Longhorn: Code von XP SP 2 dient als Basis

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von frankkl, 31. August 2004.

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  1. frankkl

    frankkl Kbyte

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    Werden dann auch die Hartware anforderungen sinken ?


    :banana:


    frankkl
     
  2. Lactrik

    Lactrik Guest

    Warum sollte es? es wird immer der Code des vorigen Systems zugrunde gelegt, bei Windows XP war es Windows 2000, bei Win2000 war es Windows NT.

    Bei Win ME war es Windows 98SE und bei Win98 war es Win 95.

    Sie beginnen einfach nochmal von vorn, und das kann auch praktisch sein: So sind die ganzen Sicherheitsupdates, das Sicherheitscenter, etc. bereits integriert. Und ganz von vorne werden sie sicher nicht beginnen: Die bereits programmierten Funktionen werden sich modular mit relativ wenig Zeitaufwand integrieren lassen.

    Nur eben kein WinFS ... oder erst später. Aber ein Betriebssystem besteht ja (zum Glück) nicht nur aus dem Dateisystem :D
     
  3. frankkl

    frankkl Kbyte

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    Also:

    Windows 95 ==> Win 98 ==> Win 98 SE ==> Win ME

    Windows NT ==> Win 2000 Pro ==> Win XP ==> "Longhorn"



    Und woher kommt das... ==> Windows Server 2003 :rolleyes: ?


    :banana:

    frankkl
     
  4. LordSoban

    LordSoban Kbyte

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    Hallo,

    mich würde viel lieber Interessieren wann das Windows XP 64 rauskommt, 2006 ist noch weit, und bis dahin geht noch viel Zeit ins Land. Was nun endlich Aktuell sein sollte wäre Windows XP 64.

    MfG

    Lord
     
  5. Aschmunadai

    Aschmunadai Byte

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    Ich hab ein XP das funzt und kann damit machen was ich will. Wozu brauch ich ein Betriebssystem was unendlich an Systemresourcen verbrät um im Endeffekt doch nur zu rechnen.
     
  6. ichthys

    ichthys Kbyte

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    Windows NT Server ==> Windows 2000 Server ==> Windows Server 2003 ==> Windows Longhorn Server ==> et cetera
    Voraussichtlich in diesem Dezember. Übrigens basiert Windows 95 auf Windows 3.1, welches wiederum auf Windows 3.0 basiert, und dass wiederum auf Windows 2.0, dieses auf Windows 1.0 und alle auf MS DOS:D
     
  7. Lactrik

    Lactrik Guest

    Easy:

    Windows NT Workstation ==> Win 2000 Pro ==> Win XP ==> "Longhorn"
    Windows NT Server ==> Win 2000 Server ==> "Windows Server 2003"

    Obwohl man das so nicht beschreiben kann... meistens wird zuerst die Workstation-Variante entwickelt und daraus dann die Server-Variante. Nur war Windows Server 2003 eben weiter entwickelter als Windows XP, deshalb haben sie das hergenommen. Nun ist jedoch Windows XP wieder weiter entwickelter, also...? ;)

    Ist doch auch egal, hauptsache es kommt 2006 :p
     
  8. Levay

    Levay Byte

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    Das haben vermtulich früher auch viele gesagt, nur dass sie sich dabei dann auf XP bezogen haben. "Wer braucht schon XP, mein Windows 98 reicht mir völlig..."

    Ich habe sogar mal die Überschrift eines Artikels in einem alten Computermagazin gesehen, der sich mit der Frage beschäftigte, wer denn ein Atomkraftwert auf seinem Schreibtisch brauche.

    Gemeint waren damit 486er-Prozessoren. Die Kids heute wissen nicht mal, was ein 486er überhaupt ist...

    Levay
     
  9. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    ... Das ulkige ist nur, daß ein 486er mit Standardanwendungen für 95% (ich würde sogar sagen, mehr als 95%) der anfallenden Tätigkeiten ausreichen würden. Aber zwei Sekunden Wartezeit, bis ein Ergebnis vorliegt, zB beim Formatieren von Text, sind ja heut schon unzumutbar.


    MfG Raberti
    (aus dem Urlaub zurück)

     
  10. frankkl

    frankkl Kbyte

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    Windows NT Workstation ==> Win 2000 Pro ==> Win XP ==> "Longhorn"
    Windows NT Server ==> Win 2000 Server ==> "Windows Server 2003"


    Windows NT ==> Win 2000 Pro ==> Win XP ==> "Longhorn"


    Wenn alles die Windows NT Basis hat (Win XP + Win Server 2003),
    wieso dann der wechsel Win Server 2003 zu Win XP Programmcode
    :confused:


    frankkl
     
  11. Aschmunadai

    Aschmunadai Byte

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    Das ist es was ich gemeint hab. Die Betriebssysteme brauchen so immens viel CPU-Power. Schau dir blos mal diese Teletubbioberfläche von XP an. Klar, ich kann das ganze Gedöns abschalten aber warum muß das denn überhaupt vorhanden sein?
    Longhorn soll ja diese Taskleiste haben die immer sichtbar ist. Ich hab die mal ausprobiert. Der halbe Desktop war von dieser Leiste verdeckt.
    Mir ist schon klar daß die Geschmäcker verschieden sind, ist auch gut so, aber warum bitte muß den ein Betriebssystem 3Ghz CPU"s und 1GB RAM und Grafigkarten haben deren Chips erst noch konstruiert werden müßen, von den Festplatten ganz zu schweigen.
     
  12. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Ich ergänz mal:

    DOS => Windows 3.x => Win95

    Vermutung:

    Da OS/2 auch irgenwann mal von MS gekauft wurde, dürfte doch einiges in NT Eingang gefunden haben. Auch bei NT wird einiges an DOS drunter liegen. Spätestens die 386 kompatieblen Assamblerroutinen für den Standard-Prozessorbefehlssatz dürften in allen Windows drin sein... - zudem glaube ich nicht, dass die aktuellen Windowslinien sich so grundsätzlich unterscheiden.

    Gruss, Matthias
     
  13. Joa

    Joa Kbyte

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    Bei der Gelegenheit kann ich gleich mal eine Frage loswerden:

    Warum besteht das SP2 im wesentlichen aus einem Ordner namens i386?
     
  14. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Nunja, auch für das Setup des XP von der CD sollte dieser Ordner reichen. Warum der Ordner so heißt kann ich dir nicht sagen, aber was er bedeutet: Was in dem Ordner ist, ist zum Intel 386 kompatibel - d.h. gäbe es die künstlich eingebauten Hardwareabfragen nicht, sollte XP problemlos auf einem 386er laufen... - wo ich nicht mal einen Zweifel habe - so nebenbei, hat schon mal jemand den Versuch angetreten?

    Gruss, Matthias
     
  15. Lactrik

    Lactrik Guest

    Das ist schon immer so gewesen. Das SP2 enthält ja Elemente von Windows XP... dieses widerrum basiert auf der Technologie von Windows NT. Und das gab es früher in mehreren Varianten: i386 und Alpha. Das beschreibt die Prozessorart - mit i386 sind x86-kompatible Prozessoren (486, Pentium, Athlon und alle Folgemodelle) gemeint. i386 bedeutet soviel wie: SP2 für Pentium/Athlon und alle anderen x86-Prozessoren. Auf deiner Windows XP-CD findest du auch diesen Ordner... der bedeutet dann halt: Windows XP für Pentium/Athlon und alle anderen x86-Prozessoren.

    Neben x86 gibt es auch noch Alpha-Prozessoren und andere, in dem Fall heisst der Ordner auch anders. Zumindest früher bei Windows NT gab es das, ich glaube fast, heute gibt es nur noch die i386-Version.
     
  16. Lactrik

    Lactrik Guest

    Ich nehme an, weil im aktuellen Windows XP-Code schon gravierende Änderungen im Gegensatz zum alten Win Server 2003-Code drin sind. Es wurden doch mit dem SP2 etliche Änderungen vorgenommen, um Würmern und Viren die Verbreitung zu erschweren. Vielleicht ist es weniger Arbeit, mit dem aktuellen Code neu anzufangen, als die ganzen Patches in den alten Code einzuarbeiten?
     
  17. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    i386 ist auch ein Synonym für 32 Bit CPU.
    Und der Intel 80386 war die erste 32 Bit CPU für IBM-kompatible PCs und erschien bereits 1985; konnte sich aber erst 1991 gegen den billigeren 286 (bis 25MHz) als 386SX durchsetzen, die intern 32 Bit, extern aber 16 Bit-kompatibel war und somit auf den billigen 286er Boards verbaut werden konnte. Ab 1990 ging es mit dem Windows-Boom mit Version 3 los. Es konnte virtuellen RAM auf der Festplatte verwalten (Auslagerungsdatei), was bis heute im Prinzip so geblieben ist. Ok. das gab es schon ab Windows 2.x 386 (1987), aber das war eher ein Exot.
    Das erste vollständige 32 Bit Windows war Windows NT 3.1 1993.

    Wer mehr über die bisher erschienen Windows-Versionen wissen will, kann mal bei http://www.winhistory.de/WINDOWS.HTM vorbeigucken.

    Interessant ist z.B., dass
    Windows NT 3.1 5,6 Millionen Codezeilen hat und
    Windows XP (Codename NT5.1 Build 2600) 45 Millionen.

    Allein daran kann man sehen, wie schwer es ist, XP bugfrei (bekannte Bugs *g*) zu halten.

     
  18. deoroller

    deoroller Wandelndes Forum

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    Nur die empfohlenen, die von MS offiziell bekannt gegeben wurden.
    Die Mindestanforderungen dürften seit Entwicklungsbeginn von Longhorn fest stehen und die sollten nicht viel höher sein, als bei einem gut laufenden XP.

    Ich schätze mal, dass ein Pentium 3 1GHz oder Pentium 4 1,5 GHz mit 512MB RAM als Basis genügen könnte.


     
  19. lib

    lib Byte

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    65
    nun ja, was du da schilderst, sind die einzigen wirklichen Neuentwicklungen (abgesehen, dass NT fehlt). Aus jeder haben sie bisher 4-6 Betriebssysteme geschlachtet :D

    DOS, DOS 2, DOS 3, DOS 4, DOS 5, DOS 6
    Windows, Windows 2, Windows 3, Windows 3.1
    Windows 95, 98, 98 SE, ME
    Windows NT (1-4), 2000, XP, Longhorn.....
     
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