Linux-Thin-Client - der Desktop der Zukunft?

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Gaia-Mind, 13. August 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Gaia-Mind

    Gaia-Mind Byte

    Also zunächst mal; ich studiere Germanistik und Anglistik an der Uni Düsseldorf, und...ja, ich kann Englisch.
    Trotzdem weiß ich nicht was Begriffe wie "Thin-Client" bedeuten. Eine kurze Erklärung wäre hilfreich.
    Und mal ehrlich muss man "market share" sagen, anstatt Marktanteile, oder gibt es da einen Unterschied?
    Gruß
    Andreas
     
  2. myfake

    myfake Byte

    Nur aus reiner Neugier - ich dachte immer denglisch sei die Verknüpfung der beiden Sprachen. Du hast jetzt 2 Beispiele in reinem Englisch angeführt aber upzudaten völlig außen vor gelassen.

    Ich möchte hier weder für noch gegen den Gebrauch englischer Bezeichnungen sprechen. Mich interessiert einfach der Begriff Denglisch.

    cu
    myfake
     
  3. iks:p

    iks:p Byte

    hallo

    jetzt bin ich aber Neugierig geworden: Was zum user soll ein Thin.Client sein?:confused:

    iks:p

     
  4. Krosch

    Krosch Byte

    Hallo,

    soweit ich weiß, handelt es sich hierbei um abgespeckte Computer (z.B. ohne Festplatte), auf denen keine (oder fast keine) Software installiert ist, sondern die sich alles von einem Server holen. Hat für den Betreiber den Vorteil, dass er nicht eine Vielzahl von Einzel-PCs aktuell halten muss, sondern nur die Server-Software.

    Arbeite selber bei einer Bank und beobachte auch hier diese Entwicklung. Eigentlich witzig, da man vor einigen Jahren die alten "Terminals" (und nichts anderes, nur etwas neuer, ist ein Thin-Client!) abgeschafft und durch PCs ersetzt hat... :spinner:

    Wenn ich falsch liege, korrigiert mich...

    Schönes Wochenende,
    Stefan
     
  5. iks:p

    iks:p Byte

    Terminals - ja die kenne ich

    Maus-tasta-monitor-

    reichen vollkommen aus

    Von drausen kommen die Lagerbestände oder sonst was


    Gut wenn die soweit sind vorhandende Wörte in neue Umzuwandeln dann frage ich mich wie ein W-Lan Router mit ADSL Modem heißen wird?

    Hasan
     
  6. Guybrush

    Guybrush Kbyte

    Wie schon gesagt wurde, ein Thin-Client ist nur ein anderer Begriff für ein Terminal, gehört aber schon länger zum IT sprachgebrauch, ein anderes (deutsches) wort dafür gibt es AFAIK nicht.

    Haben bei mir in der firma alles thin-clients, ganz geile sache, OS, Programme, usw. wird alles aus dem netz geladen, ein zentraler server upzudaten genügt. *g*

    übrigens hat linux hier nicht mehr vorteile als windows wie die PCW andeutete.

    Für die, dies nicht wissen, es gibt den Windows Terminal Server (mittlerweile in der XP vesion *g*), der genau das macht.

    Wüsste nicht, wieso die firmen bei thin-clients linux einsetzen würden, wenn sie's bei den workstations net mach(t)en... (thin-clients sollen eigentlich einfach nur die workstations ersetzen...)
     
  7. Beim Windows Terminal Server brauchst du meines Wissens aber trotzdem auf jedem Desktop 'ne Win-Lizenz...
    Lässt sich übrigens super kombinieren, Windows-Terminal-Server und auf den Clients nur ne Knoppix-CD oder Ähnliches und man hat auf jedem Rechner Windows am Laufen:)
     
  8. dsluser

    dsluser Byte

    Totgesagte leben länger. Vor 10 bis 15 Jahre hat man die Großrechner mit ihren "dummen" Terminals als altmodisch und nicht mehr zeitgemäß ausgemustert. Heute kommt man auf den Trichter, dass diese "Rechnerarchitektur" vielleicht doch nicht so schlecht war.

    Ich habe jahrelang an einem Großrechner (IBM AS/400, heute iSeries) gearbeitet. Und wenn ich mich heute über "mein SAP" mit dieser komischen, fehlerhaften, umständlichen, grafischen SAPGUI-Benutzeroberfäche aufrege, denke ich immer noch wehmütig zurück, wie einfach und effektiv doch manches auf der AS/400 gelöst war.



    I
     
  9. Meine Meinungist: Die Mischung macht's, in Firmen sind Terminals m.M. eine gute Lösung, außer wahrsch. CAD
    Aber für Privatleute und auf mobilen Geräten ist so eine Lösung wohl nicht gut.
     
  10. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    ...kann natürlich auch aus ganzen Wörtern der beiden Sprachen bestehen.

    Auch für Privatleute oder mobile Geräte sehe ich einen Sinn in dezentraler Architektur. Ein Multimedia-PC im Wohnzimmer oder Zugriff von mehreren mobilen Geräten auf Daten, die auf einem Server liegen z.B. .

    Gruß, Magiceye
     
  11. Ja, stimmt, bei Multimedia ist ein Server denkbar, auch für andere Daten, aber ein Terminal-Server......??
    Doch wohl nicht, oder??
     
  12. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Keine Ahnung, was Du jetzt unter "Terminal-Server" verstehst :confused:

    Ich dachte da an eine gnadenlos übertaktete Maschine mit guter Kühlung und "heißer" Grafikkarte, die irgendwo im Keller steht und mittels dünner Klienten bedient wird.
     
  13. Ein Terminal-Server, naja, der stellt das OS zur Vervügung und rechnet dann auch, als Terminal würd dann sogar Moni+Tasta+Maus reichen, i.d.R. aber ein relativ schwacher Pc mit NW-Karte.
    Der Server sollte dann schon ordentlich Power ha'm, aber 'ne super Graka braucht er aber nit, die wird ja am Client ausgegeben.
     
  14. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Hmm, in Zeiten wo die Graka mehr Strom fressen als die CPUs wäre eine Verlagerung der 3D-Berechnung auf einen Server wünschenswert. Eine Netzwerkanbindung, die AGP-Geschwindigkeit erreicht, sollte man wohl dafür aber schon haben :D
     
  15. Ja, is dann wohl empfehlenswert, bei 100Mbit/s hat man ja keinen einen Frame pro Sek:D Echte Zeitlupe:D
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen