1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
    Information ausblenden

Macht es Sinn 512MB RAM auf 1024MB zu erweitern?

Dieses Thema im Forum "CPU, BIOS & Motherboards, RAM" wurde erstellt von ratlos99, 27. Oktober 2003.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. ratlos99

    ratlos99 Byte

    Registriert seit:
    5. Februar 2003
    Beiträge:
    24
    Habe einen P4 2,4 mit 512MB DDR333 und WinXP Pro. Nun spiele ich mit dem Gedanken, weitere 512MB RAM einzubauen. Jetzt hab ich mir aber mal den Spaß gemacht, die Systemleistung im TaskManager zu beobachten. Dabei ist mir aufgefallen, dass

    1. im Durchschnitt 230MB RAM physischer Speicher ungenutzt ist und
    2. trotz freien physischen Speichers die Auslagerungsdatei zu 200MB mit Daten gefüllt ist.

    Jetzt frage ich mich zum einem, warum WindowsXP Pro nicht den physischen Speicher nutzt, sondern die Auslagerungsdatei und zum anderen, ob sich weitere 512MB RAM überhaupt lohnen, wenn doch WinXP anscheinend den Speicher eh nicht voll ausnutzt?
     
  2. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Ich sage nichts anderes... ab 384MB kann man produktiv arbeiten, ab 512MB macht es Spaß. 1024MB braucht man höchstens für EBV, Database Server, Volllast-ApplicationServer oder Testsysteme, auf denen Lasttests gemacht werden.

    Und für noch größere Ansprüche gibt es Load Balancing und Cluster.

    Aber hier wurde behauptet mit 128MB könne man unter XP entwickeln... und das glaube ich nicht. 128MB reichen ja gerade mal, um das System "ruckelnd" zu starten und sich an den regen Festplatten-Aktivitäten beim Auslagern zu erfreuen...
     
  3. Freeck

    Freeck Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    8. November 2002
    Beiträge:
    781
  4. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Ich will ja nicht wissen, was Du entwickelst, sondern hätte gerne eine solch sparsame Entwicklungsumgebung - ich kenne jedenfalls keine.
    Was man da für Kosten einsparen könnte - das würde Arbeitsplätze schaffen...
    Aber leider kommt man heute mit 128MB nicht mehr weit. Sicher reichen 128MB, wenn man mit einer vier bis fünf Jahre alten IDE wie VB 4.0 bzw. 5.0 entwicklet - Enterprise Software braucht leider doch etwas mehr Ressourcen...

    Ich lasse mich aber gerne vom Gegenteil überzeugen.
     
  5. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Dann mal eine Frage, was und womit entwickelst Du denn?
    Enterprise Anwendungen oder Hobby-Umfeld?
     
  6. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Es ist ja schön, wenn sich das OS mit weniger als 128MB zufrieden gibt. Aber unter Anwendungsentwicklung verstehe ich nicht vi oder Notepad bei 80x25 Zeilen.

    Wenn man mehr als Perl-Skripte schreibe möchte, benötigt man eine IDE, meist braucht man noch einen Server (ApplikationServer bei Web-Anwendungen) und eine Datenbank (meinetwegen auch mySQL). Dann für bestimmte SPrachen eine Laufzeitumgebung (.NET, Java, PHP, Perl) usw.

    Und wer da mit 128MB auskommt, ohne dass er pro Stunde 30 Minuten auf die Festplatte warten muss, die am Auslagern ist, der ist ein Zauberer...
     
  7. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    @h3adbang3r:
    Hat ja auch niemand behauptet. Außerdem ist Windows von sich aus langsam, fett und bedienerunfreundlich genug, da braucht es nicht noch KDE. Wer es trotzdem unbedingt will, kann es ja mit Cygwin per Emulations-Layer laufen lassen (läuft doch unter Cygwin, oder?). Aber dann brauchst du noch eine ganze Ecke mehr Speicher, denn Windows bringt keinen XServer mit und neben dem windowseigenen Toolkit muß auch noch QT geladen werden ... nur um dann einen kompletten Desktop auf Windows aufzusetzen.
     
  8. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    # Für Linux/OSX gilt im übrigen dasselbe.

    Echt? Lief mit 16MB und fvwm2 hervorragend. Und fvwm kann genauso viel wie alle Windowmanager zusammen. Das Teil ist irre mächtig, entsprechend komplexe Konfigfiles.

    Mit FBSD komme ich direkt nach einem Reboot auf gerade mal 40MB, da laufen dann aber schon X, nen FTP-Server, 8 gettys, Dinge wie das Modul für die Linuxkompatibilität sind an, ein rxvt läuft. Noch dazu nimmt sich das OS den Speicher afaik recht großzügig, solange genug davon da ist.

    Wenn man natürlich noch KDE läd, kann man gleich nochmal 20-25MB mehr veranschlagen, ist halt ziemlich fett und aufgeblasen. Warum der Bootprozess dadurch aber nun langsamer werden soll, ist mir irgendwie unklar. (Also unter Linux/FBSD, bei Windows weiß ich es nicht. Ist mir auch egal.)
     
  9. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Nun, das mit den 128MB ist die Werbeaussage von Microsoft. Nur was nützt mir ein Rechner mit XP, der schon beim Öffnen des ersten Fensters 1 Minute braucht, weil er vor lauter Auslagern nicht zu Laden der Programmdateien kommt?

    Ich weiß ja nicht was Du als Anwendungsentwicklung bezeichnest... aber mit 128MB kannst DU froh sein, dass Windows überhaupt irgendwann den Bootvorgang beendet.
    Für Linux/OSX gilt im übrigen dasselbe.

    Nun, ich sagte nicht das ich grundsätzlich alle Programme offen habe, aber es ist ein gutes Gefühl dass ich es kann, falls es einmal nötig ist. Denn wenn man mit Speichermangel seine Unproduktivität rechtfertigt, dann arbeitet man in der falschen Branche.
     
  10. cirad

    cirad Kbyte

    Registriert seit:
    24. Februar 2001
    Beiträge:
    509
    @kukkuck:
    Naja, wenn du meinst, immer alles wieder zu schließen, nachdem du es einmal gebraucht hast, kannst du das ja machen. Mich würde es ziemlich nervig, alles später wieder neu zu öffnen, zu laden/klicken/suchen/einzugeben.

    Das mit dem 48". Naja, zum einen gibt es virtuelle Desktops, zum anderen virtuelle Auflösungen. Also kein Problem. Und Server/DB laufen ohnehin nicht auf dem Desktop.

    # Es gibt fortschrittliche Betriebssysteme, denen reichen bei der
    # Anwendungsentwicklung ganze 128 MB: Windows XP Professional
    Möglich. Leider hat XP trotzdem einer der schlechtesten Speicherverwaltungen, die man so finden kann. ;)
     
  11. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Nun, ein Teil der genannten Applikationen laufen im Hintergrund... dann gibt es fortschrittliche Betriebssysteme, die ihre Anwendungen auf mehrere virtuelle Bildschirme verteilen... und inzwischen kann man sich auch zwei 17" TFT-Bildschirme leisten und mit der entsprechenden Grafikkarte ist professionelles Arbeiten kein Problem mehr...

    Und wer bei der Anwendungsentwicklung immer erst ein Programm schließt, um ein anderes öffnen zu können spart an der falschen Stelle. Würde man nämlich die Wartezeiten/Auslagerungszeiten beim Programmwechsel mal addieren und das Gehalt eines Informatikers zugrunde legen, dann lächelt man über eine Speicherleiste und jede Diskussion ob sie nötig ist oder nicht als Chef.
     
  12. ThorstenBerlin

    ThorstenBerlin Byte

    Registriert seit:
    18. Mai 2000
    Beiträge:
    66
    Vielleicht bringt diese FAQ ein wenig Licht ins Dunkel?!
    Wer aber zum ersten Mal den Begriff Registrierung hört, der sollte die Finger von den Registry-Einträgen lassen.

    http://www.faqweb.de/tip0086.htm

    PS Für die Java-Entwicklung bzw. Entwicklung überhaupt, sollte ein Rechner mit 512 MB und mehr ausgestattet sein. Denn in der Regel läuft eine IDE und, sofern man Web-Entwicklung betreibt, noch ein Applikation-Server. Dann läuft eventuell noch eine Datenbank, mehrere Browser-Instanzen, vielleicht Acrobat Reader, ein Grafikprogramm, Word usw. Professionelle Programmierung bzw. die benötigten Programme und Services sind leider speicherhungrig...
     
  13. Roland70

    Roland70 Byte

    Registriert seit:
    24. Juli 2003
    Beiträge:
    45
    Versuch doch mal die Auslagerungsdatei zu verkleinern auf ca 50MB, dann kann er dort nicht soviel nehmen.
     
  14. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    ok danke - scheiß windoof, verwirrt einen nur
     
  15. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    kannst du mir da eins empfehlen oder mir einen link geben wo ich eins saugen kann?
     
  16. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    klartext

    ich gehe auf zb auf start-->ausführen-->dxdiag und lese dort dass im moment 137 megabyte meiner auslagerungsdatei verwendet werden (dieser fall tritt ein, wenn ich keine prozesse laufen lasse also keine anwendung außer die verbindung zum internet) - also muss windowas ja diese dateien auslagern ob

    jetzt die frage:

    wieso werden dateien ausglagert, wenn mein ram noch über 350MB platz bietet?

    gruß poweraderrainer
     
  17. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    ich frage mich schon wieder worauf du dich beziehst....

    vielleicht auf die ausgelagerten 130MB von windows?!?!?;)
     
  18. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    aida32 benutze ich bzw dxdiag
    wenn alle proggis geschlossen sind, also keine extra prozzesse laufen außer meiner wlan verbindung erhalte ich diesen wert

    hehe
     
  19. Poweraderrainer

    Poweraderrainer CD-R 80

    Registriert seit:
    5. Mai 2003
    Beiträge:
    9.178
    hi psychocyberdisc

    hab auch windows 2000 und es werden bei mir auch immer 137MB ausgelagert. du bist also nicht alleine
    hab übrigens auch 512MB

    gruß poweraderrainer
     
  20. psychocyberdisc

    psychocyberdisc Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    17. November 2002
    Beiträge:
    696
    Hi ratlos99,

    wenn du Zeit zum Lesen hast empfehle ich dir diesen Thread hier:
    http://forum.pcwelt.de/showthread.php?s=&threadid=97552

    Mir war nämlich auch aufgefallen, dass mein Windows 2000 ständig 140 MB auslagert, obwohl ausreichend Platz im RAM (512 MB DDR) gewesen wäre.

    Also habe ich 'nen zweiten 512er-Riegel ins System gesteckt.

    Ergebnis:
    Nun habe ich 1024 MB RAM und Windows lagert weiterhin 140 MB aus :).

    :confused:

    Strange...

    psy
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen