Marktforscher raten in puncto Desktop-Linux zu Realismus

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von MatthiKu, 23. Juli 2004.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. MatthiKu

    MatthiKu Byte

    Registriert seit:
    3. Oktober 2000
    Beiträge:
    32
    Ich meine, wenn dem wirklich so ist wie in dem Artikel beschrieben, muesste M$ doch keine Angst haben, oder? Was kümmert es den Elefanten, wenn eine Ameise ihr was vom Futter nascht? Warum dann die ganzen Anstrengungen, um von 95% Marktanteil (bei steigendem absolutem Volumen) ja kein Promille zu verlieren?
     
  2. Nameless23

    Nameless23 Kbyte

    Registriert seit:
    20. September 2002
    Beiträge:
    153
    Kommen diese "Marktforscher" aus Seattle?
     
  3. brzl

    brzl Halbes Megabyte

    Registriert seit:
    17. März 2004
    Beiträge:
    730
    Ich wünschte mir mal die Möglichkeit, das selbe Computermodell im Laden entweder mit einem gebrauchsfertig aufgesetzten Windows & Co. ODER mit einem ebensolchen Linux & Anwendersoftware kaufen zu können. Der Mehrpreis für MS sollte fair und kaufmännisch kalkuliert sein.

    Vermutlich würden beide Arten von Käufern dabei gewinnen: Die Linuxer kämen billiger zu ihrem Rechner und die Microsofties ebenso, Redmond würde in diesem Fall äusserst spitz kalkulieren, um keine Marktanteile zu verlieren.

    Wer heute im Laden einen Computer kauft, ersteht in der Regel ein vorinstalliertes Windows mit. Die Motivation, etwas zu löschen, wofür man gezahlt hat, und dann noch alle Risiken der Installation selber zu tragen, ist bei den meisten Menschen gering.
     
  4. XP Fan

    XP Fan Megabyte

    Registriert seit:
    6. August 2002
    Beiträge:
    1.258
    Hallo,

    MS ist ein US Unternehmen. Und in USA ist Geld der einzigste Lebenssinn. Und Geld vermehrt man am besten, in dem man seinen Marktbereich ausdehnt. Aber trotzdem ist zu beachten, dass das Spendenaufkommen von MS und Intel viele Menschen in USA vor dem Hungertod bewahrt.

    Ich selbst sehe Linux für Desktopsysteme auf einen Entwicklungsstand an, als man begann Windows als grafische Oberfläche für DOS zu entwickelt. Linux (ich "arbeite" mit Suse 9) ist mit der grafischen Oberfläche langsamm, unausgereift und nicht wirklich beherschbar. Ohne grafische Oberfläche aber im Desktopbereich völlig unbrauchbar.


    Uwe
     
  5. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

    Registriert seit:
    24. November 2000
    Beiträge:
    5.094
    Was soll denn immer dieser kurzsichtige Hinweis auf das Spendenaufkommen?

    1. spendet Microsoft nichts in Deutschland, obwohl auch hier die User für ihre Systeme zahlen (egal ob direkt durch Kauf der SW aus dem Regal oder als Goodie beim Aldi-PC, der wär ohne SW nämlich noch billiger). Also bezahlt auch der deutsche User den Unterhalt für Bedürftige in den USA, nicht Microsoft! Microsoft verteilt die Kohle höchstens.

    2. ist die Wohltätigkeit in den USA alte Tradition seit den Zeiten der Pilgerväter. Es gibt dort kein soziales Netz, das unserer Kranken- und Sozialversicherung vergleichbar wäre, also spenden diejenigen, die ohnehin nicht mehr wissen, was sie mit ihrem Geld denn noch machen sollen, für wohltätige Zwecke. Oder glaubt hier im Forum irgendjemand, daß es Herrn Ballmer oder Herrn Gates weh täte, wenn vom Vermögen doch mal noch ne Milliarde (Währung ist egal) fehlen würde?

    Na also. Geht doch. Wolln wir noch ein bischen weiterflamen? Schmeiß mal lieber Deine Scheuklappen weg!

