorgangs. Da lobe ich mir doch einen CD-Brenner, der einerseits zigmal teurer ist, umfangreiche Software und eine eingehendere Anwenderkenntnis erfordert. Rohlinge nicht zu vergessen, wobei die allerdings billiger als Disketten sind. Das sollte aber nicht weiter stören, hat man ja beim Brennerkauf mehr als bei einem Diskettenlaufwerk zahlen dürfen.

    Leute, es ist mir klar auf welchen technologischen Stand wir sind und wo die Möglichkeiten liegen. Nicht jeder Anwender aber hat dieses infantile Up-To-Date-Trauma und will und muss immer auf dem neusten Stand sein. Wenn ich bei meinen Kunden so sehe, was die teilweise für einen "alten Schrott" da stehen haben, kann ich mich der allgemeinen Meinung nicht anschließen. Ich frage mich, warum ich Oma's Maustreiber auf eine CD kopieren soll oder etwa die Treiber für den älteren Drucker. Nicht zuletzt deshalb, weil da nicht immer ein CD-Laufwerk ist. Ja, das gibt es noch! Und viel öfters, als sich manch einer vorstellen möchte.
     
  14. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Solange man die Disketten mit den zu sichernden Daten an einer Hand abzählen kann, mag sich eine CD nicht lohnen. Aber wenn dann ein paar Dutzend Disketten darauf warten, gesichert zu werden - viel Spaß...

    Brenner sind eigentlich nicht mehr allzu teuer. Ein gebrauchter 8x...12x tut es schließlich auch und der kostet genauso viel wie ein Diskettenlaufwerk.

     
  15. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    ...Wer heute noch ohne CD-LW arbeitet, hat wohl Freude an der Arbeit mit Museumsstücken, schließlich gibts sowas seit über 10 Jahren, fällt also kaum in die Kategorie "up-to-date-Wahnsinn". Bei USB-Sticks, DVDs oder sonstigem neumodischen Kram ;) steht man eher auf dem Schauch.
     
  16. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Nach meinen Erfahrungen ist es eher umgekehrt mit der Haltbarkeit.
    Und es ist nicht egal, welche Rohlinge man nutzt - die super billigen zeigen meist sehr schnell Auflösungserscheinungen und denen fehlt auch meist eine Schutzschicht (und wenn es nur ein Lackfilm ist...).

    Gruß, Magiceye
     
  17. CaptainPicard

    CaptainPicard Viertel Gigabyte

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    Seltsamerweise hab ich hier einige gebrannte CD's, die 10 Jahre und älter sind. Damals war so ein Rohling noch echt teuer. Die Dinger laufen immernoch problemlos. Bei Disketten hab ich schon 10'er Packs gehabt, wo 2 Stück nach dem 2. beschreiben nicht mehr lesbar waren.
     
  18. straubgx

    straubgx Byte

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    der Atari macht ja auch nur 720kb auf die Disketten, beim PC habe ich von 10 Disketten idR 4-5 kaputte Kandidaten egal ob Marke oder NoName und die sind immer in der verschlossenen Box weitab von Lautsprechern o.ä. gelagert worde.

    CD-R/DVD-Rs sind zwar irgendwo auch das allerletzte aber DVD-RAM ist mir leider zu teuer und die kann nicht jeder lesen, sonst würde ich die nehmen.
     
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