Linux auf zweiter Festplatte

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von ChristianD, 26. März 2004.

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  1. ChristianD

    ChristianD Byte

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    Hi,
    hab zwar schon einige ähnlich klingende Texte gelesen aber nie eine konkrete Antwort gefunden. Auch in den meisten Zeitschriften ist immer nur die Installation von Linux auf EINER Platte neben Windows beschrieben.

    Daher also meine Frage:
    Ist es möglich eine Linux Distribution (SuSE, RedHat oder Mandrake) auf einer zweiten Festplatte zu installieren sodass der Bootmanager beim Start zwischen beiden Platten (also zwischen Windows und Linux) auswählen lässt?
    Wenn dies möglich sein sollte, wo müsste dann der Bootmanager installiert werden?

    Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen!

    Gruß
    Christian
     
  2. neo

    neo Halbes Gigabyte

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    Danke :) jetzt seh ich schon klarer..
     
  3. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    >Ist bei SUSE 9.0 z.B. ein Manager dabei, dem ich sagen kann "installier SUSE auf f: und den Bootmanager auf c: (zu XP)

    Diese Dinge kannst du mit dem SuSe-Installationstool YAST während des Installationsvorgangs festlegen.Du kannnst dabei entscheiden, wo deine Suse-Linux-Partition installiert werden soll und wo der Bootmanager hin soll.Für das Letzere hast du die Optionen : MBR, Bootpartition und Diskette.
     
  4. bitumen

    bitumen Megabyte

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    @ neo.com

    Jede Distribution hat einen Bootmanager on-board. Diesen kannst du dann auch auf eine beliebige Partition (e:, f:, oder wie wir Linuxer sagen /dev/hdXN) installieren, wobei dies normalerweise wenig Sinn macht. Den Bootmanager solltest du in den MBR (MasterBootRecord) installieren, von dort aus kannst du sowohl SuSE, WinXP, als auch andere Distributionen/Betriebssysteme starten.

    MfG; bitumen
     
  5. neo

    neo Halbes Gigabyte

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    ich möchte meine Frage mal hier anhängen.. :)

    Wie genau bekomme ich den Bootmanager auf die entsprechende Partition?
    Ist bei SUSE 9.0 z.B. ein Manager dabei, dem ich sagen kann "installier SUSE auf f: und den Bootmanager auf c: (zu XP)"
    oder muss ich mir erst ein entsprechendes Progi aus dem Netz suchen :confused:

    Danke Martin
     
  6. ChristianD

    ChristianD Byte

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    gut, wollte sowieso am liebsten suse installieren! werde das dann demnächst mal ausprobieren!

    gruß und danke für alle antworten
    chris
     
  7. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Von dem og Problem habe ich auch nur bei RedRat/Fedora gehört. Mein Pentium1 Rechner, der unter Windows nur 9gb von der 40er Platte erkennt, hat keine Probleme damit, Mandrake von einer logischen Partition ganz am Schluss der Platte zu starten. (Ich habe auch keine /boot-Partition am Anfang der Platte)

    MfG, bitumen
     
  8. gnagfloh

    gnagfloh Kbyte

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    Auch bei einem modernen Board kann es bei einer großen Platte im LBA-Format zu merkwürdigen Meldungen und Reaktionen kommen, wenn die zu startende Partition jenseits der 1024 Zylindergrenze liegt. Die Distri weigert sich dann ganz einfach das zu tun was man gerade möchte. Das ist jedenfalls bei RedHat-basierten Distris so.

    Andere habe ich noch nicht versucht "so weit hinten" zu installieren. Muß ich echt mal testen.
     
