Microsoft ermuntert Linux-Gemeinde zum Weitermachen

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von -CG-MCLAINE, 22. April 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    MS hat solche Aufmunterungsaktionen nicht nötig, weils denen eh gut geht.

    Linux hat solche Aufmunterungen auch nicht nötig, weils auch ohne emsig voran geht, d.h. die Linuxer werden sich einen ... darum kehren, ob MS da lobhudelt oder nicht.

    Also was soll das? Hat der Wolf Kreide gefressen?

    MfG Raberti
     
  2. muscle

    muscle Byte

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    17
    Sowas nennt man "fishing for compliments" - geschickt eingefädelt.

    Eine solche Aussage soll natürlich den Symphatiewert der Firma microsoft erhöhen und hat gleichzeitig den angenehmen Effekt, daß nun auf aller Welt in Zeitschriften, Newslettern etc. darüber geschrieben wird.
    Eine Meisterleistung für jedes Marketinglehrbuch. Günstiger und besser kann man keine Werbung für sein Unternehmen erhalten.

    Ein Schelm, wer arges dabei denkt...
     
  3. it-praktikant

    it-praktikant Megabyte

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    Hallo,

    in den Beiträgen fehlt etwas Entscheidenes. Microsoft ist ein Unternehmen, was vorrausdenken muss. Angesichts der vielseitigen Klagen gegen Microsoft und dem schlechten Leumund muss Microsoft vorsorgen, dass bei den nächsten Produkten nicht wieder dieselben Probleme auftauchen.

    Die Strategie: wenn die Open-Source Gemeinde für alles eine Softwarelösung kostenlos anbietet, hat Microsoft ein starkes Argument, warum die Verbreitung ihrer Produkte so gut ist. Dabei wird Microsoft besonders darauf eingehen, dass Open-Source Produkte eben kostenlos sind, die Wahl zu diesen Produkten also besteht und die Wahl der Konsumenten und Firmen nur auf Microsofts Produlkte fiel, weil die halt nur die besten sind, obgleich sie Geld kosten.

    Nichts weiter.

    Außerdem kann man mit ein paar Falschmeldungen auch noch die Open-Source Gemeinde in Miskredit bringen.

    Ciao it.
     
  4. Kleiner Murks

    Kleiner Murks Kbyte

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    der Grund warum M$ statt hysterischem "Mein Gott Linux hat 0,0000000300021 % Marktanteile, wir muessen Firmen aufkaufen und die SCO Hunde aus dem Kaefig lassen" ploetzlich so kumpelhaft auftritt findet sich bereits 3 Meldungen weiter unten.
    Komkurrenz zu verteufeln beisst sich selbst in den Koepfen von M$ Managern mit dem Geplaerre was M$ hier veranstaltet.

    Das uebliche Raenkespiel also, lieb und artig tun bis der boese Onkel (EU) die Rute wieder weglegt.Das Spiel hat schon in den US gut funktioniert und wird auch noch funktionieren , wenn entschieden wird ob Windows Security 2006 als Betriebssystem verwendet werden soll, fuer die Ueberwachungskameras die in einigen Jahren gesetzlich vorgeschrieben moegliche Copyright verstoesse in Privathaushalten automatisch aufzeichnen.
     
  5. -CG-MCLAINE

    -CG-MCLAINE Kbyte

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    belebt bekanntlich das Geschäft. :)

    Ohne Opensource wären wir vielleicht heute noch bei Win 95.

    MS macht gute Miene zum bösen Spiel.

    Gruß
    MC LAINE
     
  6. grizzly

    grizzly Megabyte

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    nein warum??

    wenn in der Linux-gemeinde was neues entwickelt wird,klaut M$ es und wirft es als eigenes Produkt auf den Markt.
    warum also das Rad zweimal erfinden??


    grizzly
     
  7. X - Man

    X - Man Kbyte

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    Nein, du bist im PC-Welt Forum!
    Und hier giebt es auch Leute die denken etwas tiefgründiger über solche Sachen nach.
    Aber jeden das seine!

