Linux ist eben nicht zum "ausprobieren".

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von nemorcan, 26. Februar 2002.

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  1. nemorcan

    nemorcan Byte

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    also, was hier in letzter Zeit an Postings zum Thema Linux verbraten wird, ist schwer erträglich.
    Besonders wenn man sein Unvermögen eine (seit Mandrake 7.2, 8.0, 8.1, SuSE 7.0, 7.1, 7.2,7.3) narrensichere SuSE Installation auf Linux schiebt und dann noch messerscharf folgert, daß Linux immer eine Beta-Version bleiben wird
    Da kann man (nicht wahr Grizzly) nur noch vermuten, daß du dann eben für alle Zeiten ein Alpha-Dau sein wirst, es sei denn, daß Linux noch mehr "IN" wird, dann werden die Mitläufer schon noch in Scharen auf den Zug aufspringen.
    Hier ein Zitat aus einem anderen Forum, das wohl besser als mein verärgertes Posting die wirkliche Problematik beschreibt:

    ==========================================
    Wenn ich, nur um einen Grafikkartentreiber zu installieren, so einen Aufwand treiben muß, braucht man sich nicht zu wundern, wenn die meisten bei Windows bleiben.
    Solange es niemand aus der Linuxgemeinde schafft, das ich bei diesem Betriebssystem so einfach wie bei Windows Treiber installieren kann, bleibt Linux für mich uninteressant. Vielleicht will man es aber auch nicht einfacher, damit man unter sich bleiben kann. Nicht auszudenken, wenn Jeder Linux beherschen würde, oder?
    ====================================

    Linux erscheint für die meisten User (zumeist Einsteiger) äußerst schwer und umständlich.

    Dem ist aber nur bedingt so, da die meisten einfach sich mit den Grundlagen des BS nicht vertraut machen (wie richtig bemerkt wurde , sie lesen einfach nicht ).
    Der durchschnittlich Windowsbenutzer hat sich auch erst mit den Grundlagen vertraut machen müssen, oder es werden hier im Forum Fragen zur Konfiguration und Benutzung von Windows gestellt, die einem ein leichtes Schmunzeln abverlagen oder wo man manchmal nur wütend ein RTFM antworten möchte.

    Bei Umstieg auf Linux kommt dann noch hinzu, daß der jetzt vorgebildete Windowsanwender aufeinmal mit seinem mehr oder weniger mühsam erworbenen Wissen nichts oder sehr wenig anfangen kann, da sich eine veränderte Welt ihm darbietet. Er versucht sich in der Regel nicht mit den neuen Grundlagen vertraut zu machen, sondern er überträgt seine Windowsgewohnheiten und Kenntniss ins nun neue BS und stellt fest, es geht nicht...

    Da ich jetzt wieder neu lernen muss, brauch ich Zeit und man assoziiert, Linux ist zu kompliziert und es daurt alles ewig, was ja so nicht stimmt, wenn man weiss >wies es geht.

    Ein weiteres Phänomen der Windowsgemeinde ist zunehmen festzustellen, wenn in den diversen Foren nach Anleitung zum gutem alten DOS verlangt wird. Welche Dos-Kommandos gibt es , wie setze ich sie ein, wie gestalte ich eine Batch-Datei usw..
    Das zeigt mir doch auch hier, es ist ähnlich wie bei Linux, man benutzt nicht die vorhandenen Informationsquellen, liest sich nicht in die Spezifika ein, man gibt genervt auf, wenn es nicht mit zwei, drei Kliks geht.

    repi

    Soweit so gut und richtig. Wer sich wirklich für Linux interessiert, probiert eben nicht eine kastrierte + abgespeckte Linux-Version a la PC-Welt so mal eben aus, sondern inverstiert ein paar Euro in eine Vollversion (Mandrake, RedHat, SuSE, Debian usw.), da besonders bei SuSE ausgezeichnete Bücher dabei liegen und Mandrake einen vorbildlichen Support anbietet.
    Wenn Linux, dann bitte ernsthaft und nicht als Modeerscheinung ansehen.

