linux und windows XP

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von ThoDie, 8. Oktober 2003.

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  1. ThoDie

    ThoDie ROM

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    Hallo,

    ich überlege mir Linux anzuschaffen und neben Windows XP
    auf meinem PC zu installieren.
    Meine Festplatte ist von Werk aus schon in drei Partitionen eingeteilt:
    C: Windows (44,7 GB; noch 26,3 GB frei) NTFS
    D: Tools für Windows, z.B. Power-DVD, Nero Burning Rom, etc. sowie Treiberdateien (25,8 GB; noch 11,2 GB frei) NTFS
    E: Dateien zum Zurücksetzen in den Auslieferungszustand "RETTEN.EXE"
    (3,89 GB; noch 1,37 GB frei) FAT32

    Inwieweit müsste die Festplatte dann noch partitioniert werden (möglichst einfach und kostengünstig), um Linux zu installieren? Oder kann ich das dann einfach auf die Partition "D" aufspielen?
    Oder kann ich auch erst bei der Installation von Linux partitioniern??
    Müsste dann eigentlich auch noch die Bootreihenfolge im BIOS geändert werden?
    Kann ich beim booten des PC dann auswählen welches Betriebssystem ich starten möchte?

    Welche Linux-Version ist für Anfänger, wie mich, eigentlich die Beste??

    Danke schon mal im Vorraus.
     
  2. bitumen

    bitumen Megabyte

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    endlich wieder mal ne Annerkennung für Mandrake! Das gefällt mir!

    mfg, buhi
     
  3. XPXPUser

    XPXPUser Byte

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    Hall titan_cb

    Das ist doch mit Verlaub gesagt, Schwachsinn. :rolleyes:
    Ich nehme an, Du hast noch nie länger als 10 Minuten mit einem aktuellen Mandrake gearbeitet, oder? ;)

    Das ist DIE Einsteigerdistri schlechthin - kann ich aus eigener Erfahrung sagen.
    Etwas benutzer- und umsteigerfreundlicheres als Mandrake gibt es doch gar nicht im Linuxlager.

    Tipp:
    Mal selbst ausprobieren und sich mal das MCC ansehen.
    Mit dieser Vielfalt an Systemeinstellungen kommt selbst Yast2 nicht mit. So mächtig das Werkzeug.

    Gruß,
    XPXPUser
     
  4. titan_cb

    titan_cb ROM

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    7
    Hallo!!


    Bei der im 1. Post angegebenen HD-Konfiguration, würde ich C mit Partitionmagic oder einem vergleichbaren Tool um ca. 5 bis 6 GB verkleinern.

    und für einsteiger würde ich Mandrake leider nicht empfehle, da es doch eher für Fortgeschrittene in Sachen Linux geeignet ist.

    Für Linux-Einsteiger würde ich entweder RedHat 9.0 oder Suse 8.2 empfehlen, wobei ich im folgenden Vor-/Nachteile aufzählen will (subjektiv):

    Suse
    + Sehr einfache Installation/Konfiguration mit Yast
    + Hauptsächlich für Heimbereich/kleinere Netze geeignet
    + Breite Hardwareunterstützung
    - Schon ziemlich kommerziell
    - durch die Einfache Konfiguration wird man nicht wirklich zum
    Kennenlernen von Linux (Interna) angeregt
    - Wer Suse Linux downloaden will, muß den ganzen ftp
    Server herunterladen

    RedHat
    + Sehr einfache Installation
    + Breite hardwareunterstützung
    + Für kleine wie auch große Netze (Netzwerkprofis finden viele
    Tools, die in anderen Distributionen fehlen)
    + ISO-Files downloadbar (iso files zum brennen von Original-CDs
    - Teilweise etwas komplizierter in der Konfiguration als Suse

    naja ... diese Punkte fallen mir spontan ein. Wer sich also wirklich mit Linux auseinandersetzen will, und sich auch etwas für die Interna interessiert, sollte (meiner Meinung nach) zu RedHat greifen.

    Für Anwender, die Linux nur verwenden wollen, sich nicht für Systeminterna interessieren und Windows-Like konfigurieren wollen, nehmen Suse

    Andere Distributionen habe ich leider noch nicht ausprobiert.

    Bootreihenfolge muß nur fürs Setup so geändert werden, dass der PC von CD bootet.

