Microsoft droht Monti einstweilige Verfügung an

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von andideasmoe, 26. November 2003.

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  1. micbur

    micbur Kbyte

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    482
    Hallo,

    da hat Microsoft doch einen braunen Streifen in der Hose. Angst?

    Ist das nicht schon ein Geständnis, dass sie was 'unfaires' tun?

    Ich bin ja sonst auch immer gegen MS, benutze aber deren Programme (schöne Doppelmoral, ich weiß), allerdings möchte ich, dass sowas wirklich fair und rechtens von Statten geht, sonst werden wir bald unseren eigenen moralischen Ansprüchen mehr gerecht.

    Tschüssi micbur
     
  2. Berni J.

    Berni J. Byte

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    4. August 2003
    Beiträge:
    10
    wenn Microsoft Auflagen erteilt werden sollen die es seinen Kunden zu mutet wird direkt mit der Justiz gedroht. Wenn ich auf XP angewiesen wäre müsste ich eine Zwangsregistrierung erdulden. Daher drücke ich Herrn Monti die Daumen, das er sich durchsetzt.
     
  3. andideasmoe

    andideasmoe Megabyte

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    Beiträge:
    1.788
    ...ob das so clever ist. Monti hat sich bisher als sehr hartnäckig erwiesen. Und es darf auch nicht vergessen werden, dass es sich um ein amerikanisches Unternehmen handelt. Die werden mit Sicherheit anders angefasst, auch aus politischen Gründen.

    Gruss
     
  4. b ongo

    b ongo Byte

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    Beiträge:
    75
    Wenn Microsoft die wichtigsten Protokolle und Datei-/Multimediaformate von ihrem OS zu freien Benutzung veröffentlichen würden, würden sie keinen Dollar weniger in ihrer Kasse haben. Es ist eher wahrscheinlich, daß es mehr Geld in ihre Kassen spült, weil die Bedenkenträger ihre Warnungen unterlassen würden.

    Danach würde auch niemand mehr irgendwelche Untersuchungen anstrengen wollen, weil sie sagen könnten: seht her ihr könnt mit Windows Daten austauschen und ihr könnt Windows Formate abspielen und erzeugen, was wollt ihr noch?

    Ausserdem würde das ihr Ansehen erhöhen, die Interoperabilität bzw. Kontinuität gewährleisten und eine Menge von der Kritik, die sie jetzt bekommen würde verstummen.
    Dann könnten sie auch mit Windows machen was sie wollen, ohne solche Untersuchungen von der EU.

    Aber anscheinend haben sie Angst vor irgendwas oder sie besitzen nicht genügend Größe für einen solchen folgerichtigen Schritt.
    Die EU wird so oder so jedenfalls nichts gegen sie ausrichten, dafür ist die Abhängigkeit in der Softwarebenutzung viel zu groß.

    Da wird es wahrscheinlich einen Vergleich geben, mit einigen tausend verbilligten Lizenzen für die EU und die Teilstaaten und Schulen ans Netz Aktionen bzw. Unterstützung im Aufbau der eGovernment in der EU und dann ist das damit wieder getan.
     
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