  9. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    >es ist auch egal ob es auf einer primären oder einer logischen Partition installiert wird

    Im Prinzip ja, aber Ausnahmen bestätigen die Regel : Mein Fedora Core 1 weigert sich beharrlich, sich auf einer logischen Partition installieren zu lassen, wenn man von Festplatte booten möchte (Meldung von DiskDruid : Ihre Festplattenarchitektur erlaubt so kein Booten von Festplatte ; und das hat nichts mit der 1024-Zylinder-Grenze zu tun, es handelt sich um ein aktuelles Board).
    Wenn ich es auf einer primären installiere, ist alles in Ordnung. Da ich auf dem Rechner, wo wo es arbeiten soll, keine primäre Partition mehr frei habe, bin ich gezwungen, es jedesmal von einer Sylinux-Diskette zu booten.
     
  10. ChristianD

    ChristianD Byte

    Registriert seit:
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    danke für die schnelle antwort!

    ist es denn von bedeutung wo genau die zweite festplatte angeschlossen ist?
    wenn z.b. die windows platte am primary master hängt - kann dann die zweite platte direkt daneben am primary slave angeschlossen sein oder muss sie an den secondary master am anderen IDE kabel angeschlossen werden?

    gruß
    chris
     
  11. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

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    Es ist egal wo die Platte hängt - es ist auch egal ob es auf einer primären oder einer logischen Partition installiert wird
     
  12. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

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    Ja ist möglich.

    Der Bootloades muss auf der Platte installiert werden die das BIOS zu booten versucht ( meistens erste Festplatte - primär-master)
     
  13. Boris Vian

    Boris Vian Byte

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    Also mit SUSE selbst habe ich schon erste Erfahrungen gemacht
    Den Distributionen liegt ein Bootloader bei meist GRUB früher wohl auch LILo zumindest der erste Teil des Bootloaders wird in dem MBR (kleiner Teil der Festplatte in dem die Partitionsinfo steht) instaliert, selbstverständlich auf der Platte die im Bios al Boot angegeben ist, der Rest (graphisch Oberfläch und so wird glaube ich auf der Linux Platte instaliert.
    Mich stört dabei, daß bei einer neuinstallation von Windows der MBR meines Wissens gelöscht wird und dann last sich Linux meist nur noch mit der Bootdiskette starten.
    Alternativ haben manche Mainboards im BIOS einen eigenen Bootmanager, bei meinem ASUS kann ich durch F8 ein Laufwerk zum Booten auswählen, nachdem sich meine erste FP verabschiedet hatte war das sehr nützlich.
    Ansonsten solltest du meiner Erfahrung nach auf genügend Platz achten ich habe da mit SUSE 10.1 schlechte Erfahrungen gemacht. In der Anleitung stand was von 2GB, ich hatte das rootdateisystem auf einer 4GB platte und den Rest auf einer 8GB das ging nur bis zum ersten Onlineupdate gut, dann war die root (/) platte überfüllt
    Hoffe meine Erfahrungen helfen dir weiter
     
  14. Boris Vian

    Boris Vian Byte

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    41
    uIch meine mich zu erinnern (in Zusammenhang mit CD Brennern) daß es günstiger ist den Master zu nutzen.
    Obwohl es beim Brennen vermutlich mehr darum geht, daß die von der HD kommenden Datenströme nicht mit den zum Brenner gehenden Datenströme konkurrieren, evntuell gibt es einen (winzigen) Geschwindigkeitsvorteil weil der Controller immer zuerst den Master abfragt. Ich glaube die Reihenfolge war 1Prim Master 2 Sec Master usw

    mein FAZIT wenn dein zweiter Controller frei ist und das innere deines PC noch nicht voller Strippen ist benutze ihn ruhig
    beide an einem Controller geht aber auch.
    ach ja wenns hilft , wenn ICH nicht möchte das die Installation einen Bootmanager auf eine andere als die Zielfestplatte schreibt oder Einträge aufnimmt die möglicherweise auf externe Laufwerke verweisen, ziehe ich einfach die Kabel von den nicht benötigten Laufwerken (Strom ist meist einfacher und die Stecker sind nicht so empindlich) dann kann ich die fertige Installation mit Hilfer des Bios oder einer Bootdiskette auswählen
     
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