    Nachtrag: Noch was!
    Wenn Dein Linux-Arbeitsplatz Dir so sehr zuwider ist, warum machst Du ihn nicht einfach frei für jemanden, der sich mit Freude an selbigen setzen würde? Ist doch ganz einfach! Nimm nen Zettel, schreib drauf: "Ich kündige!" Setz Deine Unterschrift drunter und gib den Zettel Deinem Chef! Er wird sich über einen Linux-Mauler weniger im Laden freuen.

    MfG Raberti
     
  6. XP Fan

    XP Fan Megabyte

    Registriert seit:
    6. August 2002
    Beiträge:
    1.258
    Hallo,

    ich kann dem Linux nicht kündigen... Ich muss mich damit rumplagen, weil ich es als Unterrichtsbereich mal mit anbieten will. Eine Alternative zu XP sehe ich es nicht mal im schlimmsten Alptraum an. Was aber nicht heißt, das Linux in paar Jahren nicht doch mal auch zu Hause vernünftig von normal Usern verwendet werden könnte. Aus winen WfW 3.11 ist ja auch mal ein XP prof. geworden.

    Bei mir kommt erschwerend hinzu, ich wohne in einer Kleinstadt. Hilfe bei Linuxproblemen, sprich Ansprechpartner, habe ich mit Mühe einen gefunden. Mit Lietratur sieht es auch übel aus. Zu den Windowsen gibt es wenigstens gute Bücher von MS Press. Da das Linux kostenlos ist, habe ich da faktisch 70 Euro für zwei dünne Bücher hingelegt. Leider konnte mir auch im Forum bei diversen Linuxproblemen keiner helfen.

    Es ist richtig, Gates tut es nicht weh zu spenden. Aber es würde vielen weh tun, wenn er es nicht täte.

    Uwe
     
  7. brand10

    brand10 Kbyte

    Registriert seit:
    2. Februar 2001
    Beiträge:
    354
    Tjo XP Fan... Dann bleib bei Windows, denn Linux Technisch scheint bei Dir der Zug abgefahren zu sein.

    Ich habe für Linux noch NIE ein Buch gebraucht, da im Internet nahezu JEDES Problem genaustens zu finden ist und auch meistens ein detailierter Lösungsansatz zu finden ist. (Es soll aber Leute geben die kommen auch mit Google nicht zurecht...)

    Gute Hilfen bei Windows Problemen ? Soll ich mal Lachen ?
    Die meisten User sind dermassen durch Windows verwöhnt, daß schon das kleinste Problem unüberwindbar erscheint. Einen solchen User soll ich also Fragen, warum XP bei mir ab und zu mit 60 Hz Bildwiederholfrequenz startet, anstatt mit 100 Hz ? (Nur ein Neustart behebt das Problem)

    Du wirst Lachen aber such mal eine Lösung zu diesem Problem. Du wirst keine finden. Das liegt hauptsächlich daran, daß Windows die Eigenschaft hat NIE gleich zu laufen. Selbst auf 2 völlig identischen Rechnern läuft das gleiche Windows "verschieden". Zu erkennen an diversen Fehlern die bei einem Rechner auftreten, auf dem anderen aber nicht. (Erwiesen und mehrmals getestet)

    P.S.: Raberti... Ich stimme Dir diesmal völlig zu :)
     
  8. XP Fan

    XP Fan Megabyte

    Registriert seit:
    6. August 2002
    Beiträge:
    1.258
    Hallo,

    ich kann nur von mir und meiner Erfahrung mit meiner Hardware sprechen. Und da ist XP prof das sauberste, stabielste Windows aller Zeiten. Ich habe es seit April 2002 im Einsatz, täglich bis zu 10 Stunden. In der Zeit hatte ich keine 6 Abstürze und fast jeder war auf _einen_ nicht zertifizierten Treiber zurückzuführen. Das was an Infos zum Server 2003 bei mir einläuft, muss dieser der absolute Hammer sein. Selbst habe ich noch einiges mit Novell zu tun, auch brauchbar. Linux als Serversystem, keine Problem damit. Linux auf Desktops, klopps in die Mülltonne...Sorry!

    Färerweise muss ich sagen, das einige mit XP massive Probleme haben. Allerdings sind das oft Systeme ohne reine Intelplattform.

    Bücher von MS Press sind 1A, wenn auch nicht preiswert. Komme ich da nicht weiter, kann ich andere MCSE ansprechen.

    Probleme unter Linux, selbst elementarer Art, konnten mangels Hilfe nicht gelößt werden. So, warum der Kallender unter Morzilla nur als root läuft.

    Ich rede auch nicht davon, eine Linux CD einzuwerfen, 20x OK zu klicken und dann zu schreien, "Hurra, mein Linux läuft!" Ich rede davon, ein sauberes, stabieles und sicheres System zu bekommen. Es per z.B. KDE administrieren zu können. Parameter auf der Kommandozeile sind seit 10 Jahren out. Sie dienen lediglich als mächtiges Werkzeug, um unter den "richtigen" Windowsen zusätzliche Möglichkeiten zu haben.

    Alleine die Grundfachliteratur zu XP prof umfasst ca. 2500 Seiten. Finde diese mal zu Linux...

    Was Schulungen anbelangt, prof. Linuxschulungen kosten identisch mit MS Zertifizierungen.

    Falls hier ein wirklicher Linuxprofi liest, für Mailkontakt wäre ich dankbar. Bis jetzt hatte ich zu Linux nur Fragen, keine Antworten...

    Uwe
     
  9. brand10

    brand10 Kbyte

    Registriert seit:
    2. Februar 2001
    Beiträge:
    354
    Jeder kann sich ohne jede Probleme Linux selbst beibringen. Dazu braucht man weder Bücher noch Lehrgänge. Das Problem ist lediglich die Faulheit einiger Administratoren.

    Keine große Kunst, wenn man sich z.b. Windows 98 anschaut...

    In der Tat... Das System hing sich bei uns in der Firma ständig und ohne erkennbare Gründe weg, weil der Server an einem KVM Switch hing.

    Typisch Windows Opfer würde ich sagen. Lösch mal beispielsweise in deinem Windows/system32 Verzeichnis alle Dateien mit der Endung EXE.
    Viel Spaß mit der Grafischen Oberfläche. Aber weil Du ja von Konfigurierbarkeit geredet hast, hier ein anderes Beispiel:

    -------------------------------------------------------------------------------
    Erstellen eines Alias auf der Loopback Einheit, für den Dispatcher:

    AIX: ifconfig lo0 alias Cluster Adresse netmask Netzmaske
    HP-UX: ifconfig lo0 alias Cluster Adresse
    Linux: ifconfig lo0 alias Cluster Adresse netmask 0.0.0.0 up

    Windows NT:

    1. Klicken Sie auf Start und dann auf Einstellungen
    2. Klicken Sie auf Systemsteuerung und dann doppelt auf Netzwerk
    3. Fügen Sie den MS Loopback Adapter Driver hinzu

    3.a Klicken Sie im Fenster Netzwerk auf Netzwerkkarten
    3.b Wählen Sie MS Loopback Adapter aus und klicken Sie dann auf OK
    3.c Legen Sie die Installations-CD ein, wenn Sie dazu aufgefordert werden
    3.d Klicken Sie im Fenster Netzwerk auf Protokolle
    3.e Wählen Sie TCP/IP Protokoll aus und klicken Sie dann auf Eigenschaften
    3.f Wählen Sie MS Loopback Adapter aus und klicken Sie dann auf OK

    4. Setzen Sie die Rückschleifenadresse auf die Cluster-Adresse. Akzeptieren Sie die Standardmässige Teilnetzmaske (255.0.0.0) und geben Sie keine Gateway-Adresse ein.

    Anmerkung: Der MS Loopback Adapter wird möglicherweise erst dann in der TCP/IP Konfiguration angezeigt, wenn Sie die Netzwerkeinstellungen verlassen und erneut aufrufen.

    -------------------------------------------------------------------------------

    So. Jetzt überleg mal selbst ob die Konsole zur Administration wirklich veraltet ist.
    Damit ist das Thema für mich auch beendet.
     
  10. Zombie

    Zombie Byte

    Registriert seit:
    6. Juli 2000
    Beiträge:
    11
    *loool* Genau daran habe ich auch gerade gedacht.

    Die Windows-Jungs können gar nicht mehr mit der Konsole umgehen, weil sie ja so OUT ist. Aber wie umständlich dadurch viele Dinge geworden sind, wollen sie nicht wahr haben.

    Klar kann man an der Konsole keine Grafiken bearbeiten, aber zur Administration ziehe ich die Konsole vor.
     
  11. Iluvatar

    Iluvatar ROM

    Registriert seit:
    26. Juli 2004
    Beiträge:
    1
    XP Fan findet keine gescheiten Linux-Bücher? Aber er hat schon mal was von Internet gehört?? Dann könnte er sich da auch Bücher von Markt&Technik, mitp O'Reilly und was weiß ich besorgen. Da gibt es jede Menge Bücher über Linux und CoKG. Jede Wette, dass es fast genau so viele Bücher über Lin wie über Win gibt (allerdings: wer brauch die schon??)
     
  12. ulysses

    ulysses ROM

    Registriert seit:
    20. September 2000
    Beiträge:
    7
    So, ich muss jetzt mal den Dampf ablassen, der sich bei mir in den letzten 6 Jahren aufgrund von Linux aufgebaut hat.

    Erst einmal vorweg: fast jeder meiner besten Freunde benutzt seit längerem Linux ohne Probleme, ich habe also +/- 10 Leute um mich herum, die meiner Meinung nach sehr gute Linuxkenntnisse haben. Einschränken muss ich aber, dass es bisher lediglich einer geschafft hat, wirklich auf Windows zu verzichten, da alle anderen wegen ihres Studiums auf Windows angewiesen sind. Dies liegt daran, dass die Lotus Notes-Unterstützung schlicht und einfach mangelhaft ist und man eine Gruppenarbeit mit Straoffice vergessen kann, da man nicht vom Rest der Gruppe verlangen kann, auf OpenOffice umzusteigen. Dass Linux aber einwandfrei laufen kann, habe ich oft genug gesehen.

    Mein Problem mit Linux basiert auf Hardwareproblemen mit jetzt insgesamt 4 Rechnern:

    Rechner 1:
    kein Sound + damals kein ISDN möglich --> Linux keine Desktopalternative
    Rechner 2:
    Neue Sounkarte, zunächst kein Sound, dann endlich einen Treiber gefunden. Ergebnis, nachdem ich mich ins Kernelkompilieren eingearbeitet habe: Sound unter Konsole JA, unter KDE stürzt der X-Server ab. Fazit: Keine Alternative zu Windows, wo ich alle 320 Kanäle der Karte nutzen kann und nicht nur einen.
    Rechner 3:
    Neue Soundkarte: Problem siehe Rechner 2, W-LAN --> kein Support, da ich aber nun mal auf W-Lan angewiesen bin, bleibt Linux immer noch unbrauchbar.
    Rechner 4: mein Laptop, ich habe ihn extra mit einem Linuxfachmann ausgesucht, der meinte, er müsse funktionieren. Leider verwendet Toshiba modifizierte nVidia-Chipsätze, so dass ich erst nach vielen Spielereien den X-Server verwenden konnte. Auf den Gebrauch eines externen Bildschirms darf ich immer noch verzichten. Ausserdem funktioniert auch hier die W-Lan-Karte nicht :(

    Wenn ich Freunden davon erzählt habe, welche Probleme ich mit Linux habe, wollten sie mir immer sofort helfen (danke nochmal an alle für die vielen Stunden vergeblicher arbeit). Bisher ist aber jeder an meiner Hardwarekonfguration gescheitert.

    Das soll kein Linux-Hass-Beitrag sein! Ich würde es für mein Leben gerne nutzen. Allerdings gehört für mich zu einem guten OS auch, dass es meine Hardware unterstützt.
     
  13. brand10

    brand10 Kbyte

    Registriert seit:
    2. Februar 2001
    Beiträge:
    354
    Mit der etwas mangelhaften Unterstützung was neuere Hardware betrifft, gebe ich Dir vollkommen recht. Mir geht es auch nicht darum Linux schön zu Reden. Alles hat seine Vor und Nachteile.

