Mandrake 9.2 und problem mit APM Dienst

Dieses Thema im Forum "Linux-Distributionen" wurde erstellt von onikron, 7. Januar 2004.

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  1. onikron

    onikron Byte

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    Hallo.

    So habe auch schon gegoogelt jedoch nur rausgefunden, dass APM irgendwas mit Notebooks und deren Batterie zu tun hat. Habe jedoch einen desktop-PC.

    Ich habe mir die 3 cds von Mandrake 9.2 aus dem Internet geladen.
    Installation lief problemlos.

    Problem:
    Beim Booten kommt ja erstmal der blaue Bildschirm mit der Fortschrittsanzeige, ich also erstmal ESC gedrückt für detail-modus.
    Beim Laden des APM-Dienstes bleibt der Bootvorgang hängen. Hab da schon ne viertelstunde mal gewartet, aber nichts ist passiert. ich komm also nicht mal in die bash. Kann keine Befehle eingeben, wie exit, etc. Hilft nur noch reset Knopf.

    Inzwischen hab ichs schon mehrere Male neu probiert. Immer gleich, bei der Fortschrittsanzeige ist es etwa bei 65 %.

    Bei google kam nur raus:
    apm=off
    im LILO in so ein Feld einzutragen, da ist aber keins.

    Kann jemand helfen? danke
    MfG
     
  2. bitumen

    bitumen Megabyte

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    lieber sein lassen, notfalls kann es jedoch funktionieren. hier kannst du nach rpm-s suchen...
     
  3. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    lieber lassen
    aber manchmal gehts
    wie z.B. yahoo messenger
     
  4. onikron

    onikron Byte

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    kann man eigentlich rpms die eigentlich für suse oder redhat sind auf mandrake installieren oder sollte ich das sein lassen?
    (z.b. kde/suse oder mplayer/redhat)

    gruß
     
  5. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Die lilo-einstellungen kannst du über /etc/lilo.conf verwalten. einfach mit einem texteditor ändern, ggf einträge entfernen.
    wenn du da den 2.6.2rc raus hast, kannst du auch in /boot und unter /lib/modules alles von 2.6.2rc löschen.

    gruß, buhi
     
  6. onikron

    onikron Byte

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    also werd ich 2.6.2Rc nicht mehr los?

    ich hab für "make oldconfig" gefunden, dass die alte konfigurationsdatei verwendet und nur bei neuen funktionen gefragt wird ob man diese installieren möchte.

    15 mb ist nicht die welt. aber irgendwann wäre mir lilo zu überlastet/voll, aber da lassen sich doch bestimmt einzelne Bootmöglichkeiten rausnehmen.
     
  7. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Wenn du die sourcen nicht mitinstallierst, brauchst du für eine version ganze 15mb :o)

    Ich würde 2.4 lassen, platz braucht es ja fast keinen. Es gibt nämlich immer wieder zeugs wie vmware und sldm, welches nur mit 2.4 funzt.

    mit moldconfig kannst du nur die alte konfiguration (Makefile) wiederherstellen. Wenn der kernel so wie er ist, funktioniert, kannst du alles so lassen.

    gruß, buhi
     
  8. onikron

    onikron Byte

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    und wie geht es theoretisch?
    nach einem Monat oder so kann man sich doch schon recht sicher sein, dass der kernel gut läuft man die ältere version nicht mehr braucht, denke ich mal.
    und irgendwann gibt es ja auch wieder kernel 2.8 und wenn dann der 2.6 bei einem läuft, brauch man den 2.4 doch wirklich nicht mehr.

    wird bei der patch-...bz2 variante von kernel.org auch die alte version beibehalten?
    wenn ich jetzt unter 2.6er version patche, also 2.6.x auf 2.6.y dann müsste doch die datei version reichen, oder?


    ich muss gestehen, ich hab noch nicht kompiliert, hab erstmal die variante mit dem cooker ausprobiert aus dem supernature-forum. habe versucht selber zu kompilieren mit make config, aber die funktionen sagten mir nichts und mit den erklärungen kann ich auch nicht wirklich etwas anfangen.
    ich habe jetzt aber den befehl make oldconfig gefunden.

    deswegen wollt ich auch fragen wie ich so eine kernelversion wieder wegbekomme, weil durch die cooker variante habe ich jetzt den 2.6.2RC, und das is ja unstable und ich möchte jetzt evtl mit "make oldconfig" den 2.4 von mir auf 2.6.1 updaten und dann wäre der 2.6.2RC ja unnötig...

    sry für den langen text

    MfG
     
  9. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    theoretisch ja
    aber wenn der kernel mal nicht funktioniert...
     
  10. onikron

    onikron Byte

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    also mit x hatte ich jetzt keine probleme.
    verbraucht das nicht sehr viel festplattenplatz wenn alle kernelversionen nach ein paar updates immer noch bootbar sind??
    kann man nicht die alte version löschen wenn die neue funktioniert?
     
  11. rapmaster

    rapmaster Halbes Gigabyte

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    ganz konservativ würde ich den 2.4.24 nehmen.
    2.6.x <= da musste ich x neu konfigurieren und wenn ich unter 2.4.x war wieder neukonfigurieren.
    das hat ziemlich genervt

    mfg
     
  12. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Deine installation bleibt erhalten, die einstellungen auch, es gibt halt dann 2 kernel, die das selbe root-filesystem verwenden. im lilo kannst du so viele einträge machen, wie du willst. nicht jeder ist ein eigenes system. (zb linux mit failsafe oder nonfb)

    gruß, buhi
     
  13. onikron

    onikron Byte

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    wird da jetzt ein ganz neues betriebssystem angelegt wenn das im lilo steht?
    wird da nicht gepatcht, so dass meine installationen und meine einstellungen etc immer noch vorhanden ist?
     
  14. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Der pach ist zum updaten des kernels gedacht. Ich gleube kaum, dass man ein majorrelais mit einem pach aktualisieren kann.
    Lade dir am besten die linux-2.6.1.tar.bz2 herunter. Damit gehts bestimmt.

    gruß, buhi
     
  15. onikron

    onikron Byte

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    was ist außer der datei größe der unterscheid zwischen diesen dateien von kernel.org?
    patch-2.6.1.bz2 (700 kb)
    linux-2.6.1.tar.bz2 (30 mb)

    würde die patch schon für mich reichen um von 2.4 auf 2.6 zu updaten?
     
  16. bitumen

    bitumen Megabyte

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    in deinem kernel ist alles mögliche an unbenötigten treibern drinn, damit es möglichst auf jeder kiste läuft.
    Beim konfigurieren des kernels ist bei jeder option ein hilfetext vorhanden, den solltest du lesen. Das musst du jedoch nur 1x machen, das meiste bleibt bei den kernelversionen immer gleich, es ist nicht so schwer. kaput machen kannst du nichts, schlimmstenfalls hast du die benötigten treiber nicht im kernel enthalten. dan musst du einfach rebooten, und mit dem alten kernel starten. das kannst du schön im lilo menü auswählen.

    gruß, buhi
     
  17. onikron

    onikron Byte

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    im moment ist in meinem kernel doch auch alles drin, oder wurde der irgendwie bei der installation angepasst?

    es kommt mir nämlich immer noch ziemlich kompliziert vor das kompilieren?
    kann ich mir da irgendwas kaputt machen?

    edit:
    leider ist im cooker auch nur kernel 2.6.0 aber es gibt 2.6.1, also noch ein grund mehr selbt zu kompilieren....

    mfg
     
  18. bitumen

    bitumen Megabyte

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    Da wird der kernel aktualisiert. Müsste problemlos funktionieren. Da hasst du allerdings wieder jeden unnötigen blödsinn im kernel...

    buhi
     
  19. bitumen

    bitumen Megabyte

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    @ onikron

    KDE gibt es als source oder als rpm. es ist egal, welche du verwendest. Bei dem rpm-paket musst du nichts kompilieren.

    Beim installieren einer source-rpm wird einfach die kernelsource entpackt. Das gleiche kannst du mit der bz2 doer gz datei von kernel.org machen, wobei ich dir den originalen/ungepachten kernel empfehle.

    minianleitung:
    bzip -d /pfad/zu/kernel_source
    tar -xvf /pfad/zu/kernel_source
    cd /pfad/zu/kernel_source
    make defconfig
    make menuconfig #da kannst du den kernel konfigureren
    make all
    make install_modules
    make install
    reboot


    gruß, buhi
     
  20. onikron

    onikron Byte

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    Danke für die große Hilfe bisher.

    Ein update für kde muss ich ja sicher auch selber kompilieren, oder?

    gibt es da und für das Kompilieren des Kernels eine deutsche Anleitung für die aktuellsten Versionen?

    auf kernel.org sind es keine .src.rpm, sondern .bz2
    was sind denn da für unterschiede beim kompilieren?

    edit:
    http://www.supernature-forum.de/vbb/archiv/topic/31803-1.html
    was hälst du davon? wenn ich es richtig verstanden habe lädt man sich den cooker von mandrake, aber installiert nur den kernel


    MfG
     
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