Microsoft überdenkt seine Update-Politik

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von HighTower, 8. Oktober 2003.

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  1. HighTower

    HighTower ROM

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    Wir hatten das in der Firma schon mal: Update kam raus, sofort überall installiert (war irgendein wirklich wichtiges Update wegen eines Wurms, frag mich aber nicht mehr, welches...)

    Im Laufe des Tages kamen dann immer mehr Beschwerden von den Mitarbeitern, dass dieses und jenes nicht mehr einwandfrei lief und ein vernünfiges Arbeiten nicht möglich war. Z. T stürzten die Recher auch einfach so ab.

    Ein Deinstallieren war ausgerechnet beim diesem Patch nicht vorgesehen.

    Es dauerte dann knapp eine Woche bis ein Patch vom Patch herauskam.
    Bis dahin hatten wir dann schon die wichtigsten Rechner OHNE Patch neu aufgesetzt (was natürlich einige Zeit kostete, die dann woanders fehlte...)

    Was lernen wir daraus:
    Bevor ein M$-Update auf unsere Rechner kommt, muss es sich erst mal eine Woche in freier Wildbahn bzw. auf einigen wenigen Rechnern bewähren und beweisen, dass es einwandfrei funktioniert. Wenn dann in den diversen Foren keine Probleme geschildert werden, kann es installiert werden.

    Wenn M$ also wirklich automatische Updates will, die sich automatisch installieren, müssen die ihre Qualitätskontrolle noch deutlich verbessern.
     
  2. samot

    samot Byte

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    Zumindest unter XP kann man den Blaster-Shutdown abbrechen, indem man unter Start | Ausführen shutdown -a eingibt.

    Unter W2K könnte es helfen, wenn man shutdown.exe umbenennt, bin mir aber nicht ganz sicher (kommt drauf an, ob Blaster die Datei nutzt oder direkt WindowsMessages verwendet).

    mfg

    Thomas
     
  3. coepenicker

    coepenicker Byte

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    Mit der Stasi hatte er wohl nichts zu tun, aber es gab diverse Gespräche mit der CIA. (Kommunismus-Bekämpfung)
     
  4. win nix P

    win nix P Byte

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    Update? Ja aber.......

    1. An den Stellen, die systembedingte Schwachstellen bekannt werden, sind zwingend entsprechende Patches bereitzustellen.

    2. Diese sollten über eine Infopipeline bei Vorliegen den Nutzern zwingend und umgehend bekanntgemacht werden, die sich dafür anmelden. (Z.Bsp. bei der Registrierung oder separater Onlineregistrierung auf dem Diensteserver).

    3. Der / die Patch(es) sollte(n) dann auf einem "neutralem" Server" für alle zum Download bereitstehen.

    4. Ob, wann und welche Patches auf den NutzerPCs dann geladen werden, kann nur der treffen, der bereit ist, die Konsequenzen auch zu tragen. Das ist ggf auch ein abwägen zwischen Nutzen und Risiken. Somit ist klar: Automatisch ohne Kontrolle: Nein Danke.




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    PS: den Automobilbauer (Softwarelieferanten) kann ich für den Unfall (den Crash) durch einen Verkehrsrüpel (z.Bsp. Wurm / Virus) nicht verantwortlich machen. Ich kann mir nur den aussuchen, der mir ein möglichst sicheres Fahrzeug ( Betriebssystem / Anwendersystem) liefern kann oder bereit ist, bei einem Crash nach seinen Möglichkeiten Hilfe zu leisten. Aber eins wird dabei klar: Wasch mich aber mach mich nicht nass funktioniert auch im Strassenverkehr Bereich der Software) nicht.
     
  5. Sveni2211

    Sveni2211 Kbyte

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    @h3adbang3r:
    Also das es einige Kardinäle waren, wußte ich. Aber der Papst? Echt? :D Kann mir als Protestant zwar eigentlich egal sein, aber der Vergleich ist reichlich unsinnig.
    Das Windows mehr Informationen an MS übermittelt, als manchen User lieb ist, ist ja hinlänglich bekannt und ein Fakt. Und keine vage Vision.
    Und das es in Windows 95 eine Schnittstelle für die amerikan. NSA gab, war auch ein Fakt, warum in Deutschland z.b. MS erstmal Quellen vorlegen muß, bevor Behörden es freigeben. Aber das nur am Rande...



    Insgesamt kann ich mich nur anschließen.
    Die Qualitätskontrolle für Updates muß erhöhrt werden. Wenn Entwicklungsfirmen nur damit beschäfigt sind, hinter Patches von MS hinterzuräumen, kann das nicht der Sinn des Betriebssystems sein.
    Wir haben z.T. Software, die halt auf Win 2000 SP1-3 laufen, auf SP4 nicht. Aber auch auf SP1-SP3 mit einige IE- Patches nicht (und das mit einer Datenbank- Anwendung).
    Da sollte MS schleunigste ein neues Bewußtsein entwickeln und vor allem auch dokumentieren, was sich ändert.
    Nicht einfach nur nach dem Motto "lassen wir es bei den Usern installieren und dann sehen wir, ob's klappt."
    (übirgens, sind u.a. ein MS- Partnerunternehmen, selbst da haben die für Kritiken kaum ein Ohr offen! :mad: )
     
  6. rinderbruehe

    rinderbruehe Byte

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    15
    Original geschrieben von bmaehr [/i]
    Auch wenn ihr Clowns anderer Meinung seit, Firewall und und Autoupdate gehören standardmäßig eingeschaltet, aber auch deaktivierbar.

    Du weißt wieviel Sinn sog. PF's machen? Solche Pseudo-Schutzprogramme auf einem System zu installieren, welches doch geschützt werden soll, ist wirklich lächerlich, mal von den neuen Sicherheitslücken, die du mit so einer PF (denn die sind ja auch nicht fehlerfrei) aufreißt, mal absieht. Im Netz gibt's genügend Lesestoff, der sich mit dem (Un-)Sinn solcher PF's auseinandersetzt.

    epsonstylus.
     
  7. Dario.

    Dario. Kbyte

    Registriert seit:
    25. April 2003
    Beiträge:
    209
    Hi,
    also das mit dem Update ist so eine Sache,
    ich stell mir vor wie ein User mit 56K Modem,
    ja das soll es ja auch noch geben, ins Internet geht
    und dann erstmal eine halbe Stunde oder Stunde
    garnichts machen kann weil Updates eingespielt werden.

    Naja ich denke wenn das mal soweit ist, werden
    sich spätestens dann einige nach Microsoft Alternativen
    umsehen. Was Microsoft auf jeden Fall machen muß,
    ist für eine leichtere Verbreitung der Patches Sorgen,
    z. B. durch Update Pakete, welche dann unter Usern
    ausgetauscht werden oder auch in Fachzeitschriften
    beiliegen müßten. Das kostet natürlich Geld,
    aber sorry da haben die doch genug von, also
    sollen sie damit auch etwas Verantwortungsbewußter
    gegenüber Ihrer Kundschaft mit umgehen.

    Updatepakete gibts übrigens schon bei

    http://www.winfuture.de

    Leider nicht ganz ohne Probleme zu installieren,
    und auch nicht immer mit den neusten Patches,
    aber zumindestens kann man sie dort zum
    kostenlosen Download bekommen. Außerdem
    ist inzwischen der Blaster schon drauf bevor
    man überhaupt die Zeit hatte nach einer
    Neuformatierung den entsprechenden Patch
    zu saugen. Also auch Pflicht das Teil !

    Gruß Dario
     
  8. yeTTiz

    yeTTiz Kbyte

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    189
    >>Auch wenn ihr Clowns anderer Meinung
    >>seit, Firewall und und Autoupdate gehören
    >>standardmäßig eingeschaltet, aber auch
    >>deaktivierbar.

    Nur das die Windows Firewall ein falsches Sicherheitsbewustsein vortäuscht, ein Klick
    bzw. eine Mail mit einer automatisch geladen URL und das wars für das liebe Windows.
    Es wird immer Sicherheitslücken geben,
    und mit einer Windowsinternen Firewall ist da
    auch nichts zu machen.

    >>Das Problem sind ja nicht die Benutzer die
    >>sich auskennen sondern die die sich nicht
    >>auskennen.

    Eben, es ist so einfach einen Windowsrechner zu bedienen, aber das der von Grund auf nicht Sicher ist, wurde ihm ja nicht gesagt, weil er ja sonst doch keinen Rechner nutzen/kaufen würde.

    >>Des weiteren muß Microsoft wirklich an der
    >>Erkennung der Updates arbeiten, bei ca.
    >>95% der Rechner die laut Windows-Update
    >>auf neustem Stand sind sind teilweise alte
    >>DLLs drauf. Und das die Rechner nach der
    >>autoimatischen Installation von SP4 nicht
    >>mehr booten das darf einfach nie wieder
    >>vorkommen.

    Nicht nur das, wenn man Windows auf den neusten Stand bringen will, muss man nicht nur auf die Windowsupdateseite gehen,
    sondern auch noch auf weitere, weil eben nicht alle Updates auf der Windowsupdateseite enthalten sind.
    Nur wissen das eben nur Leute, die sich mit Windows auch auseinander setzen.

    so long yeTTi
     
  9. bmaehr

    bmaehr Byte

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    Auch wenn ihr Clowns anderer Meinung seit, Firewall und und Autoupdate gehören standardmäßig eingeschaltet, aber auch deaktivierbar.

    Das Problem sind ja nicht die Benutzer die sich auskennen sondern die die sich nicht auskennen.

    Des weiteren muß Microsoft wirklich an der Erkennung der Updates arbeiten, bei ca. 95% der Rechner die laut Windows-Update auf neustem Stand sind sind teilweise alte DLLs drauf. Und das die Rechner nach der autoimatischen Installation von SP4 nicht mehr booten das darf einfach nie wieder vorkommen.
     
  10. yeTTiz

    yeTTiz Kbyte

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    1. Dezember 2000
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    Bei einem Kunden hatte ich mal was lustiges:

    Ein Softwarevertriebler kam mit seinem Laptop und erklärte die Software, die schon gekauft war, den Mitarbeitern während wir die neuen Rechner aufstellten. Der Kunde wollte unbedingt W2K, sein wille ist uns ein Befehl,
    nur bekamen wir dieses W2K mit intriegiertem SP2. Nur lief dann die Software nicht mit dem SP2, nach langem hin und her musten wir die Rechner, die sich ja nicht downgraden ließen,
    nach ein paar Tagen wieder platt machen und mit W2K nur mit SP1 neuaufsetzen. :mad:
    Jetzt kommt der Hammer,
    mit dem SP3 ging es dann wieder, ohne das an der Software was verändert wurde.:confused:

    :aua: Automatische Updates NEIN DANKE. :aua:
     
  11. cheff

    cheff Megabyte

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    Ach du auch ? Bei meinem Laptop passierte das mal
     
  12. pausenclown

    pausenclown Halbes Megabyte

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    nur weil was per default aktivierti st heisst das nicht das man es nicht deaktivieren kann. Per Firewall kann man dem Dienst auch den Zugriff aufs Internet verbieten
     
  13. _sid_

    _sid_ Halbes Megabyte

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    wenigstens ist es einigermassen sicher, oder? ich meine, als ich meinen damaligen win98-pc über windows update aktualisierte, war ich nachher nicht einmal mehr in der lage, windows überhaupt zu starten.
    noch mehr schutz wäre luxus! :D

    :muhaha:
     
  14. cheff

    cheff Megabyte

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    1.297
    Mal ganz abgesehen von den Spionagemöglichkeiten ...
     
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