Mobilfunknetze nach Terroranschlägen unter Druck

Dieses Thema im Forum "Ihre Meinung zu Artikeln auf pcwelt.de" wurde erstellt von heinz30, 9. Juli 2005.

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  1. heinz30

    heinz30 Byte

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    Es ist allgemein bekannt das bei Katastrophenlagen die Mobilfunknetze zusammenbrechen. Eine Überbelastung der Netze durch unzählige Anrufe bei solchen Lagen führt zu einem unkontrollierten Zusammenbruch der Mobilfunknetze und auch teilweise der Festnetzanschlüsse.

    Dasselbe würde auch in Deutschland passieren. Es ist auch schon in der Vergangenheit passiert: Ich erinnere nur an das Zugunglück von Eschede, das Elbehochwasser und den Castortransport im Wendland. Bei diesen Ereignissen ist in den betroffenen Gebieten bereits das Netz völlig zusammengebrochen.

    Man kann sich bei solchen Lagen nicht auf die Mobilfunknetze verlassen. Das weiss man in Deutschland. Deshalb gibt es hierzulande sogenannte Fernmeldezüge, die bei Katastrophenlagen ganze Telefonnetze über Freilandleitungen aufbauen, um von den öffentlichen Netzen unabhängig zu sein.
     
  2. Thor Branke

    Thor Branke CD-R 80

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    9.482
    Ich habe im April 2004 den Zusammenstoß zweier Bw-Tornados über der Halbinsel Eiderstedt miterlebt. Innerhalb von 5 Minuten ging dort per Handy gar nichts mehr. Polizei, Feuerwehr und auch alle sonst waren unerreichbar, während die Wracks zu Boden taumelten.

    Für gut eine halbe Stunde war das Mobilnetz auf Stillstand, da wohl so ziemlich jeder in der im Grunde dünn besiedelten Region telefonierte.

    Da reichen also schon im Vergleich zu London oder Eschede "kleinere" (aber keinesfalls weniger!) tragische Ereignisse aus...
     
  3. Jasager

    Jasager Viertel Gigabyte

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    2.642
    Hallo,
    das ist zwar ein wenig OT, aber in London wurde auch nach dem die Bombe im Bus hochging kurz darüber nachgedacht ob man die Mobilfunknetze abstellt, wegen der Kommunikation unter den Terroristen, man hat sich aber dann dagegen entschieden um nicht die Kommunikation unter den Einwohnern zusätzlich zu stören.


    Grüße Jasager
     
  4. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Beim Elbehochwasser hab ich eigentlich keinen Zusammenbruch des Netzes beobachten können - zumindest hier in Dresden. Aber bei der unerwarteten Flut ein paar Tage früher ging wirklich nix mehr, meist aber auch als Folge von Stromausfällen.
    Zum Glück hab ich für Notfälle ein paar Funkgeräte und ein Bleiakku im Haus :)

    Gruß, Andreas
     
  5. ReneDD

    ReneDD Byte

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    10
    Du hast kein Netzausfall in Dresden bemerkt?

    T-Mobile lief perfekt und war das einzige flächendeckend funktionierende Netz. Die anderen Anbieter wurden teilweise von der Telekom aus dem Netz geschmissen da nicht genügend Leitungen zur Verfügung standen.

    T-Mobile war auch das Netz mit dem die Hilfkräfte telefoniert haben.

    Ich arbeite bei der Telekom und war live beim Hochwasser dabei und hab Gebäude abgesichert.

    mfG
    Rene
     
  6. HahnT

    HahnT Byte

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    25
    Hallo,

    Nicht immer sind Katastrophen für ausfallartige Störungen im Mobilnetz verantwortlich. Jedes Jahr Silvester, in der Zeit um Mitternacht, ist es auch fast unmöglich mit dem Handy zu Telefonieren. Selbst eine SMS kann man nur mit glück senden. Falls man es schafft so kommt diese dann meistens erst stunden später an.


    Mit freundlichen Grüßen

    HahnTh
     
  7. magiceye04

    magiceye04 Wandelndes Forum

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    Nunja, Dresden ist groß und bis zu mir ist die Elbe nicht gekommen. Vielleicht waren nur die Zellen überlastet, wo es richtig zur Sache ging
     
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