Longhorn: Microsoft will alles besser machen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 12. Februar 2004.

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  1. Zaeggu256

    Zaeggu256 Halbes Megabyte

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    nur sollten dann die jeweiligen Beta-Versionen für jedermann, der's will zugänglich sein, so könnte jeder was zum neuen Betriebssystem beitragen im sinne von:

    1. User nutzen die unterschiedlichsten Hardware-Konfigurationen!

    2. Jeder der eine Beta-Version nutzt, sollte Fehlerberichte weiterleiten und nicht blocken, so könnte dann später ein wirklich supergutes Betriebssystem auf den Markt kommen!

    3. Die ewigen Nörgeler sollten halt die Finger davon lassen, wenn's ihnen nicht zusagt, und nicht immer meckern, wenn sie nichts dazu beitragen wollen!

    Ich jedenfalls werde sobald ich die erste Beta habe, testen, testen, und natürlich fehler sofort online weiterleiten!

    Hoffentlich werden da möglichst viele mit den unterschiedlichsten PC's mitmachen, dann können wir, dies haben wollen, später dann ein hoffentlich sehr gutes BS erstehen!

    :dafür:
     
  2. emacs

    emacs Megabyte

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    Das kommt mir doch alles bekannt vor, vor allem die Neuerungen im Desktopbereich.

    Transparente Fenster finden sich seit längerem unter MacOS und unter KDE. Die Siedbar mit den "Kacheln" erinnern von der Idee her auch stark an einen Linux Desktop.

    Die integrierte Firewall bringt SuSE auch schon mit (nur, da taugt sie was).

    Das File-System aber ist die Härte, vermutlich wird damit kein einziges externes Programm mit klar kommen, das bedeutet für die Winuser, alles neu kaufen. Für Firmen ist damit vermutlich ebenfalls wieder eine neue Server-Generation fällig.

    Interessanterweise steht nichts über die TCPA und Palladium Features im Bericht, werden die etwa nicht mehr eingebaut, oder lieber totgeschwiegen?

    Fazit: MS kupfert immer mehr ab, die Innovationen werden zunehmend von anderen gemacht.

    Greg
     
  3. SRöttgen

    SRöttgen Kbyte

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    Transparente Fenster, Sidebar, WinFS...

    Bis auf WinFS handelt es sich ja nur um optische Änderungen (aus Luna wie Aero).
    Wo sind die eigentlichen Neuerungen, die ein Betriebssystem stabil und sicher machen?!
    In erster Linie wird dem Nutzer durch viele (vermutlich noch butere) Spielereien vorgegaukelt, wer würde sich ein "state-of-the-art" Betriebssystem ins Haus holen.
    Eine integrierte Firewall? Wer weiss denn schon was eingebaut wurde, damit die Sammelwut von MS nicht auffällt?

    Alles in allem bleibe ich dann doch lieber bei Win2k und Linux.
     
  4. jenspcw

    jenspcw Kbyte

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    bin mal verspannt, wie 'kompatibel' das sein wird. Wenn ich seh', wieviel Software heute noch nicht mal mit den Benutzerrechtseinschränkungen unter den Standard-XP-Konten zurechtkommt (Z.B Schreibrechte unter C:\Programme und sowas) , dann gnade uns Gott, wenn das WinFS kommt. Allein sowas geiles wie der Total Commender wird dann tierisch ins Schwitzen kommen müssen. Neue Versionen, die man dann vielleicht braucht, kosten meistens (unser) Geld. Also wieder Abzocke. Was lernen wir daraus: Es ändert sich nicht wirklich was, nur die Mittel zur Täuschung wandeln sich. "Nur Visionen und kein Plan..." *schwarzmal*

    der_skeptiker
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    DAS hört man aus Redmond seit ca. 1989!

    *GÄHN*

    Mir würde es reichen, wenn die mal was richtig gut machen würden...


    MfG Raberti
     
  6. Lebschi

    Lebschi Byte

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    Programme können auch über offene Sprachen miteinander kommunizieren. Dann könnten andere mitreden. M$ macht so die Produkte anderer Hersteller inkompatibel zu den eigenen. Wie soll so ein anderer Anbieter eine Chance haben, wenn er nur ein Produkt anbieten kann, das zu denen der meisten Benutzer inkompatibel ist?

    >> so fangen nicht irgendwelche Fummler und Hobbyprogrammierer an an unseren Systen zu basteln und wenns dann nicht mehr gut rufen Sie die Hotline an und schreien "Scheiss System".

    Offene Standards sind doch keine Bedrohung für die Software!

    Wenn es darum geht, Arbeitsplätze zu sichern und die Firma auszubauen, muss ich Dir Recht geben. Das kann kaum einer so gut wie Microsoft. Schlecht halt für den Wettbewerb und den Markt.
     
