Mein Rechner, das unbekannte Wesen - Programmieren für mehr Einsicht

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von Tuxman, 17. Januar 2005.

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  1. Tuxman

    Tuxman Guest

    Registriert seit:
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    "Anfänger sollten mit einer so genannten höheren Sprache wie Java oder C starten."

    Ähm ja.
    Kein Wunder, dass sich viele oft abschrecken lassen, wenn sie mit so was anfangen.

    :eek:
     
  2. ferrari2k

    ferrari2k Byte

    Registriert seit:
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    16
    Ja, womit sollte man sonst anfangen?
     
  3. Tuxman

    Tuxman Guest

    Registriert seit:
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    807
    Ich hab damals mit PASCAL angefangen... :p und wenn man's unbedingt grafisch haben will, dann bitte Delphi oder wenn nötig auch VBasic... aber C und Java... ist vielleicht nicht unbedingt geeignet?

    Erst mal 20 Klassen definieren, bevor man überhaupt was anfangen kann, und dann die ewig langen GCC-Parameterketten oder - noch schlimmer - die Visual Studio-Kompilieroptionen... nee, das geht auch einfacher.

    :)
     
  4. HannesD

    HannesD Byte

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    125
    Ich habe damals mit dem C64-BASIC angefangen, später QBasic, Pascal etc...

    Während des Studiums dann Java, C++ ...

    Wenn man erst einmal Objektorientiertheit verstanden hat, gibt es doch nichts einfacheres als Java! :D
     
  5. Don Jonz

    Don Jonz Kbyte

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    252
    Ich halte den ganzen Artikel für blödsinnig. Als ob jetzt jeder die Zeit und die Lust hätte, mit dem Programmieren anzufangen, und dann auch noch gleich objektorientiert. Für Schüler, Studenten, Arbeitslose und Rentner, die sonst nichts zu tun haben, mag das ja in Ordnung sein, aber nehmen wir mal den durchschnittlichen Berufstätigen: Als ob der nichts anderes zu tun hätte, als seine kostbare Zeit vor dem Rechner zu verplempern. Der einfache Anwender will, dass sein Rechner funktioniert, und die Hersteller von Betriebssystemen und Hardware sollten ihre Produkte entsprechend produzieren und konfigurieren. Ich nehme als durchschnittlichen Anwender immer meine Schwester, 40 Jahre alt, berufstätig und alleinerziehend mit zwei Kindern. Die hat einen VHS-Kurs für Windows gemacht und kann ihre Kiste einigermaßen bedienen. Wenn ich der sage, sie muss jetzt programmieren lernen, um ihren Rechner zu beherrschen, dann hält sie mich für durchgeknallt.
     
  6. MastaKilla34

    MastaKilla34 Kbyte

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    356
    "Für mehr Einsicht" sind die alten Sprachen Basic und Pascal gar nicht mal so schlecht. Sie sind schnell und leicht zu erlernen.
    Wer merkt, daß es ihm liegt und interessiert, hat dann einen guten Grundstein, um eine aktuelle Hochsprache zu lernen.
     
  7. dingsda

    dingsda Byte

    Registriert seit:
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    108
    A - einmal stimme ich DON JONZ zu.
    Zu meiner Zeit habe ich mein ZX81 selbst zusammen gelötet und gerade mal das bischen Basic kapiert bevor uns Windows weich klopfte.

    B- Was der nette Dozent sagt, steht in der Nähe von Unsinn. Die meisten können noch nicht mal Windows richtig installieren. Oder kennen sich in der Hardware nicht aus. Weil sie allein vor sich hin murksen. Und rennen Amok wenns vom Microsoft SP 2000 nächste Woche gratis gibt. Ich habe vor kurzen eine Diskussion über den Senf SP2 im tagesschau Forum verfolgt. Als gehe es da um warme Semmeln. Obwohl sich bei der Diskussion einige Networker, Admin und PC Händler nannten wurde nur heisse Luft verzapft. Gerade von denen hätte ich als Normal User ein bischen mehr Verstehste erwartet und nicht solch Gesülze. Da nutzt also die beste Java oder PHP Kenntnis nichts.
     
  8. klb

    klb ROM

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    3
    Das ist (sorry) völliger Quatsch! Ich programmiere seit mehr als 4 Jahren mit C++ und in der Zwischenzeit kommen ganz passable (Windows-)Programme dabei raus. Und ich habe in der ganzen Zeit KEINE EINZIGE KLASSE DEFINIERT. (<- Im Ernst :D ) MFC, ATL und das ganze Gedöhns braucht man alles überhaupt nicht (wenn man nicht grad in einem Team mit 100 Entwicklern arbeitet) ;)
     
  9. Tuxman

    Tuxman Guest

    Registriert seit:
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    807
    Na ja, aber welcher Anfänger hat schon Lust, 4 Jahre zu lernen, bevor er was machen kann? Da ist Delphi z.B. wesentlich einsteigerfreundlicher...
     
  10. MainMail

    MainMail Byte

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    20
    Also ich bin in der 12. Klasse und habe seit der 11 Informatik als Grundfach belegt.

    18 Leute - ohne jede Kenntniss (mich eingeschlossen)

    Angefangen haben wir mit TurboPascal 7 und den Umgang mit Prozeduren, Funktionen, Schleifen etc. kennengelernt (dazu haben wir ca. 15 - 20 "Programme" geschrieben).
    Als das nach einem halben Jahr so gut wie alle kapiert hatten, gings mit Delphi 5 weiter.
    Mitlerweile schreiben wir kleine, objektorientierte, sinnlose Programme - teilweise mehr schlecht als recht. Zuletzt ging es dabei um Sortierverfahren für Zahlen in arrays.
    Dazu muss ich sagen, dass ich das mitlerweile als Kickifatz empfinde weil ich locker auf 15 Punkte stehe und meine Programme fertig hab, wenn andere gerade an der ersten Klasse sind (meist sind das so 1-3 Klassen).


    Was ich sagen will ist, dass es im normalen Schulalltag innerhalb von 2,5 Jahren (verkürztes Abi) so gut wie unmöglich ist solide Grundlagen für höhere Programmiersprachen zu schaffen, geschweige denn diese zumindest teilweise zu erlernen.
    Und da kann man noch so viel kritisieren, das man mit Delphi oder TP heute nichts mehr anfangen kann.
     
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