Linux & WinWXP parallel ohne Startdisk?

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von michimen2000, 17. Dezember 2002.

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  1. michimen2000

    michimen2000 Byte

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    hi zusammen,

    gibt es eine möglichkeit, linux und windows xp parallel auf einer festplatte zu installieren, ohne linux per startdiskette starten zu müsse`n? so eine art boot-manager? wer kann mir da weiter helfen?
     
  2. catzecarlo

    catzecarlo Byte

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    ....sorry Miss S. :(

    ....kannst wieder auftauchen - bist dadurch ganz oben im Ranking :)

    ...und guten Rutsch
     
  3. Seraphia

    Seraphia ROM

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    Wahrscheinlich wird mein Name wg. www.sera.de mit Fischen in Verbindung gebracht. *schnüff*
    Und ich hab auch nix mit der SERA learning wasweißich zu tun (www.seraphia.com)
    Und ich bin auch kein Goldfisch.
    *blub* Ich habe gesprochen... äh, geblubbert... ;)

    Seraphia
     
  4. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    Hallo Seraphia !

    Das mit der begrenzten Anzahl von primären Partitionen ist ja -was Linux anbetrifft-kein Problem, da es sich ja auch auf einer erweiterten Partition installieren läßt.Wenn man berücksichtigt, dass auch Windows-NT-Systeme mehrere WinOS verwalten können(sie müssen halt nur auf e i n e r primären Partition gebootet werden), kommst Du eigentlich auf eine ausreichende Zahl von OS,ohne dass Du spezielle Bootmanager installieren mußt, die Dir in der Partitionstabelle rumfummeln.

    PS : Fischfutter und Engel ? Vielleicht bist Du ja ein Goldfisch :-)

    franzkat
     
  5. Seraphia

    Seraphia ROM

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    Fischfutter... *schnüff* Sera ist bei mir ne Abkürzung für Seraphia (kommt von Seraph = hebräisch Engel).

    Wie man bei Grub weitere Einträge einbindet... k.A.
    Unter Xp müsstest die Boot.ini unter c:\ modifizieren und dort die Debian-Lade-Datei (debian.lin ??) einbinden, so ähnlich, wie das andere halt auch.
    Einziges Problem, was du haben könntest:
    Es sind nur 4 Primäre Partitionen erlaubt (auf einer Festplatte). Wie das mit mehreren geht, weiß ich leider nicht. Im Prinzip müsste es aber ähnlich gehen.

    Bin selber ein Linux-Anfänger, weiß aber immerhin, wie man Linux und XP vereint. :) (Ok, und so die eine oder andere Kleinigkeit unter Linux kenne ich auch schon...)

    Liebe Grüße,
    Seraphia (Fischfutter... *schnüff-heul*)
     
  6. catzecarlo

    catzecarlo Byte

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    ..das klingt sehr interessant Sera (klingt wie das Fischfutter ???)

    ..habe XP mit RH8 über GRUB, krieg aber niemals ein weiteres Linux (Deb.) ins Menu eingebunden.

    ..ich versuchs mal

    happy xmas
    CC :)
     
  7. Seraphia

    Seraphia ROM

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    Hi du!
    Hab das gleiche Problem heute auch gehabt. Und habs hinbekommen (auch wenn Linux noch lange nicht so konfiguriert ist, wie ich es gerne hätte...)

    Erstmal mit Partition Magic 8.0 folgende Partitionen erstellen:
    1. deine XP Partition (da nix ändern)
    2. ext3 Partition für Linux zum booten, Größe max 75 MB, 45 MB sind aber masse ausreichend! Partition ist primär
    3. ext3 oder reiserfs Partition, Größe: 1-10 GB, je nachdem, wie viel du deinem Linux spendieren möchtest, hier kommt dann dein Linux hin, primär
    4. linux-swap Partition. Größe: ca. Größe des HAuptspeichers x 2
    (logische Partition)
    5. eine logische FAT32 Partition, damit du Dateien von Linux nach Windows bekommst, und umgekehrt.
    ----
    Hier zuerst einmal ein sehr hilfreicher Eintrag aus der http://sbd.suse.de
    ---

    1. Möglichkeit: den Bootmanager Grub in den MBR der Festplatte installieren
    Diese Möglichkeit ist bei der Installation von SuSE Linux standardmässig eingestellt. Wenn Sie an den Einstellungen zur Bootloaderkonfiguration während des Installationsprozesses keine Änderungen vornehmen, wird der Bootloader Grub in den MBR der Festplatte installiert und im Grub-Menu automatisch ein Eintrag für das Booten des Windows-Betriebssystems eingerichtet.

    Habe selber die zweite Möglichkeit genommen. Geht wirklich gut!

    2. Möglichkeit: den Bootmanager von Windows NT/2000/XP verwenden
    Obwohl ab SuSE Linux 8.1 zwar ein anderer Bootmanager (Grub) verwendet wird, kann sich die Vorgehensweise dennoch am Vorgehen im Artikel "Linux und Windows NT (Booten)" (http://sdb.suse.de/de/sdb/html/nt.html) orientieren.
    Der Bootmanager von NT/2000/XP kann neben Bootsektoren auch Abbilddateien von solchen starten. Mit den folgenden Schritten läßt sich dieser Bootmanager so einrichten, daß auch Linux gestartet werden kann:
    ? Installieren Sie Windows NT/2000/XP, sofern noch nicht geschehen.
    ? Halten Sie einen Datenträger (Festplatten-Partition oder fehlerfreie Diskette) bereit mit einem Dateisystem, das Linux beschreiben und Windows lesen kann, z. B. FAT.
    ? Installieren Sie Linux. Während der Installation installieren Sie den Bootloader Grub nicht in den MBR, sondern in die root-Partition. Nach Abschluß der Installation erfolgt in der Regel ein Reboot. Da an dieser Stelle noch kein Zugriff auf den Linux Bootloader möglich ist, booten Sie Ihr System auf folgende Art und Weise:
    ? Booten Sie von Ihrer CD oder DVD, wie bei der Installation.
    ? Wählen Sie beim Booten die Option "Installation" aus (ist voreingestellt).
    ? Danach die Sprache auswählen.
    ? Im nächsten Menu wählen Sie den Punkt "Installiertes System booten".
    ? Die root-Partition wird nun automatisch erkannt und von dieser wird das System gebootet. Die Installation wird fortgesetzt.
    ? Nach der Installation öffnen Sie eine root-shell und hängen den FAT-Datenträger in das System ein. (Zum Beispiel mounten Sie eine Diskette unter /media/floppy.)
    ? Kopieren Sie den Grub-Bootsektor aus dem Bootsektor der root-Partition (in diesem Beispiel /dev/sda3) auf den FAT-Datenträger:
    dd if=/dev/sda3 of=/media/floppy/bootsek.lin bs=512 count=1
    Dieser Schritt, wie auch der folgende, muß bei Verwendung des Bootloaders Grub nicht nach jedem Kernel-Update wiederholt werden. Allerdings ist dies zwingend notwendig, wenn die Datei /boot/grub/stage2 "angefasst" wird (zum Beispiel bei einem Update Grub Pakets bzw. des Systems).
    ? Booten Sie Ihr Windows Betriebssystem. Kopieren Sie die Datei bootsek.lin vom FAT-Datenträger ins Hauptverzeichnis des Systemlaufwerks C:
    ? Fügen Sie in der Datei boot.ini (Attribute setzen) folgenden Eintrag am Ende hinzu:

    c:\bootsek.lin="SuSE Linux"
    ? Nicht vergessen, in dieser Datei ebenfalls den Timeout zu erhöhen, sollte er auf 0 Sekunden stehen.
    ? Falls die Datei boot.ini im Explorer nicht sichtbar ist, können Sie diese auch auch über die Systemsteuerung bearbeiteten. Bei Windows XP zum Beispiel auf folgendem Weg: Systemsteuerung -> Erweitert -> Starten und Wiederherstellen -> Erweitert -> Systemstart -> Bearbeiten
    ? Beim nächsten Booten sollte (wenn alles geklappt hat) ein entsprechender Eintrag im NT-Bootmanager vorhanden sein!

    -----

    Bemerkung:
    Bevor du den "dd"-Befehl benutzt, solltest du unter deiner windows-partition (ggf. schon gleich unter /windows/d oder ähnliches zu finden, ersteinmal eine Blanko-Datei namens bootsek.lin benutzen.
    Ich habe dazu pico genommen (einfach nur pico eingeben unter /windows/d)
    mit STRG+O kann man dann die Datei abspeichern. Zur Bestätigung einmal Enter drücken, fertig.
    Dann gehe nach /boot/grub und gib den dd Befehl ein.
    Statt dem "of=/media/floppy/bootsek.lin" gib dann einfach "of=/windows/d/bootsek.lin" (und den nahfolgenden Rest!) ein, und evoila. Die Datei wurde erstellt.
    Mit dem dd Befehl schreibt er nämlich die Daten aus /boot/grub in die bootsek.lin

    Einmal restarten, und du kannst dann unter dem XP-BootManager dein SuSe (oder was auch immer) starten :)

    Liebe Grüße,
    Sera
     
  8. franzkat

    franzkat CD-R 80

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    9.246
    Du hast sozusagen zwei Varianten.Du kannst den Bootmanger von Linux im MBR installieren oder Du rufst den Linux-Boot-Manager über die boot.ini von XP auf.Dazu mußt Du den Bootsektor von Linux extrahieren und als eine Datei(z.B. linux.lnx) auf der XP-Startpartition ablegen.Bequem geht das Extrahieren und in die boot.ini- Einbinden mit dem kleinen Freeware-Tool Bootpart.
    Wenn Du XP als NTFS-Partition installiert hast, mußt Du darauf achten, dass die Linux-Partition genug Festplattenplatz für die Installation hat, denn der Linux-Partitionierer kann aus lizenzrechtlichen Gründen NTFS-Partitionen nicht verkleinern,diese werden dann bei nicht ausreichendem Platz mit den entsprechenden Folgen gelöscht.

    franzkat
     
  9. anakin_x4

    anakin_x4 Megabyte

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    Hi,

    kann mich dem Posting von wickey anschliessen; zufällig gerade diese Kombination auf einen Rechner gepackt. Zuerst XP installiert, anschliessend Mandrake 9.0 hinterher (umgekehrt könnte Probleme geben). Der lilo von Mandrake bietet beim Start die Wahl zwischen beiden Systemen. Zur Not kannst Du es auch so einrichten, dass Linux den Bootloader der HD nicht anfasst, sondern ihn auf eine Diskette schreibt - dann kannst Du Linux nur booten, wenn die Disk drin ist (er bietet dann immer noch eine Auswahl an).

    Gruß,

    anakin_x4
     
  10. wickey

    wickey Megabyte

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    1.126
    Jede Linuxdistribution bringt ihren eigenen Bootmanager mit, die können auch XP booten. (Lilo, Grub, ...)

    grüße wickey
     
  11. dragon_MF

    dragon_MF Megabyte

    Registriert seit:
    17. August 2001
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    1.109
    Na kloar! Zum Beispiel mit BootMagic von PowerQuest, welches du mitgeliefert bekommst, wenn du PartitionMagic installierst. (PM 5.01 gab\'s mal legal kostenlos auf PC-Welt-CD)
    Gruß

    Martin
     
  12. whisky

    whisky Ganzes Gigabyte

    Registriert seit:
    1. Oktober 2001
    Beiträge:
    11.014
    So sollte der Eintrag aussehen - nur die Einträge (hd2,4) und root=/dev/hdh5 musst du deinem PC anpassen

    title Debian GNU/Linux 3.0
    kernel (hd2,4)/boot/vmlinuz-2.4.18-bf2.4 root=/dev/hdh5 read-only vga=791
     
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