Linux vs. Winows

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von tequillaclp, 15. Juli 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. tequillaclp

    tequillaclp Byte

    Registriert seit:
    12. Juli 2004
    Beiträge:
    14
    Hallo,
    ich habe auf meinem PC Windows XP prof. SP1 und SuSe Linux Pers. 9.1 installiert.
    Allerdings weiß ich nicht welches Betriebssystem besser ist.
    Schreibt ma ein paar Facts auf.
    Gruß
    Tobi
     
  2. Yorgos

    Yorgos Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    2. Februar 2003
    Beiträge:
    3.963
    welches besser ist,ist Ansichtssache...............aber da Du doch sowieso beide Systeme installiert hast,probier einfach aus,welches Dir mehr zusagt/mit welchem Du besser zurechtkommst.Die endgültige Entscheidung kann Dir niemand abnehmen.
     
  3. Isildur

    Isildur Byte

    Registriert seit:
    6. März 2004
    Beiträge:
    85
    naja das mit dem software angebot ist soner sache
    für windows gibts vll mehr wenn man ölscheich oder emule user ist und selbst dann gibts für linux immernoch mehr als genug software also das sollte man nicht als argument für windows nehemen
     
  4. Isildur

    Isildur Byte

    Registriert seit:
    6. März 2004
    Beiträge:
    85
    gut

    Quantität nützt nichts weniger kann mehr sein ich brauch keine 5 office versionen und 30 mp3 player :ugly:
     
  5. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    @tequillaclp:
    Besser für was und unter welchen Bedinungen? Wenn du es in deinem Fall nicht weißt, dann ist es ja egal, was du nutzt.

    @cyberspoon:
    > was die Quantität der Programme betrifft, hat Windows
    > leider immer noch die Nase vorn
    Wen interessiert Quantität? Für Windows brauchst man für alltägliche Arbeiten jede Menge neue Programme, weil es einem brauchbaren Konzept und kombinierbaren Tools fehlt. Das gleiche im übrigen auch unter GUIs wie KDE oder GNOME. Die verknüpfbaren CLI-Tools sind da schon ein enomer Segen, bilden aber natürlich acuh nicht das Optimum.

    Für bereits simple Aufgaben wie Images lesen, raw schreiben, Backups machen, Files (in Massen) umbenennen ... für alles braucht man bereits ein extra Programm. Leichte Änderungen in den Anforderungen bedürfen schon einem neuen Programm. Und du sprichst es selbst an, viele enthalten Werbung, installieren Spyware oder ähnliches. Das wird irgendwann vielleicht auch mal unter Linux oder Unix kommen und alles unnötig verkomplizieren (das raussuchen, was Spyware ist und was nicht, Anti-Spyware installieren und ähnliches).

    Selbst in der Unix-Welt würde ich mir so das eine oder andere unnütze Tool wegwünschen, erhöht nur die Fehlerquoten. Besonders irgendwelche grafischen Tools, die nicht ausgereifte und robuste Backends nutzen, sondern nochmal alles neu implementieren müssen. Unter Windows findet man hier auch zahlreiche Beispiele, beispielsweise CD-Ripper.

    Zumal mir die Anzahl der Programme ehrlich gesagt egal ist. Was interessiert mich, ob da 1000 Programme mehr oder weniger für existieren?

    @Isildur:
    Stimmt, ich brauche auch keine 30mp3-Player. Nur einen guten, aber sowas ist mir für Unix leider nicht bekannt. ;)
     
  6. meeero

    meeero Guest

    man, bitte laber doch nicht so viel über ms/unixmods




    Microsoft Windows ist einfach eine Sache für sich selbst, wer Windows wegen irgendeinem Monopol aufgeben will, leidet doch an Verfolgungswahn.
    Ich selbst hab auf meinem HauptPC derzeit 4 Installationen, WIndows 98, Windows XP, Mandrake 10 und SuSE 9.1 und ich selbst möchte, dass sie alle miteinander gut klarkommen und sie sollen es auch, was sie auch tun.

    Genau das gleiche sollte bitte mal mit diesen Communities so sein, ich hab keinen Bock mehr auf "M$ monopolkacke" und "Linux is doof" und umgekehrt...immer das gleiche.


    Als Begründung die Anzahl der Softwarepackete zu nehmen ist Unsinn, denn die Qualität der Software ist entscheidend für die Wirtschaft/den Handel/das Gewerbe/Unternehmen, den Tüftler interessiert es nicht ob seine Software in der Alphaphase ist, mich ebenso wenig.

