Microsoft droht: Kein Windows mehr für Südkorea

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von RaBerti1, 31. Oktober 2005.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Drohung oder Versprechen? ;)

    MfG Raberti
     
  2. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    Moin,

    das kleine Südkorea hat gerade das "Popo-Kärtchen" gezogen. Allerdings halten sich dort die User hartnäckigen Gerüchten zufolge eh mit Raubkopien schadlos. Was den Markt noch kleiner und Regulierungsbehörden noch anfälliger macht. :D

    Mit dem großen Markt "Europa" kann M$ das bis heute zum Glück noch nicht so einfach durchziehen.

    Thor
     
  3. Lactrik

    Lactrik Guest

    Tja, es ist schon ein Unterschied, ob ein kleines Südkorea solche Androhungen macht, oder Deutschland oder gar die ganze EU ;)
     
  4. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Wird vermutlich auch daran liegen, dass MS hier das meiste Geld mit großen Firmen macht und die werden entsprechende Verträge haben - d.h. will MS nicht mehr liefern, wird es Klagen hageln, die selbst MS nicht überlebt...
     
  5. NickNack

    NickNack Megabyte

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    Wobei noch zu klären wäre, ob sich die EU mit ihrem "Anliegen" auch vor dem EuGH behaupten kann, denn dort liegt wohl die endgültige Entscheidung.

    Niemand ist gezwungen, eine kostenlose Beigabe zu einem Betriebssystem zu nutzen, und ich bin auch der Meinung, dass diese kostenlosen Beigaben auch zu einem brauchbaren Betriebssystem gehören.
    Es gibt Alternativen, sowohl kostenpflichtig als auch kostenlos, man braucht sie nur zu nutzen, das geht nämlich! und auch für ein OS gibt es Alternativen, Linux z. B.

    Die ganze Aufregung und Regulierungswut ist in meinen Augen eine Farce.
     
  6. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    Hallo NickNack,

    mir ist leider nicht ganz klar, was Du als am OS als kostenlos bezeichnest. Natürlich sind Programme wie der WMP oder der Messenger in jeder neuen Version gratis zu bekommen, in einer Kaufversion des OS hingegen werden sie zwangsläufig mitbezahlt. Ob man will oder nicht - ist ähnlich wie die Softwareauswahl zu einem Computer bei z. B. Aldi oder Lidl.

    Was mich stört, sind nicht die Programme, sondern die damit verbundenen Restriktionen. So braucht es Software von Drittanbietern oder Insidertricks, um den Messenger zu deinstallieren. Gleiches mit Netmeeting, das sich, obwohl abgewählt, einfach mitinstalliert. Selbst Ordner, die bestimmte Windowsunterprogramme enthielten und nun nutzlos leer sind, bleiben mit der winlogon.exe gekoppelt und sind nicht zu entfernen. So z. B. die MSN Game Zone - ich musste letztlich ALLE M$-Spiele deinstallieren, damit ich diesen überflüssigen Ordner wenigstens leer bekam.

    Sofern es sich nicht um Absicht handelt, ist es schlicht schlecht programmiert.

    Warum nicht eine Rumpfversion anbieten mit der Option, sich wahlweise die Ergänzungen kostenfrei nach Bedarf herunterzuladen* und eine Vollversion, für alle, die sofort alles haben möchten/müssen**?

    Aber das ist nicht Aufgabe einer Regulierungsbehörde, sondern die Einsicht müsste M$ schon selbst kommen.

    Linux ist IMHO jedenfalls weder Alternative noch Bedrohung für M$.


    *(natürlich inklusive des IE, damit wenigstens die Hotfixes heruntergeladen werden können - ein Ding der Unmöglichkeit, dass M$ sich strikt weigert, seine Seiten für andere Browser kompatibel zu machen!)

    **(z. B. 56k-Modem-User)

    Gruß,
    Thor :)
     
  7. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    > Warum nicht eine Rumpfversion anbieten

    ...dann wären doch die ganzen Gerichtsprozesse für umsonst gewesen ;) - außerdem wiederspricht das den Unternehmenszielen eines Monopolisten (mal ehrlich: vermutlich würde es jeder in einer solchen Position genauso machen).
     
  8. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    Nein, denn ich möchte keinen Angriffspunkt wie "Unzufriedenheit meiner Kunden" liefern, den andere dann schamlos ausnutzen können. Wie jetzt FX<=>IE.

    Wenn mein Produkt gut ist, auch für unbedarfte Endanwender nachvollziehbar (Baukastenprinzip) und insgesamt innovativ bleibt, dann sind das schließlich u. a. die Kriterien, mit denen ein Anbieter erst zum Monopolisten wurde. Ein bisschen Druck auf meine Chip- & Computerhersteller zwecks Kompatibilität und Verbreitung ist dann sogar "gentlemanlike". :D

    *Seufz!* - Aber dies ist leider, leider einmal mehr keine perfekte Welt... :rolleyes:

    Total naiv,
    Thor :)
     
  9. kalweit

    kalweit Hüter der Glaskugel

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    Glaub ich dir nicht :D Bei einem Marktanteil von jenseits der 90% und weit und breit kein wirkliches Konkurrenzprodukt (nach gut, wenn MacOS auch für den PC verkauft würde), interessiert dich Kundenzufriedenheit überhaupt nicht mehr. Du bist vielmehr daran interessiert, deine Marktmacht auszubauen - wobei das Ziel sein muss, sich unentbehrlich zu machen. Ich finde MS macht das zur Zeit perfekt.
     
  10. NickNack

    NickNack Megabyte

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    1.667
    Keine Updates mehr, kein Support, keine Unterstützung mehr für neue Hardware, au weia...... :D
     
  11. Natürlich Drohung, steht doch in der Überschrift. Kannst Du nicht lesen?
     
  12. mike_x

    mike_x Kbyte

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    Beiträge:
    216
    Wenn es bessere Messenger, Mediaplayer usw. gibt, werden die sich auch durchsetzen. Wem das eine oder andere MS-Tool nicht gefällt, der soll sich dann auch nach Alternativen umsehen. Es wird meiner Meinung nach viel zu viel "reguliert". Warum sollen denn Windows-Käufer sich den Messenger usw. erst zusätzlich besorgen müssen, wenn sie ihn mitgeliefert bekommen können? Ich nutze Windows, habe mir aber einen anderen Player, Messenger und Browser installiert, das muss aber jeder für sich selbst entscheiden und nicht Regulierungsbehörden.
     
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