  7. cf11

    cf11 Kbyte

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    zu1.)
    Natürlich nutzt man eigene Standards um mit sienen Porgrammen zu sprechen....das machen fast alle Software-Hersteller. Ich arbeite für einen der Grössten, da ist das auchso. Bis jetzt hat sich da keiner beschwert .und es ist auch besser so...so fangen nicht irgendwelche Fummler und Hobbyprogrammierer an an unseren Systen zu basteln und wenns dann nicht mehr gut rufen Sie die Hotline an und schreien "Scheiss System".
    Natürlich bieten wir auch offene definierte Schnittstellen (OPC, WebClient)

    zu2.)
    Ich hoffe auch das meine Firma es der Konkurrenz schwer macht...mein Job hängt auch davon ab.

    zu3.)
    Warum vermarkten denn die anderen Ihre Innovationen nicht? Die haben doch jetzt 2 Jahre Zeit bevor das neue Windows kommt.
     
  8. Lebschi

    Lebschi Byte

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    1. Microsft unterstützt offene Standards - um mit der Konkurrenz kompatibel zu sein. M$ Produkte selber sprechen jedoch eine "Geheimsprache", die keineswegs offen ist. Produkte, die zu M$ kompatibel sein wollen, müssen die erst mal mühevoll entziffern (siehe samba, Office, NTFS, etc.)

    2. >> Warum machts die Konkurrenz MS so leicht?
    Die Konkurrenz macht's Microsoft nicht leicht, Microsoft macht's der Konkurrenz schwer. Siehe 1.

    3. Was die Innovationen und Neuerungen bei Microsoft-Produkten angeht, stimme ich emacs voll zu (obwohl mir der vi lieber ist ;-)).
     
  9. cf11

    cf11 Kbyte

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    aber offensichtlich reichts nicht aus wenn nur du sie benutzt...
    Wenn Du nicht Windows nutzt, was interessiert Dich dann das neue Windows?? Das kann Dir doch dann egal sein. Du müsstest dich doch eher für Dein BS interessieren.
     
  10. pcw_ano

    pcw_ano Byte

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    Ja bin ich.
    Der Aufbau eines Dateisystems spielt für 99 % aller Anwendungen überhaupt keine Rolle.
    Ist egal, ob NTFS 4.0 (NT 4.0), NTFS 5.0 (W2k), NTFS 5.1 (WXP) oder NTFS 6.0 (Longhorn, WFS), FAT (DOS) oder ext3 (Linux). Wenn ein Treiber zur Verfügung steht, ändert sich für die Applikation gar nichts.
    Die einzigen Apps, die betroffen sein könnten, sind diejenigen, die das Dateisystem direkt manipulieren, z.B. Defrag, Diskeeper oder sonst was. Alle anderen kommen mit dem Dateisystem überhaupt nicht DIREKT in Berührung.

    Bsp.: der Explorer: er erlaubt zwar das Kopieren, Schieben, Anlegen, Löschen von Dateien, aber welches Dateisystem verwendet spielt keine Rolle (es sei denn es unterstützt kein Kopieren, was selten sein dürfte). Ausnahme hier: Rechtevergabe: die ist Dateisystemabhängig. Damit hat eine normale Anwendung aber auch nichts zu tun.

    So lange die Vorteile transparent implementiert werden, kein Problem.
    Die einzige echte Neuerung ist hier, dass es wohl ein schnelles Verfahren geben wird, um alle Files eines Users zu identifzieren. Ich schätze sie werden es u.a. in einen neuen Datei-Auswahldialog einbauen. Somit ist jede Anwendung, die den Dialog nutzt, also ziemlich viele, schon mal gewappnet.
     
  11. emacs

    emacs Megabyte

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    Ich benutze eine Alternative.

    Microsofts Geschäftsgebaren ist seit geraumer Zeit gegenstand so mancher Gerichtsverhandlung.

    Greg

    EOT
     
  12. cf11

    cf11 Kbyte

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    wenn denn Windows so schlecht ist, warum gibs denn keine ernsthaften Alternativen??? Warum machts die Konkurrenz MS so leicht?

    Man kann doch MS nicht die Schuld dafür geben dass sie Marktführer sind und ihre Position ausnutzen, das macht jede Firma und das ist normal....da regt sich keiner auf.

    Also nicht meckern, sondern eine Alternative bieten.
     
  13. emacs

    emacs Megabyte

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    Natürlich werden sie es weiterentwickeln, und natürlich kannst du es dann kaufen. Aber deine alte Version läuft nicht mehr. Alte Server in Firmen auch nicht.