    Wenn du den Linux-Bootloader (Grub, Lilo) nicht in den MBR (Option bei der Installation von Linux) der Festplatte installierst, sondern in die Linux-Partition, kannst du sogar den Windows Bootmanager verwenden.

    Dazu ein anderer Post aus einem anderen Forum von mir:


    Best regards

    Titan

    PS: Tschuldigung für den elends-langen Roman :-)
     
  5. moechtgernlinux

    moechtgernlinux Byte

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    Hatte ich auch nicht persoenlich genommen. Und verstehen tu ich's auch nicht, was Mandrake da veranstaltet hat.
    Waren die HDs davor schon entsprechend partitioniert oder war das auf mehreren Platten? Wobei, meine war ja eigentlich partitioniert; Mandrake hatte aber schon ein Problem, die Linuxpartitionen auseinanderzuhalten. Und mit Reiserfs, unter Suse gar kein Problem, konnte er auch nix anfangen. Nu denn, ich hab ja noch einen Rechner, wo ich das mal ausprobieren kann :D
    Sowas hab ich eigentlich nicht - alles, was wir hier haben, laeuft zumindest unter Windows :D
     
  6. bitumen

    bitumen Megabyte

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    ich wolte dich nicht persönlich angreifen, falls e danach geklungen hat, ich kann jedoch immer noch nicht verstehen, wie diskdrake ohne grund die part.tabelle zerstören kann...
    Ich verwende Mandrake schon seit der Version 8.0, ich habe öfters schon mehr als 8 BS auf meinem rechner gehabt, aber mdk hat mir noch nie probleme gebacht.

    zur exotischen hw: Ich habe auch eine 7 jahre alte soundkarte, die nicht unterstützt wird. allerdings von windoof auch nicht. Es wurden halt nur sehr wenig exemplare herausgegeben, und es zahlte sich nicht aus, einen treiber zu entwickeln... das ist exotische hw.

    Gruß, buhi
     
  7. moechtgernlinux

    moechtgernlinux Byte

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    Ich auch nicht, XP will ich gar nicht kennen (s. weiter oben im Thread ;) ). Aber ich hab einen Compi und einen Schleppi mit jeweils WinME (kamen damit), bei denen -aeh, weiss ich's auch nicht gesichert, aber ich bin zu feige, es auszuprobieren ;)
    Sollte <raeusper> :0 Aber wenn man D vollkommen plaettet, geht das auch nicht? Ich dachte, es sei nur ein Problem, ntfs zu verkleinern und dabei die Daten zu behalten?
    bueddebuedde, gern geschehen :D
     
  8. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Hallo ThoDie,

    wenn der freundliche Forumskollege moechtgernlinux recht hat und die Platte E: für die Wiederherstellung zwingend notwendig ist und sich dieses RETTEN.EXE nicht von einem anderen Ort aus starten lässt, dann sollte man allerdings tunlichst die von mir vorgeschlagene Datenverschieberei sein lassen.:(
    (Unflexibles Mistzeug das, dieses XP)

    Mit XP und den verschiedenen OEM-Spielarten kenne ich mich halt nicht aus.

    Die Umwandlung einer FAT32-Partition erschien mir verlockend, weil jede Distribution ohne Schwierigkeiten damit "umgehen" kann.


    @ moechtgernlinux

    Danke für den Hinweis!:D

    MfG Rattiberta
     
  9. moechtgernlinux

    moechtgernlinux Byte

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    Hmm, so wie das im Ursprungspost beschrieben ist, ist ein Freiraeumen von E vielleicht nicht grad die beste Idee? Das riecht so verdaechtig nach OEM-schon-vorinstalliert, da sind dann auf E die ganzen Dateien drin, wenn man C aus Versehen geplaettet hat :o Da wuerd ich eher D freiraeumen (also Nero etc. auf C installieren) und da drauf Linux installieren oder D zwei(drei)teilen in eine Linuxpartition, eine Datenpartition und swap.

    Suse find ich auch ganz ok, vor allem fuer den deutschen Markt. Das einzige, was mich bisher immer genervt hat, dass die einige Konfig-Dateien woanders verstecken als der Rest der Linux-Welt. Da heisst es dann in Hilfen, Howtos etc immer 'dazu muessen sie die Datei blablabla.config aendern' und in Suse war das in diegibtsauch.config. Hat sich aber scheinbar im Zuge von United Linux auch geaendert seit 8.2 :cool:
     
  10. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

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    Hallo ThoDie,

    leider schreibst Du nicht, wofür Du Linux ausprobieren möchtest (wäre wichtig zu wissen, um Dir eine Grössenempfehlung für die Linux-Partition zu geben).

    Ich unterstelle einfach mal, dass Du Linux verwenden möchtest, um ein wenig im Netz zu surfen und Officearbeiten zu erledigen (also nicht Speicherplatzintensive Anwendungen wie Videobearbeitung, filesharing o.ä.). Unter diesen Umständen würde es ausreichen, wenn Du Deine Platte E: leerräumst und für Linux zur Verfügung stellst.

    Das hat vor allem den Vorteil, dass Du dann keine NTFS-Platte umpartitionieren musst und damit all die oben genannten Probleme umgehst.

    Um einen Einblick zu bekommen, reicht diese Grösse allemal aus.

    Ein Hinweis noch:
    Zumindest bei der Suse-Installation wird Dir vom Programm meist eine viel zu gross dimensionierte swap-Partition vorgeschlagen (entspricht der Windows-Auslagerungsdatei, liegt bei Linux auf eigener Partition). Für eine Swap würde ich keinesfalls mehr als 500MB bereitstellen.

    Eine Empfehlung für eine bestimmte Linux-Distribution habe ich nicht. Ich selbst verwende seit Jahren SuSE und bin so zufrieden damit, dass ich keinen Grund sehe, zu wechseln.
    Vielleicht hilft Dir diese Seite weiter, eine Auswahl für Dich zu treffen:

    http://www.linuxanfaenger.de

    MfG Rattiberta
     
  11. moechtgernlinux

    moechtgernlinux Byte

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    Na, Du doch auch ;)
    Ich will nicht sagen, dass Suse das Allheilmittel ist, auch die konnte wie gesagt mit meinem USB nicht bzw ich hab's noch nicht hingekriegt.
    die muessten dann gemein korrupt gewesen sein
    Nu, dass die Hardware in unserem Haus scheinbar einen Hang zu Exotik hat, ist mir bekannt. Wobei ich nicht ganz verstehe, dass ein 5 Jahre alter Compaq Desktop immer noch so exotisch sein soll...
    Ne, also lesen kann ich schon laenger ;) Aber wenn ich bei der Paritionierung Win unangetastet lassen will und den freien Platz einteile, erwarte ich mir von einem faehigen Paritionierungstool, dass es das dann auch so macht, dass es fuer Win leserlich bleibt (wenigstens die Win-Partitionen; dass Win ignorant ist, ist ja bekannt ;) ) Suse hat das bisher immer gebracht.
    Nichts, was Dich betreffen wuerde ;). Ich wollte lediglich zum Ausdruck bringen, dass eine Installation von Mandrake bei mir voellig in die Hosen ging, waehrend Suse zwar nicht mit aller Hardware out of the box lief bisher (in fact hab ich scheinbar so exotische Hardware, dass ich immer noch mit Win arbeiten muss, einfach, weil ich z.B. das Netzwerk nicht zum laufen kriege - ich weiss schon, selbst schuld, dass ich mit Wlan rumeiere und nein, ich hab einfach nicht die Moeglichkeit oder den Sturschaedel, nur Linux-genehme Hardware zu kaufen), aber wenigstens mein Win in Ruhe liess. Vielleicht lag's ja nur daran, dass Mandrake - aus welchem Grund auch immer - nicht fertig installieren konnte; aber die Partition table war wirklich etwas komisch, die kommt bei Suse anders raus.
    Ich will wirklich niemanden davon abhalten, Linux zu installieren und zu nuetzen, mir gefaellt die ganze Struktur besser als die von Win. Linux scheint mir wesentlich logischer aufgebaut und Klartext in den Konfigurationsfiles liegt mir wesentlich besser als das gekrypte von Windoof, mal abgesehen davon, dass in KDE nette Kleinigkeiten sind, die das Bedienen wirklich angenehm machen und die man dann meist so 1-4 Jahre spaeter in Win wiederfindet ;). Aber das was das Partitionierungstool von Mandrake da gebracht hat, war einfach nicht sauber und man bringt bestimmt keinen Winuser zu Linux, wenn der erste Einstieg schon gleich damit endet, dass die muehsam bisher erarbeiteten Daten (vermeintlich) weg sind.
    Doch, ich werde weiterhin warnen, wenn es mir notwendig erscheint. Linux ist ein tolles Betriebssystem und imho gerade fuer Netzwerke besser geeignet als Win (wobei ich NT oder 2000 nicht kenne, und XP schon gar nicht kennen will), aber es ist einfach fuer Ottilie jedermann u.U. immer noch zu schwierig. Es ist nu mal einfacher, Win reinzustecken und es laeuft (oder ist gar preinstalliert), weil es die Hardware erkennt bzw der Hersteller funktionierende Treiber mitliefert. Ich werde mich weiterhin mit Linux befassen und auch herausfinden, wie ich das USB in jenem Rechner und die wireless karte am anderen Rechner zum laufen bring (ich hab ja noch Debian zur Auswahl ;), und notfalls kann ich ja vielleicht irgendwann mein persoenliches Linux basteln, wenn ich mal mehr Ahnung habe ), aber erstmal muss mein Artikel fertig werden :D.
     
