1. Bitte immer die Rechnerkonfiguration komplett posten!
    Vollständige Angaben zur Konfiguration erleichtern die Hilfestellung und machen eine zügige Problemlösung wahrscheinlicher. Wie es geht steht hier: Klick.
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Mehrere Access Points

Dieses Thema im Forum "Heimnetz und WLAN" wurde erstellt von Hammercranc, 10. Mai 2018.

  1. Hallo Leute,

    Ich habe jetzt schon viel gelesen und auch in Foren bereits nachgefragt. Ich erhalte aber immer wieder unterschiedliche Angaben, so dass ich nicht richtig schlau werde.

    Mein Router steht im Keller. Ich benutze die PowerLAN Stecker von devolo für die Verbindung zu allerlei Geräten wie Fernseher, Receiver, Stereo Receiver, Handys, iPads, PCs etc.

    Anstatt Repeater für das WLAN zu benutzen, möchte ich an 3-4 devolo Stecker das WLAN aktivieren. Es sind also dann nachher mehrere Access Points im Haus verteilt.

    Wie ist es nun richtig, diese Zugangspunkte zu konfigurieren? Ich lese im Internet ganz unterschiedliche Empfehlungen:

    1. Gleiche SSID, gleiches Passwort, gleicher Kanal
    2. gleiche SSID, gleiches Passwort, möglichst weit auseinander liegende Kanäle
    3. Verschiedene SSID, unterschiedliches Passwort, unterschiedliche Kanäle

    Wie mache ich es richtig?
     
  2. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

    Und gibt es jeweils schlüssige Begründungen für die Vorgehensweisen?
    Sind es Seiten von Fachpresse, WLAN-Herstellern etc. ? Oder irgendwelche Forenbeiträge von irgendwelchen Leuten?
    Im schlimmsten Fall bekommst Du hier jetzt Empfehlung #4. :)
     
  3. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Variante 1 macht in jedem Fall Probleme, wenn sich die Netze überschneiden. Variante 2 und 3 haben unterschiedliche Vor- und Nachteile. Die ideale Kombination wäre Variante 2 zusammen mit einem zentralen WLAN-Controller. Ich setze Ubiquiti UniFi APs ein. Die sind noch halbwegs bezahlbar und die Controller-Software kostet nichts extra und lässt sich auf jedem Java-fähigen Rechner installieren. Die APs kämen in deinem Fall an den LAN-Anschluss der dLAN-Stecker.
     
  4. Danke Euch für die Antworten.

    Naja die Begründungen gehen von Passwortsicherheit bis Interferenzvermeidung und einfachen Handover.

    Danke für den Tipp mit den APs von Ubiquity. Das ist jetzt zwar tatsächlich Variante 4, aber das sieht sehr gut aus. Wo holen die den Strom her? Brauchen die ein Netzteil?

    Ansonsten scheidet 1 wohl aus. Was sind denn die jeweiligen Vor- und Nachteile von Lösung 2 und 3 genau?
     
  5. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Das Hauptproblem bei 2 ist, dass du nicht beeinflussen kannst, wann der Client den AP wechselt, d.h. der Client versucht immer so lange wie möglich die Verbindung zum AP zu halten, auch wenn man sich bereits in Reichweite eines "besseren" APs befindet. Bei Variante 3 kommt noch hinzu, dass man im Client zusätzlich die ganzen Einzel-WLANs einrichten muss, dafür kann man vom Client aus den AP mit dem besten WLAN manuell auswählen. Nachteil beider: beim Wechsel zwischen den APs geht die Netzwerkverbindung komplett verloren. Die Folgen können von nervigen Effekten bis hin zu einem erzwungenen Neustart des Clienten reichen - je nach dem, welche Anwendungen genutzt werden.

    Das sind PoE-Geräte - leider nach veraltetem passiven Standard. Entsprechende Netzteile liegen aber in der Regel bei - d.h. dLAN Module mit integrierter Steckdose wären sinnvoll. Ich benutze für die APs LAN-Kabel in einheitlicher Signalfarbe, um Verwechslungen zu vermeiden.
     
  6. Hascheff

    Hascheff Moderator

    Ohne die genauen technischen Daten des PowerLANs zu kennen, würde ich davon ausgehen, dass dort der Flaschenhals liegt. Dann wäre die Wahl des besten WLANs zweitrangig.
    Wenn alle Daten über eine PowerLAN-Leitung laufen, wird wohl ein Smart-TV nicht ausreichend beliefert werden.

    PowerLAN wird vermutlich nur Kanäle im 2,4-GHz-Band anbieten. Von deiner Technik werden aber einige Geräte auch für 5 GHz empfänglich sein. Vielleicht solltest du versuchen, in dieser Richtung dein Netz zu erweitern.
     
  7. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

    Das Powerlan dient nur als Kabelersatz zwischen den APs. Der TO hat das Problem, dass ein AP nicht reicht, um alle Ecken gut zu erreichen. Bewegt sich nun ein Client von seinem Ausgangs-AP weg, sinkt die Datenrate bis die Verbindung zum AP abbricht, bevor er einen anderen AP nimmt. Mit einem WLAN-Controller passiert das nicht, da der Client bei Unterschreiten einer definierbaren Signalstärke unterbrechungsfrei an einen stärkeren AP weitergereicht wird. Das 5GHz Band hat in der Regel eine kürzere Reichweite als der 2,4er Band - ein Umstieg bringt im konkreten Fall vermutlich keinen Vorteil.
     
  8. Hascheff

    Hascheff Moderator

    Ich habe dise Beschreibung so verstanden, dass sein gesamter Datenverkehr über PowerLAN läuft.

    Das hat bei mir den Nachteil, dass mein Handy bei Annäherung an das Haus zuerst mit dem 2,4-GHz-Band verbunden wird.
    Aber stationäre Geräte wie Fernseher, Receiver, Stereo Receiver, PCs betrifft das nicht.
     
  9. So ist es auch. Es gibt Audio Receiver, SmartTV, Sat-Receiver, Drucker, PS4, 4 Handys, Ipad und 3 PCs die alle über PowerLAN am Seedport hängen, an insgesamt 3 Powerlan Steckern (+ 1 Empfänger). Es sind Devolo dLAN 500 die ich sauber ausgerichtet und konfiguriert habe und mit denen ich hochzufrieden bin. Ich streame über die sogar 4K Videos auf den SmartTV mit geringen Bufferzeiten.

    Die Powerline Adapter haben alle je einen WLAN AP schon drinne. Um deren Abstimmung gehts mir letztlich, da der eine AP der an ist halt nicht alles komplett abdeckt.
     

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