Linux from Scratch ... ?

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von Steffy, 26. Juni 2002.

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  1. Steffy

    Steffy Kbyte

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    400
    Hallo Ihr Lieben,

    ich muß micht gezwungenermaßen (berufliche Pflicht) in Linux einarbeiten und ziehe momentan in Erwägung, zum besseren Verständnis mir mein eigenes System zu erstellen (www.linuxfromscratch.org).

    Hat das schonmal jemand gemacht? Kann man das empfehlen? Schätze mich als fortgeschrittene Anfängerin ein ;-) Hab\' schon mal die smb.conf editiert und auch schon mal den Apache neu runtergeladen, kompiliert und installiert ...

    Lernt man dabei wirklich viel und läßt sich ein selbstkompiliertes genauso einfach bedienen und upgraden wie eine der Mainstream-Distributionen? Daß es kein YaST2 gibt, ist mir klar ...

    Vielen Dank & liebe Grüße
    Steffi
     
  2. Marsch

    Marsch Kbyte

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    205
    Also, ich habe LFS installiert. Die Installation besteht eigentlich fast nur daraus die Befehle für das Installieren der Basispakete aus dem Buch herauszukopieren und diese dann auszuführen. Es gibt sogar einen Skript, der alles automatisch macht. Bei der Installation fand ich vor allem interessant, dass man erfährt aus welcher Software ein Basislinux eigentlich besteht. Die Konfiguration, wenn das System erstmal läuft fand ich eigentlich interessanter, da Programme wie der vim oder die bash nicht optimal konfiguriert waren und man gelernt hat, wie man diese Programme richtig anpässt. Ausserdem gibt es ein paar kleinere Probleme (Umgebungsvariablen, ldconfig), deren Lösungen einem das GNU-System verständlicher machen. Aber auch hierzu gibt es Anleitungen, das nennt sich Beyond LFS. Einen Geschwindigkeitsvorteil spürt man eigentlich beim Laden größerer Programme oder beim Starten oder Herunterfahren des Systems. Das Installieren und das Updaten sind sehr mühsam, da es meistens Quellpakete sind, die man übersetzen muss und es dazu kein Portssystem wie bei BSD oder Gentoo gibt mit dem Abhängigkeiten aufgelöst und die Pakete upgegradet werden können. Gerade das Kompilieren von größerer Software (QT/KDE) kann auf nicht ganz aktuellen Rechner sehr, sehr lange dauern. Man muss auf jeden Fall einen nichtgrafischen Texteditor oder Webbrowser bedienen (Shell sowieso) und seinen Kernel konfigurieren können.
     
  3. Bio-logisch

    Bio-logisch Halbes Megabyte

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    708
    Wenn es Dir um die Geschwindigkeit eines speziell für Deinen Rechner compiliertes OS geht, dann probier doch mal Gentoo aus, da schwärmen alle von der Geschwindigkeit.

    Dort wird halt alles schon bei der Installation passend kompiliert.
     
  4. gotscha

    gotscha ROM

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    mslinux ??
    Ist das der gleiche "rotz" wie lindows.
    Ein auf debian und wine basierendes System ??

    Also ich sage, bevor jemand sowas sich auf die Platte haut, soll er doch lieber bei windows bleiben .
     
  5. gotscha

    gotscha ROM

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    23. April 2002
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    4
    Also ich spiele auch mit dem Gedanken lfs zu "installieren". Laut aussagen einiger bekannten hat es folgende vorteile:
    -kleiner
    -schneller, weil auf spez. Proz kompiliert
    - man lernt was

    aber ich muss auch sagen, für Anfänger ist das nichts. Also ich kann dir nur Redhat oder Caldera empfehlen. Zu Mandrake sage ich mal nichts, ist nicht mein ding. ( woher kommts)
     
  6. ntuser

    ntuser Byte

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    8
    Ich kann Umsteigern von Microsoft Windows nur diese Distribution wirklich empfehlen:

    http://www.mslinux.org/

    have fun....

    Ansonsten ist Mandrake für Einsteiger wirklich Klasse ... RedHat 7.3 natürlich auch .....
     
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