Leerlaufprozess killt den Rechner

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von Hecho, 3. April 2002.

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  1. Hecho

    Hecho Byte

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    Moin,
    wenn ich den Rechner mal son ne Stunde oder so laufen lasse ohne an ihm zu arbeiten(programme laufen im hintergrund) startet sich ein leerlaufprozess: prozessorauslastung bei ca 5-10%. Im Prozesse-Reiter taucht dann zum Beispiel defrag.exe(oder so ähnlich) auf. Jetzt lädt der Rechner ununterbrochen nach und sobald ich 2 anwendungen gleichzeitig schließe hängen sie sich auf. Beenden kann ich sie nicht, die Startleiste kann ich nicht öffen, str+alt+entf hilft auch nicht. Ich muss die Kiste am gerät ausmachen. wäre sehr dankbar wenn ihr mir mal sagen könntet was da schiefläuft
    mfg Ole Schütte
     
  2. kadajawi

    kadajawi Megabyte

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    beenden kann man das GLÜCKLICHERWEISE nicht. Denn wenn es DAS Defrag ist, das wir alle kennen (und nicht ein Virus...), dann würde ein beenden mitten im Betrieb ein wenig Schaden anrichten. Such mal nach Taskmanager... müsste zu finden sein under Programme/System Programme (oder wie das in der deutschen Version heisst)/Taskmanager. Dieses kleine Programm müsste für diese Prozesse verantwortlich sein...
     
  3. Hecho

    Hecho Byte

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    hmm der leerlaufprozess steht immer unter prozesse, nur meine frage: was startet sch denn da was meinen rechner dann erst so langsam macht und ihn dann praktisch abstürzen lässt(kann das dieses defrag.exe sein? beenden kann man das nicht) Der Rechner ist ein AthlonXP1800
     
  4. Alegria

    Alegria Kbyte

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    Wer hat Dir denn erzählt, daß der Leerlaufprozess bedeutet, daß der Prozessor das "HLT-Signal" bekommt?
    Bei mittlerweile den meisten Prozessoren gibt es eine HLT instruction, die wird aber oft genug dank der Mainboardhersteller und ihren netten BIOSen nicht korrekt implementiert oder sogar verhindert (hat ASUS eine Zeitlang auf Platinen mit VIA KT133/A-Chipsatz gemacht, weil es Probleme mit den Stromsparmodi gab).
    Trotzdem "läuft" auf diesen Rechnern der Leerlaufprozess, Id0.
    Und: Startet ein Taskscheduler ein Programm, ist der Rechner nicht mehr im Leerlauf.
    Naja, der Leerlaufprozess wird noch so einigen Kopfschmerzen bereiten.
     
  5. alphares

    alphares Byte

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    34
    Hi,

    Leerlaufprozess bedeutet, das der Prozessor vom OS das hlt-signal bekommt. Der arbeitet dadurch praktisch auf Sparflamme. Das schont die Leistungsaufnahme und somit die Lebensdauer.

    Allerdings ist es auch so, dass vom OS Prozesse gestartet werden, wenn der Rechner eine gewisse Zeit im Leerlauf ist. Das sind unter Anderem Wartungsprogramme, oder auch Indexerstellungen für die Suche zum Beispiel in Office. Defrag ist so eingestellt, dass der automatisch startet, wenn der Rechner im Leerlauf ist.

    Das kann man aber jederzeit abstellen.
     
  6. Hecho

    Hecho Byte

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    Jo schon klar dass der den nicht killt. Leerlaufprozess war nicht auf den prozess bezogen sondern auf das unbenutzte laufen des rechners
     
  7. Alegria

    Alegria Kbyte

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    Sag ich doch..., der Leerlaufprozess lastet den Rechner nicht aus!
    Leider läßt er sich nicht darüber aus, welche Anwendungen gerade laufen, welche Prozesse tatsächlich CPU-Zeit in Anspruch nehmen und was so alles sonst noch läuft.
    Warten wir mal ab, welche Fragen er zur Ereignisanzeige hat... :D
     
  8. MTrebuko

    MTrebuko Kbyte

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    Beiträge:
    288
    Hi

    Ein Leerlaufprozess *kann* den Rechner nicht auslasten, das verbietet schon der Term an sich. (der Leerlauf im Auto bewegt dieses auch nicht - und wenn doch, dann ist das *kein* Leerlauf.)

    Wenn da was an Arbeit verrichtet wird, dann ist das ein Progi. Die Prozesse, die da laufen werden angezeigt. 2 Anwendungen, die sich beim gleichzeitigen Beenden verabschieden sind entweder vonneinander abhängig oder es ist zufall oder ... suppi Software.

    Aber so kämst du da eh nicht weiter. Denn der "TaskHeinz" wird dir *nie* erzählen was da nicht stimmt. Aber evtl. die Ereignisanzeige ... ;-)
    (Event-Viewer)

    Grüße

    MT
     
  9. Alegria

    Alegria Kbyte

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    423
    Der Leerlaufprozess läuft immer. Wenn Dein Rechner absolut nichts zu schaffen hat, ist die "Auslastung" durch diesen Prozess bis 99% hoch. Ich setze das deshalb in Anführungszeichen, weil dieser Prozess nur zeigt, das momentan nichts läuft, was die CPU auslastet. Startet ein Anwendungsprogramm, sinkt die "CPU-Auslastung" durch den Leerlaufprozess und Du kannst sehen, daß ein anderer Prozess die CPU nutzt. Der Leerlaufprozess bremst das System in keinster Weise! (Entgegen anderer hochtrabender Meinungen, das mußte ich jetzt einfach sagen) Wenn das Defragmentierungsprogramm (z.B. über den Taskplaner automatisch gestartet) läuft, wird selbstverständlich ständig auf der Platte genudelt, die Aufgabe dieses Programms ist es schließlich, nicht zusammenhängende Dateien neu zu ordnen und die Fragmente wieder in fortlaufende Dateien zu schreiben.
    Es macht keinen Sinn, die Defragmentierung während der Arbeit mit anderen Programmen laufen zu lassen, denn diese Anwendungen halten möglicherweise andere Dateien offen, die Defrag dann nicht bearbeiten kann. Eine Unterbrechung durch einen Hardware-Reset kann schlimmstenfalls zu Datenverlusten auf der Platte führen. Wenn Defrag gerade mehrere Dateifragmente eingelesen hat und bereits damit begonnen hat, die Dateien neu zu schreiben ist eine Unterbrechung per Reset absolut unerwünscht. Das Dateisystem könnte dann fehlerhafte Einträge enthalten oder unvollständige Dateien enthalten.
    2 Anwendungen gleichzeitig zu beenden kann nicht der Fall sein.
    Du schließt wahrscheinlich erst die eine und dann die andere Anwendung. Um was handelt es sich genau und wie beendest Du die Anwendungen?
    Außerdem wäre es interessant zu wissen, wie der Rechner ausgestattet ist.
     
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