  12. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Du schreibst aber ziemlich einseitig...
    Ich fange jetzt nicht zum Aufzählen an, was bei mir mit SUSE nicht gegangen ist...
    Aber: vielleicht waren deine isos korrupt, exotischste hardware, unfähigkeit zum lesen der dokumentation, usw...

    Ich weiß nicht, was dein Problem ist, aber dieser Tag geht ums Ausprobieren von Linux, nicht ums Wechseln zu Windows...

    also bitte keine solche bemerkungen...

    Mfg, buhi
     
  13. Hatz20

    Hatz20 Kbyte

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    Bei mir hat Partition magic die Partitionen unter Windows vorbereitet. Dann hab ich Suse die Installation machen lassen.
    Pimal Daumen ist das der AldiPC von 2002. Am Besten zwackst du 10 Gigs von der Ersten Partition ab und formatierst sie bereits im vorhinein. (Defragmentieren nicht vergessen) 512MB Swap und der Rest EXT2 oder 3 oder reiserfs.
    Wenn du genügend Downloadvolumen hast würde ich dir Knoppix www.knoppers.de empfehlen. Dort kannst du mal in aller Ruhe lernen und bestaunen was Linux alles kann ohne die HD anzufassen. Oder bei den div. Linux-Zeitschriften ganz hinten schauen. Da sind oft mehrere Linux Distrib. auf einer DVD und da kannste ordentlich durchprobieren.
    Xfdisk kann auch gut partitionieren und ist im Gegensatz zu PM gratis.
    Die Bootreihenfolge bleibt gleich. Aber du kannst einstellen ob du einen Bootloader wie Lilo oder Grub installierst wo du dann auswählen kannst was gebootet werden soll. Linux oder Windows. ALternativ kannst du den Bootloader auf eine Diskette schreiben und dann von der Diskette booten. Das dauert ein paar Sekunden länger aber dein MBR bleibt unangetastet.
    Ich würde Suse empfehlen. Die Home reicht vollkommen.
     
  14. moechtgernlinux

    moechtgernlinux Byte

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    Oje. Ob der Tip so gut ist? Vielleicht lag's aber auch nur an mir...
    Und Du lernst eine Menge ueber partition tables und Datenrettung ;/

    Vielleicht lag's ja echt an mir, aber erst konnte Mandrake viele Pakete nicht installieren (darunter so 'unwichtige' wie grep, glib etc), also die Installation schlug fehl, und dann konnte windoof nicht mehr booten. :aua:

    Das einzige, was Mandrake im Gegensatz zu Suse und Redhat schaffte, war, wenigstens waehrend der Installation mit meiner komischen USB-Tastatur zurechtzukommen. :rock: Waehrend des Betriebs konnt ich das ja dann leider nicht mehr ausprobieren, da weiss ich nicht, ob's gegangen waere :topmodel:

    Ach ja, die Checksum stimmte.

    cu
    moechtgernlinux
    um viele Erfahrungen reicher
     
  15. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Am einfachsten:

    Beschaffe dir mandrake. www.linuxmandrake.com .Die cds sind ab ende oktober verfügbar, du kannst aber auch die rc2 version verwenden (jetzt schon vorhanden)

    Bei Mandrake kannst du dann irgendeine partition verkleinern, geht alles bei der installation, kommt auch mit ntfs zu recht, beim booten kannst du selbstverständlich grafisch zw linux und windows wählen, im bios musst du nichts ändern, sofern das booten von cd eingestellt ist.

    Gruß, buhi
     
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