Microsoft schafft Vertrauen - sagt Microsoft

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von antilinux, 20. Januar 2004.

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  1. RaBerti1

    RaBerti1 Viertel Gigabyte

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    Laß Dich mit mir sehen!

    Das dürfte dann wohl der Inhalt jener "Info" von MS sein.

    Weg damit in Ablage P (wie Papierkorb).

    Könnte mal jemand meinen Fernseher so programmieren, daß er rechtzeitig vor der Ausstrahlung von Microsoft-Werbung auf einen anderen Kanal umschaltet?

    MfG Raberti
     
  2. pausenclown

    pausenclown Halbes Megabyte

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    Wie gesagt auf dem Desktop ist MS immernoch einsamer Spitzenreiter. Aber bei Servern sieht die Sache schon anders aus. Hier geht es weniger um eine möglichst bunte Bedienoberfläche, als um Sicherheit. Sicherlich ist keine Software fehlerfrei aber bei MS wartet man schon seit Jahren auf den ein oder anderen Patch. Wenn ich ein kritisches System zu betreuen habe dann muss die Software auch sicher sein. Und das geht nur wenn es schnell Updates gibt.
    Damit kann MS nicht gerade glänzen. Alleine schon der nun propagierte Patchday ist ja lachhaft. Wenn nun einen tag nach diesem Tag eine Lücke entdeckt wird muss ich also bis zum nächsten Monat warten?!
    Ich deneke eine gute Sicherheitspolitik ist für die sogenannten "Entscheider" mehr von Belang als das Projekt für Vorschulkinder.
     
  3. antilinux

    antilinux Byte

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    Das Microsoft ein Image-Problem hat, ist wohl hauptsächlich selbst verschuldet. Ich nutze Windows XP, da mich Linux bisher leider ganz und gar nicht überzeugen konnte, aber das nur am Rande. Aber selbst als Windows-Nutzer muss ich bei Marktstrategien und Vorgehen der Firma Microsoft oft den Kopf schütteln - die Produkte sind völlig überteuert (insbesondere Office) und Konkurrenz wird mit fragwürdigen Mitteln (z. B. Internet Explorer fest ins OS integriert) beiseite gedrängt. Auch wenn Windows wesentlich besser ist als sein Ruf, das kann und sollte nicht sein. Es zeigt sich eben auch bei Microsoft, dass Monopolstellungen immer ausgenutzt werden, hier sogar besonders massiv. Von daher - auch wenn ich nicht Linux nutze, jedenfalls nicht privat - gut wenn es Alternativen wie Linux, OpenOfffice usw. usw. gibt, denn solche Systeme sind wenigstens ein wirksamer Gegenpol zu Windows/Microsoft und verhindern die absolute Ausnutzung der Monopolstellung. Microsoft könnte viel mehr für sein Image tun, wenn die Preispolitik geändert würde und mit der Konkurrenz fairer umgegangen würde. Wenn allerdings Sachen wie Paladium/TCPA Wirklichkeit werden, kann Microsoft sein Image verkaufen wie es will, dann bin irgendwann auf Linux umgestiegen und ändere auch meinen Forum-Namen hier ;)
     
  4. rascal

    rascal Byte

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    ich glaub auch nicht, dass diese werbe-kampagne so überraschend viel erfolg bring...


    übrigens: vergiss nicht deinen papierkorb auszuleeren...(und selbst dann ist es noch nicht richtig gelöscht)

    mfg
     
  5. kayJay

    kayJay Byte

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    ..dann lags vielleicht einfach an der fehlenden Popularität der vobis Pcs... hätte der nächste Aldi Pc Linux... könnte sich vielleicht was ändern. Allerdings.... :)
    glaub ich das Linux noch zu kompliziert für den Mainstream-user ist, z.B. sollten automatisch die nötigen win- emulationsprgramme gestartet weredn, wenn jemand vesucht, ein win Spiel zu starten/installiern. :cool:
    Da blickt der WinXp nutzer doch nie durch. Und kein Aldi käufer braucht 500 installierte Programme.......auch wenn sie alle kostenlos sind.... man sollte sich hier auf die besten und am ehesten verwendeten Progs beschränken.... "ein Word" zum schreiben.. etc... :bse: .
    ausserdem sollte ein art änderungschutz für die fürs betriebssystem notwendigen dateien eingebaut werden.... sonst löscht da der aldi-user wieder irgendwas, versehentlich und nix läuft mehr. :p
    Eine ziemliche chance für Linux wäre es, wenn das Set-top-box konzept der Winmedia edition umgesetzt werden würde.... nur solten hier aufgenommene Sendungen als normale MPGES oder Divx-datweien gespeichert, und einfach geschitten weredn können ..und nicht mit kopiergeschützten wma's ... ein einfaches ins MP3?-format bringen eingelegter audiocds wäre auch nützlich für den User. :bet:
    Ja, ich weiß, das es genügend Progs dazu im Internt gibt, aber welcher benutzer beschäftigt sich schon damit, lieber macht der mit dem Winmediaplayer wmas daraus..oder ganz faule holen sich die mp3s aus kaazaa....:aua:

    -----------------------
    um missverständnissen Vorzubeugen: Ich hatte noch nie Linux installiert. Warum? Hauptproblem: Fehlende Treiber.
     
  6. Gast

    Gast Guest

    Das gab's doch schon. So hat z. b. vobis vergangenes Jahr Home-PC's mit Linux angeboten. Nur wollte keiner die Dinger haben.:D
     
  7. kayJay

    kayJay Byte

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    ..würde ein desktop hersteller auf dIE iDEEE KOMMMEN; pcs mit linux auszuliefern, würde die sach eganz anders ausschauen...
     
  8. brand10

    brand10 Kbyte

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    Jede frei zum Download angebotene Distribution darfst Du ohne Einschränkungen runterladen und verwenden. SuSe und andere Distributoren verlangen für die Pakete ohnehin nur deswegen Geld, weil dort häufig Kommerzielle Software enthalten ist wie z.b. der Real-Player, der Lizenzgebühren kostet. (meiner Meinung nach jeder Cent zuviel für den Schrott, aber das is ne andere Sache :))

    Ausserdem kosten die beiliegenden Handbücher ja auch einiges im Druck etc. Insgesamt muß ich sagen, daß ca. 70,- für SuSe 9.0 mehr als billig sind. Bedenkt man noch die Eigenentwicklungen von SuSe (z.b. Yast2) kann ich mir kaum noch vorstellen, daß die viel Gewinn damit machen.

    Ja. Linux ist Frei. Wie es mit Kopien der einzelnen Distributionspakete aussieht, die im Verkauf stehen, weiß ich selber nicht genau. Müsste aber jeweils in den AGB der jeweiligen Distri stehen...
     
  9. cheff

    cheff Megabyte

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    Besorg dir die Zeitschrift "Computer Guide 12/2003"
    Der Artikel über Linux bestätigt meine Erfahrungen in vielerlei Hinsicht.

    Des weiteren, war und ist es eine Fat32 Festplatte. Die NFS Partitionen der ersten PLatte die bei der Installation schon drinnen war wurde anstandslos erkannt.

    Ich habe nicht Mandrake sondern SuSE verwendet (Version 9)
    Ahja, meine TV Karte funktioniert auch net :bse: (KNC One TV Station)

    Wie sieht das eigentlich mit Mandrake aus. Darf man das aus dem Internet saugen (P2P) oder ist ist das verboten (einerseits heißt es immer Linux ist frei und darf auch frei kopiert werden, andere sagen es ist verboten und man muss die Distributionen kaufen)

    Um aber Missverständnissen vorzubeugen: Ich bin kein Freund von microsoft. Wenn Linux für den Alltag tauglich wird bin ich sofort bereit umzusteigen.
     
  10. brand10

    brand10 Kbyte

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    Ok. Dann gehe ich mal auf die paar von Dir genannten Punkte ein. Eins vorweg: Dies soll keine Grundsatzdiskussion werden, sondern ich versuche lediglich ein wenig "aufzuklären"


    1. Schlichtweg falsch. Wenn doch, dann machst Du etwas falsch, bzw. installierst Pakete, die nicht für Deine Distribution geeignet sind.

    2. Fehlende Software... Dafür kann Linux in der tat nichts. Das Potenzial ist vorhanden. Nun liegt es an anderen Herstellern, dies auszunutzen. Einige wenige haben schon erste Schritte getan.

    3. Wer bei z.b. Mandrake hilfe braucht um Software zu installieren, dem gehört der PC mangels Intelligenz weggenommen. Einfacher gehts nämlich wirklich nicht mehr.

    Hardware: Tjo. Lass mich raten: Die Daten lagen / liegen auf einer NTFS Partition... Die meisten Linux Distris können mit diesem Dateisystem nichts anfangen (unter anderem weils schlecht ist) und wollen daher die Platte partitionieren. Der Vorschlag dies zu tun ist also ein Feature und kein Fehler wie Du es darstellst.

    4. In den Paketen ist nur die Software selbst drin. (Im Gegensatz zu Windows Setups die ein vielfaches an Overload von Daten enthalten, weil diese evtl. schon längst auf Deinem System sind)

    Genauso mit dem entfernen. Deinstallierst du ein Paket, dann kann es Dir lediglich passieren das Du angezeigt bekommst, daß dieses Paket von anderen noch gebraucht wird.

    Deinstallierst Du einfach alle zusammenhängende, kannst Du wenigstens sicher sein, daß wirklich alle Daten verschwunden sind. Windows Programme hinterlassen meist .dll Dateien im System Verzeichnis, aus Angst das diese noch von anderen Anwendungen gebraucht werden könnten. (Vom Müll der sich mit der Zeit in der Registry sammelt ganz zu schweigen)

    Sollte Dir es dennoch zu umständlich sein, gibt es Programme wie "apt-get". Dieses fütterst Du mit Repositorys, in welchen alle Paket-abhängigkeiten definiert sind.
    Es reicht also wie gewohnt in Befehlsform: Mach druff bzw. Schmeiss-runter


    DAS erzähl bitte Microsoft ;)
    Sie werden Dich auslachen, weil MS keinerlei Interesse an einer Co-Existenz hat...
    Linux ist in vielerlei Hinsicht schon MS-Kompatibel (z.B. Samba).
    Microsoft weigert sich dagegen strikt kompatibel zu Linux zu sein und ehrlichgesagt bin ich darüber glücklich ;)
     
  11. cheff

    cheff Megabyte

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    1) Installierst du Software, die nicht in den Distributen vorhande ist stürzen die Programme ab. Das nervt
    2) Fehlende Software. OK, Linux kann da vielleicht so soviel dafür, aber wo nix ist kann auch nix werden.
    3) Handhabung. Also sich so nebenbei in Linux einarbeiten ist schon so ne Sache. Bei Windows schafft es inzwischen auch die "Sektretärin von nebenan" Software alleine zu installieren. Bei Linux braucht man da mitunter schon Hilfe. Auch das installieren von Hardware ist nicht so einfach. (Hab letzens eine zweite Platte eingebaut, nachdem Linux installiert war. Linux machte den brillianten Vorschlag die Platte zu partitionien :aua: Die Platte wurde bis zuletzt nicht erkannt, weil ich partu nicht partitionieren wollte (hab da Daten drauf)
    4) Packete: Wer blickt den da noch durch. Da ist ein Packet vom anderen abhängig. Bei Windows ist das da viel intelligenter gelöst. Doppelklick und alles nötige wird installiert -> fertig. Auch was das Entfernen von Software betrifft.

    Damit Linux auch im Desktopbereich eine Alternative wird muss an der Handhabung gearbeitet werden und die Hersteller sollten ENDLICH auch mal Software für Linux schreiben.

    P.S: Die Linuxgemeinde sollte sich auch nicht mit aller "gewalt" von windows distanzieren, sondern eher darauf achten, dass die beiden Systeme kompatibler untereinander sind. auch sollte man mal eine "Datenstruktur" finden. Wenn eine Datei in Distribution W in "Order" X war, kann die selbe Datei in Version Y in "Ornder" Z ist. das amcht es den (komerziellen) Entwicklern auch nicht einfacher.
     
  12. brand10

    brand10 Kbyte

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    @ Nash:

    Mir ist schon klar, daß man man fast jedes fehlende Feature von WinSchrott durch zusätzliche, meist kostenpflichtige Software "beheben" kann. Ok... Treiber fallen da nicht drunter. Mir aber ging es um die reine Bedienung, die "ab Werk" geboten wird.
     