    Gruß
    Nemorcan

    [Diese Nachricht wurde von nemorcan am 26.02.2002 | 20:57 geändert.]
     
  2. MTrebuko

    MTrebuko Kbyte

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    :) ups - hatte nicht gemerkt, daß du schon darauf gepostet hattest. (sorry) ... hab ihm gesgat, daß du ihm helfen würdest ... hihihihih
    (naja - so was kommfort)

    MT :)
     
  3. MTrebuko

    MTrebuko Kbyte

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    Hi

    Ich habe folgendes gemerkt - aber Achtung - ich nix Profi!!!

    Wenn du NT und Linux auf einer Platte haben willst, so würde ich mittlerweile so vorgehen:Nimm einen Bootdisk und boote damit den Rechner. FDISK aufrufen. Platte aufteilen in z.B. Primary C:\ (100MB-FAT) D:\ NTFS (2-xGB) - windoof

    Dann nochmal 2 Primäre Partitions mit 1x 100MB für Swap und 1 X 2-xGB für EXT2 bzw. \ (dort wo nachher dein "System" liegen wird.
    - für Linux

    Installiere zuerst NT. Wenn das sitz, mach ein *backup* (dann kannst du bei Problemen in 10 min. zurück an diesen Punkt hier - statt 1 Std ;-)

    dann mach mit Linux weiter. Linux sollte eigentlich merken, daß das ein WINDOOF schläft. Und bindet es mit ein in den LILO unter "WINDOWS".

    Wenn alles korrekt verlief, dann solltest du nun booten können, dann in LILO rein und dort kannst du dann sagen - Windows oder Linux booten. Bei Windows => kommt dann erst der Bootloader von NT. D.h. auch wenn du auch noch win98 auf dem Rechner haben solltest, dann kannst du das spätestens hier nun auswählen und booten.

    Ich weiß es war kurz - aber frag halt nochmal, wennz irgendwo klemmt.

    Grüße

    MT

    PS: Hier gibts auch Leute, wie z.B. den Schugy, der bei Linux wesentlich mehr drauf hat als ich. Oder Nemorcan wird dir sicher auch gern weiter helfen.
     
  4. nemorcan

    nemorcan Byte

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    dann frag, aber die besten Antworten bekommst du als Linux-Newbie eher in den Linux-Foren oder bei http://www.nickles.de

    Viel Spass

    Gruß
    Nemorcan
     
  5. nemorcan

    nemorcan Byte

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    >Linux wird nämlich dann z.B. von Viren auch nicht mehr so schön verschont bleiben - und die *wird* es dann geben<

    Mag sein, aber durch das Multi-User Prinzip wird sich der Schaden (solange du nicht als Root ins Net gehst, aber wer macht das schon?!) in Grenzen halten.

    >Ich arbeite mit Linux, weil ich es *mag* - hört sich blöd an - nich?)<
    überhaupt nicht, ist sogar ein sehr gutes Argument. Ich denke, daß gerade der "Spassfaktor" - denn der Frust beim (Er)Lernen von Linux kommt früher oder später - dann eine große Rolle spielt. Man kann den Kick, den Linux vermittelt sogar an einem Punkt festmachen: wenn das Erstemal ein selbst compilierter Kernel seinen Dienst aufnimmt.......

    Gruß
    Nemorcan
    [Diese Nachricht wurde von nemorcan am 08.03.2002 | 13:28 geändert.]
     
  6. meyc90

    meyc90 ROM

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    Hallo lieber Vollprofi!

    Nix ausprobieren, möchte neben NT 4.0 voll bei SUSE + CO
    einsteigen und benötige ein wenig Hilfe bei meinen Problemen.
    Also frei nach den Beatles "Please, Please Help Me"!

    meyc90
     
  7. MTrebuko

    MTrebuko Kbyte

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    sorry ... war nicht meine Absicht. Aber es nützt einen User auch nix, ihm vorzugaukeln, daß Linux so "idiotensicher" ist wie Windows. Denn das ist es nicht und ich würde das auch nicht unbedingt so haben wollen. Wenn du das so haben willst, dann wirst du auf das Ergebnis nicht lange warten müssen. (Ein Beispiel => Windoof)

    Zudem möchte ich gar nicht, daß Linux von viel mehr Leuten benutzt wird ... denn dann kann man auch gleich bei Windoof bleiben. (Linux wird nämlich dann z.B. von Viren auch nicht mehr so schön verschont bleiben - und die *wird* es dann geben.)

    Linux muß sich daher auch nicht mit Windoof messen, da Windoof für "andere Leute" geschrieben wurde ... (eben für Leute, denen PCs sonst am Anus vorbeigehen) (Ich arbeite mit Linux, weil ich es *mag* - hört sich blöd an - nich?)

    Linux soll *kein* einfaches System sein, das jeder ignorante PC Schnösel mal halt einrichtet und alles tut. (zumindest nicht unbedingt) Denn automatismus engt ein. Auch erfordert es eben vom Anwender ein wenig Eisatz. (den will aber der 08/15 User doch gar nicht bringen. (wofür ich vollstes Verständnis habe ... denn warum sollte jeder PC User seine Kiste in- und auswendig kennen?) (das wär auch nicht sinnvoll)(aber Linux erwartet das eben ein wenig- und das wollte ich - wenn auch etwas blöd "umschrieben" aussagen.)

    Hoffentlich hab ich nun die Diskussion nicht zum Stocken gebracht.
     
  8. nemorcan

    nemorcan Byte

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    Genau darum ging es mir in dem Thread. Nämlich andere User, die ein anderes BS nutzen <B>eben nicht</B> herabzuwürdigen - ich möchte gerne weg von diesem Schwarzweiß-Denken, da die ignoranten DAUs, hier die arroganten Freaks - sondern ich wollte <B>sachliche</B> Erfahrungsberichte von Linux-Usern lesen.
    Auch wenn ich bei Punkt e schmunzeln mußte, hast du dem Thread mit deinem Posting einen Bärendienst erwiesen.

    Gruß
    Nemorcan

    P.S.
    Übrigens nimmt die Zahl derer, die
    beide BS nutzen, kontinuierlich zu.

    [Diese Nachricht wurde von nemorcan am 07.03.2002 | 14:14 geändert.]
     
  9. MTrebuko

    MTrebuko Kbyte

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    Ich find Linux suppi und es ist gut so, wenn es nicht alle haben - denn

    a) wer es nicht installiert bekommt, braucht es nicht
    b) wer nicht lesen kann, sondern lieber meckert, braucht es nicht
    c) schwachmaten brauchen es erst recht nicht
    d) für WINDOOF user ist es eh zu schwer (man muß mehr drauf haben als nur den linken Mausklick ;-)
    e) da es kein Geld kostet und nicht laufend Geld reingesteckt werden muß ist es für den 08/15 Windoof User ebenfalls nix. (die vermissen doch sonst was ...)

    Sollen die doch ruhig alle das dummy Windoof installieren und nutzen. So bleiben wir wenigstens von den Super Daus verschont.

    MT
     
  10. Schugy

    Schugy Viertel Gigabyte

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    Hab mit SuSE7.0 angefangen, dann Festplatte defekt, SuSE7.2 installiert, Festplatte wieder Schrott, dann 7.3 drauf.
    RPM ist doch gut, quasi Zip mit Datenbank, wo man den ganzen Dreck gelassen hat :-)

    Ein moderner Mozilla lässt sich nach runterladen des Talkback-Installers mit einem Mittelklick im Konqueror einfach installieren.
    Ein "sh install.sh" überfordert mich auch nicht grad.

    Mein Scanner läuft mit seiner vollen optischen Auflösung, der Drucker auch. In OpenOffice (ja echt noch ne beta, steigt mal aus, sichert aber das Dokument) kann ich Postscript bis 2880 DPI einstellen.

    Meinen Lexmarkdrucker nutze ich auch zum Photodruck. Der hat einen tollen Treiber vom Hersteller. Wenn freie Programmierer nur 300DPI Textdruck für einen HP hinkriegen, so muss man denen aber dafür schon dankbar sein. Richtige Marke kaufen ;-)

    Mit Gimp kann ich für den Heimgebrauch nötige Sachen machen.

