Mangelhafte Software kostet Bundesanstalt Millionen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von sg69, 15. Dezember 2005.

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  1. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    977
    "Durch die Fehler in dem von der Telekom-Tochter T-Systems entwickelten Programm A2LL entstünden der BA zudem Zinsverluste durch zu hoch berechnete Krankenkassenbeiträge für die Arbeitslosengeld-II-Empfänger."

    Aus eigener Erfahrung:
    Zu 99% sind die BEHÖRDEN daran Schuld, daß die Software noch nicht richtig funktioniert.
    Vor Jahren wurde neue Software auch in der Kfz.-Zul.Stelle Berlin eingeführt. Nach 5 Jahren lief diese noch immer nicht einwandfrei. Allerdings lag es daran, daß jeder Behördenchef Profilneurotiker ist und seinen Senf dazu geben wollte. Nachher wusste die linke Hand nicht mehr, was die rechte tut. Der Softwareentwickler sagte, daß einige Wünsche zu Problemen führen würden. EGAL - wir wollen es trotzdem und Schuld hat nachher der Entwickler...
    Dann jeden Tag neue Gesetze, die während der laufenden Entwicklung der Software berücksichtig werden mussten. Die Gesetze wurden aber von den Behördenchefs unterschiedlich interpretiert - ein ständiges hin und her war die Folge.
    Und dann viele Behördenmitarbeiter um die 45, die noch nie in ihrem Leben eine Computer-Maus in der Hand hatten, sollten das in 4 Wochen Crash-Kursen lernen. Angebliche Fehler, die wochenlange Fehlersuche zur Folge hatten, stellten sich als Bedienungsfehler heraus.
    Zu den Arbeitsagenturen: Die Leute die da sitzen haben von Tuten und Blasen keine Ahnung - teilweise Hohlköpfe pur.
     
  2. CRizi

    CRizi Kbyte

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    Beiträge:
    168
    Du scheinst ja perfekt über die Arbeit der deutschen Behörden informiert zu sein...
     
  3. Ratio

    Ratio Byte

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    Beiträge:
    76
    Guten Tag,

    also die Leute von T-Systems wissen doch ganz genau wer diese Programme bedienen muss.

    Dies lassen sich die Anwendungsingenieure, auch teuer genug bezahlen.

    Wenn man sich dabei ein Fehlerprotokoll anschaut und sieht was da nicht funktioniert, kann man nur zu der Feststellung, dass die Leute die das Zeug erstellt haben, keine Ahnung haben.

    Im übertragenen Sinn, bauen die Leute die Zündkerzen in den Tank. Hauptsache es kracht - oder wie?

    kr
     
  4. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Beiträge:
    5.094
    Was mich an der Meldung am meisten wundert: Es sollen wirklich nur 28Mio€ Schaden sein? Oder liegt das daran, daß die Hartz-IV-Empfänger keine Regreßansprüche haben oder geltend machen, wenn sie verspätet Geld bekommen oder es sogar überhaupt nicht erhalten? Das müßte alles den Leuten aufs Auge gedrückt werden, die für diesen Bockmist verantwortlich sind (Ich hatte grad geschrieben "Verantwortung tragen" ; ich mußte es ändern: sie "tragen" ja keine "Verantwortung", sie schieben die Verantwortung ab oder ziehen sich mit Haftungsausschlüssen aus derselben; Pfui Deibel!)

    Behörden! Sollte man alles privatisieren! Entweder sie gehen Pleite oder werden von Microsoft aufgekauft... (Noch so ein Horrorgemälde... Gruselabend)

    MfG Raberti
     
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