Microsoft stellt Service Pack 2 für Windows XP fertig

Dieses Thema im Forum "Windows XP / Server 2003/2008 / Vista" wurde erstellt von Ramses_der_2te, 7. August 2004.

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  1. Ramses_der_2te

    Ramses_der_2te Kbyte

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    157
    Das Service Pack 2 für Windows XP ist nun endlich fertig: Microsoft erklärte, man habe die Bugfix-Sammlung und Funktionserweiterung, die vor allem die Sicherheit des Windows-Systems erhöhen soll, für die Produktion freigegeben. Einen Download-Link nennt der Konzern noch nicht, auf der Seite für die Updates zu Windows XP soll das Service Pack 2 aber in Kürze auftauchen.

    Im Verlauf der nächsten zwei Monaten will Microsoft das Service Pack 2 nach und nach in insgesamt 25 Landessprachen bereitstellen. Der Konzern empfiehlt vorläufig, dass Anwender über eine spezielle Website sich weitere Informationen holen und die Funktion für automatische Updates in Windows XP einschalten. Dadurch sei sichergestellt, dass jeder das Service Pack 2 sofort bekommen, wenn es in der Landessprache des auf dem lokalen Rechner installierten Windows XP verfügbar sei. Bereits gestern wurde eine Bestellseite für die SP2-CDs bekannt, die Microsoft aber bis zur endgültigen Verfügbarkeit der CDs (25. August für die englischsprachige, 1. September für die deutschsprachige Version) erst einmal wieder nur als Hinweisseite gestaltet hat.

    Microsoft wollte das SP2 ursprünglich im Juni auf den Markt bringen. Die Aktualisierung für Windows XP ist dieses Mal keine reine Bugfix-Sammlung, sondern soll vor allem für mehr Sicherheit sorgen. Enthalten sind dafür etwa eine leistungsfähigere Firewall, die standardmäßig auch bei lokalen Netzwerkverbindungen aktiv sein wird. Den Internet Explorer ergänzt das SP2 um Add-On-Manager, Popup-Blocker sowie "sicherere" Standardeinstellungen. Die RPC-Schnittstelle -- Einfallstor des Blaster-Wurms -- soll künftig keine Verbindungen von unbekannten Netzwerkteilnehmern mehr entgegennehmen. Auch vor Buffer Overflows soll das SP2 besser schützen, unter anderem durch data execution prevention, die spezielle Funktionen von AMD- und neueren Intel-Prozessoren nutzt, um das Beschreiben von Speicherbereichen strikter zu kontrollieren.


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