    Weichzeichnen, zuschneiden, Schrift reinarbeiten etc.

    Meine Faxe mach ich mit Kword, dann druck ich das Dokument als Postscript-Datei aus und schick das mit SuSEfax um die Welt.

    Kann auch mit einem Kanal weitersurfen, während der andere faxt (Fritzcard-PCI 1.0)

    Brennen funktioniert sowieso.

    Im Netzwerk kann Brother von WinME bei mir drucken, und ich bei ihm.

    So unterschiedlich können Erfahrungen sein, wenn man gleich Linux-Hardwaredatenbanken durchstöbert und sich den PC zusammenschrauben lässt.

    Und davon können Daddy und Brother jetzt nur profitieren.

    Jetzt wo ich ein wenig Ahnung hab, kann ich für die auch ein schönes Linuxerlebnis bewerkstelligen.

    MfG

    Schugy
     
  11. nemorcan

    nemorcan Byte

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    &gt;Na, das haben andere vor euch aber schon &gt;besser durchdiskutiert:

    <B>Dein Name ist Programm</B>. Nicht lesen können oder wollen, aber den Oberlehrer spielen, dazu noch einen Link auf einen Thread setzen, der genau die Art der Diskussionsführung dokumentiert, von der wohl alle "wegkommen" sollten: sich die sattsam bekannten Argumente für oder wider verschiedenener BS immer wieder um die Ohren zu schlagen.
    Sachlich dargestellte Erfahrungen mit Linux - natürlich auch mit Frust verbunden, wie bei jedem <B>Lernen!</B> - sind dagegen leider die Ausnahme.
    [Diese Nachricht wurde von nemorcan am 04.03.2002 | 14:25 geändert.]
     
  12. Frust-User

    Frust-User Byte

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    http://forum.pcwelt.de/fastCGI/pcwforum/topic_show.fpl?tid=17880
    [Diese Nachricht wurde von Frust-User am 04.03.2002 | 16:19 geändert.]
     
  13. Bio-logisch

    Bio-logisch Halbes Megabyte

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    Linux ist nicht zum Ausprobieren?

    Nun, ich muß gestehen ich habe es ausprobiert, und nicht nur ein mal.
    Angefangen hat es damit das mein Vater im Büro einen Sever unter Linux bekommen hat und begeistert war von der Zuverlässigkeit und Geschwindigkeit.
    Das mußte ich auch ausprobieren.
    So kam es , das ich mir Suse 6.4 gekauft habe.
    Diese Version war aber nicht das gelbe vom Ei, damit hat irgendwie nichts funktioniert:
    Brenner nur als CD Laufwerk erkannt, und wenn man mit Netscape ausgedruckt hat kam aus dem Drucker nur Postskript, vom Scanner reden wir erst gar nicht.
    Dann habe ich mir 2 Monate später Die PC Welt 10/2000 mit Suse 7.0 gekauft (war ich sauer, 2 Monate zu früh gekauft:( ). Hier wahr schon einiges leichter geworden, damit ließ sich schon mehr anfangen. Aber der Brenner ist diesmal ganz verschwunden und der Drucker hat immer noch Postdkript anstelle von E-Mails ausgespuckt.
    Nach weiteren Versuchen mit Redhat 6.1, Mandrake 7.2 und Corel 1.0 (das noch nicht einmal zum Booten zu bewegen war) habe ich es erst einmal aufgegeben (ich hatte einfach keine Zeit mehr zum basteln, das Semester begann).
    Nun war hin und wieder mal ein Live Eval in einer PC Zeitschrift, die haben dann sogar recht gut funktioniert, so das ich es auch mit dieser Schmalspurvollversion von Suse 7.3 auf der PC Welt 2/2002 versucht habe.
    Hier hat die Installation auch geklapt, Brenner, Drucker (allerdings ein anderer als früher) Scanner und TV Karte funktionieren.

    So einfach die Installation von Linux selber ist, bei Software wird es komplizierter:

    RPM ist ja ganz net, gibt es aber längst nicht für alle Programme (außerdem hat man da noch weniger einfluß als bei Windows)

    Binaris? oh je, ich vermute das da Suse schlauer weise irgendetwas wichtiges auf der Demo "vergessen" hat, denn die funktionieren absolut nicht...

    Die nächste Bauchlandung folgte sogleich, denn Netscape funktoiniert nicht richtig. Beim Versuch eine andere Version zu installieren findet man sich recht schnell an de Komandozeile wieder, aber die kennt man ja noch von Dos - dachte ich, irgendwie ist die doch "etwas" anders....

    Na ja, mittlerweile habe ich auch diese Version installiert, um festzustellen das der eigentliche Fehler gar nicht bei Netscape lag, sondern daran das Java nicht installiert war. Hier bin ich aber noch nicht weiter gekommen, zwar konnte ich das RPM installiern, doch Java funktioniert nicht.
    Dafür aber Sun Staroffice, das ich mir auch selber herunterladen mußte, da es ebenfalls fehlte.

    Und da wir grad bei Software sind:
    Hier ist die Auswahl noch deutlich geringer als bei Windows, vor allem in Deutscher Sprache.
    Star Office ist ja ganz nett, aber auch nicht der Weisheit letzter Schluß: Es ist halt leider MS Office standart für Büroanwendungen ist, da bräuchte man schon einen funktionierenden Exportfilter (der auch Hyperleinks sammt zugehörigen Text nicht einfach verschwinden läßt, mehrere Spalten im Dokument exportieren kann und auch mal eine Formel heil ins andere Format rüberbringt)

    Ein echter Nachteil: Der Drucker und Scanner arbeiten unter Linux nur mit einem Achtel der maximalen Auflösung, je 600dpi maximal, das ist echt schlecht. Und der Druck von mehren Seiten auf ein Blatt Papier, bei meinem Windowstreiber mit eingebaut, geht überhaupt nicht.

    Lange red kurzer Sinn:
    ich habe Linux ausprobiert und werde auch weiter damit arbeiten, soweit es geht (ich werde also auch weiter mit meiner Unwissenheit im Forum nerven).
    Aber:
    Bildbearbeitung läuft überhaupt nicht, Gimp ist halt kein Photoshop und ich brauche schon die volle Auflösung meiner Geräte.
    Star Office ist nicht schlecht, bis auf der Exportfilter. Koffice ist sehr interessant, mal gucken was da noch kommt (in dieser frühen Phase noch nicht wirklich brauchbar) Die Druckerei ist ein echtes Manko, hier ist Nachholbedarf.

    Was die Empfehlung für eine Disruption mit den tollen Büchern anbelangt, hier ein Zitat aus der Suse Linux Support Datenbank:
    "Wenn eine Software nur als Binaris vorliegt, empfehlen wir ihnen die genaue vorgehnsweise in einem Linux Buch nachzulesen." Dann war da noch ein Link zu O\'Reilly.
    Das ist doch für den Einsteiger echt ermutigend :)!
     
  14. UglyKidJoe

    UglyKidJoe Byte

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    Hallo,
    inzwischen habe ich zwei Rechner, einen mit einem Athlon 900 , 512 MB Ram, einer NVIDIA GRAKA und 60 GB HDD, und einen etwas betagten P1 166. Auf dem Athlon arbeite ich mit KDE, auf dem P1 an der Konsole, vermutlich würde aber KDE laufen. Ich arbeite mit beiden gern

    Ich habe mit KDE meine ersten Erfahrungen mit Linux gemacht und es war relativ einfach. Mit der Konsole wäre es unter Umständen haarig geworden, da es doch ein wenig dauert, bis man die entsprechenden Befehle im Kopf hat. Debian will ich aber auch noch mal probieren.

    mfg
    Joe
     
  15. quereller

    quereller Kbyte

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    Zu diesem thrat muss einfach auch etwas beitragen .-)

    Linux macht einfach viel mehr spass als windows oder macos usw.
    Ok, man muss schon viel lehren um ein unix system zu beherschen.
    Ich habe langsam mehr geld für linux bücher ausgegeben als für mein w2k.
    (ja ich nutze windof -- zum zocken, für DAUs docs gibts auch gratis man, linuxdoc.org usw, ich mag einfach hardcopies lieber).
    Aber ist einfach wunderbar wenn nach 2 Stunden suchen und probieren das ding (irgend ein server oder hardware) funktioniert und du auch verstehst wie es funktioniert und was du da überhaupt gemacht hast.
    Und Liux ist ausgewachsen! voll einsetzbar für server, embeded dev, und auch für den heim PC.

    In diesem sinne: meet the shell from hell!
     
  16. Marsch

    Marsch Kbyte

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    Ich finde Linux auch absolut genial. Ich habe mich schon zu meiner Windowszeit mehr dafür interessiert mich in das Syszem hineinzuarbeiten und zu verstehen wie alles aufgebaut ist und funktioniert. Allerdings werden einem solche Sachen unter Windows ziehmlich erschwert, ja werden sogar absichtlich verhindert. Als mir Windows bei meinem Forschungsdrang nichts mehr Neues geboten hat, kam für mich ganz unverhofft das Internet in das ich mich hineinwühlen konnte. Doch nach einem 3/4 Jahr waren mir Chatrooms und Onlinespiele auch langweilig (und vor allem zu teuer) geworden.

    Die PC-Welt hatte vor eineinhalb Jahren die Version 7.0 von SuSE Linux auf einer CD im Heft. Und da ich von Linux viel gehört hatte und es schon immer installieren wollte, wurde es nach mühsamer Partitionierungsarbeit auch installiert. Doch der Aufprall war hart! Ich habe die damals brandneue GeForce2MX und der nvidia-Treiber steckte noch in den Kinderschuhen und funktionierte zudem nicht mit der Version von XFree86 die bei SuSE 7.0 dabei war (4.0). In diese Version war auch der nv-Treiber nicht integriert. Erst als ich nach 2wöchiger Sucherei unter Windows auf Internetseiten, Foren, Mailinglisten, Newsgroups herausfand, dass ich XFree86 4.0.2 zum Betreiben des nvidia-Treibers benötigte, konnte ich X vernünftig benutzen (worauf ich heute noch stolz bin :-)). Danach kam ein kleiner Schub (grafische Programme, Spiele, Windowmanager ausprobieren), der jedoch je endete, weil ich die zweitschlechteste Hardware, die ich je benutzt hatte für meinen Internetzugang gebraucht habe (die schlechteste war mein WinModem als ich noch einen analogen Anschluss hatte), ein USB-ISDN-Modem von Siemens (riesige Pings und keine Linuxtreiber bis heute). Eine neue Fritzcard wollte ich mir nicht kaufen, da ich einen T-DSL-Anschluss beantragt hatte, den ich allerdings erst nach der Wartezeit von mehr als einem halben Jahr bekommen habe. In dieser Zeit wurde Linux praktisch nie gebootet und wäre fast von der Platte verschwunden, da ich meine neue Flatrate nur unter Windows ausnutzen konnte.

    Als ich nun DSL hatte, gab es unter Linux wieder was zu entdecken, nämlich das Internet ohne das Linux meiner Meinung nach nicht so toll benutzbar ist. Windowskisten ohne Internet machen mehr Sinn (Offlinespiele und so). Linux lebt sozusagen vom Internet. SuSE 7.0 war inzwischen ein halbes Jahr alt schwer zu aktualisieren und hatte grobe Schnitzer, die einem Anfänger Linux nicht gerade erleichtern. Etwas Neues musste her. Zu dieser Zeit war ziehmlich stark von Mandrake 8.0 die Rede, das es im Gegensatz zu SuSE zum Download in Form von 2 ISOs gab und sehr benutzerfreundlich sein sollte. Und das war es auch. Problemlose Einrichtung der ganzen Hardware. Vieles ware einfacher und übersichtlicher (Startskripte), wichtige Software konnte mit Hilfe von Mandrake Cooker aktuell gehalten werden und die Installtion von Sourcen ging reibungsloser als bei SuSE. In dieser Zeit habe ich fast nur noch Linux benutzt und habe angefangen das System richtig zu begreifen, auch mit Hilfe von Linux - das große Buch von Data Becker, das mir heute noch wertvolle Dienste leistet. Bücher sind sowieso ein absolutes muss um Linux zu bgriefen (und irgendwer muss ja schließlich auch mal Geld mit Linux verdienen ;-)).

    Schließlich habe ich mir einen schönen Tages Mandrake aus Versehen (oder war es aus Langeweile? ;-)) selbst unterm Hintern weggelöscht. Neu Installieren wäre eine Möglichkeit gewesen, allerdings war Mandrake 8.0 schon relativ alt und meine mühsam aktualisiertes System war den Bach runter und bis Mandrake 8.1 sollte es noch eine Weile dauern. Ein Klassenkamerad von mir kannte Linux seit SuSE 6.2 und hatte schon mehr Erfahrung (obwohl bei ihm der Linuxrausch auch erst mit T-DSL richtig los ging) und hatte gerade Debian installert und schwärmte von den Vorteilen (Paketsystem usw.). Da ich Sommerferien hatte und deshalb viel Zeit war klar was zu tun war :-). Erfahruingen mit der Einrichtung von Konsolendominierten Betriebssystemen hatte ich ein paar Monate zuvor mit FreeBSD gesammelt (das mir nie richtig gefallen hat und deshalb auch schnell wieder von der Platte verschwunden ist) und schon nach kurzer Zeit lief alles wunderbar. Ich benutze natürlich Unstable, da man so automatisch die neueste Software ausprobieren kann, was viel Abwechslung bringt (nicht nur wegen der Bugs :-)). Unter Debian gelang es mir auch endlich mich vom Dinosaurier KDE zu verabscheiden (seitdem IceWM) und seitdem laufen bei mir auch immer 4 xterms gleichzeitg. Die Konsole ist alles andere als unbequem und in vielen Anwendungsgebieten grafischen Anwendungen überlegen (Suchen in Dateien, betreachten von Textdateien usw.).

    Als Debian lief habe ich auch erstmals so richtig mit Programmieren angefangen (C/C++ natürlich), weil ich gemerkt habe, dass ich Linux schon fast komplett verinnerlicht hatte und wieder Abwechslung fehlte (größere Spiele sind unter Linux ja eher selten :-)). Windows hingegen regt kaum zum Programmieren an schon allein deshalb weil die Programmierumgebungen so teuer sind (obwohl ich Windowszeiten eh alles kopiert habe was ich Finger gekriegt hab). Linux ist sozusagen eine große Entwicklungsumgebung, die jemanden viel näher an den Motor der Softwareentwicklung bringt.

    Linux macht Leuten die Neues entdecken und ihren Freund den Computer besser verstehen wollen sehr viel Spass, Leute die nichts dazu- oder umlernen wollen sollen es einfach lassen und den Fehler bei sich und nicht bei Linux suchen ;-). Zur Zeit ist Windows nur noch auf meiner Kiste, weil mein Bruder sie auch benutzt und ich manchmal doch hin und wieder eines dieser neuen Spiele zocken will, allerdings muss ich so langsam sagen, dass ich Windows für sehr kompliziert und nicht gerade benutzerfreundlich halte. Und erst diese Programme. Igitt! Es regt mich immer wieder auf wenn ich wie wild auf der mittleren Maustaste rumhacke, meine Lieblingsoftware und die Shell vermisse, Programme so schwer zu installieren sind oder mich einfach wegen Fehlens eines C-Compilers und anderer nützlicher Programme beklagen muss. Aber zum Glück gibt es ja Cygwin, das wird Windows wenigstens ein bisschen benutzbar. ;-)

    [Diese Nachricht wurde von Marsch am 28.02.2002 | 21:06 geändert.]
     
  17. zuse2218

    zuse2218 Byte

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    hi,
    viele installieren linux, und wenns nicht sofort funzt, liegt es an linux...
    diese leute möchte ich sehen, wenn die einen pc ohne vorinstalliertes windows bekommen, und dann alles installieren und konfigurieren müssen. siehe problembeschreibungen im xp forum, darüber kann ich nur lachen.....

    ich arbeite seit einem jahr mit suse linux 7.1 kernel 2.4.16 und würde es nicht gegen xp eintauschen.

    mandrake 8.1 läuft auch problemlos, bin aber durch meine kollegen die teilweise mit suse linux 6.3 arbeiten suse gewohnt.
    die linux-cd}s von der pc-welt kann man getrost in den papierkorb werfen... wer die benutzt, wird nicht so schnell auf linux umsteigen. (orginal suse linux 7.1= 7cd}s eine dvd und zwei disketten)

    kann natürlich auch sein, das es EXTRA so gemacht wird, damit viele bei windows bleiben und pcwelt kaufen müssen... *g*

    vor einem jahr war ich erschrocken, als ein kollege eine cd mit lauter winzip files mitbrachte. ich hatte ja kein winzip installiert! das machte nix, da linux diese dateien auspackte. genauso wie *.pdf dateien oder quicktimefilme. für linux kein problem --&gt;&gt; unter windows schon, da muss man die pcwelt kaufen und programme wie acrobat reader, winzip, quicktime installieren, sonst sieht man nix... *lol*

    laut telekom gibt es für die eumex 704dsl keine treiber für linux. ich habe doch einen weg gefunden über die eumex hierher.
    das ist schön an linux, du kannst selbst am system rumbasteln.

    also windowsuser, kauft schön pcwelt und installiert die software auf heft cd, sonst schläft euer windows ein...

    have a lot of fun

    KH
     
  18. Gominik

    Gominik Byte

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    Nur mal so als Tipp für Leute, die gerne lernen wollen richtig mit der Konsole zu arbeiten, die sollten Debian (oder ich vermute Slackware geht auch) testen. Bei Debian wird man gezwungen die Konsole zu benutzten, weil es ja zu erst nichts anderes als die Konsole gibt. Wenn man sich einmal damit angefreundet hat editiert man Systemdateien usw. ohne große Probleme, bei mir ging das schon nach ein paar Wochen. Wenn man es dann doch wieder ein wenig einfacher haben will, kann man ja wieder eine andere Distri installieren, aber die Frage ist halt wirklich <B>ob man dann noch will</B> :)

    Cya
    Gom

    PS: <B>Dies zählt jetzt aber wirklich nur für Leute, die sich wirklich mit dem System auseinandersetzen wollen.</B>
    [Diese Nachricht wurde von Gominik am 28.02.2002 | 16:59 geändert.]
     
  19. UglyKidJoe

    UglyKidJoe Byte

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    Hallo,

    Ich kann dir nur Recht geben, wer lesen kann ist klar im Vorteil. Doch leider scheinen die ersten Auswirkungen der PISA-Studie bereits spürbar zu werden. Zeitweilig habe ich den Eiindruck, wenn etwas nicht mit einem Doppelklick lösbar ist, dann gilt es bei einigen Leuten als Scheisse. Ich habe vor ungefähr einem Jahr mit SuSE 7.1 angefangen. Zuerst hatte ich es mit Windows 98 auf einer Platte, später auf euf einem Wechsellaufwerk und nun benutze ich nur noch LINUX. Ich habe es an einem Freitag gekauft, installiert und am Sonntagabend kam ich mit KDE gut zurecht. Inzwischen arbeite ich aber auch gern mal an der Konsole.
    Ich denke, das die Mehrheit der User erst dann auf LINUX umsteigt, wenn MS es schafft, einen nicht mehr crackbaren Schutz zu entwickeln. XP geht ja schon in die Richtung. Wenn gewisse User dann das Programm nicht mehr vom Kollegen bekommen können, müssten sie es kaufen und bei den Preisen tut es weh.
    In der Zwischenzeit werden die Windows User regelmäßig ihr System neuinstallieren, weil sie sich mit einem versautes Servicepack oder einem schlecht entwickelten Patch ihr System versaut haben.

    Ich denke, wir werden in diesem Forum noch einiges darüber zu lesen bekommen.

    mfg
    Joe
     
  20. 110

    110 Byte

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    Ich hatte keine Probleme mit Linux. Ich habs erst mal auf nem Virtuellen Rechner ausprobiert. Null Probleme mit der Installation
    =&gt; Hab keine Probleme mit Linux
     
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