    Was aber meiner Ansicht nach Begründungen wären sind zB:


    Unix/Linux:
    Kostenlos, freier Code, ständig in Entwicklung und vor Allem kostenlos.

    Windows:
    Leider nicht kostenlos, relativ Fehlerlos - aber auch nur das, was auch wirklich funktioniert, ziemlich sicher da kaum der Kernel betroffen ist sondern meist Zusatzdienste.

    -> bei zB Linux ist der Kernel ja weit mehr als NT, da NT in Windows nur die Rolle des Kernels spielt, Linux selbst hat weitere Implementierungen...und ist damit anfälliger.




    aber das alles ist ziemlich piepegal, denn wer sein System kennt und damit umgehen kann, den interessieren Sicherheitslücken nur bedingt etwas (deren Auswirkung) und der weiß auch, wie er sein System stabil halten kann.
    Bei mir zB ist es vor Allem NT, was mir fehlt ist erweiterte Speicheraddressierung und praktischer Umhang mit erweiterten Netzwerken.
    Bei Unix/Linux ist es genau umgekehrt.....


    aber ist das nicht alles einfach nur egal?
    jedem das sein - aber bitte nicht mit diesem Glaubenskrieg, und eine bitte an alle: lasst doch einfach den unsinn mit "m$mist, mit linux wärs nicht passiert, ..." und "windows is das wahre, linux is unausgereift, etc.."...




    ciao

     
  7. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    XrMb2:
    da NT in Windows nur die Rolle des Kernels spielt, Linux selbst hat weitere Implementierungen...und ist damit anfälliger
    Was meinst du damit? Linux ist auch nur ein Kernel und nicht mehr. Zumal NT mehr als nur der Kernel ist, das Userland gehört durchaus dazu. Aber natürlich hat auch NT wie jedes OS einen Kernel (kernel32.dll).

    @cyberspoon:
    apt-get install paket
    emerge paket
    portinstall paket
    wie auch immer, alles sehr einfach. Du mußt es nicht einmal selbst runterladen. Entsprechende Frontends gibt es auch, so daß das ganze auch mit einem Klick geht. Ohne kostengünstigen Internetanschluß würde ich Linux schon allein aus dem Grund nicht empfehlen.

    > Einfach eine ausführbare Datei anklicken, und los geht's
    Das Problem dabei ist nur, daß du beispielsweise damit viele statisch gelinkte Programme hast oder sie ihre Libs zumindest selbst mitbringen. Der Ressourcenverbrauch ist dabei weniger ein Thema, allerdings erschwert das das Updaten ganz enorm, dadurch kommt es zu Nachteilen in der Sicherheit und Robustheit von Programmen.

    > Bevor ich in die Computersteinzeit zurückkehre
    Warum sagst du sowas, wenn du doch selbst zugeben mußt, keine Ahnung zu haben? Wie willst du einen Rechner momentan anders remote adminstrieren? Kannst du unter einem Desktop Programme einfach miteinander verknüpfen? Kannst du grafische Programme automatisiert nutzen? Nein. Desktops haben leider sehr viele Defizite die vielleicht nicht unbedingt sein müssen und momentan sieht es auch nicht danach aus, daß sich das mal ändern würde. Was du als Steinzeit bezeichnest, ist durchaus der "normale" Weg zur Administrierung von Hightech-Hardware, die du dir nichtmal leisten kannst.

    > nehme ich dann doch lieber die bekannten Windows-Nachteile
    Du hast einfach nichts verstanden, das ist alles. CLI und GUI sind zwei ganz unterschiedliche Dinge und lassen sich unterschiedlich nutzen und sind je nach Zweck unterschiedlich gut geeignet. Die kann man miteinander kombinieren bzw. können sie auch zusammen gehören, um ein stupides Schwarz-Weiß denken, wie du es hier vom Stapel läßt, geht es nicht.

    Wie ich oben schrieb, währe hier eine häufigere Differenzierung zwischen Front- und Backend wünschenswert, was aber keineswegs heißt, daß es an einer GUI mangeln muß. CLI-Applikationen haben den enormen Vorteil, daß du einfach eine beliebige GUI aufsetzen kannst und sie trotzdem das gleiche leistungsstarke Backend nutzen können. Umgekehrt geht es aber nicht. Die Hierarchie ist hier recht eindeutig. Da muß man sich auch nicht mit Linux auskennen, das gilt unter Windows ganz genauso.
     
  8. MCSE-MCT

    MCSE-MCT Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    5. Juli 2004
    Beiträge:
    876
    Beides Spiel-Systeme.

    Aus der Ecke M$ ist 2000 (falls verstanden) ok. + stabil.

    Aus der Ecke LINUX + BSD ist SuSE+ Mandrake+ Red Shit obsolet.
    LINUX: debian oder slackware (without KDE / Gnome)
    BSD: Free / Open / Net (in der Reihenff.) nach Schmerzen.

    my 2 cents as a MCT.


    Edit:

    blahblah wird Dich beraten.
     
  9. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    22. März 2003
    Beiträge:
    5.526
    Hallo MCSE-MCT,

    bist Du wirklich der Meinung, Mandrake, SuSE und Red Hat seien veraltet - oder sollte Dir die Bedeutung des Wortes obsolet nicht geläufig sein...?!

    MfG Rattiberta
     
  10. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    @Rattiberta:
    Zumindest begeht man da viele Fehler, die unter Windows gemacht wurden, noch einmal erneut. Aber daran, Fehler, die andere bereits gemacht haben, erneut zu machen, finden anscheinend viele Gefallen. *g*

    Die Rede ist hier von der Zunahme der Komplexität. Inzwischen treten gerade unter den oben genannten drei Distros so viele (abgedrehte) Probleme und Fehler auf, die es vor ein paar Jahren nie gab. Das betrifft natürlich nicht nur Distros sondern auch einzelne Software. Obsolet würde ich das nicht nennen, aber unschön ist es schon.
     
  11. MCSE-MCT

    MCSE-MCT Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    5. Juli 2004
    Beiträge:
    876
    @Rattiberta

    Vielleicht liege ich etwas (viel) daneben, aber es kommt noch die Variante 'überflüssig' iS. 'erste Jugendsünde' hinzu.

    Der 'Käufer' will ein LINUX, aber bunt muss es sein. Der Umsteiger soll sich sofort wohlfühlen.


    'cirad' lässt es anklingen: Diese Distributionen gehen den Windowsweg. Alles muss rein. Codepflege iS. Qualitätskontrolle sehe ich bei den 3 genannten immer weniger.
     
  12. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    22. März 2003
    Beiträge:
    5.526
    Hallo Cirad,

    auf unschön können wir uns zwanglos einigen.:)

    Allerdings möchte ich doch zu bedenken geben, dass erst die Verbreitung der drei genannten Distris dazu geführt hat, dass ich jetzt eine viel größere Auswahl habe bei der Neuanschaffung von Hardware für meinen Linuxrechner - Stichwort Treiber - und das finde ich sehr erfreulich.

    OK, ich gestehe, daß bei mir die Standardkonfiguration des KDE-Desktops der SuSE 9.1 im ersten Moment ein fassungsloses Entsetzen ausgelöst hat und mein erster Gedanke war: "Windowsuser mögen sich hier ja sofort wie zuhause fühlen - aber ich finde es nur befremdlich!" Und diese Helferlein, die Nachkommen des SuSEwatchers, nein, das gefällt mir nicht.
    Vielleicht neigt sich die Zeit, in der ich SuSE benutzt habe, ihrem Ende zu. Aber ich denke schon, daß ich auch in Zukunft mit Linux arbeiten werde und hoffe auf den Zeitpunkt, an dem ich Hardware kaufe, nach der Linuxunterstützung frage und ein empörtes "Aber das ist doch wohl selbstverständlich!" zu hören bekomme.

    MfG Rattiberta

     
  13. Rattiberta

    Rattiberta Halbes Gigabyte

    Registriert seit:
    22. März 2003
    Beiträge:
    5.526
    Hallo MCSE-MCT,

    ich habe auch das Gefühl, dass, zumindest was die SuSE-Distribution angeht, primär Windowsumsteiger die umworbene Käufergruppe ist und dabei in Kauf genommen wird, Alt-User zu vergraulen.
    Ich würde mir auch wünschen, dass nicht der "Windowsweg" beschritten würde, in dem Sicherheitsmassnahmen deaktiviert oder erst gar nicht implementiert werden unter dem Vorwand der Benutzerfreundlichkeit.
    "Wahnsinnig toll" finde ich z.B. die Möglichkeit, auf ein root-Passwort zu verzichten und das "vereinfachte Einloggen".