    Das mit den Treibern zum Beispiel ist so eine Sache...
    Das diese fehlen ist nämlich häufig nicht die Schuld von Linux.
    Die Gründe dafür sind eigentlich Logisch:

    Würden mehr Leute Linux auch im Desktop Segment eine Chance geben, würde auch die Nachfrage für bestimmte Treiber steigen. Die Hersteller müssten sich diesen wünschen irgendwann beugen, denn nur durch zufriedene Kunden lässt sich Geld verdienen.
    Freiwillig kann man dies von den Firmen nicht erwarten, denn Treiber für Linux zu entwickeln kostet Geld. Geld für Programmierer und Geld für den Support. Man darf nicht vergessen, daß dann auch Linux Kunden bei der Hotline anrufen würden...
    Dies bedeutet widerrum, daß das dortige Personal auch Linux Kenntnisse mitbringen muß, was durch teure Schulungen erreicht wird u.s.w.

    Man sieht auch als Laie, daß hier ein gewisses Muster zu Tage tritt.

    Was den meisten scheinbar überhaupt nicht bewusst ist:
    Die meisten bei Linux vorhandenen Treiber sind Eigenentwicklungen, die ohne jegliche Untertützung seitens des Herstellers der entsprechenden Hardware, geschrieben wurden !
    Die Hersteller verweigern nämlich Konsequent jede Herrausgabe von BlueSheets ihrer Hardware, aus Angst die Konkurrenz könnte sich bestimmte Dinge abschauen.
    So bleibt den Linux-Treiber-Entwicklern in der OpenSource Community nur eins:
    Sie senden bestimmte Kommandos an die Hardware und schauen was sie als Antwort erhalten, bzw. schauen wie die Hardware darauf reagiert. Glaubt mir... So zu arbeiten ist kein Spaß.

    Es bleibt im Endeffekt also an uns, daß sich diese Situation irgendwann ändern wird.
     
  14. unimatrix_512

    unimatrix_512 Byte

    Registriert seit:
    5. Dezember 2003
    Beiträge:
    59
    Seattle? Was soll da sein? Ich kenn nur einen Ort, wo Verschwörungen und unheimliche Dinge vor sich gehen: Redmond. Hrhr.
     
  15. tribun66

    tribun66 Kbyte

    Registriert seit:
    27. Mai 2003
    Beiträge:
    219
    Warum?
    Weil in dieser Studie Micrsoft mal ganz gut wegkommt und Linux nicht der tolle, strahlende Sieger ist?
    Manchmal geht mir dieses MS-Geflame echt auf die Nerven. :aua:
     
  16. ulysses

    ulysses ROM

    Registriert seit:
    20. September 2000
    Beiträge:
    7
    Gartner ist in IT-Dingen genauso wie Forrester eine der besten Research-Agenturen überhaupt. Ich bin für meinen Teil eigentlich sehr froh, Zugriff auf deren Datenbank zu haben.

    Im Übrigen ist das gar keine so besondere Erkenntnis, dass Linux realistisch gesehen momentan keine Desktop-Alternative ist. Man sollte als Linux-Fan eben nicht genauso engstirnig sein, wie man es den Windosianern vorwirft.

    Aus meiner Sicht muss man es einfach mal folgendermassen zusammenfassen: solange 98% oder sogar mehr aller Anwender in Unternehemen absolute DAUs sind, kannst du ihnen nicht ein so komplexes System wie Linux vorschreiben!
    Selbst mein Arbeitgeber scheut davor zurück und bei uns handelt es sich um ein Forschungsinstitut für Wirtschaftsinformatik, wo man mindestens 75% aller Mitarbeiter als Computerfreaks bezeichnen müsste. Von der fehlenden bzw. mangelhaften Unterstützung von SAP R\3 oder Lotus NotesIch will hier noch nicht einmal reden.

    PS: Ich habe nichts gegen Linux. Ich finde nur, wir sollten realistisch bleiben. :cool:
     
Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.

Diese Seite empfehlen