    Im Prinzip ist mir das egal, meine Software wird auch 2020 noch laufen.

    Greg
     
  14. emoticon

    emoticon Byte

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    Und du bist dann der Meinung, dass sich die Softwarehersteller nicht mehr um das neue Filesystem kümmern und ihre Software bis mindestens 2006 unverändert lassen...

    Klar, deine Grafikkarte wird ja auch nicht mit DirectX 458 klarkommen....

    Das war eine unüberlegte Antwort deinerseits! MS wird schon dafür sorgen, dass alle Softwarehersteller, die auf MS-Produkte abgestimmte Software herstellen, weiterhin mit ihren Produkten klarkommen werden. Das wäre ansonsten eine Art "Selbstmord".
     
  15. emacs

    emacs Megabyte

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    Du siehst doch, dass sie dem Markt hinterherlaufen, alles, was sie in ihre neuen Produkte einbauen, gibt es schon in den Konkurenzprodukten (besonders offensichtlich wird das bei Mozilla und IE)

    Eine marktbeherrschende Stellung ist für Innovationen schädlich, die macht nämlich faul (wozu was neues einbauen, wir haben 95% Marktanteil, die kaufen das schon)

    Standards kann übrigens nur eine Kommission festsetzen, nicht eine einzelne Firma, Standrad wird etwas dann, wenn es in Normen niedergeschrieben und frei zugänglich ist. MS hat evt. Quasi-Standrads gesetzt, diese sind aber nicht frei zugänglich, sondern müssen von anderen Herstellern durch ausprobieren herausgefunden werden (z.B. durch das SAMBA-Projekt).

    Greg
     
  16. cf11

    cf11 Kbyte

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    wie kann DER Marktführer den Markt hinterherlaufen???? Das verstehe ich nicht. Es ist doch MS die den Markt beherschen und Standards setzen....
    Vielleicht wirds ja bis zum Erscheinen vom Neuen Windows auch ernsthafte (kommerzielle) Alternativen geben (ausser Mac).
     
  17. emacs

    emacs Megabyte

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    Du bist also der Meinung, dass heutige Versionen vom Total Commander mit dem neuen Dateisystem klarkommen?

    Un du bist auch der Meinung, dass sich die Vorteile des Filesystems in einem Netzwerk mit Server2003 nutzen lassen?

    Greg
     
  18. pcw_ano

    pcw_ano Byte

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    75
    Bei deiner Ahnung über Betriebssysteme solltest du deine Meinung besser für dich behalten.
    Den Rest deines Textes kann man sich damit eigentlich auch sparen.
     
  19. Lebschi

    Lebschi Byte

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    MS kupfert viel ab, das ist klar. Ich finde es auch sinnvoll, wenn gute Ideen und sinnvolle Neuerungen von anderen Entwicklern weiterverwendet werden. Das verbessert die Produkte und kommt schließlich allen zu Gute.

    Microsoft kopiert viel und gerne, auch aus der Linux- und Unix-Welt. Viele wissen das leider nicht.
    Doch wenn jemand ein Feature verwenden will, dass dem eines M$-Produkts auch nur ähnlich ist, ist das Geschrei groß und es prasselt Klagen aus Redmond.
     
  20. Schatz_Thomas

    Schatz_Thomas Byte

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    Ach nicht, da könnte ich dir aber das gegenteil Beweisen! Skibindungen nämlich! Entwickelt meine Firma, und die Hersteller schreien, dass sie etwas total Neues und viel Besseres entwickelt haben! Und wenn man weiß auf was man achten muss, dann gabts das schon seit Jahren und die Konkurenz verwendet es auch schon!!! Und dann soll das der ganz große Durchbruch sein! :totlach:

    WinMe kann ich nicht viel drüber sagen, hatte ich nicht, aber WinXP, Win2k, 98, 95, 3.11, DOS6.2,...
    Und es ist schon ein gewaltiger Schritt zwischen XP und 3.11.
    "Zwischen 3.11 und 95a ist ja kein großer Unterschied, der Umstieg lohnt sich nicht!" hieß es damals.
    Plug and Play,usw. sind praktisch und werden sicher oft verwendet!

    Wenn ich ein Softwarehersteller wäre würde ich lieber auch kleine Schritte machen, als einen riesigen Schritt! Denn mit einem kleinen Schritt würden Benutzer eher schritthalten können, mit der Technik als mit einem rießigen Schritt!
    Setz einen Win3.11 User vor XP und der würde sich niemals auskennen!
    Und man kann mit mehreren kleine Schritten mehr Geld verdienen als mit einem Großen! Und wieso sollte MS da anderst denken als der Rest der Welt?
    Thomas
     
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