    Aber vielleicht besinnen sich Mandrake und SuSE ja wieder auf alte Linuxgewohnheiten, wenn sie erst einmal genügend Windowsuser abgeworben haben.
    ;)

    MfG Rattiberta
     
  14. meeero

    meeero Guest

    also bleibt mir bitte mit suse weg, diese distribution hat mit dem nervigem yast bei mir nur probleme verursacht, bisher auf 3 versuchten installationen.
    ausserdem komm ich mir da vor wie im windows-setup.
    einpaar mal hier-und-da einstellungen regeln, den rest macht yast.
    super. wenn ich mal was anderes vorhabe, etwas will oder nicht will, geht nicht, yast weiß es ja besser.
    angefangen hats damals mit ~20 abstürzen/tag auf meinem router, dann mal in der firma wo das teil echt nur gestresst hat und wo ich 2 arbeitstage damit verbracht hab das teil zu installieren (für tante yast muss ich ja immer alles perfekt vorbereiten) und die installation am schluss unbrauchbar war und noch zuhause wo ich aus welchem grund auch immer stress mit meiner ethernet-, sound-, und vor allem graphikkarte hatte. obwohl es alles namhafte hersteller waren (3com, creative, nVidia referenz), gabs nur stress....bis ich dann keinen bock mehr hatte und genug von den ganzen manuals von modprobe & co hatte.


    schließlich bin ich auf mandrake umgestiegen....ich meine, dass ich da mehr freiheiten habe, mehr freien code - praktisch bloß der kernel mit mitgebrachten desktops, tools und programmen, eigentlich ganz praktisch. den eine gui möchte ich eigentlich auch..wenn auch die dateisuchfunktion unter kde irgendwie nicht richtig geht :p



    @cirad

    ch meine, dass im linux mehr drinnen steckt als im NT.
    also NT ist eher auf erweiterungen vom rest des systems "angewiesen", Linux selbst bringt da einen teil schon mit.




    ciao
     
  15. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    > mehr freien code
    Was ist an SuSE nicht frei?

    > dass im linux mehr drinnen steckt als im NT
    Tut es das? Linux zusammen mit GNU ergibt grundlegendes System. Alles andere ist dann irgendwelche Drittsoftware, die man nach belieben installieren kann oder nicht. Ich sehe hier nicht, wo man da was mit "mehr" oder "weniger" anfangen kann. (:
     
  16. meeero

    meeero Guest

    soweit ich weiß schon, oder vertausch ich da was mit dem nt-kernel auf der xbox d:

    also hat linux eben irgendwelche sachen halt, k.a was, mir fällt der name jetzt nicht ein, nt selbst steht ja nur als kernel da.....


    was suse angeht, deren distribution ist ja nicht wirklich frei erhälltlich und etwass zickig stellen sie sich schon an, was deren quellcode angeht...




    ciao
     
  17. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    > nt selbst steht ja nur als kernel da.....
    Verstehe ich nicht, bei mir ist das ein komplettes System. Aber lassen wir das, du redest da irgendwie nur drumherum.

    > was suse angeht, deren distribution ist ja nicht wirklich frei erhälltlich
    http://www.suse.de, unter Download

    > und etwass zickig stellen sie sich schon an, was deren quellcode angeht...
    Hast du ein Beispiel? Mir fällt keines mehr ein und das mit Yast hat sich erledigt.
     
  18. meeero

    meeero Guest

    nö, ein bsp. hab ich nicht, mit suse arbeite ich nicht.
    was ich nur dauernd höre ist, dass suse den eigenen quellcode (tlw?) eigentlich nicht freigibt.

    was den download angeht, ich meinte, dass es eigentlich keine isos ~geben soll.

    und was mit nt is: ich meine, dass linux einfach umfangreicher ist, nt hat in sich selbst als kernel einfach weniger funktionen/implementierungen, aber das wird dann vom system selbst ausgeglichen, durch externe dateien die im kernel halt nicht drin sind. mit linux ist das auch so, nur hat linux halt etwas mehr, zB unterstützung für irgendwelche geräte von haus aus.....
    nur welche genau, weiß ich jetzt nicht, is ne ewigkeit her, dass ich das gelesen habe/mich damit beschäftigt hab - aber is das nicht piepegal?? ich erwähn das am rande und du machst gleich ne kurzgeschichte draus d:



    ciao
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen