linux = resourcenfresser?

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von @ndi, 9. April 2006.

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  1. @ndi

    @ndi Megabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2005
    Beiträge:
    1.302
    hallo

    ich bin vor kurzem auf SUSE Linux 9 umgestiegen. solangsam finde ich mich mit linux zurecht, ich habe aber noch mehrere probleme. eines davon ist, dass von meinen 512 mb arbeitsspeicher meistens 450 - 500 mb belegt sind, obwohl ich keine programme laufen habe. somit läuft linux bei mir nur ziemlich langsam. bisher dachte ich immer, linux würde mit wenig resourcen auskommen.
    das nächste problem ist, dass bei mir bei opera oben bei der menüleiste die schrift so klein ist, dass man sie fast nicht lesen kann.

    weitere probleme werde ich noch posten.

    MfG
    Andi

    :grübel:
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Registriert seit:
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    Beiträge:
    53.985
    Mahlzeit!
    Ich hab mal bei meinem Suse10 nachgesehen:
    Von den 512MB sind nach dem Booten zwar wirklich nur noch 100MB frei. Aber von Anweundungen belegt sind die restlichen 400MB nicht wirklich, 300MB sind als Cache deklariert (der hoffentlich mit der Zeit auch mal freigegeben wird...)
    Edit: Nachdem ich mal kurz mit gimp ein 4000x4000pixel großes Bild erstellt und wieder geschlossen habe, wurde jedenfalls haufenweise RAM freigegeben.

    Aber an sich kann (suse)Linux gut mit Windows mithalten, was den Ressourcenverbrauch angeht.

    Gruß, andreas
     
  3. Wolfgang77

    Wolfgang77 Ganzes Gigabyte

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    Beiträge:
    20.804
    Hallo,

    was willst du mit "freiem Speicher", freier Speicher ist unnütz.. sinnlos. Linux verhält sich da anders als Windows:

    Die Speicherverwaltung von Linux ist eines der größten Vorteile des OpenSource-Betriebssystems. Anders als Windows hat Linux nicht die Eigenart, alles auf die Festplatte auszulagern. Daten, die sich auf der Festplatte befinden, werden 1.000 Mal langsamer geladen als wenn sie sich im Arbeitsspeicher befinden. Warum dann Auslagern, wenn der Arbeitsspeicher noch Platz frei hat?

    Und genau das macht Linux! Wenn man ein Weile mit Linux gearbeitet hat und man den den belegten Speicherplatz im RAM überprüft, bekommt der Linux-Einsteiger erst einmal einen großen Schrecken: Auch wenn man eine große Menge Arbeitsspeicher im Rechner verbaut hat, ist dieser unter Linux immer bis zu 90% belegt. Doch der größte Teil sind hier zwischengespeicherte Dateien, die vielleicht irgendwann noch mal benötigt werden. Solange der Speicherplatz nicht gebraucht wird, können diese Daten ruhig im RAM gelagert werden. Wird dann der Speicher doch gebraucht, wo werden diese Daten auf die Festplatte ausgelagert. Alles in allem ein kluges und effizientes System!

    Quelle:
    http://www.pc-erfahrung.de/Index.html?linux_speicherverwaltung.html
     
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