  13. nothing

    nothing Byte

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    Alles richtig, das Problem sind nun mal die "normalen Home-User" (auch als D.A.U.?s bezeichnet).
    Wenn man zB Spiele wie Half Life (nur mal als Beispiel) FÜR BEIDE PLATTFORMEN entwickeln wäre der Umstieg für viele Anwender leichter!
    Die Software & Hardware Hersteller müssen dazu gebracht werden mehr Programme\Treiber für Linux zu schreiben!
     
  14. Nash B.

    Nash B. Byte

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    Hallo,

    @ brand10 :
    Dein kleines Beispiel ist ja ein wenig unglücklich gewählt... denn das liegt nicht an Windows, sondern am Maustreiber. Die Treiber der A4Tech-Mäuse können nämlich genau das (was ich übrigens bei anderen sehr vermisse).


    Bis dann denn,
    :)
    Nash B.
     
  15. brand10

    brand10 Kbyte

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    Das Problem ist nicht Linux als Desktop System, sondern alle übrigen Software Hersteller der Welt.

    Es sollten sich wirklich mal die Benutzer fragen, warum sie unbedingt auf Windows setzen.
    Meiner Meinung nach hat das nur einen Grund und der ist, daß man überall (meist funktionierende) Software bekommt. Würde die gleiche Software für Linux angeboten werden, hätte MS schon die hälfte seiner Marktanteile eingebüßt.

    Leider halten nur wenige Software Hersteller es für Sinnvoll für 2 Betriebssysteme zu entwickeln, da es für sie keinen großen Profit bringen würde. Windows ist nunmal im Desktop Bereich weiter verbreitet.

    An diesem Punkt kommt dann wieder der Endanwender ins Spiel. Würden mehr Leute Linux auf dem Desktop verwenden und die Nachfrage nach Produkten steigen, die es eigentlich nur für MS gab, dann würden die Software Hersteller Versionen für MS und Linux anbieten.
    Von der Bedienbarkeit geben sich beide Systeme mittlerweile nichts mehr. Gerade KDE (bei vielen als Klick-Idioten-GUI verteufelt) hat große Fortschritte gemacht. Rein vom aussehen finde ich es sogar moderner als WinXP. Desweiteren hat es einige nette Bedienbarkeitsfeatures, die ich bisher bei XP vergebens suche.
    Ich selbst bin zwar erfahrener Linux Anwender (habe trotzdem auch noch WinDoof), meide aber GUIs wie KDE dennoch nicht.

    Kleines Beispiel:
    Ihr habt im Hintergrund den Browser auf Vollbild offen und ein Fenster verkleinert darüber liegen. Ist nun das fordere Fenster aktiv und ihr wollt im Browser Scrollen, müsst ihr bei Win erstmal "in" den Browser klicken um ihn zu aktivieren, wodurch das kleinere fordere Fenster erstmal im Hintergrund verschwindet.
    Bei Linux NICHT. Dort geht ihr einfach mit der Maus über das jeweilige Fenster und Scrollt mittels Scrollrad. Funktioniert einwandfrei und ist um einiges Komfortabler.


    Also. Es liegt ganz alleine am Anwender das Monopol von MS zu brechen. In diesem Sinne: Es gibt viel zu tun. Packen wirs an ;)
     
  16. Aldaris

    Aldaris ROM

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    "Wenn Linux als Desktopsystem nicht so versagen würde wäre ich schon lange umgestiegen."

    Hmm... ohne jetzt hier einen Flame-Tread starten zu wollen (wobei die Gefahr natürlich nicht ausgeschlossen ist): Was versteht Ihr unter "so versagen"?

    Die erste Linux-Version, die ich mir gekauft habe, war SuSE 6.3, damals leider (auch meiner Meinung nach) tatsächlich nicht sonderlich brauchbar, denn es gab keinen vernünftigen Browser (Netscape für Linux hat z.B. nichtmal eine Größenänderung des Fensters auf die Reihe bekommen, wenn Frames verwendet wurden; die Frames blieben auf der Ursprungsgröße), die grafische Oberfläche (KDE 1.x, ob GNOME damals überhaupt schon dabei war, weiß ich nicht mehr) fand ich einfach nur schrecklich...

    Aber wenn ich heute sowas höre, klingt das für mich nach dem Typ User "Hilfe, das sieht ja anders aus, bloß gleich wieder weg damit!"

    Ich persönlich benutze Linux als Standard-System seit RedHat 9.0 (insbesondere bei Sicherheitsupdates unschlagbar, die waren meist nach weniger als 24 Stunden da), Windows starte ich mittlerweile nur noch für Spiele. Drucken, 3D-Spiele (soweit Linux-Versionen vorhanden), Packet Writing (das benutzen von CD-RWs wie große Disketten -- unter Windows braucht man dafür sogar teure Zusatz-Software), DVDs gucken, MP3s hören ...und Browsen, Instant Messaging und eMails sowieso sind alles keine Probleme mehr.

    Nachdem RedHat sein Linux auf unschöne Weise in ein Community-Linux umgewandelt hat und ich von der ersten Version (Fedora Core 1) recht enttäuscht war, bin ich auf Mandrake Linux 9.2 umgestiegen und damit höchst zufrieden.

    Angst vor einem komplizierten System muss man nicht mehr haben. Die Installation fragt einen zwar ein paar Sachen mehr als eine Windows XP-Installation (was auch nicht viel heißt *g*), aber bis auf vielleicht 2 oder 3 Ausnahmen kann man auch einfach überall auf "Weiter" klicken. Für jegliche wichtige Konfigurationsarbeit gibt es Tools von den Distributoren, sofern man diese nicht selbst vornehmen kann. (Jeder der es kann, wird die zwar verabscheuen, aber unter Windows gibt es erst gar nicht die Möglichkeit, das manuell zu machen, letztlich tun diese Programme also, was Ihr eh gewohnt seid.)

    Abgesehen von teilweise mangelder Unterstützung gibt es nichts, was Probleme bereiten würde. Letztere ist natürlich nach wie vor eins. So wartet ein Freund von mir zur Zeit darauf, dass die ersten Distributionen mit 2.6-Kernel kommen, weil seine Soundkarte vom 2.4-Kernel nicht unterstützt wird (Envy24HT-Chip). Auch für seinen Drucker (HP OfficeJet) gibt es keine brauchbaren Treiber. Das sind aber eher Aushahmen, die keine Verallgemeinerung bestätigen können, das System würde auf dem Desktop "so versagen".

    Wo versagt es also?
     
  17. Jörn Stadelmann

    Jörn Stadelmann Viertel Gigabyte

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    > Wenn nun einen tag nach diesem Tag eine Lücke entdeckt wird
    > muss ich also bis zum nächsten Monat warten?!

    Hotfixes gibt es auch außer der Reihe, für Privatanwender (99% OEM*) sicherlich nur in Ausnahemfällen. Sicherlich wäre es wünschenswert, das Patches BEI Veröffentlichung der Sicherheitslücke bereits erhältlich sin. Aber: Wann sollen die das dann Testen? Ein heißgestrickter Patch für eine Lücke die 80% der Anwender nicht betrifft KÖNNTE 3 neue Lücken aufreißen die 60% der Benutzer betrifft.

    Wenn man bedenkt wieviele Anwender grundsätzlich KEINE Updates einspielen dann bringt das ganze Bugfixing sowie nichts, egal bei welchem OS.

    Just my 2cent
    J3x
     
  18. Gast

    Gast Guest

    Jau, leider hast du da recht!
     
  19. cheff

    cheff Megabyte

    Registriert seit:
    14. Februar 2002
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    1.297
    Stimmt - immerhin braucht man pro Rechner auch nur eine Windows Lizenz, auch im Privathaushalt. Ist doch großzügig oder ? Ich habe hier 3 Rechner, aber nur auf einem XP (die anderen haben 98Se drauf)

    Oder die Zwangsaktivierung der Betriebssysteme. M§ vertraut den Anwendern nicht, aber der Anwender vertraut Microsoft :confused:

    Oder Windows-Update, wo immerhin schonmal eine Funktion integriert ist, wo die installierte Software auslesen soll (noch soll sie deaktivert sein) Eine funktion die die Hardware auslist ist schon vorhanden und aktivert)

    Year, ich vertraue Microsoft. :bet:

    Sorry, aber ich vertraue Microsoft nicht wirklich. Wenn Linux als Desktopsystem nicht so versagen würde wäre ich schon lange umgestiegen.
     
  20. LouZipher

    LouZipher Guest

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