    MfG
     
  8. sg69

    sg69 Halbes Megabyte

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    Spekulationen und Vermutungen !

    Hat Microsoft das gesagt ?


    Bin ich hier bei der Bild-Zeitung ???
     
  9. CaptainNuss

    CaptainNuss ROM

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    Das Argument ist nur auf Seiten der Privatanwender stark. Jene haben bei der Nutzung von Open Source Software in der Tat nichts zu zahlen. Firmen jedoch in den meisten Fällen schon. Als prominentestes Beispiel sei Linux genannt. Nehmen wir ein Unternehmen, welches bisher Windows genutzt hat und nun auf Linux umsteigen will, so ist der Kostenfaktor nicht null. Es gilt zu bedenken, dass in der Zeit der Umschulung der Angestellten deren Arbeitskraft ausfällt, was Geld kostet. Es gilt ebenfalls zu bedenken, dass evtl. bestehende geschäftsnotwendige Software portiert werden muss, was ebenfalls Geld kostet. Des weiteren sind unter Umständen kommerzielle Support-Verträge in Betracht zu ziehen, welche auch Geld kosten.

    Inwiefern dieser Hintergrund gesehen wird wenn das Argument gebracht wird, Open Source Software koste nichts, ist eine andere Frage. Kennt man sich in der Materie kaum aus so mag das Argument ziehen, durchleuchtet man es aber ein wenig wird die Zugkraft schlagartig gemindert.

    Schönes Wochenende!
     
  10. kida78

    kida78 Byte

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  11. BodoGiertz

    BodoGiertz Kbyte

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    Der unbedarfte User ( Und das ist die Mehrheit !!!)
    whl kaum ...
     
  12. myfake

    myfake Byte

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    29
    Jetzt mal ganz locker bleiben :spinner:

    Du hast es doch selbst in der Hand, ob Du "überwacht" wirst oder nicht.
     
  13. Steven.K

    Steven.K Byte

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    Hallo Raberti,

    warum eine Emulation (wine) benutzen, wenn das Original vorhanden und bezahlt ist (Aussage von Kunden). Desweiteren wird jeder Fehler der passiert sofort auf die Emulation geschoben. Mir ist keine Firma bekannt die Wine im produktiven Bereich einsetzt.

    Der Quellcode einer Anwendung müsste zu 100 % kompatibel zu Linux sein ansonsten entstehen auch hier wieder Kosten für die Portierung. Wäre die Portierung des Quellcodes so einfach, hätten wir das Problem mit den fehlenden Anwendungen unter linux nicht.

    Steven
     
  14. StephanWemmer

    StephanWemmer Byte

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    Ich verwende ein gekauftes Programm, das sehr "teuer" war. Ich weiss vo keiner Verwaltungssoftware unter Linux. Und selbst wenn es eine gäbe, dann ist der Aufwand unermesslich. Ich habe zwar ab und zu wirklich genug von dieser Software, eine Neuanschaffung ist aber finanziell untragbar,

    Ich bin auch mit Windows (fast) zufrieden. So wie ich mit meinem Auto, meinem Versicherungsvertreter, meiner Bank oder meinem Supermarkt fast zufrieden bin. Die einmalige Anschaffung von Windows habe ich finanziell verkraftet und ich sehe keinen Grund zu wechseln.

    Ich finde den Gedanken von OpenSource toll!!! Er geht in die Richtung "Leben ohne Geld" so ein bisschen StarTrek. Jeder teilt sein Wissen und so auch sein Kapital mit anderen. Find ich gut.

    Der Kommerz wird sich aber sicher wehren.

    Was diesem Thread hier fehlt, ist ein bisschen Toleranz.

    PS: Ich hab noch einen Atari ST mit TOS :D und nun vernichtet mich :))
     
  15. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Eigene SW-Lösungen?

    Entweder die sind dem wechselwilligen Noch-Windows-User auch egal, oder er hat den Quellcode, den er dann auch unter Linux compilieren kann. Und wenn wirklich nur eine Win-Fassung läuft: Gehts nicht doch mit Wine? Notfalls auf einer FAT32-Partition für die Daten?

    Oder hab ich was übersehen?

    MfG Raberti
     
  16. Steven.K

    Steven.K Byte

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    und genau das ist das Problem, der Kunde zahlt dir/mir nämlich die Umstellung der Software nicht, wenn er ein laufendes System hat.

    Der Kunde muss zuerst mal die SCHNAUZE so voll haben von Windows das ihm die Kosten der Umprogrammierung für seine Softwarelösungen egal sind.


    Steven
     
  17. StephanWemmer

    StephanWemmer Byte

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    Hallo,

    nun kommt mein Senf: :D

    Ich betreibe eine kleine Firma. Ich habe

    1. Fileserver mit Suse 7.1 Prof am laufen. Problemlos

    2. 4 Arbeitsplätze mit Win9x. Problemlos bis auf meinen Arbeitsplatz, weil ich viel installiere und wieder lösche.

    3. Einen Faxserver unter Win9x. Problemlos

    4. Einen Server für Backups. Debian Linux. Problemlos.

    5. Notebook mit WinXP Home SP1. Problemlos

    Ich experimentiere viel mit SUSE 9.0. Ich installiere es auf jedem neuen PC den ich kaufe und muss sagen, dass oftmals die Netzwerkkarten das Problem sind. Vor allem wenn diese "onboard" sind. Ich seh das aber nicht eng. Ich disable die im Bios und bau halt ne andere ein.

    Alles in allem laufen beide Systeme rund. Die Anfälligkeit von Windows für Viren und Würmer ist nervig.

    Ich habe derzeit keine Möglichkeit auf Linux für Desktop umzusteigen, da meine Hauptsoftware nur Win unterstützt.

    Wenn Du wirklich Linux testen will, dann ist Suse sicher keine schlechte Wahl. Wenn Du dann mal Profi bist, was ich auch nicht bin, dann ist wohl Debian die bessere Wahl.

    Gruß



    Stephan
     
  18. Rookievw

    Rookievw Byte

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    Hallo,
    nachdem ich den gesamten Thread mal verfolgt habe und in einigen Posts beschrieben wurde, dass es mittlerweile Distributionen gibt, die ähnlich(!) einfach wie z.B. ein Windows zu installieren sind, würde ich mir freuen hier mal ein paar Tipps zu lesen. Ich bin generell dazu bereit mir mal ein Linux System anzusehen, allerdings hat mich z.B. die Knoppix CD (ziemlich aktuell, Version weiss ich aber nicht mehr) nicht besonders überzeugt.

    Oder muss man in jeder Version noch wilde Programmierei betreiben, damit ein grossteil der Hardware erkannt wird? Eine PlugAndPlay-nahe Variante wäre schon nett!

    Ich hoffe auf ein paar Antworten (bitte nicht, wie so häufig, auf google verweisen...suchen kann ich selbst, ich möchte lieber Antworten von Euch!)

    Gruss Rookievw
     
  19. Steven.K

    Steven.K Byte

    Registriert seit:
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    Hallo Ghostrider,

    nen mir mal ne ABF für Linux mit dem Funktionsumfang der Lexware Prof. ABF für 500? unter linux.

    Oder siehst du Linux nur als Spieleplattform?



    Steven
     
  20. ODO

    ODO Megabyte

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    1.053
    ...ich nutze LINUX ( Kanotix / Knoppix ) und Windows XP......!

    ..doch leider muss ich immer wieder zurück zu Windows, da bisher immer noch nicht ( zwar schon besser geworden ! ) unter LINUX alle meine gesamte Hardware zum Laufen kommt....
    (Konkret : USB 2.0 Scanner und DVB-S TV Karten )


    Leider !
     
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